Traum verstorbene Person


Hallo,

ich Träume häufiger folgenden Traum.
(vorab zur Info: Meine Mutter ist vor 6 Jahren gestorben)

Ich träume von meiner verstorbenen Mutter. Ich träume, dass sie lebt und ihren Tod nur vorgetäuscht hat. Wir sitzen dann gemeinsam in ihrer Wohnung und es fühlt sich so an als ob sie nie Tod gewesen wäre. Bekannte erzähle ich dann, dass meine Mutter lebt, aber ihren Tod nur vorgetäuscht hat (Grund weiß ich leider nicht mehr).

Was kann das bedeuten?
Ich vermute, du hast den Verlust deiner Mutter noch nicht ganz verarbeitet.
Hallo Martii, willkommen hier im Forum!

Was Dein Traum genau bedeuten soll, das kann ich natürlich nicht wissen. Aber ich kann Dir meine Gedanken dazu mitteilen.

An 2 Dinge musste ich dabei denken:

1. Als mein Vater vor vielen, vielen Jahren einen Schlaganfall hatte und danach nie mehr sprechen konnte, habe ich immer und immer wieder geträumt, dass ich zu ihm kam und er doch wieder mit mir gesprochen hat. Jedesmal war ich so glücklich. Einmal hab ich sogar geträumt, dass ich zu ihm gesagt hätte : "jetzt habe ich sooo oft geträumt, dass Du wieder reden kannst und nun ist es wahr geworden."

Ich könnte mir vorstellen, dass das einfach so mein Wunschdenken war, das diese Träume verursachte.

Mein 2. Gedanke ist der.

Als mein Vater dann starb hat mir ein lieber Mensch folgendes Zitat geschickt:
"Reine, makellose Seelen eilen bei der Auflösung ihrer stofflichen Gestalt hin zur Welt Gottes, und jene Welt ist inmitten dieser Weit. Nur sind sich die Menschen dieser Welt nicht bewußt. Sie sind wie das Mineral und die Pflanze, die über die Tierwelt und die Menschenwelt nichts wissen."

Ja, davon bin ich überzeugt, dass es keine wirkliche Trennung zwischen diesen beiden Welten gibt. Ich meine die materielle hier und die geistige nach dem Ablegen des Körpers.

So wie der Embryo ja auch schon in unserer Welt hier ist, nur durch eine dünne Wand getrennt und geschützt, so denke ich, dass auch wir schon in dieser geistigen Welt uns befinden, aber eben auch durch eine "dünne Wand" getrennt und geschützt sind. Der Embryo muss im Mutterleib all seine Organe etc. entwickeln die er danach hier braucht und muss deshalb solange vor dieser Welt in einem geschützten Raum mit Umhüllung bleiben.
Ebenso müssen wir hier in dieser materiellen Welt all das entwickeln was wir danach brauchen. Das sind dann geistige "Organe" wie Ehrlichkeit, Liebe, Mitmenschlichkeit, Geduld usw. Dazu braucht es hier diese Umwelt und die Mitmenschen mit denen wir dies praktizieren können.

Das waren jetzt so die Gedanken die mir auf die Schnelle kamen, Martii.

Ich bin davon überzeugt, dass zwischen Dir und Deiner Mutter keine echte Trennung besteht.

"Die Aufgestiegenen haben Merkmale, die sich von den Eigenschaften derer unterscheiden, die noch auf Erden sind. Doch besteht keine wirkliche Trennung zwischen ihnen."
Bahai-Schriften

Alles Liebe
Linde
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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Ach und übrigens habe ich auch schon sehr oft von lieben Verstorbenen geträumt, dass sie einfach wieder da waren, ich aber wusste, dass sie doch eigentlich längst verstorben sind.
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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Ich denke, da es sehr viele unmittelbar vorhandene Welten getrennt rein durch das Dimensionengefüge oder die Stoffbeschaffenheit geben mag, kann hier schwer von einer geistigen Welt in der Einzahl die Rede sein.
linde hat folgendes geschrieben:
Ach und übrigens habe ich auch schon sehr oft von lieben Verstorbenen geträumt, dass sie einfach wieder da waren, ich aber wusste, dass sie doch eigentlich längst verstorben sind.

Geht mir ganz gleich! Dann denke ich mir, eigentlich sehe ich jetzt gerade in Bezug auf die wache Alltagsrealität einen toten Menschen.
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Jedes Schicksal ist angemessen, individuell zugeschnitten, denn nichts, was Gott tut, ist sinnlos!
Martii hat folgendes geschrieben:
Hallo,

ich Träume häufiger folgenden Traum.
(vorab zur Info: Meine Mutter ist vor 6 Jahren gestorben)

Ich träume von meiner verstorbenen Mutter. Ich träume, dass sie lebt und ihren Tod nur vorgetäuscht hat. Wir sitzen dann gemeinsam in ihrer Wohnung und es fühlt sich so an als ob sie nie Tod gewesen wäre. Bekannte erzähle ich dann, dass meine Mutter lebt, aber ihren Tod nur vorgetäuscht hat (Grund weiß ich leider nicht mehr).

Was kann das bedeuten?

Grüß dich Marti,
weil 'vorgetäuscht' so oft vorkommt; hat deine Mutti zu Lebzeiten auch was/viel/öfterwas/etwaswichtiges 'vorgetäuscht'?


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Ich persönlich beginne bei (Traum)Deutungen meist simpel
bevor ich dann komplizierter werde.
Ich bleibe dabei: Der Träumer hat den Verlust der Mutter noch nicht wirklich verarbeitet.
Freudliche Grüße!