Islamisierung des Abendlandes


Tobias hat folgendes geschrieben:
Burkl hat folgendes geschrieben:
Sören hat folgendes geschrieben:
Burkl hat folgendes geschrieben:
Der Herr ist kein rotznäsiger Schulbub sondern Gott selbst. Und der kann berechtigten "heiligen Zorn" haben, wenn das Allerheiligste missachtet wird. Zum großen Unterschied zu uns - wo das so gut wie nie der Fall sein kann, weil wir von der Heiligkeit sehr weit entfernt sind.

Wenn du Unterschiede in der Bewertung von Gewaltausbrüchen machen möchtest, okay, geschenkt. Trotzdem handelt es sich hier um einen gewalttätigen Akt. Gewalt wird nicht situationsabhängig Frieden, egal, wie man es definiert.

Es macht für mich einen Unterschied, ob jemand Tische umwirft oder als Kriegsherr für viele Tote und Verletzte verantwortlich ist - ja. Das ist in der Tat ein Unterschied für mich.


So wie es ein Unterschied ist ob man letztlich als Privatmann bzw. wandernder Rabbiner mit Anhängerschaft agiert oder als politische Führungspersönlichkeit eines Gemeinwesens.

Jesus war König und ist König von Israel. Die weltliche Konigswürde hat er dezidiert abgelehnt, sie wollten ihn sogar zwingen König zu werden - Er hat abgelehnt nicht weil er nicht konnte, sondern weil er nicht wollte. Seine Herrschaft ist von grundsätzlich anderer Art.
Burkl hat folgendes geschrieben:
Tobias hat folgendes geschrieben:
Burkl hat folgendes geschrieben:
Sören hat folgendes geschrieben:
Burkl hat folgendes geschrieben:
Der Herr ist kein rotznäsiger Schulbub sondern Gott selbst. Und der kann berechtigten "heiligen Zorn" haben, wenn das Allerheiligste missachtet wird. Zum großen Unterschied zu uns - wo das so gut wie nie der Fall sein kann, weil wir von der Heiligkeit sehr weit entfernt sind.

Wenn du Unterschiede in der Bewertung von Gewaltausbrüchen machen möchtest, okay, geschenkt. Trotzdem handelt es sich hier um einen gewalttätigen Akt. Gewalt wird nicht situationsabhängig Frieden, egal, wie man es definiert.

Es macht für mich einen Unterschied, ob jemand Tische umwirft oder als Kriegsherr für viele Tote und Verletzte verantwortlich ist - ja. Das ist in der Tat ein Unterschied für mich.


So wie es ein Unterschied ist ob man letztlich als Privatmann bzw. wandernder Rabbiner mit Anhängerschaft agiert oder als politische Führungspersönlichkeit eines Gemeinwesens.

Jesus war König und ist König von Israel. Die weltliche Konigswürde hat er dezidiert abgelehnt, sie wollten ihn sogar zwingen König zu werden - Er hat abgelehnt nicht weil er nicht konnte, sondern weil er nicht wollte. Seiner Herrschaft ist von grundsätzlich anderer Art.


So oder so. Er hatte keine politische Verantwortung, Mohammed schon. Nannte ich übrigens in dem 'berüchtigten' Post auch als Skandalon.

Wo wurde Jesus die Königswürde von Israel aufgezwungen?
Zitat:
Wo wurde Jesus die Königswürde von Israel aufgezwungen?

"Als die Menschen das Zeichen sahen, das er getan hatte, sagten sie: Das ist wirklich der Prophet, der in die Welt kommen soll.
Da erkannte Jesus, dass sie kommen würden, um ihn in ihre Gewalt zu bringen und zum König zu machen. Daher zog er sich wieder auf den Berg zurück, er allein." Joh 6,14 u. 15
Burkl hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Wo wurde Jesus die Königswürde von Israel aufgezwungen?

"Als die Menschen das Zeichen sahen, das er getan hatte, sagten sie: Das ist wirklich der Prophet, der in die Welt kommen soll.
Da erkannte Jesus, dass sie kommen würden, um ihn in ihre Gewalt zu bringen und zum König zu machen. Daher zog er sich wieder auf den Berg zurück, er allein." Joh 6,14 u. 15


Danke für den Stellenhinweis.

Wobei es sich natürlich um eine Ahnung (oder Prophetie?) Jesu handelt und nicht um etwas das praktisch geschehen ist. Dass Jesus die militante Interpretation des Messias letztlich nur kurz bediente hatte ich ja bereits geschrieben gehabt.

Derweil: Trotz aller politischer Verantwortung und Aktivität von Mohammed hat er sich eben nie zum König gemacht oder die Annehmlichkeiten einer solchen Position genossen (sieht man von der Vielehe ab).
Tobias hat folgendes geschrieben:
Wobei es sich natürlich um eine Ahnung (oder Prophetie?) Jesu handelt und nicht um etwas das praktisch geschehen ist.

Und damit nicht relevant?

Tobias hat folgendes geschrieben:
oder die Annehmlichkeiten einer solchen Position genossen (sieht man von der Vielehe ab).

Du empfindest die Vielehe also als "Annehmlichkeit".

Mich stößt sie ab.
Burkl hat folgendes geschrieben:
Du empfindest die Vielehe also als "Annehmlichkeit".

Mich stößt sie ab.


Und schon wieder interpretierst du in die Sätze von Tobias Dinge rein, die er so gar nicht gesagt hat. Dass zur Zeit Mohammeds die Vielehe vielen seiner Zeitgenossen durchaus als praktischer Vorzug erschien, sagt nix darüber aus, ob Mohammed oder Tobias das auch so sehen. Im Gegenteil hat Mohammed selbst betont, dass es sich bei der Vielehe um eine Bürde handelt. Was die meisten islamischen Gelehrten dann später vergaßen, zu erwähnen, ist, dass die Vielehe neben der Gerechtigkeit gegenüber allen Ehefrauen noch an eine andere Bedingung geknüpft war: Frauenüberschuss. Sie war also eigentlich für Fälle gedacht, in denen die männliche Bevölkerung einer Region bis auf ein existenzbedrohendes Maß reduziert ist, am Wahrscheinlichsten durch einen Krieg.
_________________
"Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da." Sophokles: Antigone, Vers 523
Sören hat folgendes geschrieben:
Dass zur Zeit Mohammeds die Vielehe vielen seiner Zeitgenossen durchaus als praktischer Vorzug erschien

Mag sein. Deshalb würde ich, wenn ich mich retrospektiv auf sie beziehe, dennoch nicht undifferenziert von "Annehmlichkeit" sprechen - das hat Tobias aber getan.

Zitat:
noch an eine andere Bedingung geknüpft war: Frauenüberschuss

Ein grausliches Wort.
Burkl hat folgendes geschrieben:
Sören hat folgendes geschrieben:
noch an eine andere Bedingung geknüpft war: Frauenüberschuss

Ein grausliches Wort.


Überschuss ist ein ganz normaler Begriff der Mengenlehre.
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"Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da." Sophokles: Antigone, Vers 523
Burkl hat folgendes geschrieben:
Tobias hat folgendes geschrieben:
Wobei es sich natürlich um eine Ahnung (oder Prophetie?) Jesu handelt und nicht um etwas das praktisch geschehen ist.

Und damit nicht relevant?


Auf jeden Fall kein Ereignis das stattfand.
Burkl hat folgendes geschrieben:

Tobias hat folgendes geschrieben:
oder die Annehmlichkeiten einer solchen Position genossen (sieht man von der Vielehe ab).

Du empfindest die Vielehe also als "Annehmlichkeit".

Mich stößt sie ab.


Was veranlasst dich aus dem Post ein ethisches Urteil über Polygamie zu schließen? Zumal ich mich über diese im Kontext der heutigen Zeit hier im Forum schon ziemlich eindeutig negativ geäußert habe.

Historisch galt eine große Zahl an legitimen Partnerinnen nun einmal aber meist als Symbol der Macht und als Annehmlichkeit. Übrigens auch im Judentum. Findest du Jakob und David auch 'abstoßend'?