Islamisierung des Abendlandes


Sören hat folgendes geschrieben:
Darauf hinzuweisen, dass laut dem ausdrücklichen Zeugnis der Bibel an der Abstammung Jesu gezweifelt wurde, halte ich nicht für eine Beleidigung.

Aber so schreibt das Tobias nicht - er geht nicht auf die Diskussionen über die davidische Abstammungslinie ein. Lies noch einmal nach. Er konstatiert Jesus schlicht und undifferenziert eine "fragwürdige Herkunft". Wenn ich das bei dir täte, wären du und deine deine Mutter wohl sehr zu Recht beleidigt. In dem Fall empfinde ich es als Christ als eine Beleidigung der Mutter Gottes - Und damit als einen Angriff auf Alles, was mir heilig ist.
Sören hat folgendes geschrieben:
Burkl hat folgendes geschrieben:
Der Herr ist kein rotznäsiger Schulbub sondern Gott selbst. Und der kann berechtigten "heiligen Zorn" haben, wenn das Allerheiligste missachtet wird. Zum großen Unterschied zu uns - wo das so gut wie nie der Fall sein kann, weil wir von der Heiligkeit sehr weit entfernt sind.

Wenn du Unterschiede in der Bewertung von Gewaltausbrüchen machen möchtest, okay, geschenkt. Trotzdem handelt es sich hier um einen gewalttätigen Akt. Gewalt wird nicht situationsabhängig Frieden, egal, wie man es definiert.

Es macht für mich einen Unterschied, ob jemand Tische umwirft oder als Kriegsherr für viele Tote und Verletzte verantwortlich ist - ja. Das ist in der Tat ein Unterschied für mich.
Burkl hat folgendes geschrieben:
In dem Fall empfinde ich es als Christ als eine Beleidigung der Mutter Gottes - Und damit als einen Angriff auf Alles, was mir heilig ist.


Fühlst du dich dann von Anders- oder Nichtgläubigen auch beleidigt?
luschn hat folgendes geschrieben:
Burkl hat folgendes geschrieben:
In dem Fall empfinde ich es als Christ als eine Beleidigung der Mutter Gottes - Und damit als einen Angriff auf Alles, was mir heilig ist.


Fühlst du dich dann von Anders- oder Nichtgläubigen auch beleidigt?

Einfach nur aufgrund der Tatsache, dass sie anders- oder nichtgläubig sind? Nein, keinesfalls.
Burkl hat folgendes geschrieben:
luschn hat folgendes geschrieben:
Burkl hat folgendes geschrieben:
In dem Fall empfinde ich es als Christ als eine Beleidigung der Mutter Gottes - Und damit als einen Angriff auf Alles, was mir heilig ist.


Fühlst du dich dann von Anders- oder Nichtgläubigen auch beleidigt?

Einfach nur aufgrund der Tatsache, dass sie anders- oder nichtgläubig sind? Nein, keinesfalls.


Aber wenn ich an keinen Gott glaube, kann es auch keine Jungfrauengeburt geben. Dh die Schlussfolgerung ist, dass Maria diese Geschichte erfunden hat, um Josef zu beschwichtigen. Oder sie nachträglich erzählt wurde, um Jesus als Gottessohn zu verkaufen. Das aber empfindest du als Beleidigung?
luschn hat folgendes geschrieben:
Burkl hat folgendes geschrieben:
luschn hat folgendes geschrieben:
Burkl hat folgendes geschrieben:
In dem Fall empfinde ich es als Christ als eine Beleidigung der Mutter Gottes - Und damit als einen Angriff auf Alles, was mir heilig ist.


Fühlst du dich dann von Anders- oder Nichtgläubigen auch beleidigt?

Einfach nur aufgrund der Tatsache, dass sie anders- oder nichtgläubig sind? Nein, keinesfalls.

Aber wenn ich an keinen Gott glaube, kann es auch keine Jungfrauengeburt geben. Dh die Schlussfolgerung ist, dass Maria diese Geschichte erfunden hat, um Josef zu beschwichtigen. Oder sie nachträglich erzählt wurde, um Jesus als Gottessohn zu verkaufen. Das aber empfindest du als Beleidigung?

Zunächst einmal empfinde ich Mitleid mit jemandem, der an Gott und das Evangelium nicht glauben kann oder will, denn für mich ist diese wirklich frohe Botschaft die Grundlage, die mein Leben trägt.
Die Art, wie du deine Ansicht vorträgst finde ich nicht als mit beleidigender Absicht getätigt - sie ist ein logischer Gedankengang für jemanden, der die Existenz Gottes und damit sein übernatürliches Eingreifen bei der Empfängnis Jesu für unmöglich und das Evangelium somit für eine Lüge hält. Deshalb würde ich die Emotion, die mich hier bewegt als "Traurigkeit" bezeichnen.
Burkl hat folgendes geschrieben:
Tobias hat folgendes geschrieben:
Zwar hat Jesus selbst fast keine Gewalt ausgeübt (sieht man einmal von der Tempelreinigung ab), wohl aber durchaus vielfach Tumult ausgelöst und zumindest kurzzeitig auch die militante Messias-Idee bedient, sie dann aber schon schnell abgebrochen (Lk 22).

Jetzt hast du dem Herrn schon Folgendes unterstellt: Ungebührlichkeit gegenüber seiner Mutter, Aufrührertum, persönliche Gewalttätigkeit, Aufruf zum bewaffneten Kampf.


Alles von dem was ich wirklich über Jesus geschrieben habe wurde von mir neustestamentlich belegt. Falls ich es nicht tat, hole ich das gern nach.
Burkl hat folgendes geschrieben:
Sören hat folgendes geschrieben:
Burkl hat folgendes geschrieben:
Der Herr ist kein rotznäsiger Schulbub sondern Gott selbst. Und der kann berechtigten "heiligen Zorn" haben, wenn das Allerheiligste missachtet wird. Zum großen Unterschied zu uns - wo das so gut wie nie der Fall sein kann, weil wir von der Heiligkeit sehr weit entfernt sind.

Wenn du Unterschiede in der Bewertung von Gewaltausbrüchen machen möchtest, okay, geschenkt. Trotzdem handelt es sich hier um einen gewalttätigen Akt. Gewalt wird nicht situationsabhängig Frieden, egal, wie man es definiert.

Es macht für mich einen Unterschied, ob jemand Tische umwirft oder als Kriegsherr für viele Tote und Verletzte verantwortlich ist - ja. Das ist in der Tat ein Unterschied für mich.


Ich habe das auch nicht gleichgesetzt. Das tust du um mein Argument lächerlich zu machen. Ein recht müder Trick der Rhetorik.
Burkl hat folgendes geschrieben:
Sören hat folgendes geschrieben:
wo hat Tobias denn Maria ins Spiel gebracht? Das erschließt sich mir jetzt nicht.

Z.B. hier an anderer Stelle im Thread:

http://www.geistigenahrung.org/ftopic72660-120.html

Dort unterstellt er Jesus eine "fragwürdige Herkunft", was eine unmittelbare Beleidigung Seiner heiligsten Mutter ist.


Du verschweigst hier die eigentliche Intension des gesamten Posts um daraus einen 'Fall' zu bauen.

Hier die gesamte Prämisse unter welcher der Post stand:

"Im Baha'itum gilt die Sündlosigkeit als ein zentrales Merkmal der Manifestationen Gottes. Derweil kann man aber bei allen diesen Persönlichkeiten auch ein Skandalon finden."

Darauf zählte ich mehrere Skandalons auf. Dabei eben auch die Herkunft Jesu. Diese wird übrigens im Neuen Testament selbst thematisiert. Einmal dahingehend, dass es für notwendig erachtet wird ausführliche Stammbäume darzulegen (Mt 1,1ff & Lk 3,23ff; die sich übrigens beide Widersprechen) und andererseits der Fakt, dass er aus Galiläa kam (Joh 1,46). Die Sache mit der Erzeugung durch den heiligen Geist und der Jungfräulichkeit der Mutter (Lk 1,26ff; Mt 1,18ff) dürften wohl auch nur seine Anhänger geglaubt haben.

Übrigens berichtete ich auch Skandalons über Moses und Mohammed.
Burkl hat folgendes geschrieben:
Sören hat folgendes geschrieben:
Burkl hat folgendes geschrieben:
Der Herr ist kein rotznäsiger Schulbub sondern Gott selbst. Und der kann berechtigten "heiligen Zorn" haben, wenn das Allerheiligste missachtet wird. Zum großen Unterschied zu uns - wo das so gut wie nie der Fall sein kann, weil wir von der Heiligkeit sehr weit entfernt sind.

Wenn du Unterschiede in der Bewertung von Gewaltausbrüchen machen möchtest, okay, geschenkt. Trotzdem handelt es sich hier um einen gewalttätigen Akt. Gewalt wird nicht situationsabhängig Frieden, egal, wie man es definiert.

Es macht für mich einen Unterschied, ob jemand Tische umwirft oder als Kriegsherr für viele Tote und Verletzte verantwortlich ist - ja. Das ist in der Tat ein Unterschied für mich.


So wie es ein Unterschied ist ob man letztlich als Privatmann bzw. wandernder Rabbiner mit Anhängerschaft agiert oder als politische Führungspersönlichkeit eines Gemeinwesens.