Wo Gott gefürchtet werden muss, entsteht das meiste Unheil!


Hallo Burkl,
Zitat:
Tiere können auch leiden. Das ist ganz eindeutig so. Es gibt sehr viel Tierleid auf dieser Welt. Und ein großer Teil davon wird von Menschen verursacht.


gg, wenn ich mich recht erinnere, warst du es doch der Tieren jegliche Empathie abgesprochen hat!
Tiere mit Nervensystem empfinden auch Schmerzen und werden von Krankheiten befallen, die Evolution macht da keinen Unterschied zwischen Tier und Mensch. Aber der Mensch hat sich durch seine komplexere Gehirnfunktion eine stärkere Fähigkeit zum Mitleiden und zum Erkennen von grundlegenden Wirkungsstrukturen erworben. Und nur der Mensch versucht, dem Schmerz, der Krankheit und dem Tod eine metaphysische Bedeutung zu geben.

Zitat:
Irgendwie gefällt uns das dem inneren Empfinden nach nicht und es ist nicht "stimmig", dass eine gewisse "Feindschaft" zwischen den Lebewesen herrscht - man spricht ja sogar von "Fressfeinden".

Es herrscht nicht eine gewisse Feindschaft zwischen den Tieren, sondern sie und wir sind Teile einer evolutionsbedingten Nahrungskette, Selbst für Pflanzen bedeutet in der Regel den Tod, wenn sie gefressen werden.

Zitat:
Trotzdem - diese Welt ist im Grunde gut und wunderschön. Wieviele - auch Nichtgläubige - gehen in die Natur "um aufzutanken", "verehren" die Berge und Flüsse und das Meer.

Diese Welt ist, wie sie ist. Sie hat ihre von uns als besser empfundene und ihre von uns als schlechter empfundene Seiten. Dieser Eindruck ist jedoch sehr subjektiv und unser Einfluß war auch wohl bislang nicht von allzu gravierender Größe. Dies scheint sich allerdings jetzt zu ändern.
Überbevölkerung, Ressourcenknappheit, Biotopzerstörung und Klimawandel werden vielleicht nicht mehr zu beherrschende Probleme für die Menschheit sein.
Man kann sich allerdings damit trösten, daß, solange eine Microbe die Weltzerstörung überlebt und sich die Welt regenieren kann, es auch zu einer neuen Artenvielfalt und vielleicht auch zu vernünftigeren Lebewesen kommt, als wir es sind, kommt.

Zitat:
Nach christlichem Glauben wird es eine Welt geben, in der Alles versöhnt und in Frieden sein wird.

Daran glaube ich nicht. Aller Wahrscheinlichkeit werden auch in einer neuen Welt die gleichen Gesetze der Evolution das Leben bestimmen.

Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
"Es gibt nichts Schrecklicheres in der Welt, als einen Menschen, der die Furcht vor Gott verloren hat." Der Hl. Nikolaj (Velimirovic)
Hallo UF120,

gg, es gibt nichts Schrecklicheres auf der Welt, als einen Menschen, der seinen Glauben als Waffe gegenüber seinen Mitmenschen anwendet.

Pjotr Kala
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Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
Hallo UF120,

gg, es gibt nichts Schrecklicheres auf der Welt, als einen Menschen, der seinen Glauben als Waffe gegenüber seinen Mitmenschen anwendet.

Pjotr Kala


Verstehe ich nicht.
Hallo UF120,

du hast einen Satz des Hl. Nikolaj gepostet. Ich nehme mal an, das er damit wohl hauptsächlich atheistische oder, politisch gesehen, marxistische und kommunistische Menschen gemeint hat.

Dem habe ich einen abgewandelten Satz gegenüber gestellt, der als Antithese zu diesen Satz steht.

Es ist leicht, einen fixen und unverrückbaren Standpunkt einnehmen, sei er nun religiös oder weltanschaulich begründet. Aber es ist verdammt schwierig, sich selbst immer wieder in Frage zu stellen und die eigenen Argumente immer wieder neu zu überprüfen.

Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
Ich zum Beispiel bin da von gewissen Sachen überzeugt, aber gerade dadurch so gefestigt, weil ich die Dinge immer wieder überprüfe.
UF120 hat folgendes geschrieben:
"Es gibt nichts Schrecklicheres in der Welt, als einen Menschen, der die Furcht vor Gott verloren hat." Der Hl. Nikolaj (Velimirovic)

So in etwa sagen es auch die Männer in Kulturen, in denen die Frauen total unterdrückt werden, nur dass es statt "einen Menschen" "eine Frau" lautet und statt "Furcht vor Gott" heißt es "Furcht vor dem Mann"!

Man fragt sich dabei nur:
Könnte solch eine Beziehung jemals Heilsam sein?

Nur in den Augen von Menschen, welche Unterdrückung gut heißen.
Und davon gibt es leider auch heutzutage noch viel zu viele.
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UF120,
was ich damit sagen wollte ist, dass eine Beziehung, die man zu einem anderen Menschen hat, welche von Angst geprägt ist unheilvoll.ist, und das sehe ich ebenso bei der Beziehung zu Gott:
wenn diese nicht auf Freundschaft und Liebe gründer,
dann ist das, was dabei herauskommt ebenso unheilvoll.
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Stimmt! Unterdrückung kann ganz und gar keine Lösung sein. Allerdings könnte mit Furcht vor Gott auch Ehrfurcht ohne Angst gemeint sein.
UF120 hat folgendes geschrieben:
"Es gibt nichts Schrecklicheres in der Welt, als einen Menschen, der die Furcht vor Gott verloren hat." Der Hl. Nikolaj (Velimirovic)


"Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. ... Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die völlige Liebe treibt die Furcht aus; denn die Furcht hat Pein. Wer sich aber fürchtet, der ist nicht völlig in der Liebe." (1.Johannes 4, 16+18 )
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OM LOKAH SAMASTHA SUKHINO BHAVANTHU
Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein.

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