Die "Weise", mit der Gott gefunden wird (Meister E


PapaLoooo hat folgendes geschrieben:
Ich glaube nicht an hohe Hierarchien, welche außerhalb meiner sind.

Ich glaube grundsätzlich auch nicht an irgendeine Form von Hierarchie unter beseelten Lebewesen.
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Jedes Schicksal ist angemessen, individuell zugeschnitten, denn nichts, was Gott tut, ist sinnlos!
Burkl hat folgendes geschrieben:
Da kommt aber sehr oft das Pronomen "Ich" vor in deinem Credo...

Nun, in meinem Credo geht das kleine "Ich" im kosmischen "Ich" auf.
Aber, wie gesagt, wird in meinem Credo das kleine "Ich" vergehen,
und nur noch das kosmische "Ich" bestehen bleiben.
Und dieses kosmische "Ich" schließt alle Dinge in sich ein.

Das Evangelium nach Thomas:
(2) Jesus sprach: „Wer sucht, soll nicht aufhören zu suchen, bis er findet;
und wenn er findet, wird er erschrocken sein; und wenn er erschrocken ist,
wird er verwundert sein, und er wird über das All herrschen.“
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Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
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Minou hat folgendes geschrieben:
Burkl hat folgendes geschrieben:
Da kommt aber sehr oft das Pronomen "Ich" vor in deinem Credo...


Ich glaube an Gott, den allmächtigen Vater ...


Das Heil des Einzelnen, die Gesundung des Ichs, ist ja im Christentum im Zentrum. Ich finde es nicht logisch wie oft Papalooo, der ja das Ich für irrelevant und den zu überwindenden Gegner hält, es in seinem persönlichen Credo gebraucht.
Burkl hat folgendes geschrieben:
Das Heil des Einzelnen, die Gesundung des Ichs, ist ja im Christentum im Zentrum. Ich finde es nicht logisch wie oft Papalooo, der ja das Ich im Grunde für irrelevant und illusionär hält, es in seinem persönlichen Credo so häufig gebraucht.

Burkl, der Samen ist nicht der Gegner der Frucht, sondern der Vorläufer.
Die Selbstsucht ist der Vorläufer der Selbstlosigkeit.
Wir glauben oft fälschlicherweise, glücklicher zu sein, wenn wir uns selbst zuerst anstellen, tatsächlich sind die glücklichsten Augenblicke aber immer die, in denen wir uns selbst vollkommen vergessen!

Und ich bin ja auch noch auf dem Weg.
Somit habe ich das kleinere Selbst keineswegs überwunden.
In der Entwicklung zum Frosch verliert die Kaulquappe irgendwann ihren Sch-wanz. (hier griff die Automatische Zensur - sorry)
Ist es ein Verlust?
War dieser Sch-wanz der Gegner des Frosches?
Nein, er war zuvor wichtig und er wurde Wertlos.
So sehe ich das auch mit dem kleinen Ich.

Ist o.k. für mich, wenn das jemand anders sieht.
Mich einfach erfüllt dieser Glauben am tiefsten.

Gott ist die Spitze des Berges,
es gibt verschiedene Wege nach oben.
Ist das Ziel erreicht, so wird der Weg, den man dazu nahm unrelevant.

Ich glaube einfach, dass keine Seele ihr wahres Sein auf Dauer verleugnen kann,
sowie jeder Fluss am Ende das Meer erreicht.
Ich glaube, dass am Ende keine Trennung ist, kein Ich und kein Du, kein Himmel und keine Hölle sondern nur noch das Sein im Allem also auch das Sein als Alles.
Die Transzendenz kann meiner Meinung nach nur alldurchdringend sein!
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Paradox: In dem Maß, im dem wir unser Selbst loslassen, verlieren wir nicht unser Ich, sondern finden es. Das eigentliche Ich Ist das von sich selbst befreite - das selbst-lose. Das ist nicht die Auf-lösung, sondern die Er-lösung der menschlichen Person.
Lieber Burkl, lieber PapaLoooo!

Wir müssen das Ego aufgeben um zum Geist, zum Selbst zu werden, damit wir vom Reich des Relativen in das Reich des Absoluten einkehren. Das Ego hindert nur und belässt uns in der Illusion, das Selbst hingegen führt uns in den Ozean der Freude, nicht nur im Jenseits, sondern bereits im Diesseits. Diese wunderbare Freude ist nicht nur während der Sahaja Yoga Meditation vorhanden, sondern sie wird zu unserem Wegbegleiter, wenn wir wenigstens eine Viertelstunde am Tag in Meditation sind. Gross ist, der suchet, grösser, der gefunden, denn Gott ist auch der Ozean der Freude.

Alles Liebe

Erich
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Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!
Burkl hat folgendes geschrieben:
Paradox: In dem Maß, im dem wir unser Selbst loslassen, verlieren wir nicht unser Ich, sondern finden es. Das eigentliche Ich Ist das von sich selbst befreite - das selbst-lose. Das ist nicht die Auf-lösung, sondern die Er-lösung der menschlichen Person.

Ich glaube, dass eine "menschliche Person" in einer Seelenreise letztlich nur eine maligne Rolle spielt.
Ich glaube nicht an ein Man-Lebt-nur-Einmal, denn wo wäre der Freie Wille, wenn eine Seele nicht die Möglichkeit hätte, nach eigenem Ermessen wiederzukehren um die Seelenreise fortzusetzen?
Ich glaube, dass es Seelenreisen gab, bevor es Menschen gab.
Und dass es noch Seelenreisen geben wird, wenn es keine Menschen mehr geben wird.
Ich glaube, dass es im Universum nur so von Leben wimmelt und die Zahl der Planeten, welche in habitalen Zonen aufgespürt werden, erhärtet dies.

Es ist immer genügend Zeit in der Ewigkeit.
Burkl hat folgendes geschrieben:
Das eigentliche Ich Ist das von sich selbst befreite - das selbst-lose.

Korrekt, so sehe ich das auf jeden Fall auch:
Das eigentliche Ich ist das vom scheinbaren Ich befreite, wenn die Illusion überwunden ist, so ist da nur noch Gott in allem Sein: das eigentliche Ich.
Burkl hat folgendes geschrieben:
Das ist nicht die Auf-lösung, sondern die Er-lösung der menschlichen Person.

Die Welle verebbt in den Ozean, hat sich sich aufgelöst?
Nein sondern sich schier grenzenlos erweitert.

Aber nichts hält uns in der Illusion fest, nichts anders als wir selbst.
Es ist als halten wir eine Brennnessel fest und weinten wegen der Schmerzen.
Denn wir sind oft nicht bereit, falsche Sicherheiten aufzugeben und uns der eigentlichen Sicherheit: Gott anzuvertrauen.
Und so jagen wir Dingen nach, von denen wir uns Glück erhoffen, welches uns aber keines bietet.

Und nochmals:
bei all dem schließe ich mich selbst keineswegs aus.
Da sind viele Menschen in meinem Umfeld, welche da weiter gekommen sind, als ich.
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Papalooo hat folgendes geschrieben:
Korrekt, so sehe ich das auf jeden Fall auch:
Das eigentliche Ich ist das vom scheinbaren Ich befreite, wenn die Illusion überwunden ist, so ist da nur noch Gott in allem Sein: das eigentliche Ich.


So sehe ich das gar nicht. Mein Ich muss gereinigt und verwandelt werden von der Todgeweitheit erlöst werden. Aber ich bin nicht Gott. Ich bin und bleibe Geschöpf. Der größte Irrtum überhaupt ist zu glauben man könne zum Heil gelangen aus eigener Kraft. Wir sind erlösungsbedürftig.

Zitat:

Denn wir sind oft nicht bereit, falsche Sicherheiten aufzugeben und uns der eigentlichen Sicherheit: Gott anzuvertrauen.
Und so jagen wir Dingen nach, von denen wir uns Glück erhoffen, welches uns aber keines bietet.


Das sehe ich auch so.
Burkl hat folgendes geschrieben:
So sehe ich das gar nicht. Mein Ich muss gereinigt und verwandelt werden von der Todgeweitheit erlöst werden. Aber ich bin nicht Gott. Ich bin und bleibe Geschöpf. Der größte Irrtum überhaupt ist zu glauben man könne zum Heil gelangen aus eigener Kraft. Wir sind erlösungsbedürftig.

Und ich sehe das so:

Ein Kind eines Elefanten ist ein Elefant.
Ein Kind einer Maus ist eine Maus.
Ein Kind Gottes ist Gott.

Wir sind zugleich Menschenkinder und Gotteskinder.
Mensch - das ist der Körper.
Gott - das ist die Seele, das wahre Sein.
Nun ist es letztlich eine Frage, ob wir uns lieber als Körper oder als Seele sehen mögen.

Und ja: mit jedem Schritt, den wir auf Gott zutun kommt Er/Sie uns das vielfache entgegen.
Das Bemühen einer Wesenheit und die Göttliche Gnade sind interdependent.
Ohne die Göttliche Gnade wäre das Bemühen der Wesenheit trostlos.
Aber das Bemühen der Wesenheit macht erst deren Öffnung für das Göttliche möglich.

Nichts anderes trennt uns von Gott als unsere eigene Illusion.
Aber diese Illusion halten wir selbst aufrecht - solange wir das eben wollen.
Denn von der Allgegenwart kann man in Wirklichkeit nicht getrennt sein.
Und daher kann es zwar eine Hölle geben, aber diese Hölle ist eine Illusion.
Und diese Illusion kann jederzeit wieder überwunden werden.
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Papalooo hat folgendes geschrieben:
Und daher kann es zwar eine Hölle geben, aber diese Hölle ist eine Illusion.
Und diese Illusion kann jederzeit wieder überwunden werden.


Was könnte sich der Teufel mehr wünschen als dass man ihn nicht ernst nimmt. Dass man die Möglichkeit des endgültigen Scheiterns des Menschens verniedlicht, relativiert, gänzlich leugnet...

Der Fachausdruck für diese Einstellung - Motto:"Wir kommen ohnedies Alle in den Himmel" - lautet "Vermessenheit".

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