Den Islam kennen- und verstehen lernen


Zusatz zu Ahmad A. Reidegeld:

Diese offenbar äußerst liberale Seite nennt ihn in ihrer Liste der "wichtigsten Muslime in Deutschland":

http://www.meine-islam-reform.de/in.....s/305-wichtigemulime.html

"Abdurrahman Reidegeld

Deutscher Autor, Publizist und Gelehrter

Abdurrahman Reidegeld ist ein deutsch-muslimiscer Autor, Publizist und Gelehrter und publizierte das bedeutende "Handbuch Islam". Er ist einer der wenigen deutschen Fachleute in Sachen Islam auf muslimischer Seite."

Die haben auch einige offensichtlich säkulare Muslime (oder gar Atheisten mit muslimischen Wurzeln?) in ihrer Liste. Oder auch Lamya Kaddor.

Ich gehe aufgrund dieses Hintergrundes mal davon aus, dass sie ihn nicht in die Liste aufgenommen hätten, wenn er ein Fundamentalist oder Hardliner wäre. Aber ich könnte mich natürlich irren. Du kannst das sicher besser beurteilen.
Linde schrieb:
Zitat:
Mohammed der Gesandte Gottes - Der Film

Diesen Film sollte man unbedingt gesehen haben.
Mit Sicherheit können viele Vorurteile abgebaut werden.
Er ist zwar sehr lang. Ich habe ihn mir deshalb Stück für Stück angeschaut.


http://vimeo.com/52965977


Antwort von Bernh.
Zitat:
Danke für die Empfehlung!
Welche Perspektive nimmt der Film denn ein? Ist er ein von Moslems gedrehter "Huldigungsfilm", ist er ein Blick "von außen", ist er gar eine Dokumentation?


@ Tobias
Möchtest Du das vielleicht beantworten, Tobias?
Du kennst den Film und kannst das auf alle Fälle besser als ich.

Liebe Grüße
Linde
_________________
******************************************
Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Bernh hat folgendes geschrieben:
Sehr weit bin ich bei der Lektüre noch nicht gekommen. Aber bereits nach Kapitel eins fiel mir eine grundlegende Unvereinbarkeit mit dem Grundgesetz auf: So gilt jeder Moslem als "kufar", wenn er eine andere Autorität als Gott, bzw. von Gott nicht legitimierte Autoritäten anerkennt.

Von Gott legitimierte weltliche Autoritäten, z.B. Herrscher, sind nur solche, die "nicht verbieten, was Gott gebietet, und nicht erlauben, was Gott verbietet". Mit anderen Worten: Ein Moslem, der Merkel anerkennt, ist ein "kufar", solange sie nicht die Scharia einführt.

Das wohlgemerkt aus Sicht der vier Rechtsschulen, die die übergroße Mehrheit der Moslems anhängen. Nicht Salafisten, nicht radikale Islamisten, nicht Dschihadisten. Nein, das sagen die "Moderaten".

Nun würde mich interessieren, was es für einen Moslem bedeutet, von seinen maßgeblichen Religionsgelehrten als "kufar" definiert zu werden. Wie lebt es sich so als "kufar", und was darf man so alles mit einem "kufar" machen? Mal sehn, was dazu später noch drinsteht. Ich bin gespannt.


Ich kenne das Buch nicht, daher kann ich auch zum Buch und seinem Inhalt nicht viel sagen.

Freilich gilt in der islamischen 'Theologie' der Grundsatz 'das Gute gebieten, das Schlechte verbieten'. Aber davon dazu gelangen zu sagen man könne kein Muslim sein, wenn man den deutschen Staat anerkennt ist doch ein sehr weiter und oft auch gewagter Schritt. Ich habe auch so meine Zweifel das dies Konsens der vier Rechtsschulen des sunnitischen Islam ist. Zugleich will ich sicher nicht bestreiten das es gewiss einige islamische Gelehrte gibt die dies so sehen und sicher auch einige Muslime.

Prinzipiell ist es mit politischer Legitimität im Islam ziemlich schwierig.

Die Schia lehnt klassischerweise eigentlich jede irdische Herrschaft schlichtweg ab, erträgt sie aber seitdem es keinem Imam mehr gibt bzw. in den kleineren schiitischen Gruppen diese ihre Autorität allein auf den religiösen und innergemeindlichen Status verlegt haben. Dass ausgerechnet im schiitischen Iran schiitische Gelehrte eine Herrschaft errichtet haben ist äußerst absurd und wohl eher auf soziale Umstände als die politische Theologie der Schia zurückzuführen. Chomeini stellte die politische Theologie der Schia praktisch auf dem Kopf.

Im sunnitischen Islam konnte man auch nur kurzfristig nach dem Tode von Mohammed die Herrschaft religiös legitim erhalten. Bereits unter dem vierten Chalifa bracht das System zusammen und es wurde eine Dynastie errichtet die letztlich als absolutistische Herrscher regierten. Die Abbasiden konnten die Fiktion einer gottgewollten Herrschaft einige Zeit aufrecht erhalten (nachdem sie sich mit diesem Versprechen an die Macht brachten), scheiterten aber letztlich auch. Seitdem ist die klassische Herrschaftsform in der arabisch-islamischen Welt eigentlich, soweit mir bekannt, die Autokratie weltlicher Herrscher. Das ist selbst z. B. in Saudi-Arabien nicht anders, wo letztlich eine in der Bevölkerung harsch durchgesetzte salafistische Spielart des Islam wohl von der Autokratie und Dekadenz der Sauds ablenken soll.

Wie sich Muslime nun in westlichen Demokratie verhalten sollen und können ist eine komplexe Frage. In der Praxis, so scheint es mir, scheinen Muslime im Westen darauf eher eine eigene Antwort zu finden, da, so ebenfalls mein Eindruck, die islamischen Gelehrten ihnen keine praktisch nutzbare Antwort geben können.
Einstens frug ich den Frosch: Sag mal, könnte es sein, dass Muslime die gleiche Weisung haben wie die sog. Christen?
Der Frosch aber antwortete und sprach: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.
Tobias hat folgendes geschrieben:
Bernh hat folgendes geschrieben:
Sehr weit bin ich bei der Lektüre noch nicht gekommen. Aber bereits nach Kapitel eins fiel mir eine grundlegende Unvereinbarkeit mit dem Grundgesetz auf: So gilt jeder Moslem als "kufar", wenn er eine andere Autorität als Gott, bzw. von Gott nicht legitimierte Autoritäten anerkennt.

Von Gott legitimierte weltliche Autoritäten, z.B. Herrscher, sind nur solche, die "nicht verbieten, was Gott gebietet, und nicht erlauben, was Gott verbietet". Mit anderen Worten: Ein Moslem, der Merkel anerkennt, ist ein "kufar", solange sie nicht die Scharia einführt.

Das wohlgemerkt aus Sicht der vier Rechtsschulen, die die übergroße Mehrheit der Moslems anhängen. Nicht Salafisten, nicht radikale Islamisten, nicht Dschihadisten. Nein, das sagen die "Moderaten".

Nun würde mich interessieren, was es für einen Moslem bedeutet, von seinen maßgeblichen Religionsgelehrten als "kufar" definiert zu werden. Wie lebt es sich so als "kufar", und was darf man so alles mit einem "kufar" machen? Mal sehn, was dazu später noch drinsteht. Ich bin gespannt.


Ich kenne das Buch nicht, daher kann ich auch zum Buch und seinem Inhalt nicht viel sagen.

Freilich gilt in der islamischen 'Theologie' der Grundsatz 'das Gute gebieten, das Schlechte verbieten'. Aber davon dazu gelangen zu sagen man könne kein Muslim sein, wenn man den deutschen Staat anerkennt ist doch ein sehr weiter und oft auch gewagter Schritt. Ich habe auch so meine Zweifel das dies Konsens der vier Rechtsschulen des sunnitischen Islam ist. Zugleich will ich sicher nicht bestreiten das es gewiss einige islamische Gelehrte gibt die dies so sehen und sicher auch einige Muslime.

Prinzipiell ist es mit politischer Legitimität im Islam ziemlich schwierig.

Die Schia lehnt klassischerweise eigentlich jede irdische Herrschaft schlichtweg ab, erträgt sie aber seitdem es keinem Imam mehr gibt bzw. in den kleineren schiitischen Gruppen diese ihre Autorität allein auf den religiösen und innergemeindlichen Status verlegt haben. Dass ausgerechnet im schiitischen Iran schiitische Gelehrte eine Herrschaft errichtet haben ist äußerst absurd und wohl eher auf soziale Umstände als die politische Theologie der Schia zurückzuführen. Chomeini stellte die politische Theologie der Schia praktisch auf dem Kopf.

Im sunnitischen Islam konnte man auch nur kurzfristig nach dem Tode von Mohammed die Herrschaft religiös legitim erhalten. Bereits unter dem vierten Chalifa bracht das System zusammen und es wurde eine Dynastie errichtet die letztlich als absolutistische Herrscher regierten. Die Abbasiden konnten die Fiktion einer gottgewollten Herrschaft einige Zeit aufrecht erhalten (nachdem sie sich mit diesem Versprechen an die Macht brachten), scheiterten aber letztlich auch. Seitdem ist die klassische Herrschaftsform in der arabisch-islamischen Welt eigentlich, soweit mir bekannt, die Autokratie weltlicher Herrscher. Das ist selbst z. B. in Saudi-Arabien nicht anders, wo letztlich eine in der Bevölkerung harsch durchgesetzte salafistische Spielart des Islam wohl von der Autokratie und Dekadenz der Sauds ablenken soll.

Wie sich Muslime nun in westlichen Demokratie verhalten sollen und können ist eine komplexe Frage. In der Praxis, so scheint es mir, scheinen Muslime im Westen darauf eher eine eigene Antwort zu finden, da, so ebenfalls mein Eindruck, die islamischen Gelehrten ihnen keine praktisch nutzbare Antwort geben können.


P.S.: Die Dualität zwischen irdischer und religiöser Autorität ist derweil dem Koran eigentlich nicht fremd: "Gehorcht Gott und gehorcht dem Gesandten und denen unter euch, die Befehlsgewalt innehaben." (4, 59) Wer die wa-ulī l-amri minkum dann waren bzw. sein sollen blieb freilich in der islamischen Geschichte umstritten. Die Schiiten sahen darin die Imame. Bei den Sunniten sah man darin je nachdem entweder die von Mohammed ernannten Führungspersönlichkeiten oder aber die Gelehrten. Freilich ist es aber auch absolut nicht schwer dies auf Personen mit weltlicher Macht zu beziehen. Der schiitische Gelehrte Muhammad Baqir al-Madschlisi (17. Jh.) trug in seinem opus magnum viele Hadithe zusammen die besagen das ein Muslim gegenüber von Gottes gnaden eingesetzten Herrschern gehorsam sein müsse.
Bernh hat folgendes geschrieben:
ziraki hat folgendes geschrieben:
Bernh hat folgendes geschrieben:


Die Stelle ist von 2. Auflage 2008, S 34, zweiter Absatz "Daß man nur Gott in den verschiedenen Formen des Gottesdienstes anbetet".

"Mushrik" (Götzendiener) ist demnach: "...der den Islam zugunsten nationaler Interessen verfälscht, indem er verbietet, was Gott und Prophet befehlen, und umgekehrt gebietet, was Gott und Prophet verbieten".

Demnach sind nicht nach der Scharia Gesetze erlassende Politiker "mushrik".

Moslems dürfen ihnen nicht folgen, da sie sonst ebenfalls als "mushrik" gelten. Weiter oben im selben Absatz: "Wenn jemand das Wort eines Menschen als einzig entscheidendes Gesetz ansieht, sei es für sich oder andere, gleich ob das betreffende Wort dieses Menschen nun mit den Regeln Gottes übereinstimmt oder nicht, ist Mushrik (Götzendiener)."

Mit anderen Worten: Wenn man z.B. die Bundesregierung bzw. Bundestagsabgeordneten als einzige Instanz ansieht, die für alle verbindliche Gesetze erlassen darf, ist man wohl "mushrik".


Ich muss mich also korrigieren: Es geht hier nicht um "kufar", sondern um "mushrik". Also nicht um Ungläubigkeit, sondern Götzendienst. Wobei ich mal vermute, dass "mushrik" sogar schlimmer ist als "kufar".


Ich verstehe den Absatz anders. Dazu habe ich einen Teil farblich markiert. Es geht mMn nicht um Gesetze und ob sie Shariakonform sind oder nicht, sondern um eine Gleichstellung von Personen oder Institutionen mit Gott.


Danke für die Erklärung. Es fällt mir zugegebenermaßen etwas schwer, bei diesen geradezu juristischen Begriffen den Überblick zu behalten.

Mein Gedankengang war folgender: "Wenn jemand das Wort eines Menschen als einzig entscheidendes Gesetz ansieht,..." -- das trifft auf die Regierung in einem säkularen Staat zu.

D.h. in einem säkularen Staat wie Deutschland ist allein der Gesetzgeber (also Bundestag etc.) befugt, "einzig entscheidendes Gesetz" zu erlassen. Kirchen, islamische Gelehrte, Verbände dürfen das nicht.

Wenn man das nicht anerkennt, stellt man sich außerhalb der politischen Ordnung des Grundgesetzes.

Wie würdest Du das verstehen?


Ich kann deinen Gedankengang nachvollziehen, glaube aber das ist in dem Buch von Reidegeld nicht so gemeint.
Das Buch ist im Spohr-Verlag erschienen. Der Spohr-Verlag steht dem Naqshbandi Orden nahe.
Hier ein Zitat aus einer der Internetpräsenzen dieser Vereinigung:

21. Wir befolgen die Gesetze und Regeln des Landes, in dem wir leben, respektvoll und genau.

http://www.goldensufi.org/g_ethik.html
ziraki hat folgendes geschrieben:
Bernh hat folgendes geschrieben:
ziraki hat folgendes geschrieben:
Bernh hat folgendes geschrieben:


Die Stelle ist von 2. Auflage 2008, S 34, zweiter Absatz "Daß man nur Gott in den verschiedenen Formen des Gottesdienstes anbetet".

"Mushrik" (Götzendiener) ist demnach: "...der den Islam zugunsten nationaler Interessen verfälscht, indem er verbietet, was Gott und Prophet befehlen, und umgekehrt gebietet, was Gott und Prophet verbieten".

Demnach sind nicht nach der Scharia Gesetze erlassende Politiker "mushrik".

Moslems dürfen ihnen nicht folgen, da sie sonst ebenfalls als "mushrik" gelten. Weiter oben im selben Absatz: "Wenn jemand das Wort eines Menschen als einzig entscheidendes Gesetz ansieht, sei es für sich oder andere, gleich ob das betreffende Wort dieses Menschen nun mit den Regeln Gottes übereinstimmt oder nicht, ist Mushrik (Götzendiener)."

Mit anderen Worten: Wenn man z.B. die Bundesregierung bzw. Bundestagsabgeordneten als einzige Instanz ansieht, die für alle verbindliche Gesetze erlassen darf, ist man wohl "mushrik".


Ich muss mich also korrigieren: Es geht hier nicht um "kufar", sondern um "mushrik". Also nicht um Ungläubigkeit, sondern Götzendienst. Wobei ich mal vermute, dass "mushrik" sogar schlimmer ist als "kufar".


Ich verstehe den Absatz anders. Dazu habe ich einen Teil farblich markiert. Es geht mMn nicht um Gesetze und ob sie Shariakonform sind oder nicht, sondern um eine Gleichstellung von Personen oder Institutionen mit Gott.


Danke für die Erklärung. Es fällt mir zugegebenermaßen etwas schwer, bei diesen geradezu juristischen Begriffen den Überblick zu behalten.

Mein Gedankengang war folgender: "Wenn jemand das Wort eines Menschen als einzig entscheidendes Gesetz ansieht,..." -- das trifft auf die Regierung in einem säkularen Staat zu.

D.h. in einem säkularen Staat wie Deutschland ist allein der Gesetzgeber (also Bundestag etc.) befugt, "einzig entscheidendes Gesetz" zu erlassen. Kirchen, islamische Gelehrte, Verbände dürfen das nicht.

Wenn man das nicht anerkennt, stellt man sich außerhalb der politischen Ordnung des Grundgesetzes.

Wie würdest Du das verstehen?


Ich kann deinen Gedankengang nachvollziehen, glaube aber das ist in dem Buch von Reidegeld nicht so gemeint.
Das Buch ist im Spohr-Verlag erschienen. Der Spohr-Verlag steht dem Naqshbandi Orden nahe.
Hier ein Zitat aus einer der Internetpräsenzen dieser Vereinigung:

21. Wir befolgen die Gesetze und Regeln des Landes, in dem wir leben, respektvoll und genau.

http://www.goldensufi.org/g_ethik.html


Natürlich behaupten die das. Das würden sie auch so sagen, wenn es nicht wirklich so wäre. Der Verdacht der Doppelzüngigkeit ist erst ausgeräumt, wenn ich es in ihren Inhalten bestätigt sehe.
Tobias hat folgendes geschrieben:
Bernh hat folgendes geschrieben:
Ist der Koran mit dem deutschen Grundgesetz vereinbar?


Für Millionen von Muslimen offenbar schon.


Für eine sehr, sehr große Zahl Muslime aber ganz offensichtlich aber auch nicht.

Zum Beispiel ist es offenbar unmöglich, etwa im Internet mit Muslimen in Deutschland in einer Atmosphäre des Friedens und der Toleranz zu diskutieren, weil sie radikal intolerant und autoritär sind. Das deutet darauf hin, dass zumindest eine riesige Minderheit, wenn nicht gar die Mehrheit der Muslime geistig nicht in Deutschland angekommen sind.

Oder was ist sonst der Grund dafür, dass etwa das Islam-Forum auf dieser Seite seit 4 Jahren gesperrt ist?
Zum Teil ist auch der katholische Glaube mit den Grund- und Verfassungsgesetzen europäischer Staaten unvereinbar. Zum Beispiel lehrt die Kirche das absolut geschützte Lebensrecht jedes Menschen vom Zeitpunkt der Empfängnis an. Oder dass jedes Kind ein Recht auf zwei verschiedengeschlechtliche Elternteile hat. Oder dass das Erziehungsrecht der Eltern beinhaltet über Art und Inhalt der Sexualerziehung zu entscheiden. All diese Punkte sind Dinge, wo ich als Katholik mit den österreichischen Gesetzen im Widerspruch stehe.

Wo der katholische Glaube - im Unterschied zum Islam - keine Konflikte mit dem Gesetz hat ist die Trennung der staatlichen und religiösen Sphäre der Machtausübung. Allerdings gibt es auch hier eine Grenze: Ein radikaler Laizismus, der alles Religiöse in den Keller verbannen will, der ist mit dem katholischen Glauben unvereinbar, weil das öffentliche Ablegen des Glaubenszeugnisses essentiell zum christlichen Glauben dazugehört.
http://www.deutschlandfunk.de/proph.....?dram%3Aarticle_id=335278

Das fand ich auch interessant.
_________________
******************************************
Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh