Der Sinn des Lebens und die Frage nach GOTT


Stimmt! Hoffen und Ausharren muss nicht Dasselbe sein. Aber ein Ausharren im unverhältnismäßigen Sinn kann Einen tatsächlich zum Narren machen.
@burkl
Zitat:
Jeder normale Mensch strebt für sich das Gute an bzw. das was er für gut hält. Insofern wäre es krank nach etwas zu streben, das ich zuvor als schlecht erkannt habe. Sogar die böse Tat ist letztlich auf ein Gut gerichtet. Es wird nur auf falschem Wege angestrebt. Wenn z.B. jemand entgegen dem zehnten Gebot dem Nachbarn sein Haus neidet, dann strebt er ja etwas an sich Gutes an - das Haus ist ja nichts Schlechtes. Der Weg dorthin passt nicht. Insofern stelle ich in Frage, dass es innerhalb des als normal (also nicht geisteskrank) zu wertenden Spektrums überhaupt bewusste menschliche Handlungen geben kann - seien sie moralisch gut oder böse - die nicht auf den Genuss eines Gutes abstellen.


Das was wir für gut halten muss noch lange nicht Gottes Wunsch sein.
Das was sich Gott von uns wünscht gibt er durch seinen reinen Geweihten an uns weiter. Oder Er teilt es uns durch die heilige Schrift mit. Beides darf sich nicht widersprechen.

Bezüglich "Genuss" unterscheidet man in den vedischen Schriften, den Genuss der materiellen Sinne und dem Genuss der spirituellen Seele.
Also den äusseren materiellen Genüssen und den inneren spirituellen Genüssen.
Jemand der Befreiung (und erlöse uns von unserem Übel) erlangt hat, geniesst grenzenlose Glück (Nirvana) in sich und ist nicht länger gezwungen nach dem Diktat der materiellen Sinne zu handeln.
Das finde ich schön. Ein Prosit auf die Veden!
Somit meine ich, dass der Genuss der materiellen Sinne im rechten Maß sein darf, aber die Seele ist von größerer Wichtigkeit als was Vergängliches.