Keine Freude, kein Spaß, keine Zufriedenheit - was tun?


Ich habe einfach ständig das Gefühl ständig was für andere zu tun und würde am liebsten allen alles geben was ich habe und merke gleichzeitig dass ich nie was zurück bekomme sondern im Gegenteil andere mir ständig alles kaputt machen. Jede halbwegs positive Situation wird mir von anderen kaputt gemacht. Das sind dann die Momente wo es mich ankotzt hilfsbereit, freundlich usw zu sein. Egal was ist ich komme mit ständig ausgenutzt und verarscht vor.
Lieber vadda!

Was ist dein Ansporn? Tust du es aus Liebe, aus einer Konditionierung heraus oder befriedigt es dein Ego?

Alles Liebe

Erich
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Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!
Ich tue es weil ich möchte dass es anderen Leuten gut geht. Es soll allen Leuten gut gehen.
Höchstwahrscheinlich wirst du wirklich ständig ausgenutzt und verarscht. Selber schuld, du Ärmster. Erst denken, dann schenken.
Hallo Vadda!
Zitat: Ich tue es weil ich möchte dass es anderen Leuten gut geht. Es soll allen Leuten gut gehen.
ok. Der Meinung bin ich auch. Aber ich kann die Welt nicht verändern. Es wird allen einmal gut
und einmal weniger gut gehen. Also schau auch auf dich.
Liebe Grüße!
Monaliesa
@Rentner
Hm, ich glaube nicht dass ich verarscht werde, denn die denen ich was gutes tue tun mir ja nicht böses. Ich hoffe so kam es auch nicht herüber.
Es sind andere Leute die mir ständig alles kaputt machen. Menschen für die ich selbst nichts tun kann weil sie unerreichbar weit weg oder gar unbekannt sind, oft sind es auch Vorgesetzte gewesen, die mir alles kaputt gemacht haben. Und das obwohl ich einer derjenigen mit der höchsten Arbeitsmoral, Arbeitsleistung und Aufopferung bin/war.

@monalisa

Ich weiß dass ich die Welt nicht verändern kann, aber ich möchte dennoch so vielen Leuten wie möglich was gutes tun.
Auf mich selbst kann ich nicht schauen, da ich absolut nichts finde was mir selbst gut tut. D.h. es gibt nichts worauf ich mich freuen kann, wo ich sage: Jetzt wird es Zeit dass endlich dieser Moment gekommen ist an dem ich dies oder jenes tun kann, genießen kann, kaufen kann oder was weiß ich was es noch alles für Möglichkeiten gibt.
So, wie du deine Situation beschreibst, sehe ich da auch keine Sonne am Horizont. Du weißt nicht, wie du dich verändern könntest und siehst, dass du andere Leute nicht ändern kannst. Sofern einige miese Typen zu deinen Bezugspersonen gehören, könntest du deine Bezugsgruppe wechseln, aber man hat natürlich auch, z.B. beruflich, mit Leuten zu tun, die man sich nicht aussuchen kann.
Aber ich könnte mir denken, dass deine Bezugspersonen der Schlüssel sind, der ganze Rahmen, in dem du dich bewegst. Du könntest ihn radikal austauschen oder mindestens modifizieren, dich von einigen Herrschaften verabschieden und neue Kontakte aufnehmen. Aber wer will schon einen Trauerkloß, entschuldige bitte, als den du dich hier darstellst? Schon mal was von Lachyoga gehört? Mach dich zu jemandem, mit dem man gerne zu tun hat. Damit ist kein schlappes Weichei gemeint, aber ein Typ Mensch, der sich nicht völlig aufgibt, aber für andere da ist und von dem man sich nicht bloß materiell was abholen kann. Und sieh dir auch an, was dir die Leute, mit denen du zu tun hast, zu bieten haben, auch das nicht nur materiell gemeint. Und wenn sie nichts zu bieten haben, dann Tschüß, und auf zu neuen Ufern.
Hallo Vadda!
Nun, wenn du schon keine Freude empfinden kannst, vielleicht hast du sie verloren.
Du könntest versuchen sie mit Hilfe von Dankbarkeit zu finden.
Ich nehme an, du hast ein Dach über den Kopf, genug zu Essen,
gesunde füße, hände,augen, ohren.
Das sind _keine Selbstverständlichkeiten.
Liebe Grüße!
Monaliesa
Rentner ich habe keine Bezugspersonen mehr. Schon lange nicht. Ich bin jemand der keine Freundschaft kann, auch wenn viele diese gerne mit mir hätten. Mein berufliches Umfeld habe ich verändert, ob das was bringt werde ich erst in einiger Zeit sehen.
Die Leute mögen mich ja und viele würden gerne mit mir was zu tun haben aber ich kann das einfach nicht. Alles was über das Kollegiale heraus geht ist mir viel zu viel.
Liebe Monalisa,
Ja für sowas kann man dankbar sein, aber das ist nichts was mich erfüllt. Ich möchte im Leben vorwärts kommen, was erreichen. Privat ist bei mir schon alles im Eimer, beruflich hoffe ich dass ich jetzt das richtige habe.
Ich hasse stillstand. Ich lebe um zu arbeiten und um das größtmögliche zu erreichen und werde ständig von irgendwelchen Deppen ausgebremst. So viele Dinge die ich nicht beeinflussen kann.