Große Heilige


Die Kirche hat im Laufe ihrer 2000 jährigen Geschichte tausende Selige und Heilige hervorgebracht. Um über jeden einzelnen genug zu sagen, dafür wäre wohl ein Menschenleben nicht ausreichend.

Aber dennoch habe ich mir vorgenommen über einige ausgewählte Menschen, von denen wir Katholiken glauben, dass sie ganz sicher im Himmel sind und dort für uns eintreten, etwas zu schreiben.

Ich beginne mit einer großen Frau - die Heilige Edith Stein, die heute am 9. August ihren Gedenktag hat.

Die deutsche Edith Stein, vom Judentum zur katholischen Kirche konvertiert, hatte sich Gott als "Sühnopfer für den wahren Frieden" und vor allem für ihr bedrohtes und geschundenes jüdisches Volk dargeboten.

"Ich vertraue darauf, dass der Herr mein Leben für alle (Juden) genommen hat. Ich muss immer wieder an die Königin Esther denken, die gerade darum aus ihrem Volk genommen wurde, um für das Volk vor dem König zu stehen. Ich bin eine sehr arme und ohnmächtige kleine Esther, aber der König, der mich erwählt hat, ist unendlich groß und barmherzig."

Ihr letztes Werk "Kreuzeswissenschaft" blieb auf dem Papier unvollendet. Als sie von der Gestapo abgeholt wurde, fasste Edith ihre Schwester Rosa, die mit ihr im Kloster in Echt war, bei der Hand und sagte nur: "Komm, wir gehen für unser Volk." Sie starb in den Gaskammern von Auschwitz, vermutlich am 9. August 1942.

Ein der heiligen Edith Stein zugeschriebenes Gebet möge uns helfen, Gegenwart und Zukunft in Gottes Hände zu legen:

Ohne Vorbehalt und ohne Sorgen / leg ich meinen Tag in Deine Hand.
Sei mein Heute, sei mein gläubig Morgen, / sei mein Gestern, das ich überwand. / Frag mich nicht nach meinen Sehnsuchtswegen - / bin aus deinem Mosaik ein Stein. / Wirst mich an die rechte Stelle legen - / Deinen Händen bette ich mich ein.

https://www.heiligenlexikon.de/BiographienE/Edith_Stein.html
Burkl hat folgendes geschrieben:
Die Kirche hat im Laufe ihrer 2000 jährigen Geschichte tausende Selige und Heilige hervorgebracht. Um über jeden einzelnen genug zu sagen, dafür wäre wohl ein Menschenleben nicht ausreichend.

Aber dennoch habe ich mir vorgenommen über einige ausgewählte Menschen, von denen wir Katholiken glauben, dass sie ganz sicher im Himmel sind und dort für uns eintreten, etwas zu schreiben.

Ich beginne mit einer großen Frau - die Heilige Edith Stein, die heute am 9. August ihren Gedenktag hat.

Die deutsche Edith Stein, vom Judentum zur katholischen Kirche konvertiert, hatte sich Gott als "Sühnopfer für den wahren Frieden" und vor allem für ihr bedrohtes und geschundenes jüdisches Volk dargeboten.

"Ich vertraue darauf, dass der Herr mein Leben für alle (Juden) genommen hat. Ich muss immer wieder an die Königin Esther denken, die gerade darum aus ihrem Volk genommen wurde, um für das Volk vor dem König zu stehen. Ich bin eine sehr arme und ohnmächtige kleine Esther, aber der König, der mich erwählt hat, ist unendlich groß und barmherzig."

Ihr letztes Werk "Kreuzeswissenschaft" blieb auf dem Papier unvollendet. Als sie von der Gestapo abgeholt wurde, fasste Edith ihre Schwester Rosa, die mit ihr im Kloster in Echt war, bei der Hand und sagte nur: "Komm, wir gehen für unser Volk." Sie starb in den Gaskammern von Auschwitz, vermutlich am 9. August 1942.

Ein der heiligen Edith Stein zugeschriebenes Gebet möge uns helfen, Gegenwart und Zukunft in Gottes Hände zu legen:

Ohne Vorbehalt und ohne Sorgen / leg ich meinen Tag in Deine Hand.
Sei mein Heute, sei mein gläubig Morgen, / sei mein Gestern, das ich überwand. / Frag mich nicht nach meinen Sehnsuchtswegen - / bin aus deinem Mosaik ein Stein. / Wirst mich an die rechte Stelle legen - / Deinen Händen bette ich mich ein.

https://www.heiligenlexikon.de/BiographienE/Edith_Stein.html


Was mich nachdenklich gemacht hat ist folgendes:

"Mehrfach versuchte sie ab 1933, Papst Pius XI. zu einer Stellungnahme gegen Antisemitismus und Progrome der Nazis zu bewegen. Schon im April 1933 hatte sie dem Papst geschrieben: "Wir alle, die treue Kinder der Kirche sind und die Verhältnisse in Deutschland mit offenen Augen betrachten, fürchten das Schlimmste für das Ansehen der Kirche, wenn das Schweigen noch länger anhält."

Leider hat das Schweigen angehalten.

"Die katholische Kirche will die Heiligsprechung als Zeichen der Versöhnung mit dem Judentum gewertet wissen; Kritiker weisen auf die Vereinnahmung jüdischen Leidens hin und sehen die Heiligsprechung auch als Maßnahme, um vom Versagen der katholischen Kirche unter Papst Pius XI. abzulenken."
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OM LOKAH SAMASTHA SUKHINO BHAVANTHU
Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein.
Heilige Klara von Assisi, Gedenktag 11. August.

Chiara di Favarone kam um 1194 in der umbrischen Stadt Assisi (Italien) als älteste Tochter des Grafen di Favarone und seiner ebenfalls adligen Frau Ortolana zur Welt. Von frühester Kindheit an war in Klara eine tiefe Frömmigkeit bemerkbar, welche durch den Einfluss der frommen Mutter noch gefördert wurde.

Niemand verstand den heiligen Franziskus in seinem Charisma der Armut tiefer, als die heilige Klara. Er war ihr Lehrer und geistiger Führer, dennoch besuchte er die „Armen Frauen“ von S. Damiano, den von ihr gegründeten und später als "Klarissinen" benannten Orden, nicht oft, sodass er sich sogar den Tadel seiner Gefährten zuzog. Ihm war bewusst, dass Klara ganz dem Herrn gehörte, er hatte Ehrfurcht vor dem „Geheimnis des Königs“ und wusste, dass er nicht zwischen Braut und Bräutigam stehen dürfe. Die räumliche Trennung hinderte sie aber nicht, sich gegenseitig in ihrer je eigenen Berufung geistig zu bestärken.

Während ihrer langjährigen Krankheit (die heilige Klara war die letzten 29 Jahre ihres Lebens bettlägerig), ließ sie sich auf ihrem Lager aufrichten und mit Kissen stützten; sie wollte weiterhin, soweit es ihr noch möglich war, den Schwestern dienen. Im Bett sitzend fertigte sie eigenhändig feinste Kirchenwäsche an (Alben, Purificatori, Corporale, etc.), die zum Teil noch heute in Santa Chiara zu sehen sind. Genauso wie dem heiligen Franziskus lag ihr die würdige Ausstattung der Kirchen sehr am Herzen. Dadurch hat sie gezeigt, dass "Armut" nicht "Ärmlichkeit" bedeutet, sondern innere Loslösung von den Dingen, um Alles an Gott auszurichten. Und hierin ist sie eine der ganz großen Lehrmeisterinnen.

https://www.heiligenlexikon.de/BiographienK/Klara_von_Assisi.htm
Ich denke dass die meisten Menschen, welche ein wirklich vorbildliches Leben gelebt haben, in Vergessenheit gerieten.

Aber hier möchte ich Mahatma Gandhi aufführen.
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Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
>HIER KLICKEN<
PapaLoooo hat folgendes geschrieben:

Aber hier möchte ich Mahatma Gandhi aufführen.


Der passt hier zweifellos gut dazu.

Ich habe zwar nicht die absolute Gewissheit, dass er im Himmel ist, so wie bei von der Kirche selig- oder heilig Gesprochenen aber sehr stark die persönliche.
Burkl hat folgendes geschrieben:
PapaLoooo hat folgendes geschrieben:

Aber hier möchte ich Mahatma Gandhi aufführen.


Der passt hier zweifellos gut dazu.

Ich habe zwar nicht die absolute Gewissheit, dass er im Himmel ist, so wie bei von der Kirche selig oder heilig Gesprochenen aber sehr stark die persönliche.


Weil er vielleicht schwul war?
luschn hat folgendes geschrieben:
Burkl hat folgendes geschrieben:
PapaLoooo hat folgendes geschrieben:

Aber hier möchte ich Mahatma Gandhi aufführen.


Der passt hier zweifellos gut dazu.

Ich habe zwar nicht die absolute Gewissheit, dass er im Himmel ist, so wie bei von der Kirche selig oder heilig Gesprochenen aber sehr stark die persönliche.


Weil er vielleicht schwul war?


Der Grund liegt darin, dass die Kirche kirchenrechtlich nur Angehörige der katholischen Kirche selig- oder heiligsprechen kann. Mahatma Ghandi hat Christus sehr verehrt, war aber ein tiefgläubiger Hindu.
Burkl hat folgendes geschrieben:
luschn hat folgendes geschrieben:
Burkl hat folgendes geschrieben:
PapaLoooo hat folgendes geschrieben:

Aber hier möchte ich Mahatma Gandhi aufführen.


Der passt hier zweifellos gut dazu.

Ich habe zwar nicht die absolute Gewissheit, dass er im Himmel ist, so wie bei von der Kirche selig oder heilig Gesprochenen aber sehr stark die persönliche.


Weil er vielleicht schwul war?


Der Grund liegt darin, dass die Kirche kirchenrechtlich nur Angehörige der katholischen Kirche selig- oder heiligsprechen kann. Mahatma Ghandi hat Christus sehr verehrt, war aber ein tiefgläubiger Hindu.


Aber wenn du dir nicht mal bei ihm sicher bist, dass er im Himmel ist, dann kann sich die nicht katholische Menschheit den Himmel gleich abschminken ...
Passt vielleicht hier dazu:

Heute Abend um 22,30 gibt es auf ORF II bei "Kreuz und Quer" eine Doku über die Marienerscheinungen.
Ich glaube, die Wiederholung kann man morgen, Mittwoch um 20,15 auf ORF III sehen.
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Habe mal nach meiner Namenspatronin geschaut.

Zitat:


Christa [Lat.: »die Christin«]
Hl., gab ihr jungfräuliches Leben für den Glauben an Christus als Märtyrin wahrscheinlich in Kilikien hin. Über Ort, Zeit und Art ihres Todes sind keine genauen Angaben möglich.






Quelle: Jakob Torsy, Hans-Joachim Kracht (2002): Der große Namenstagskalender.
3850 Namen und 1680 Lebensbeschreibungen der Namenspatrone,
Verlag Herder, Freiburg


Christa bedeutet übrigens "Die Gesalbte"
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten