Innere Ruhe - Wie bewahrt ihr sie?


Erich, ich möchte dir sagen, dass wir zwar nicht immer übereinstimmen, aber ich freue mich jedesmal, wenn wir einer Meinung sind. Und ich glaube sogar, dass es nicht nur "Meinung" ist.
Rentner hat folgendes geschrieben:
Erich, in der abendländischen Tradition nennt man die Gottverbindung auch "in Gott eingehen". In meinem vorigen Beitrag schrieb ich zuerst "vordringen", und das trifft es nicht. Das hört sich gewollt, fast gewaltsam an, und das wäre ganz falsch, denn wir können nicht in die Gottheit "wollen", es ist keine Sache des Willens, sondern des von der Gottheit zugelassenen Eins-Seins. Das Einzige, was wir dazu tun können, ist, uns bereit zu machen, der Rest geschieht von selbst, sofern die Gottheit uns den "Einlass" gewährt.
Daneben ist aber auch zu beobachten, dass sich die Gottheit in Vergangenheit und Gegenwart manchen Menschen ganz spontan geoffenbart hat. Wie dem auch sei, die Gottheit lässt sich nicht manipulieren. Ist auch gar nicht nötig, dass wir das versuchen, denn die "Tür" ist immer offen. Falls sie uns geschlossen vorkommt, reicht es, wie Jesus das nennt, "anzuklopfen".

Stimmt! Wir müssen unsere Entscheidungsfreiheit dazu nützen, um uns Gott zu öffnen, wenn uns was daran liegt.
_________________
Jedes Schicksal ist angemessen, individuell zugeschnitten, denn nichts, was Gott tut, ist sinnlos!
Hi

Peter.Trim hat folgendes geschrieben:

Stimmt! Wir müssen unsere Entscheidungsfreiheit dazu nützen, um uns Gott zu öffnen, wenn uns was daran liegt.


Ja wenn uns etwas daran liegt oder wenn wir nicht in die Hölle wollen oder einer sonstigen Bestrafung entgehen möchten...
Ohne diese Optionen würde sich die Entscheidungsfreiheit natürlich noch ein Quäntchen freier anfühlen

Gruss Grubi
_________________
https://youtu.be/f2ROFnA4HRA
Das geht auch völlig angstfrei.
Wie können wir in unserem Mental Frieden und Schweigen errichten, die fest begründet sind?

Zuallererst mußt du es wollen. Und dann mußt du es versuchen und mußt durchhalten und immer wieder versuchen... Zunächst sitze ruhig. Und dann, anstatt an fünfzig verschiedene Dinge zu denken, beginnst du dir zu sagen: „Friede, Friede, Friede, Friede, Friede, Friede, Ruhe, Friede!" Du stellst dir Frieden und Ruhe vor. Du sehnst dich danach, bittest darum, daß sie kommen mögen: „Friede, Friede, Ruhe!" Und dann, wenn etwas kommt und dich berührt und handelt, sage leise folgendes: „Friede, Friede, Friede." Betrachte deine Gedanken nicht, höre ihnen nicht zu, verstehst du? Du darfst nicht allem, was auftaucht, Aufmerksamkeit widmen.

Nicht wahr, wenn jemand dich sehr stark belästigt und du möchtest ihn loswerden, dann hörst du ihm nicht zu! Gut! Du wendest deinen Kopf ab (Geste) und denkst an etwas anderes. Nun, das mußt du tun: wenn Gedanken auftauchen, schaust du nicht hin, du hörst nicht auf sie, du darfst ihnen keine Beachtung schenken, du mußt dich verhalten, als existierten sie nicht, verstehst du! Und dann, wiederhole es die ganze Zeit wie ein — wie soll ich es ausdrücken? — wie ein Narr es tut, der ständig dasselbe vor sich hinspricht. Nun, du mußt es genauso machen. Du mußt immer wieder sagen: „Friede, Friede, Friede." So versuchst du das einige Minuten lang und dann tust du, was du tun mußt; und dann, ein anderes Mal, fängst du von neuem an. Setze dich nieder und bemühe dich. Tue das, wenn du morgens aufstehst und am Abend, wenn du zu Bett gehst. Du kannst das machen... nun, wenn du deine Nahrung richtig verdauen willst, kannst du es einige Minuten vor dem Essen praktizieren. Du kannst dir nicht vorstellen, wie sehr das deiner Verdauung hilft! Bevor du mit dem Essen beginnst, setze dich eine Weile ruhig hin und sage: „Friede, Friede, Friede!" und alles wird ruhig (die Mutter breitet beide Arme aus) und dann mußt du weitermachen. Und es kommt eine Zeit, in der du dich nicht länger niedersetzen mußt, ganz gleich, was du tust und sagst, es ist immer: „Friede, Friede, Friede." Alles bleibt hier, so, es dringt nicht ein (Geste vor ihrer Stirn), es bleibt dort. Und dann weilt man in einem vollkommenen Frieden... nach einigen Jahren. Aber am Anfang, einem sehr kleinen Anfang, zwei oder drei Minuten, es ist sehr einfach. Für etwas Kom- pliziertes mußt du eine Anstrengung unternehmen, und wenn man das tut, ist man nicht still. Es ist schwierig, während einer Anstrengung ruhig zu bleiben. Sehr einfach, sehr einfach, du mußt bei diesen Dingen sehr einfach sein. 'Es ist, als lerntest du, einen Freund zu rufen: kraft deines Rufes kommt er. Nun, mache Frieden und Ruhe zu deinen Freunden und rufe sie: „Komm', Friede, Friede, Friede, Friede, komm'!"

*Mira Alfassa
_________________
http://azmuto.blogspot.de