Bahnstreiks...


Lieber PapaLoooo!

Sozialabgaben teilen sich Unternehmer und Arbeitnehmer. Es handelt sich dabei meiner Meinung nach um direkte Steuern. Ich frage mich nur, wenn der Arbeitenehmeranteil zur Sozialversicherung als indirekte Steuer eingehoben wird, wie sieht das dann für den Arbeitnmehmeranteil aus? Denn die indirekten Steuern tragen immer die Letztverbraucher.

Alles Liebe

Erich
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Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!
luschn hat folgendes geschrieben:

Entweder habe ich gerade einen Denkfehler oder du. Ich habe dir aufgezeigt, dass der Durschschnittsdeutsche Ware im Wert von € 3707 kaufen müsste, um das aktuelle System zu erhalten. Da ist es doch egal, ob man sich dafür 4 oder 6 Flatscreens kaufen kann.


Mehr konsumieren lockt aber Leute.

Allerdings behebt dies nicht das Problem der Finanzierung des Ganzen. Es wäre finanzierbar inzwischen, aber solche Steuergesetze bzw. Enteignungen würde man niemals politisch durchbekommen.
Diesen Systemwechsel im Zuge der Globalisierung umzusetzen, würde jedes "vermeintlich" gesunde Land zum Zusammenbruch führen. Auch wenn es finanzierbar scheint, ist man auf den Konsum der Bürger angewiesen. Da der typisch Deutsche konservativ eingestellt ist, würde er einen Großteil des mehr erworbenen Geldes anlegen oder unterm Bettkissen verstecken, anstatt das System zu erhalten und in Konsumgüter investieren.
PapaLoooo hat folgendes geschrieben:

Des Weiteren würde ich auch Arbeitslosengeld und -hilfeempfänger an eine Arbeitsleistung koppeln, denn es gibt immer genügend zu tun.
Und es ist für jeden Menschen auch wichtig zu wissen, dass er gebraucht wird.
Es ist natürlich dann Staatsaufgabe, für alle Empfänger genügend entsprechende Arbeitsmöglichkeiten zu schaffen und nicht gerade einen Alkoholiker in einen Kindergarten zu stecken.

Aber wer mal zu Hause saß und nichts zu arbeiten hatte, der weiß, wie schlecht sich das anfühlt.


Für mich hört sih das eher nach Zwangsarbeit an.

Ich wunder mich, dass du an dieser Stelle dann nicht mehr dem Götz W. Werner in der Meinung folgst.

Dieser hält nämlich Harz IV für offenen Strafvollzug und Beführworter des bedingungslosen Grundeinkommens.

PapaLoooo hat folgendes geschrieben:

Diese Verbilligung wird dann durch einen Anstieg der Mehrwertsteuer ausgeglichen.
Nicht zu vergessen ist natürlich auch noch - zumindest auf Deutschland bezogen - Deutschland ist Exportweltmeister.

Also: alle Kunden, welche deutsche Waren beziehen, zahlen mit dem Einkauf im Grunde in die Sozialversicherungen mit ein.


Das ist falsch. Exportgüter die ins Ausland geliefert werden, sind von der Umsatzsteuer befreit.

Ich meine §4 UStG - hab jetzt keine aber keine Zeit mehr um nachzuschauen.

Liebe Grüße
Nadja
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GUNKL: Wüstenreligionen, Wissen, Respekt und Kränkungen
http://www.lsvd.de
Humanistischer Pressedienst
Gegen religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz
Wir alle sind doch Konsumenten,
ob das Wort nun positiv oder negativ besetzt ist, spielt dabei keine Rolle.

Außer Eine(r) hier lebt auf dem Selbstversorgerbauernhof.
Das kaufe ich dem oder der aber nicht ab, denn dann wäre das Chatten hier unmöglich.

Und ich sprach ja nicht davon,
dass mehr konsumiert werden müsste.

Es geht um das, was man gewöhnlich verbraucht.

Ob dieses Modell nun funktionieren würde, oder nicht,
das wäre meines Erachtens mal lohnenswert, herauszufinden.
Man bräuchte Wirtschaftsweise und gute Computer.

Ich Maße mir nicht an, zu behaupten, dass es funktionieren wird.
Aber ich glaube, dass es das könnte. [/u]
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Tobias hat folgendes geschrieben:
Mehr konsumieren lockt aber Leute.

Nochmals und bitte in Klarheit:
Wo schrieb ich denn, dass mehr konsumiert werden müsse? ? ?
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NadjaB hat folgendes geschrieben:
Für mich hört sih das eher nach Zwangsarbeit an.

Ich wunder mich, dass du an dieser Stelle dann nicht mehr dem Götz W. Werner in der Meinung folgst.

Dieser hält nämlich Harz IV für offenen Strafvollzug und Beführworter des bedingungslosen Grundeinkommens.

Wer etwas von der Gesellschaft bekommt,
so meine ich,
sollte etwas im Rahmen seiner Möglichkeiten auch für die Gesellschaft tun.
Man denke z.B. an den Wegfall des Zivildienstes.
Das könnte doch etwas abgefangen werden auf diese Weise.
Zwangsarbeit?
Naja das war der Zivildienst ja im Grunde auch.
Und dennoch habe ich es gern getan und es hat mich bewogen,
vom Elektriker zum Ergotherapeuten umzusatteln.

NadjaB hat folgendes geschrieben:
Das ist falsch. Exportgüter die ins Ausland geliefert werden, sind von der Umsatzsteuer befreit.

Ich meine §4 UStG - hab jetzt keine aber keine Zeit mehr um nachzuschauen.

Liebe Grüße
Nadja

Gut, das habe ich nicht gewusst.
Aber wie gesagt, man müsste es evtl dann anpassen,
denn die ausländischen Kunden könnten ja nicht entlastet werden,
wenn die Arbeitgeber nicht in die Sozialversicherungen einzahlen.
In diesem Fall müsste dann eine Sozialabgabensteuer oder so erhoben werden.
Und nochmals wie gesagt, ich bin da kein Experte,
ich glaube nur daran, dass diese Möglichkeit besteht und geprüft werden könnte.
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Die Mehrwertsteuer ist zudem eine "ungerechte" Steuer, denn sie trifft die Leute mit weniger Geld mehr.
PapaLoooo hat folgendes geschrieben:
Tobias hat folgendes geschrieben:
Mehr konsumieren lockt aber Leute.

Nochmals und bitte in Klarheit:
Wo schrieb ich denn, dass mehr konsumiert werden müsse? ? ?


Nirgendwo direkt, aber wenn du die Sozialleistungen aus der Mehrwertsteuer speisen willst wird das nicht anders gehen.
Wieso sollte das nicht anders gehen,
Und von welchen "Enteignungen" schreibst Du weiter oben?
Wieso glaubst Du, jemand sollte enteignet werden?
Es ist eine Frage der Feinjustierung.
Und das müssten, wie bereits gesagt, Wirtschafsweise mit Leistungsfähigen Rechnern mal durchspielen.

Ich meine, man darf alles mal hinterfragen.
Man darf auch mal alternierende Modelle im Geiste durchspielen.
Nur so kann es grundlegende Neuerungen geben.
Das gilt in allen Bereichen - warum sollte es in der Wirtschaft nicht gelten.

Ich Maße mir nicht an, zu behaupten, dass mein Denkmodell funktioniert.
Wer aber nicht Wirtschaftswissenschaft studiert hat, sollte m.E. ebenso wenig behaupten, dass es nicht funktionieren könne.
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