Sünde, Karma, Wiedergeburt und Evolutionssprung.


Zitat:
Zitat:
Demetrius hat folgendes geschrieben:
Dieses, im jetzigen Leben aufgebaute Karma, ist entscheidend für das nächste Leben. Im eigentlichen Sinne BEWIRKT das Kama die Wiedergeburt, weil jede erzeugte URSACHE, zwangsläufig eine WIRKUNG hervorbringen MUSS!

@luschn
Alles was du jetzt bewirkst, zeigt sich als Reaktion im Umfeld. Somit ist die Wirkung verbraucht und es bedarf keiner Wiedergeburt.

Also gibt es kein Leben nach dem Tod?
Narasimha hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Zitat:
Demetrius hat folgendes geschrieben:
Dieses, im jetzigen Leben aufgebaute Karma, ist entscheidend für das nächste Leben. Im eigentlichen Sinne BEWIRKT das Kama die Wiedergeburt, weil jede erzeugte URSACHE, zwangsläufig eine WIRKUNG hervorbringen MUSS!

@luschn
Alles was du jetzt bewirkst, zeigt sich als Reaktion im Umfeld. Somit ist die Wirkung verbraucht und es bedarf keiner Wiedergeburt.

Also gibt es kein Leben nach dem Tod?

Das was lebt, lebt EWIG!
Mit Begehren im Materiellen, ohne Begehren im Geistigen!
http://www.demetrius-degen.de/religionen/buddhismus/buddha13.htm
Lohn der Büsserschaft:
Buddha:

Das sind die Triebe‘, erkennt er wirklichkeitsgemäß. Das ist die Triebentstehung‘, erkennt er wirklichkeitsgemäß. Das ist die Triebvernichtung‘, erkennt er wirklichkeitsgemäß., Das ist der zur Triebvernichtung führende Weg‘, erkennt er wirklichkeitsgemäß! Wenn er so erkennt, so durchschaut, so löst sich ihm der Geist vom Sinnlichkeitstrieb, löst sich ihm der Geist vom Werdetrieb, löst sich ihm der Geist vom Nicht-Wissenstrieb. Im Befreiten ist das Wissen vom Befreitsein. Vernichtet ist Geburt, ausgelebt ist das Reinheitsleben, vollbracht die Aufgabe; nichts weiteres nach diesem hier!‘
_________________
Auf der Erde gibt es seit jeher den Kampf zwischen Egoismus und Selbstlosigkeit.
Die Egoisten werden reich, die Selbstlosen schaffen große Werke.
www.demetrius-degen.de
Demetrius hat folgendes geschrieben:

Das was lebt, lebt EWIG!
Mit Begehren im Materiellen, ohne Begehren im Geistigen!

Dieser Satz ist gar nicht unbedingt so einfach zu verstehen. Denn ohne Begehren im Geistigen leben ist etwas abstrakt vorzustellen.
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Jedes Schicksal ist angemessen, individuell zugeschnitten, denn nichts, was Gott tut, ist sinnlos!
Peter.Trim hat folgendes geschrieben:
Demetrius hat folgendes geschrieben:

Das was lebt, lebt EWIG!
Mit Begehren im Materiellen, ohne Begehren im Geistigen!

Dieser Satz ist gar nicht unbedingt so einfach zu verstehen. Denn ohne Begehren im Geistigen leben ist etwas abstrakt vorzustellen.

Geist und Seele ist bei Gott eine EINHEIT.
Im Menschen ist der Geist getrennt von dieser Einheit – seiner Seele – seinem wahren Selbst.

Der Geist im Menschen kann in zwei Richtungen gelenkt werden. In´s Materielle oder in´s Geistige (Seele – Einheit).
In´s Materielle entwickelt er Begehren. In´s Geistige entwickelt er Sehnsucht. (Liebe zu seinem wahren Selbst – oder Gott).
Der Geist als solches ist frei von Begehren, denn er ist das Leben – die Lebensenergie.
Belebt der Geist einen Körper (Identifikation), wird er beeinflusst durch die Sinneswahrnehmung der materiellen Natur und entwickelt Begehren für sICH. (Ego - Person).
Nur OHNE Begehren, kann der Geist sICH von dieser Beeinflussung befreien. Dann treibt ihn die SEHNSUCHT (Liebe) zu seinem wahren Selbst – „nach Hause“ – in die Einheit zurück.
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Hier geht es um die Beherrschung von Sinnen und Geist.
Der Geist ist vergleichbar einem Spiegel in dem die Sinneswahrnehmungen reflektiert werden und dann wiederum zu Handlungen führen. Wenn nun dieser "Spiegel" stark verunreinigt ist und er das eigene Selbst (atma, Seele) nicht erkennt, sind alle seine Sinneswahrnehmungen und die daraus entstehenden Handlungen auf ein falsches Ziel ausgerichtet - die materiellen Sinne (Körper) zu befriedigen. Anstatt sich mit dem wahren selbst der unsterblichen Seele zu identifizieren, identifiziert er sich mit dem materiellen Körper.

Im Srimad-Bhagavatam lass ich gestern diesen Vers:
Zitat:
Das törichte Lebewesen, das nicht in der Lage ist, seine Sinne und seinen Geist zu beherrschen, wird gezwungen, gegen seine Wünsche unter dem Einfluss der Erscheinungsweisen der materiellen Natur zu handeln. Es ist wie eine Seidenraupe, die ihren eigenen Speichel benutzt, um einen Kokon zu schaffen, und schliesslich, ohne eine Möglichkeit zu entkommen, in diesem gefangen ist. Das Lebewesen verfängt sich im Netzwerk seiner eigenen fruchtbringenden Handlungen und kann keinen Weg finden, sich zu befreien. So ist es stets verwirrt und stirbt immer wieder. SB 6.1.52


Der Einfluss der materiellen Natur ist sehr stark und faktisch durch eigene Kraft nicht überwindbar. Aber für jemandem der sich dem Höchsten Herrn ergibt und nach dessen Wünschen handelt, anstatt den eigenen Wünschen nachrennt, ist es ein leichtes den Einfluss der materiellen Natur zu überwinden.
Hallo Narasimha,

die Seidenraupe stirbt nicht immer wieder, sondern sie macht einen einmaligen Gestaltwandel durch. Und sie "verfängt" sich auch nicht im Netzwerk, sondern baut sich eine Schutzhülle.

Der Rest ist reine Metaphysik


Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
Narasimha hat folgendes geschrieben:
Hier geht es um die Beherrschung von Sinnen und Geist.
Der Geist ist vergleichbar einem Spiegel in dem die Sinneswahrnehmungen reflektiert werden und dann wiederum zu Handlungen führen. Wenn nun dieser "Spiegel" stark verunreinigt ist und er das eigene Selbst (atma, Seele) nicht erkennt, sind alle seine Sinneswahrnehmungen und die daraus entstehenden Handlungen auf ein falsches Ziel ausgerichtet - die materiellen Sinne (Körper) zu befriedigen. Anstatt sich mit dem wahren selbst der unsterblichen Seele zu identifizieren, identifiziert er sich mit dem materiellen Körper.

Im Srimad-Bhagavatam lass ich gestern diesen Vers:
Zitat:
Das törichte Lebewesen, das nicht in der Lage ist, seine Sinne und seinen Geist zu beherrschen, wird gezwungen, gegen seine Wünsche unter dem Einfluss der Erscheinungsweisen der materiellen Natur zu handeln. Es ist wie eine Seidenraupe, die ihren eigenen Speichel benutzt, um einen Kokon zu schaffen, und schliesslich, ohne eine Möglichkeit zu entkommen, in diesem gefangen ist. Das Lebewesen verfängt sich im Netzwerk seiner eigenen fruchtbringenden Handlungen und kann keinen Weg finden, sich zu befreien. So ist es stets verwirrt und stirbt immer wieder. SB 6.1.52


Der Einfluss der materiellen Natur ist sehr stark und faktisch durch eigene Kraft nicht überwindbar. Aber für jemandem der sich dem Höchsten Herrn ergibt und nach dessen Wünschen handelt, anstatt den eigenen Wünschen nachrennt, ist es ein leichtes den Einfluss der materiellen Natur zu überwinden.

Narasimha
Der Einfluss der materiellen Natur ist sehr stark und faktisch durch eigene Kraft nicht überwindbar.
Dem kann ich so nicht ganz zustimmen!
Bhagavad Gita: http://www.demetrius-degen.de/relig.....nduismus/bhagavadgita.htm
6.33 Arjuna sagte: O Madhusudana, das yoga - System, das Du beschrieben hast, erscheint mir unpraktisch und undurchführbar, denn der Geist ist ruhelos und unstet.
6.34 Der Geist ist ruhelos, stürmisch, widerspenstig und sehr stark, o Krsna, und ihn zu kontrollieren erscheint mir schwieriger, als den Wind zu beherrschen.
6.35 Der höchste Herr sagte: O starkarmiger Sohn Kuntis, es ist ohne Zweifel sehr schwierig, den ruhelosen Geist zu zügeln, doch durch ständige Übung und durch Loslösung ist dies möglich.

Narasimha
Aber für jemandem der sich dem Höchsten Herrn ergibt und nach dessen Wünschen handelt, anstatt den eigenen Wünschen nachrennt, ist es ein leichtes den Einfluss der materiellen Natur zu überwinden.
Auch hier eine kleine Ergänzung: Keiner kann sich einem Gott hingeben, den er nicht kennt (im Sinne von eigener Erkenntnis und nicht blindem Glauben an eine Religion).
Im Leben geht es gerade um eigene Erkenntnis, welche man durch die Beherrschung des Geistes gewinnt. Erst wer dieses errungen hat, der kann sich dann seinem Gott ganz und gar hingeben.
Bhagavad Gita:
4.39 Ein gläubiger Mensch, der im transzendentalen Wissen verankert ist und seine Sinne beherrscht, erlangt sehr schnell den höchsten spirituellen Frieden.

12.6-7 O Sohn Prthas, wer Mich verehrt, alle Aktivitäten Mir weiht und Mir völlig hingegeben ist, wer sich im hingebungsvollen Dienen beschäftigt, ständig über Mich meditiert und seinen Geist auf Mich gerichtet hat - ihn befreie ich sehr schnell aus dem Ozean von Geburt und Tod.

18.66 Gib alle Arten von Religion auf und gib dich einfach Mir hin. Ich werde dich von allen sündhaften Reaktionen befreien. Fürchte dich nicht.


Wenn man jetzt noch bedenkt, wann diese Aussagen getroffen wurden (als es noch keine Massenmedien gab, welche mit Absicht das Begehren bei den Menschen erzeugen und wecken), dann kann man sich vorstellen, wie schwierig diese geistige Befreiung zur bedingungslosen Hingabe in der heutigen Zeit geworden ist.

Grüße,
Demetrius
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www.demetrius-degen.de
@ Demetrius

Zitat:
Wenn man jetzt noch bedenkt, wann diese Aussagen getroffen wurden (als es noch keine Massenmedien gab, welche mit Absicht das Begehren bei den Menschen erzeugen und wecken), dann kann man sich vorstellen, wie schwierig diese geistige Befreiung zur bedingungslosen Hingabe in der heutigen Zeit geworden ist.


Aussagen "geistiger Befreiung zur bedingungslosen Hingabe" gibt es auch in Massenmedien. Nur haben die die effektiveren Methoden und einen größeren Wortschatz, um die Botschaft herüberzubringen.
Menschen, die vor der Zeit der Massenmedien, diese Aussage trafen, hatten auch das Ziel, möglichst viele Menschen zu erreichen. Es ist völlig banal, was Du da schilderst. Es wird wahrscheinlich stetig neue Methoden geben, um Botschaften zu vermitteln.

Zitat:
Bhagavad Gita:
4.39 Ein gläubiger Mensch, der im transzendentalen Wissen verankert ist und seine Sinne beherrscht, erlangt sehr schnell den höchsten spirituellen Frieden.


"Den höchsten spirituellen Frieden". Die Realität sieht leider anders aus und ich werde menschliche Wesen nicht einfach verlassen bzw. nicht keine Hilfeleistung mehr erbringen, nur weil mir irgendwo "spiritueller Frieden" winkt.
Wer sich unwissend irgendeinem "Gott" hingibt, kann sich auch einem falschen Solchen ausliefern! Daher ist es wichtig, den freien Willen zu nützen, um aus unverfälschter Erkenntnis heraus Gott wahrhaft zu erkennen.
Peter.Trim hat folgendes geschrieben:
Wer sich unwissend irgendeinem "Gott" hingibt, kann sich auch einem falschen Solchen ausliefern! Daher ist es wichtig, den freien Willen zu nützen, um aus unverfälschter Erkenntnis heraus Gott wahrhaft zu erkennen.

Es gibt nicht irgendein Gott, sondern es gibt nur EIN Gott. Ungeachtet dessen, welchen Namen er in den jeweiligen Religionen trägt.
Aber die Religionen sind unterschiedlich, und werden falsch ausgelegt. Dafür muß man den Kopf einschalten und eigene Erkenntnis gewinnen, damit man sICH nicht BLIND einer gefälschten Religion hingibt.
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