Große Heilige


Heiliger Papst Pius X., Gedenktag 21. August

Der Herr machte ihn zum Vorsteher seiner Gemeinde, zum Diener seines Bundes, dass er Priester sei in Ewigkeit. Der Eröffnungsvers der heutigen Messe ist dem Buch Jesus Sirach entlehnt. Dort wird ein Hoherpriester gelobt, weil er sich einsetzte für den Gott des Alls und für sein Volk in die Bresche trat. Der heilige Pius X. tat es in kirchlich wie politisch schwierigen Zeiten seines Pontifikates von 1903 bis zu seinem Todestag am 20. August 1914, drei Wochen nach Beginn des ersten Weltkrieges. In seiner ersten Enzyklika verkündet er, dass "Wir für unser Pontifikat kein anderes Programm kennen als das, alles zu erneuern in Christus, damit Christus alles in allem sei." Dies war sein Wahlspruch: Alles in Christus erneuern - Instaurare omnia in Christo.

Die Bereitstellung einer intensiven religiöse Bildung durch die Kirche und der häufige, womöglich tägliche, Empfang der Eucharistie waren diesem Papst besonders wichtige Anliegen.

Die erschreckende Unwissenheit auch bei Katholiken über die Grundlagen ihres eigenen Glaubens hat ihn besonders betroffen gemacht. Jesus Christus besser kennen, ihn überhaupt kennenlernen! Dies bewegte den heiligen Papst, den man nach einem alten Wort "ignis ardens" - brennendes Feuer - genannt hat.

"Wie viele gibt es, die Christus hassen, die die Kirche und das Evangelium verabscheuen, mehr aus Unwissenheit als aus Böswilligkeit. Die Armen! Sie lästern das, was sie nicht kennen.
Diesen traurigen Seelenzustand findet man sogar bei solchen , die eine überdurchschnittliche Bildung besitzen. Es ist nicht der Fortschritt der Wissenschaft, der in vielen den Glauben zerstört, sondern die Unwissenheit; daher kommt es, dass dort, wo Unwissenheit herrscht, der Unglaube die größten Verheerungen anrichten kann."

https://www.heiligenlexikon.de/BiographienP/Pius_X.htm
Beten zu Heiligen hin - Heiligenverehrung her, soll halten, wer es will. Unbiblisch ist es allemal. Aber das die Katholische Kirche, die Evangelische gleichermaßen, nicht so wahnsinnig biblisch sind, das ist ja nicht neu.
Auch Luther wäre wahrscheinlich ziemlich erschüttert, was inzwischen aus seiner Kirche, wenn man das mal so nennen darf, geworden ist.
Niemand braucht jemanden zwischen sich und Gott, das ist ja gerade die Botschaft von Jesus. Er hat laut Bibel geraten, so zu beten: "Vater unser...usw.", also die direkte Ansprache.
Und komme mir keiner, wie absurderweise schon geschehen, mit dem Verweis: Dann werde doch Muslima. Vielleicht bin ich schon eine, und weiß es nur noch nicht? Muss ich mal unseren hiesigen Imam fragen.

LG, Safira
Safira hat folgendes geschrieben:
Niemand braucht jemanden zwischen sich und Gott


Da du die christliche Religion fundamental nicht zu verstehen scheinst, bete ich für dich auf die Fürsprache des Heiligen Papst Pius X., dass Gott dir das Licht des Glaubens gewähre.
Ist ok so.
LG, Safira
Heiliger Nikolaus von Flüe, Gedenktag im deutschen Sprachraum am 25. September 2015

Nikolaus führte in der letzten Phase seines Lebens ein strenges Leben des Gebetes und der Buße; seit dem Erlebnis von Visionen in Waldenburg nahm er keine Speisen und Getränke mehr zu sich; während den fast 20 Jahren seines Einsiedlerlebens lebte er ausschließlich von der Eucharistie, wie auch eine vom zuständigen Bischof angeordnete Untersuchung bestätigte. Geschlafen hat er auf einem Brett, als Kopfkissen benützte er einen Stein. Zeitgenossen beschrieben ihn als "leutselig, mitteilsam, behaglich, fröhlich und vor allem freundlich".

Seine Zeitgenossen beobachteten sein asketisches Leben neugierig und misstrauisch, schließlich überwogen aber Faszination und Vertrauen, sie verehrten Nikolaus als "lebendigen Heiligen", Friedensstifter und "Pater Patriae", "Vater des Heimatlandes". Er gilt als Nationalheiliger der Schweiz.

Dieses Gebet ist von ihm überliefert:

Mein Herr und mein Gott,
nimm alles von mir, was mich hindert zu dir.

Mein Herr und mein Gott,
gib alles mir, was mich fördert zu dir.

Mein Herr und mein Gott,
nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen dir.
Amen.

https://www.heiligenlexikon.de/Biog.....nN/Nikolaus_von_Fluee.htm
Burkl hat folgendes geschrieben:
Safira hat folgendes geschrieben:
Niemand braucht jemanden zwischen sich und Gott


Da du die christliche Religion fundamental nicht zu verstehen scheinst, bete ich für dich auf die Fürsprache des Heiligen Papst Pius X., dass Gott dir das Licht des Glaubens gewähre.


Und was ist wenn du es nicht verstanden hast?
Safira hat folgendes geschrieben:
Auch Luther wäre wahrscheinlich ziemlich erschüttert, was inzwischen aus seiner Kirche, wenn man das mal so nennen darf, geworden ist.


Die Toleranz gegenüber anderen Religionen, bestimmten Sexual- und Lebensformen und die aktive Rolle von Frauen dürfte ihn tatsächlich sehr verstören.

In Art. 21 der Confessio Augustana bekannte sich Luther übrigens zum Gedenken der Heiligen. Calvin war bei solchen Sachen (übrigens auch bezüglich der Beichte und vielen anderen Themen) weit radikaler als Luther.
Ich finde, alle Menschen sind "Große Heilige". Bis auf die, die nicht auf Coca Cola stehen.
Das ist nicht ganz richtig. Bei den orthodoxen Watussi geht PEPSI vor Coca-Cola.
Heilige Theresia von Lisieux, Gedenktag am 1. Oktober

Nonne, Mystikerin, Kirchenlehrerin
* 2. Januar 1873 in Alençon in der Normandie in Frankreich
† 30. September 1897 in Lisieux in Frankreich

französischer Name: Thérèse
Ordensname: Theresia vom Kinde Jesus und dem heiligen Antlitz
Taufname: Marie-Françoise Mart

Der von The­re­sia ge­lehr­te klei­ne Weg ist der Weg, der zu­nächst die geist­li­che Armut des Men­schen er­kennt, der vor Gott mit lee­ren Hän­den steht und sich von ihm alles schen­ken las­sen muss. Auch die Tu­gen­den eines Men­schen sind Ge­schenk Got­tes; dies an­zu­er­ken­nen und sich dabei immer als klein, also emp­fan­gend zu er­ken­nen, ist die Schwie­rig­keit die­ses Weges für den gerne so stol­zen und selbst­ge­wis­sen Men­schen. Aus sol­cher Armut folgt Barm­her­zig­keit, Aus­fluss der Liebe Got­tes für alle Men­schen, auch für die Sün­der. The­re­sia fand den Weg hei­li­ger Kind­heit und lehr­te ihn den ihr an­ver­trau­ten No­vi­zin­nen, 1893 wurde sie zwei­te No­vi­zen­meis­te­rin im Klos­ter Li­sieux. Sie emp­fand es als be­son­de­re Gabe, zwei Mis­si­ons­brü­der mit Ge­be­ten zu be­glei­ten, und wurde sich immer mehr ihrer apos­to­li­schen und mis­sio­na­ri­schen Be­ru­fung be­wusst.

Aus Liebe leben – im Februar 1895 schreibt sie ein langes Gedicht dazu! Lesen wir einige Strophen:

Aus Liebe zu leben heißt maßlos verschenken,
nicht Trost erbetteln im trüben Hienieden.
Ich möchte stets schenken, ohne zu zählen,
ganz fest überzeugt, dass Liebe nicht rechnet! …

Dem göttlichen Herzen, das zärtlich verströmt,
gab alles ich hin. Wie lauf ich so leicht nun!
Ich kenne seitdem keinen anderen Reichtum,
als leben einzig aus Liebe.

Aus Liebe zu leben heißt wagen zu tragen
unsterblichen Schatz in sterblicher Schale.
Du, Gott, Du bist Liebe, doch ich reine Schwäche,
so unendlich noch ferne dem Morgensterne.

Und doch, wenn ich falle auch Stunde um Stunde,
erbarmend, umarmend eilst stets Du zu mir,
um mich zu erheben, voll Gnade vergebend,
so lebe ich weiter aus Liebe.

Auch auf dem Krankenbett verfasste sie weitere Manuskripte, nach der Überführung ins Krankenzimmer des Klosters schrieben Mitschwestern ihre Worte nieder. Am Abend ihres Todes, eineinhalb Jahre nach Ausbruch der Tuberkulose, schrieb sie an ihren geistlichen Bruder M. Bellier: Ich sterbe nun, ich gehe ins Leben. Mit den Worten Mein Gott …, ich liebe dich! beschloss sie im Alter von nur 24 Jahren ihr Leben.

https://www.heiligenlexikon.de/Biog.....T/Therese_von_Lisieux.htm