Das Verhältnis von Mann und Frau


Burkl hat folgendes geschrieben:
Aber Christus sagt ganz klar, dass die auf den Bund Gottes gegründete institutionalisierte religiöse Autorität insgesamt legitim ist und ihr Gehorsam zu leisten ist. Ich kann mich für einen grundlegenden Ungehorsam gegenüber der Kirche nicht darauf ausreden, dass manche Menschen ihr Amt schlecht besorgen oder kein einwandfreies Leben führen.

Aber er hat damit gemäß der Schrift, sofern ich das verstehe, die damalige jüdische Institution gemeint, welche die 10 Gebote des Mose gelehrt hat. Die später gegründeten Gemeinden oder Kirchen sind aus historischer Sicht erst nach dem irdischen Leben Jesu als Mensch hier entstanden.
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Jedes Schicksal ist angemessen, individuell zugeschnitten, denn nichts, was Gott tut, ist sinnlos!
Peter.Trim hat folgendes geschrieben:
Burkl hat folgendes geschrieben:
Aber Christus sagt ganz klar, dass die auf den Bund Gottes gegründete institutionalisierte religiöse Autorität insgesamt legitim ist und ihr Gehorsam zu leisten ist. Ich kann mich für einen grundlegenden Ungehorsam gegenüber der Kirche nicht darauf ausreden, dass manche Menschen ihr Amt schlecht besorgen oder kein einwandfreies Leben führen.

Aber er hat damit gemäß der Schrift, sofern ich das verstehe, die damalige jüdische Institution gemeint, welche die 10 Gebote des Mose gelehrt hat. Die später gegründeten Gemeinden oder Kirchen sind aus historischer Sicht erst nach dem irdischen Leben Jesu als Mensch hier entstanden.

Durch das Wirken Jesu Christi in Form der Ausgießung des Heiligen Geistes zu Pfingsten ist die Kirche als religiöse Autorität des neuen und ewigen Bundes Gottes mit den Menschen entstanden. Jesus gründet die Kirche mit Petrus als Fundament als das neue Israel und überträgt ihr alle Binde- und Lösegewalt. Die für den Neuen Bund eingesetzte religiöse Autorität ist die Kirche. Die katholische Kirche ist die einzige Instanz, der Gott zugesichert hat, sie nicht aus seiner Wahrheit herausfallen zu lassen, weil eben nur in ihr die Kirche Christi voll verwirklicht ist. Die anderen Kirchen und christlichen Gemeinschaften haben Anteil an der Wahrheit der Kirche, insoweit sie deren grundlegenden dogmatischen und sittlichen Lehren teilen.

"Ich aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.
Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein." Mt 16,18 u. 19
Das mag die paulinische Häresie der katholischen Religion so sehen. Andere sind anderer Meinung.
Hallo Burkl,

Zitat:
Aber Christus sagt ganz klar, dass die auf den Bund Gottes gegründete institutionalisierte religiöse Autorität insgesamt legitim ist und ihr Gehorsam zu leisten ist. Ich kann mich für einen grundlegenden Ungehorsam gegenüber der Kirche nicht darauf ausreden, dass manche Menschen ihr Amt schlecht besorgen oder kein einwandfreies Leben führen.


Wer will sich denn hier aus einem moralisch möglichst einwandfreien Leben herausreden? Als Person bin ich selbst dafür verantwortlich, soweit ich von meiner Gen-Ausstattung und sozialen Konditionierung dazu in der Lage bin.
Hier geht es doch darum, daß die kath. Kirche ca 2000 Jahre einen moralischen, angeblich vom heiligen Geist unterstützten Anspruch erhoben hat, die Fülle der Weisheit zu besitzen und unter die Menschen zu bringen.
Die Geschichte zeigt, daß sie eine Fülle von Lügen über sich selbst und ihre Autoritäten in Umlauf gebracht hat, Heiligen-Geschichtchen geschönt und die sexuellen Umtriebe ihres Klerus verniedlicht hat.

Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
Ich persönlich fasse das so auf, dass dieser Zuspruch Jesu gegenüber Petrus ihm persönlich galt und seinem Leben gewidmet war. Dass hernach eine Reihe anderer "Petren" oder allgemeiner ausgedrückt Päpste gewählt worden ist, gilt meiner Ansicht nach einer menschlichen Übertragung von Jesu Zusage gegenüber seinem Jünger Petrus auf gewünschte Ersatzpersonen, die den "Stuhl Petri" übernehmen sollten.
Burkl hat folgendes geschrieben:
Tobias hat folgendes geschrieben:
Burkl hat folgendes geschrieben:
Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:

Und der Glaube fällt einem besonders schwer, wenn man dann solche Nachrichten liest.

Zitat:
Die Wiederkehr des Tebartz-van Elst.
Der geplante erste Auftritt des Bischofs Franz-Peter Tebartz-van Elst vor einem größeren Forum in Deutschland empört Limburger Katholiken.

So den eigenen Unglauben und die eigene Untreue zu argumentieren zählt aber in den Augen Gottes nicht.

"Darauf wandte sich Jesus an das Volk und an seine Jünger
und sagte: Die Schriftgelehrten und die Pharisäer haben sich auf den Stuhl des Mose gesetzt.
Tut und befolgt also alles, was sie euch sagen, aber richtet euch nicht nach dem, was sie tun; denn sie reden nur, tun selbst aber nicht, was sie sagen." Mt 23,1-3


»Alles, was mein Vater im Himmel nicht selbst gepflanzt hat, wird ausgerissen werden. Lasst sie reden! Sie wollen Blinde führen und sind selbst blind. Wenn ein Blinder den andern führt, fallen beide in die Grube.« (Jesus zitiert in Mt 15,13f, in Bezug darauf, wenn die Pharisäer von seiner Lehre abwichen)

Aber scheinbar taten sich auch die Christen damals etwas schwer mit so manchen Dinge. Entsprechend Jesus ein paar Verse später, scheinbar etwas entnervt: »Habt ihr auch noch nichts verstanden?« (16)

Derweil: ich persönlich schätze 'Ungläubige' weit mehr aus Heuchler.

Aber Christus sagt ganz klar, dass die auf den Bund Gottes gegründete institutionalisierte religiöse Autorität insgesamt legitim ist und ihr Gehorsam zu leisten ist. Ich kann mich für einen grundlegenden Ungehorsam gegenüber der Kirche nicht darauf ausreden, dass manche Menschen ihr Amt schlecht besorgen oder kein einwandfreies Leben führen.


Das Zitat aus Mt 15,13f klingt da eher so als ob man nur dem Folgen soll der auch rechtes tut und lehrt.

Ich erachte es für etwas seltsam wie du versuchst das eine Jesuswort gegen das andere auszuspielen. Zumal deines im Kontext und Sinngehalt wohl eindeutig darauf zielt das man der korrekten jüdischen Lehre folgen soll und nicht alles was irgendein Rabbi sich ausdenkt. Derweil geht die von dir zitierte Stelle noch weiter und ist dann eher eine vernichtende Kritik am Klerus. Ich erspare mir das lange Zitat. Eine Bibel hast du ja sicher selbst um das gesamte 'Kapitel' 23 des Evangelium nach Matthäus zu lesen. Nur ein paar Auszüge:

Aber ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn einer ist euer Meister; ihr aber seid alle Brüder. Und ihr sollt niemanden unter euch Vater nennen auf Erden; denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist.

Ihr Narren und Blinden! Was ist mehr: das Gold oder der Tempel, der das Gold heilig macht?

Alle ihre Werke aber tun sie, damit sie von den Leuten gesehen werden. Sie machen ihre Gebetsriemen breit und die Quasten an ihren Kleidern groß.

Ihr Schlangen, ihr Otternbrut! Wie wollt ihr der höllischen Verdammnis entrinnen?

Mhhhh....





P.S.: Und ja, das ist polemisch; aber die Polemik ist hier in dem Falle auch sehr einfach.