Islamisierung des Abendlandes


Eben, der Teufel wird oft als Alibi für eigenes Fehlverhalten herangezogen:

Motto: es war nicht mein Fehler, sondern der Teufel hat mich dazu verleitet.

Und dann kommt zu der vermeintlichen Furcht vor Gott noch die Furcht vor dem Teufel hinzu.

Unter Furcht, so lehrt die Geschichte oft genug, kommt aber nichts Gutes und Fruchtbares zu Stande!

Furcht lähmt und kann allenfalls Fehlverhalten unterbinden, das dann im Inneren weiter brodelt und sich irgendwann gewaltsam an die Oberfläche Zutritt verschafft:

Siehe Amokläufe etc.
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Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
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Zumal der Teufel ja nun schon seit langer Zeit jährlich von Millionen Menschen gesteinigt wurde und die Welt doch nicht von jeglicher Boshaftigkeit befreit wurde...

Die Annahme dass eine Wesenheit wie ein Teufel in einen Menschen fährt, verbunden mit der Idee dass man das Leibhaftige Steinigen kann, führt höchstwahrscheinlich zu der Annahme dass man besessene Menschen auch Steinigen sollte um seiner Verachtung Ausdruck zu verleihen.

Von dieser Teufelsidee beflügelt werden dem Teufel regelmässig neue Namen gegeben, mal heisst er die Juden, dann die USA, ein andermal die unkeusche Frau oder wer auch immer gerade nicht artig ist...
Es werden ja leider nicht immer nur die Steinsäulen an einer Pilgerstätte beworfen.

Das taugt so nicht als Arbeitskonzept für eine friedlichere Welt.

LG
Positive Ansätze zu haben, bringt die Welt in jedem Falle weiter.

Und heißt Allah denn im Koran nicht unter Anderem der Allerbarmer?

Wenn Sich Allah aber aller erbarmt,
wieso glauben dann manche Menschen,
welche glauben, dem Koran zu folgen,
sie könnten Allah damit erfreuen,
wenn sie diese Eigenschaft nicht selbst kultivieren,
und Andersgläubige umbringen?

Aber auch die Christen sollten sich mal bei der eigenen Nase fassen und aufhören damit, andere zu missionieren, dies war keineswegs Jesus`bestreben!

Mat. 10:5 - 10:6: Diese Zwölf sandte Jesus aus und gebot ihnen: Geht nicht zu den Heiden, und betretet keine Stadt der Samariter, sondern geht zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.

sowie:

Mat. 15:24 Er antwortete: Ich bin nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt.

Nun ist natürlich "Heiden" ebenso ein diffamierendes Wort, wie "Ungläubigen" und sollte besser als "Andersgläubige" bezeichnet werden.
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Wer ist ein Andersgläubiger? Nennen nicht die Christen die Muslime Ungläubige? Hörte ich nicht den Prediger sagen, Allah sei der Teufel? Ja, er ist nicht nur ein Andersgläubiger, er glaubt das Falsche. Er ist ein Ungläubiger, was sonst.
Wer in der Thora die Wahrheit findet, wird ein Jude bleiben wollen und er soll es bleiben. Wer in der bibel die Wahheit findet, wird ein Christ bleiben wollen und er soll es bleiben. Wer im Koran die Wahrheit findet, wird ein Muslim bleiben wollen und er soll es bleiben.
Kein Muslim verachtet die Thora, er kennt sie. Kein Muslim verachtet die Bibel, er kennt sie. Warum können Christen den Koran verachten? Weil sie von einem christlichen Prediger gehört haben, dass Allah der Teufel ist, und der Teufel ist zu verachten.
Wo ist die Verachtung? Kein Muslim verachtet die Thora, kein Muslim verachtet die Bibel.
Ich schrieb es schon: Der Gruß des Sohnes der Maria und der Gruß des Muslim ist derselbe.
Hallo Abu Riha,
da machst du dir die Sache meiner Meinung nach aber etwas einfach. Das Problem ist doch Folgendes: Ein Moslem hat kein Problem mit der Lehre Jesu so wie sie im Koran zu lesen ist. Ein Christ schon, weil sie dem widerspricht, was er als Jesu Lehre kennt. Somit ist es eigentlich logisch, dass ein Christ die koranische Lehre ablehnt.
Was die Anerkennung der Thora und der Bibel im Islam angeht, so hege ich nach wie vor ein bisschen Zweifel an der Glaubwürdigkeit vieler Muslime. Zumindest im Internet scheinen mir nur immer Verse rausgepickt zu werden, die entweder Mohammeds Anspruch legitimieren sollen oder die Fehllehren der christlichen und jüdischen religiösen Führer aufzeigen. Deswegen mal die direkte Frage: Woher weiß ein Moslem, was in Thora und Bibel auch für ihn gilt und was "dazugedichtet" wurde? Und werden Verse aus Bibel oder Thora auch mal in der Moschee verlesen?

Liebe Grüße,
Cacau
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Die Gottheit lebt in den Details.
Wie auch immer sich all diese religiösen Menschen zueinander verhalten mögen, solange alle damit beschäftigt sind herrauszufinden wer vor hunderten von Jahren mal das bessere Buch bekommen hat, wird das nichts mit friedlichem Zusammenleben...

Ich denke dass viele Menschen, nicht nur Europäer, von diesen religiösen Grabenkriegen die im Kopf stattfinden, gestrichen die Nase voll haben...

Die Welt ist inzwischen dermassen vernetzt und alle Völker sind irgendwie voneinander abhängig, da können wir uns keine kleinkarierten religiösen Kämpfe um archäologische Ideen mehr leisten.

LG
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https://youtu.be/f2ROFnA4HRA
Abu Riha hat folgendes geschrieben:
Wer ist ein Andersgläubiger? Nennen nicht die Christen die Muslime Ungläubige? Hörte ich nicht den Prediger sagen, Allah sei der Teufel? Ja, er ist nicht nur ein Andersgläubiger, er glaubt das Falsche. Er ist ein Ungläubiger, was sonst.

Nein eben nicht!
Das sind die Meinungen von einzelnen, fehlgeleiteten Menschen!
Von einzelnen Menschen darf aber nicht auf viele Menschen geschlossen werden!

Und wer das tut, der trachtet doch selbst wiederum nach Aufruhr und Zwiespalt!

Eine Religion - ich sage das nochmals - kann nur so heilsam sein, wie sie andere Religionen als gleichwertig respektiert.

Die Welt braucht keine Besserwissereien, keine Missionierung, keine Christianisierung und keine Islamisierung, sie braucht ein Miteinander und ein Füreinander!

Und sie braucht Respekt!
Respekt unabhängig des Glaubens, der sexuellen Ausrichtung, der Ansichten etc.
Alle Menschen (auch die Tiere) sind Kinder des einen Göttlichen.
Und niemand ist Gott näher eines Glaubens wegen.
Wenn überhaupt etwas den Menschen dem Göttlichen näher bringt und ähnlicher macht, dann ist es die Achtung seines Mitmenschens unabhängig davon, was dieser Mensch glaubt oder ist!

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Es ist ganz richtig, dass Thora, Bibel und Koran eine Reihe von Ereignissen und Deutungen, neutral bezeichnet, unterschiedlich überliefern. Damit können wir unterschiedlich verfahren. Ich kann ganz einfach sagen: Ich habe das so und so gelernt, dabei bleibe ich, andere Sichtweisen und Überlieferungen interessieren mich nicht, womöglich sind sie vom Satan, wie UF120 sich ungefähr ausdrückte. Ich kann als zweite Möglichkeit zu meinem Rabbi, zu meinem Priester oder zu meinem Imam gehen und ihn fragen, wie ich darüber denken und handeln soll. Diese Möglichkeiten halte ich alle für legitim, aber es gibt noch eine andere Möglichkeit. Diese dritte Möglichkeit hat nicht die überwiegende Mehrheit der Freunde in den Religionen, aber doch einige.
Ich kann beten und darum bitten, dass mir die für mich ganz persönlich richtige Sichtweise mitgeteilt wird. Ich habe damit die Möglichkeit eröffnet, dass mir in meiner ganz persönlichen Situation das Hilfreiche klar werden kann.
Steht nicht in der bibel: Wenn ihr suchen würdet, dann würdet ihr finden. Wenn ihr bitten würdet, dann würde euch gegeben. Wenn ihr anklopfen würdet, dann würde euch aufgetan. Ich habe manchmal die Einsicht, dasss wir zu wenig suchen, zu wenig bitten und viel zu selten anklopfen.
Auch wenn die Wissenschaft schnell weiter schreitet, das Bewusstsein selbst zu suchen, bitten oder anzuklopfen, scheint sich nur sehr langsam durchzusetzen.
Das „Gehorsam zu sein“ wurde aber auch viel zu lange gefordert.
Liebe Grüße!
Monaliesa
Abu Riha hat folgendes geschrieben:
Hallo Long Road, ich sehe mit Freude, dass du den Heiligen Koran kennst und sogar aus ihm leicht zitieren kannst


Ja, habe ich zwar gelesen, aber mit "Strg+F" und ein paar Stichwörtern wird jeder schnell fündig

Zitat:
Warum kommen die Muslime nach Europa? Weil sie den Krieg lieben? Nein, dann könnten sie ja zuhause bleiben. Die Muslime kommen nach Europa, weil sie in Frieden leben wollen.
Der Gruß des Sohnes der Maria und der Gruß des Muslims ist: Friede sei mit dir.


Selbst die Anhänger des IS grüßen sich mit "Friede sei mit dir"

Nur habe ich da den Verdacht, dass sie den Frieden unter Moslems wollen, und nicht mit anderen. Wie ich zitiert habe:

Zitat:
Muhammad ist Allahs Gesandter. Und diejenigen, die mit ihm sind, sind den Ungläubigen gegenüber hart, zueinander aber barmherzig.(Sura 49-29)


Zitat:
Wo ist die Verachtung? Kein Muslim verachtet die Thora, kein Muslim verachtet die Bibel


Du sprichst hier zwar das Verhältnis zu Christen und Juden an. Selbst dieses Verhältnis ist angespannt, weil sowohl Juden wie auch Christen laut Moslems ihre heiligen Bücher korrumpiert haben und vom wahren Glauben abgefallen sind. ("Wie kann man so gotteslästerlich sein und glauben, dass Gott ein Mensch geworden ist!, oder einen Sohn hat")

Aber davon abgesehen, und für mich die Kernfrage: Wie schaut es abseits von den "verwandten" Monotheisten aus? Wie ist es mit der Achtung und dem Respekt gegenüber Atheisten, Götzendienern, Menschen die nicht Jesus sondern andere Menschen anbeten, Menschen die andere Götter oder gar Satan anbeten, Menschen die sagen "Jede Religion ist Bullsh*t, ich will davon gar nichts wissen" (Eine meiner Erfahrung nach immer größer werdende Gruppe) etc. All das ist hier erlaubt und all diese Menschen sind laut Gesetz GLEICHWERTIG.

Ich als wirklich Ungläubiger, also kein falsch glaubender Christ oder Jude, habe da meine Bedenken sollte es eine muslimische Mehrheit hier geben. In vielen muslimischen Ländern muss ich bei der Aussage "Ich glaube nicht an Gott und was der Koran oder der Prophet Mohammed sagt ist mir eigentlich egal!" mit einer Strafe, Gefängnis oder gar dem Tod rechnen.