Ablehnung gegen andere Menschen


Wenn nur 25% von Dir für eine Veränderung sind,
dann ist der Leidensdruck bei Weitem zu gering!
Dann solltest Du meiner Meinung nach es so akzeptieren,
bis evtl. sich irgendwann das Verhältnis in die andere Richtung verschiebt.
_________________
Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
>HIER KLICKEN<
25% sind halt leider auch eine stetig nagende Unzufriedenheit
vadda hat folgendes geschrieben:
Hallo Leute,
Ich habe folgendes Problem:

Der Umgang mit anderen Menschen ist auf der ganzen Welt vorhanden. Es gibt niemanden der ganz ohne Kontakt zu anderen Menschen ist. Und genau hier ist mein Problem. Ich komme mit anderen Menschen nicht klar. Ich kann mit denen nicht reden und wenn sie doch mit mir reden weiß ich nicht was ich mit ihnen reden soll. Freundschaften zum Beispiel kann ich absolut nicht haben. Alles was auch nur annähernd in mein Privatleben eindringt ist für mich der absolute Horror. Selbst mit Nachbarn will ich nichts zu tun haben. Ich kann es nicht. Andere Menschen treffen sich gerne mit anderen Leuten, gehen in eine Bar, gehen feiern oder treffen sich zum Kaffee. All das ist für mich absolut unmöglich. Sobald ich in so eine Situation komme habe ich einfach nur Panik, will davon laufen und werde depressiv.

Was ich an dem ganzen aber am seltsamsten finde ist, dass ich auf der Arbeit ganz anders bin. Da kann ich mit den Leuten reden und Kaffee trinken usw. Einzig Betriebsfeste, -ausflüge, -Weihnachtsfeiern gehen da gar nicht. Da ist es dann wieder wie oben beschrieben.

Kennt ihr das auch? Habt ihr damit Erfahrungen? Habt ihr das vieleicht überwinden können?


Ja, eigentlich schon. Mir ist das alles nicht wirklich fremd Und ich kann dich auch trösten: Genauso wie es gesellige, kontaktfreudige Menschen überall gibt, gibt es auch introvertierte Eremiten überall. Nur die fallen halt nicht so auf, weil sie eben nicht gröhlend von Bar zu Bar ziehen, sondern "unsichtbar" zuhause sitzen. Deshalb neigen mMn Introvertierte leichter zu Depressionen, weil sie denken, dass sie eine "Abart" im Vergleich zu der Masse sind, was glaube ich gar nicht stimmt.

Mein Tipp ist: Such nicht Anschluss an die "Masse" sondern such dir Gleichgesinnte. Es muss doch etwas geben, dass dir Spass macht und das man mit anderen Menschen machen kann. Ich meine mich zu erinnern dass du im anderen Thread geschrieben hast, dass du Fussballfan bist (oder ein anderer Sport wo man Tore schießt). Hast du da keine Freunde mir denen du zum Spiel gehen kannst bzw. Spiele anschauen kannst.Vielleicht spielst du auch selbst, da brauchst du sowieso jemanden mit dem du spielen kannst. Bei so themenzentrierten Kontakten kommst du auch nicht in Verlegenheit was du sagen sollst und wie viel du von deinem Privatleben preisgibst entscheidest auch du.
Ja ich bin Fussballfan, allerdings ist "mein" knapp 400 km weg von mir. Hier unten gibt es fast nur Leute, die die Roten aus München anfeuern und da ich mir eher glühende Kohlen per Hand von Berlin nach Sizilien tragen, als dorthin zu gehen. Naja und für den ortsansässigen Zweitligisten in ich nicht leidensfähig genug

Fussball selbst kann ich leider nicht mehr spielen, da ich mir mal nen Wirbel dabei gebrochen habe. Doch auch in meiner aktiven Zeit bin ich nie mit den Leuten vom Verein irgendwo hin gegangen.
Ich habe nichts was mir Spaß macht, bei dem man andere Menschen dabei hat, was ich irgendwie mit anderen Menschen zusammen tun könnte. Wenn ich ins Stadion gehe dann alleine. Selbst unter 80.000 Leuten kann man für sich alleine ein Spiel anschauen:)

Deine Einschätzung was die daheim gebliebenen anderen Leute allerdings betrifft habe ich aus diesem Blickwinkel noch nicht betrachtet und bin der Meinung, dass das sehr plausibel klingt. Das stimmt mich dahingehend auf jeden Fall wieder etwas froher!
Also ich zum Beispiel meine, dass ein gebrochener Wirbel nicht unbedingt auf Lebenszeit Einschränkungen der Beweglichkeit mit sich bringen muss!
Das tut er auch nicht, aber ich soll halt kein Fussball mehr spielen. Und für um ne andere Mannschaftssportart zu erlernen bin ich mittlerweile zu alt, bzw fehlt mir an anderen Sportarten daß Interesse.
Versuchs mal mit Schach, das gibts auch als Mannschaftssport. Da muss man nicht viel quatschen und kann den andern trotzdem in aller Ruhe fertigmachen.
Schach spiele ich sogar sehr gerne. Leider am Ende immer zu unkonzentriert.
Da muss ich mal schauen
Hi U :->)
vadda hat folgendes geschrieben:
am Ende immer zu unkonzentriert.
Da muss ich mal schauen

dir gehts vielleicht nicht ums gewinnen
?
Wer nicht gewinnen will, hat eine Superchance, zu verlieren. Wenn das Ziel des Spielers ist, zu verlieren, dann hat er aber doch gewonnen.
Verlieren heißt also gewinnen, und umgekehrt.