Gott ist ein Lebensprinzip:


Wenn es so ist, dass das Begehren alles Andere ausschließt, dann habe auch ich das bereits überwunden, hoffe ich!
Burkl hat folgendes geschrieben:
Mara-Devi hat folgendes geschrieben:
Kannst du mal ein Beispiel für ein "richtiges Begehren" nennen?


Ein simples Beispiel: Das Essen.

Ein Tischgebet setzt Gott an die Spitze und die Befriedigung ist auf Ihn hin geordnet - richtiges Begehren. Wenn das fehlt dann steht die eigene Befriedigung an erster Stelle und nicht Gott. Es geht dann nur ums Essen - falsches Begehren.

"Sie essen das Brot des Herrn, / doch seinen Namen rufen sie nicht an." (Ps 14,4)

In der heutigen Zeit findet man für alles einen Spruch – wenn man ihn nur falsch auslegen kann.
Essen, hat noch rein garnichts mit Begehren zu tun!
Aber wenn ICH sage: „Die Frikadelle ist mir nicht gut genug, ICH will ein Filetsteak haben“!
Dann habe ich Begehren – und da nützt auch kein Tischgebet!
Gleiches gilt für Kleidung, für Autos, usw. usw.
Wir dürfen ALLES NUTZEN! Doch wenn wir nach mehr, schönerem, besserem Streben, dann haben wir Begehren, und wenn wir beim Verlust ein Leid empfinden, sind wir angehaftet oder gebunden.
Wenn ich Frikadelle gewohnt bin, aber jetzt kann ich mir kein Fleisch mehr leisten, dann muß ich damit ohne Murren zufrieden sein (Dann esse ich eben nur trockenes Brot). Wenn mir aber dadurch ein Leid entsteht, bin ich (mein Geist) an der Frikadelle angehaftet (gebunden). Dann habe ich eben Begehren nach einer Frikadelle!
Dieses Begehren - KEIN Begehren - bekomme ich aber durch ein Gebet weg!
Die Loslösung von Begehren (Ego, Eigennutz, Egoismus) ist eine harte Arbeit an sich Selbst.
Der Buddha spricht hier von: „Mit der WURZEL ausgerissen“. Also zu neuem Wachstum nicht mehr fähig!
Demetrius Degen
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Auf der Erde gibt es seit jeher den Kampf zwischen Egoismus und Selbstlosigkeit.
Die Egoisten werden reich, die Selbstlosen schaffen große Werke.
www.demetrius-degen.de
Wenn es so ist, dass das Begehren alles Andere ausschließt, dann habe auch ich das bereits überwunden, hoffe ich!
Peter.Trim hat folgendes geschrieben:
Wenn es so ist, dass das Begehren alles Andere ausschließt, dann habe auch ich das bereits überwunden, hoffe ich!

Dann müßtest Du diese DREI durchlebt haben!
http://www.geistigenahrung.org/ftopic72242.html
Ansonsten lese einmal Plato: http://www.demetrius-degen.de/fabeln/plato1.htm
3. Die Rückkehr!
Den geistigen Zustand, wenn man vom Licht zurück kommt!
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Auf der Erde gibt es seit jeher den Kampf zwischen Egoismus und Selbstlosigkeit.
Die Egoisten werden reich, die Selbstlosen schaffen große Werke.
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Demetrius hat folgendes geschrieben:
Aber wenn ICH sage: „Die Frikadelle ist mir nicht gut genug, ICH will ein Filetsteak haben“!
Dann habe ich Begehren – und da nützt auch kein Tischgebet


Wenn du dich vor dem Essen wirklich auf Gott besinnst wird das so nicht sein wie du das sagst. Du wirst dann das Essen mit dem "Salz" der sinnlichen Abtötung "würzen". Das heißt laufend die kleinen Verzichte einüben, die die Ausrichtung auf Gott aufrecht erhalten - Opfergeist. Also z.B. nur Wasser dazu trinken, von dem, was weniger gut schmeckt, mehr nehmen. Der letzte sein, der sich nimmt, sich nicht anlehnen, nicht nachwürzen, kein "Nachschlag" etc.

Sobald Gott zuerst kommt ist das Wollen und Begehren der guten Dinge dieser Welt richtig geordnet, weil auf das größte Gut - Gott - hingeordnet. Es geht darum, dass als letztes Ziel unseres Denkens, Redens und Tuns nicht ein untergeordnetes Gut die Stelle Gottes einnimmt.

Zitat:
Die Loslösung von Begehren (Ego, Eigennutz, Egoismus) ist eine harte Arbeit an sich Selbst.
Der Buddha spricht hier von: „Mit der WURZEL ausgerissen"


Das Christentum will nichts aus dem Menschen "ausreissen", das Christentum will das Ego auf Gott ausrichten, sodass dieser immer mehr in der Seele "einwohnen" kann. Das bedeutet in gewisser Weise Tod. Nämlich Tod des alten Menschen, damit der neue geboren werden kann.
Die "Selbsterlösung" durch "harte Arbeit an sich selbst" ist aus christlicher Sicht ein ganz großer Irrtum.
Gott arbeitet an uns - das ist eben die Gnade der Erlösung, die Christus vermittelt. Es gilt sich für diese Gnade immer mehr zu öffnen und so Gott immer mehr an uns arbeiten zu lassen, was das Heilwerden bewirkt - Heilung im tiefen Sinn. Der Schlüssel ist nicht "religiöse Leistung", sondern vertrauensvolle Hingabe an Gott.
Burkl
Du wirst dann das Essen mit dem "Salz" der sinnlichen Abtötung "würzen".

Wo hast Du den Spruch her?
Im günstigsten Falle ist das Kinderglaube.

Burkl: Das heißt laufend die kleinen Verzichte einüben, die die Ausrichtung auf Gott aufrecht erhalten - Opfergeist. Also z.B. nur Wasser dazu trinken, von dem, was weniger gut schmeckt, mehr nehmen. Der letzte sein, der sich nimmt, sich nicht anlehnen, nicht nachwürzen, kein "Nachschlag" etc.
Das ist immerhin Konzentrationsübung. Das mag beim Essen noch möglich – von mir aus auch gut – sein. Doch wenn Dir dann auf der Straße Dein Auto zu Schrott gefahren wird, oder Dein Kind einen tödlichen Unfall hat … usw. Dann hört das kleine Verzichtüben auf. Da gibt es NICHTS zu üben, sondern nur die Frage – habe ich Begehren oder nicht!
Beim Kindesverlust klagen dann die Meisten: „Wie kann der Gott das zulassen“? Da hört der Glaube sehr schnell auf.

Burkl: Sobald Gott zuerst kommt ist das Wollen und Begehren der guten Dinge dieser Welt richtig geordnet, weil auf das größte Gut - Gott - hingeordnet. Es geht darum, dass als letztes Ziel unseres Denkens, Redens und Tuns nicht ein untergeordnetes Gut die Stelle Gottes einnimmt.
In der Bhagavad Gita steht: „Gib Dich mir (dem Gott) einfach hin, mach mich zu Deinem EINZIGEN Ziel, und ich werde Dich sehr schnell erlösen“!
Wenn Du aber Gott zu Deinem einzigen Ziel machen willst, darfst Du KEINE Begehren in die materielle Welt mehr haben.
Das Eine schließt das Andere aus! Also müssen zuerst die Begehren überwunden werden, bevor man überhaupt die geistige Fähigkeit hat, sICH diesem Gott hinzugeben, und Ihn zu seinem einzigen Ziel zu machen.

Burkl: Das Christentum will nichts aus dem Menschen "ausreissen", das Christentum will das Ego auf Gott ausrichten, sodass dieser immer mehr in der Seele "einwohnen" kann.
Was bis zur Wurzel ausgerissen werden muß, ist das Begehren, damit es nicht mehr auftauchen kann.
Wovon Du schreibst, ist Blättchen ausreißen, und die Wurzel stehen lassen. Was bedeutet, daß das Begehren bei Unachtsamkeit immer wieder auftaucht!
Ansonsten ist das Ego nicht auf Gott auszurichten, denn Ego ist Eigennutz, und betrifft den Körper und die Person. Das Ego muß vernichtet werden – was ja in der Bibel den Tod des Jesu (Person) bedeutet – damit der Wandel im Geiste (von Person zu Geist (Christus)) stattfinden kann.
Denn im Geist kann immer nur EINE Vorstellung vom Ich existieren. Entweder als Körper und Person, oder als lebendiger Geist.

Burkl:Die "Selbsterlösung" durch "harte Arbeit an sich selbst" ist aus christlicher Sicht ein ganz großer Irrtum.
Da sage ich genau das Gegenteil! Die Christliche Kirche hat die Religion so verfälscht, daß sie die Faulheit und Trägheit der Menschen unterstützt.
Geht fleißig in die Kirche, nehmt die Sakramente, spendet Almosen und glaubt an den Christus! Dann kommt bei Eurem Tod dieser Jesus und holt Euch mit dem Traktor ab! Eine Lehre für Blinde im Geiste!
Das hat mit wahrer Religion und geistiger Weiterentwicklung rein gar nichts mehr zu tun!
Demetrius Degen
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Auf der Erde gibt es seit jeher den Kampf zwischen Egoismus und Selbstlosigkeit.
Die Egoisten werden reich, die Selbstlosen schaffen große Werke.
www.demetrius-degen.de
Demetrius hat folgendes geschrieben:
Du wirst dann das Essen mit dem "Salz" der sinnlichen Abtötung "würzen".

Wo hast Du den Spruch her?


http://www.de.josemariaescriva.info.....eiliger-josefmaria-fasten

Zitat:
Wovon Du schreibst, ist Blättchen ausreißen, und die Wurzel stehen lassen


Gleich die ganze Wurzel auszureissen nimmt dem Baum die Chance langsam und nachhaltig zu gesunden.

Zitat:
oder Dein Kind einen tödlichen Unfall hat … usw. Dann hört das kleine Verzichtüben auf. Da gibt es NICHTS zu üben, sondern nur die Frage – habe ich Begehren oder nicht!
Beim Kindesverlust klagen dann die Meisten: „Wie kann der Gott das zulassen“? Da hört der Glaube sehr schnell auf.


Das heißt deiner Ansicht nach ist Ziel das "Begehren" nach den eigenen Kindern zu überwinden, um dann nicht traurig zu sein, wenn sie sterben?
Zitat:
Wovon Du schreibst, ist Blättchen ausreißen, und die Wurzel stehen lassen

Burkl: Gleich die ganze Wurzel auszureissen nimmt dem Baum die Chance langsam und nachhaltig zu gesunden.
Verstehst Du nicht, daß es um das Begehren und das Ego geht?
Da gesundet nichts langsam. Unkraut muß auch mit der Wurzel ausgerissen werden. Daraus werden nie Blumen werden!

Burkl: Das heißt deiner Ansicht nach ist Ziel das "Begehren" nach den eigenen Kindern zu überwinden, um dann nicht traurig zu sein, wenn sie sterben?

Du willst mir eine Falle stellen!
Selbstverständlich sollen wir unsere Kinder lieben (wie wir ja alle Menschen lieben sollen) und wenn ein Kind stirbt, dürfen wir auch Trauern. Was aber nicht bedeutet, daß wir an unseren Kindern „hängen“ sollen.
In der Bibel (glaube ich) wird das als Anhaftung bezeichnet, und man haftet an etwas, das man begehrt! An das, was man begehrt ist man gebunden!

(Ich hatte einmal einen Chef, der bezeichnete seinen ungezogenen Sohn als – MEIN Fleisch und Blut. Dem entsprechend war der Sohn dann auch verzogen!)

Auch das eigene Kind ist kein Eigentum, und kein Besitz.
Als Eltern hat man die Aufgabe oder Pflicht, das Kind vernünftig zu erziehen, damit es später Selbst und eigenständig sein Leben bestreiten kann. Damit ist die Aufgabe der Eltern beendet.
Aber selbstverständlich wirkt auch bei Vater und Mutter (von Natur aus) der BeschützerTRIEB (Arterhaltung).

Da fällt mir die Geschichte von Abraham ein, der seinen Sohn dem Gott opfern sollte!
Das ist doch ein gutes Beispiel, daß ein Mensch, der zu Gott kommen will, bereit sein muß, letztendlich auf ALLES zu verzichten (auch auf seinen geliebten erstgeborenen Sohn).
Auch wenn es in der Symbolik letztendlich nur ein Test war. Es zeigt doch, daß man für Gott auf alles Irdische Begehren (Anhaftung) verzichten (ablegen) muß.

Ansonsten gibt es sowieso keinen Tod. Das ist aber ein anderes Thema.
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@Demetrius

Zitat:
Man muß wissen, daß die Religionen über 2000 Jahre alt sind


Religion als Phänomen ist sogar weit älter als 2000 Jahre.

Die Zahl 2000 lässt erahnen das du mit "Religionen" eigentlich das Christentum meinst.

Zitat:
, und die Masse der Menschen der damaligen Zeit in ihrer geistigen Entwicklung noch nicht sonderlich weit waren.


Ich würde zwar grundsätzlich einer evolutionären Entwicklung des Menschen, auch in geistigen Fragen, zustimmen, aber gerade bei bei solchen Ausdrücken wie "die Masse der Menschen" wäre ich vorsichtiger. Ist "die Masse" heute wirklich geistig weiter entwickelt?

Zitat:
Darum gab man ihnen einen persönlichen Gott, an den man zu glauben hatte – oder konnte! Denn an eine Person kann man leichter glauben, als an ein Prinzip, das man nicht versteht.


Es ist das Christentum, welches die Persönlichkeit Gottes sehr stark betont. Der Islam, ebenfalls schon deutlich über 1000 Jahre alt, tut dies weit weniger. Auch das Judentum, älter als das Christentum, betont die Persönlichkeit Gottes weniger als das Christentum. Im indischen Raum gibt es schon sehr lange religiöse Ideen eher auf metaphysischen Prinzipien basieren denn auf persönlichen Gottheiten. Erst recht gilt dies für die griechischen und chinesische Philosophie.

Inwiefern kann man leichter an eine Person glauben die man nicht versteht als an ein Prinzip?

Zitat:
Dann sagt man dem Volk noch, daß dieser Gott gute Handlungen belohnt, und schlechte Handlungen bestraft. Damit braucht man nicht lange und breit das Prinzip des Karmas usw. zu erklären.


Ich sehe hier nicht inwiefern das eine einfacher oder eleganter sein soll das das Andere.

Die Ideen um Karma kamen in Indien um 600 v. Chr. auf. Sie sind also bereits älter als 2000 Jahre. Von artverwandten Ideen nicht zu sprechen.

Zitat:
Auf Erden, ist die EINHEIT von Geist und Seele (Prinzip) GETRENNT!


Was ist für dich der Unterschied zwischen Geist und Seele? Meinst du das im Sinne von pneuma und psyche?

Zitat:
Das Prinzip durchdringt die materielle Natur (Materie), und der Geist (Lebensenergie) belebt die Materie.


Welches Prinzip?

Zitat:
Der Geist (männlicher Aspekt Gottes) erzeugt eine Vorstellung, und die Mutter Natur (weiblicher Aspekt Gottes) gebärt diese Vorstellung.


Warum ist "der Geist" männlich? Und welche Aspekte Gottes gibt es noch? Und wenn die Natur ein Aspekt Gottes ist, wie kann die Natur dann - als Schöpfung - "fehlbar oder fehlerhaft" sein?



Ich habe schon das Gefühl das du dir da tiefe geistige Gedanken machst, aber das Ganze wirkt einerseits etwas abgelöst von dem was es zu dem Thema bereits alles gibt und andererseits sprachlich etwas roh und unsortiert. Ich denke dich in einige Themen - durchaus auch rationell - einzulesen und deine Sprache klarer zu machen würde dir deutlich helfen und deinen Lesern erst recht.
@Tobias
Religion als Phänomen ist sogar weit älter als 2000 Jahre.
Die Zahl 2000 lässt erahnen das du mit "Religionen" eigentlich das Christentum meinst.

Darum schrieb ich ja ÜBER 2000 Jahre!
Der Buddha lebte ca. 500 Jahre vor Christus, Lao-Tse auch um diese Zeit, doch die Upanishaden und Vedantas gehen ca. 4000 Jahre zurück, (Aus den Upanishaden ging die Yogalehre, und die Bhagavad Gita hervor). Weiß ich nicht genau wann?

Ich würde zwar grundsätzlich einer evolutionären Entwicklung des Menschen, auch in geistigen Fragen, zustimmen, aber gerade bei bei solchen Ausdrücken wie "die Masse der Menschen" wäre ich vorsichtiger. Ist "die Masse" heute wirklich geistig weiter entwickelt?
Das glaube ich auch nicht. Die Menschen haben sich in Wissen (schaft) und Technik weiter entwickelt. Doch im Bewusstsein wohl kaum.
Wahrscheinlich im Gegenteil. Denn durch die Medien – die es früher ja nicht gab – werden die Massen (ich bleibe dabei), noch mehr beeinflusst und manipuliert als in früheren Zeiten.
Einstein sagte schon: „der Mensch nutz nur 10% seines geistigen Potentials“. Ich sage einfach, 90% der Menschen sind nach wie vor unbewusst.

Es ist das Christentum, welches die Persönlichkeit Gottes sehr stark betont. Der Islam, ebenfalls schon deutlich über 1000 Jahre alt, tut dies weit weniger. Auch das Judentum, älter als das Christentum, betont die Persönlichkeit Gottes weniger als das Christentum. Im indischen Raum gibt es schon sehr lange religiöse Ideen eher auf metaphysischen Prinzipien basieren denn auf persönlichen Gottheiten. Erst recht gilt dies für die griechischen und chinesische Philosophie.

In dieser Beziehung meinte ich wirklich in erster Linie das Christentum. Immerhin ist es immer noch am weitesten verbreitet auf dieser Welt. Aber auch in der Bhagavad Gita (Hinduismus) ist die Rede von einem Gott. Da wird er Krishna genannt. Auch die Upanishaden kennen einen Gott, der dann Herr der Liebe genannt wird.
Das ändert aber nichts an meiner Aussage, daß der unbewusste Mensch leichter an einen persönlichen Gott glauben kann, als daß er ein Prinzip versteht.
Zudem kann man einen persönlichen Gott lieben. Eine Beziehung zu Gott geht über das Herz. Ein Prinzip kann nur über den Geist erkannt und verstanden werden. Letztendlich gehört beides zusammen.
Wissen und Glauben: http://www.demetrius-degen.de/zeit-themen/mensch03.htm
Der Buddha war natürlich ein reiner und knallharter Logiker!

Inwiefern kann man leichter an eine Person glauben die man nicht versteht als an ein Prinzip?
Ein Prinzip muß verstanden werden, sonst kann man es nicht glauben. An einen persönlichen Gott, der über mich wacht, kann ich BLIND GLAUBEN! Da gibt es nichts zu verstehen. Ansonsten S. Link oben:

Die Ideen um Karma kamen in Indien um 600 v. Chr. auf. Sie sind also bereits älter als 2000 Jahre. Von artverwandten Ideen nicht zu sprechen.
Die Christliche Kirche hat ja das Wissen über das Karma, aus ihrer Lehre heraus genommen. Also die Religion schon verfälscht. Weil es ja im Christentum keine Wiedergeburt gibt. Der Jesus holt ja NUR die Christen nach dem Tod direkt in den „Himmel“! Zu dieser Aussage passt keine Karmalehre.
In Indien ist das eben noch anders. Also noch nicht verfälscht.

Was ist für dich der Unterschied zwischen Geist und Seele? Meinst du das im Sinne von pneuma und psyche?
Wenn Du von Freud ausgehst, dann ist Geist das ÜBERICH, das Ego das ICH, und die Seele das ES.
Geist ist Logik, Analyse, Ratio. Seele ist Emotion, Intuition, Gefühl. Im „Himmel“ bei Gott sind beide EINS. Gott IST die EINHEIT von Geist und Seele als SEINZUSTAND.
Im Menschen trennt das EGO – das durch die körperliche Sinneswahrnehmung, und das Begehren für sICH (Körper – Person) - Geist und Seele. Darum muß das Ego (die falsche geistige Vorstellung (Illusion) vom körperlichen ICH) auch „vernichtet werden, damit Geist und Selle wieder EINS werden können. So einfach ist das – vom Prinzip. Die Ausführung ist etwas schwieriger.
Hier etwas ausführlicher: http://www.demetrius-degen.de/demetrius/ma-01.htm#m32

Welches Prinzip?
Die Seele Gottes, ist ein Lebensprinzip, und dieses Prinzip vom Leben (Seele), wird durch den Geist BELEBT. Beides Zusammen als EINHEIT IST GOTT – ein lebendiges Prinzip = Lebensprinzip.
Auf Erden sind beide getrennt (Polarisation). Das Prinzip (Seele) durchdringt die Materie (wie die Luft), aber verbindet sich nicht mit ihr. Der Geist belebt die Materie, und VERBINDET sich mit ihr (dem Körper, den er belebt).
Auch hier ausführlicher: http://www.demetrius-degen.de/zeit-themen/mensch42.htm

Warum ist "der Geist" männlich? Und welche Aspekte Gottes gibt es noch? Und wenn die Natur ein Aspekt Gottes ist, wie kann die Natur dann - als Schöpfung - "fehlbar oder fehlerhaft" sein?
Weil er (der Geist) eben das Leben IST, und das Leben in der Materie durch seine Vorstellung zeugt! Das, was der Geist zeugt, wird von der MUTTER Natur (Prinzip – Seele) GEBOREN - hervorgebracht.
Die Natur ist nicht fehlerhaft. Sie entspricht dem System der Polarisation.

Ich habe schon das Gefühl das du dir da tiefe geistige Gedanken machst, aber das Ganze wirkt einerseits etwas abgelöst von dem was es zu dem Thema bereits alles gibt und andererseits sprachlich etwas roh und unsortiert. Ich denke dich in einige Themen - durchaus auch rationell - einzulesen und deine Sprache klarer zu machen würde dir deutlich helfen und deinen Lesern erst recht.
Ich gebe zu, daß ich oft (hier im Forum) „kurz angebunden“ bin. Ich will aber hier auch nicht zu ausführlich werden, und wer nicht versteht kann ja nachfragen.
Die Menschen der heutigen Zeit denken anders als vor über 2000 Jahren, und die Religionen sind durch die Bank mehr oder weniger verfälscht. Mit Absicht, durch Überliverung, oder durch nicht Verstehen – spielt keine Rolle.
Ich habe die Gleichheit der Religionen selbst erkannt, und versuche diese dem heutigen Verständnis der Menschen entsprechend, wieder richtig zu stellen und zu erklären. Auf meine Art natürlich! Darum geht es auch in meinen Büchern um den Weg der Erkenntnis, und nicht um blinden Glauben.
Ansonsten bin auch ich nur ein „Sämann“, und ob der Samen auf Felsen, auf Disteln oder auf fruchtbaren Boden fällt, ist nicht mein Problem!
Vielleicht solltest Du Dich einmal fragen, zu welcher Kategorie Du gehörst? Zu den blind Gläubigen, oder den Selbst denkenden?
Rosenrot hat sich bedankt für diesen Threat. Vielleicht mangelt es Dir ja an Erkenntnis oder Verständnis. Wissen hast Du ohne Zweifel genügend. Aber Wissen ist aus der Theorie. Erkenntnis muß man Selbst aus dem Leben gewinnen.
Du kannst aber auch mal die Kundenrezessionen meines Buches „Höchste Erkenntnis“ lesen.
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Es gibt also doch Menschen, die das verstehen, was ich schreibe.

Aus Interesse habe ich dann einmal Bahai bei Amazon eingegeben, und mit dem Umsatz (Verkaufsrang) dieser 2 Bahaibücher, können meine Bücher auch mithalten. http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_no.....&field-keywords=Bahai

Ansonsten schreibe erst einmal Selbst ein Buch und bringe es in den Handel.
Es ist leicht zu sagen: „Dein Baum wächst schief“, wenn man Selbst noch keinen Baum gepflanzt hat.
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Die Egoisten werden reich, die Selbstlosen schaffen große Werke.
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