Die "Weise", mit der Gott gefunden wird (Meister E


Peter.Trim hat folgendes geschrieben:
Burkl hat folgendes geschrieben:

Gott wird mich einmal fragen: Wie war dein Denken, Reden und Tun? Wie groß ist deine Offenheit für die Liebe geworden in deinem Leben?

Gott weiß es ja sowieso, aber er wird mir halt vor Augen führen, was ich unter Umständen anders hätte machen sollen.


Der Fachausdruck dafür lautet: "Fegefeuer".
Für mich ist die Seele in ihrer reinsten und illusionsfreisten Form nichts anderes, als Gott selbst.
So wie die Welle ja auch nichts anderes ist, als der Ozean und in diesen dann auch wieder verebbt.
An ein ewiges Dort-Gott und Hier-Ich kann und will ich nicht glauben.
Denn selbst ein Nahsein ist immer noch ein Verschiedensein und somit ein Getrenntsein.
Ich kann nicht glauben, dass eine Seelenreise vor dem letzlichen und höchsten Ziel enden solle.
Insofern ist mein Glauben von der Advaita-Vedanta geprägt.
Daraus eine "Weise" zu machen, möchte ich allerdings nicht.
Gott ist mir nah, wenn ich mich Gott öffne, einen bestimmten Glauben, bestimmte Rituale oder Gemeinschaften benötige ich hierfür glücklicherweise nicht.
Gott ist mir umso näher, je mehr ich mich Gott öffne.
Bis irgendwann dieses kleine Ich sich in die Totaliät, welche Gott ist, ergießt und vollkommen in ihr aufgeht.
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Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
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Martin H. hat folgendes geschrieben:
Bis irgendwann dieses kleine Ich sich in die Totaliät, welche Gott ist, ergießt und vollkommen in ihr aufgeht.


Bitte das Ziel des Lebens ist doch nicht, dass wir Alle in eine formlose Einheitsmasse übergehen. Gott wollte genau dich als Martin - einzigartig und unwiederholbar und unendlich wertvoll. Und als solcher bist du für dir Ewigkeit bestimmt.
@all!

Gott will glückliche, friedvolle und freudvolle Menschen. Um diesen Zustand zu erreichen, bedarf es der Öffnung des Kronenchakras, denn dort im Herzen des tausenblättrigen Lotus ist man mit Gott verbunden.

Alles Liebe

Erich
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Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!
Burkl hat folgendes geschrieben:
Bitte das Ziel des Lebens ist doch nicht, dass wir Alle in eine formlose Einheitsmasse übergehen. Gott wollte genau dich als Martin - einzigartig und unwiederholbar und unendlich wertvoll. Und als solcher bist du für dir Ewigkeit bestimmt.

Wenn man so will, so ist Gott eine "formlose Einheitsmesse", denn Gott ist formlos und die Totalität.
Denn:
Nur das Formlose birgt alle möglichen Formen in sich.
Nur das Eigenschaftslose birgt alle möglichen Eigenschaften in sich.

Somit sind die möglichen Ausdrucksformen möglich.
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Papalooo hat folgendes geschrieben:

Wenn man so will, so ist Gott eine "formlose Einheitsmesse", denn Gott ist formlos und die Totalität.


Als Katholiken haben wir als Kinder Gottes in Gott einen unendlich guten Vater, der volle Person ist (mehr als wir). Im Christentum geht die spirituelle Aufwärtsbewegung daher nicht wie in den östlichen Religionen in Richtung Auflösung der Person, sondern es geht um deren volle Verwirklichung.
@all!

Gott ist der Ozean aller Wahrheit, aller Liebe, aller Weisheit und allen Wissens, dessen einzelne Tropfen sich in allen möglichen Formen manifestieren können.

Alles Liebe

Erich
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Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!
Burkl hat folgendes geschrieben:
Als Katholiken haben wir als Kinder Gottes in Gott einen unendlich guten Vater, der volle Person ist (mehr als wir). Im Christentum geht die spirituelle Aufwärtsbewegung daher nicht wie in den östlichen Religionen in Richtung Auflösung der Person, sondern es geht um deren volle Verwirklichung.

Ja und das war nicht zuletzt der Grund, warum ich mich in Kirchen und im Christentum nie ganz zuhause gefühlt habe.
Ich glaube nicht an hohe Hierarchien, welche außerhalb meiner sind.
Ich glaube, dass das Höchste in mir (und natürlich auch in jedem anderen Wesen) ist, und dass es unser wahres Sein ist.
Ich glaube, dass die ekstatische Verschmelzung mit dem Göttlichen die ultimative Erfahrung ist und dann wird mein scheinbares Ich verebben und ich erkennen dass ich in Wahrheit ständig allen innegewohnt habe.
Dass die Welt der Erscheinungsformen nicht die letzte Wirklichkeit ist - nicht mal die vorletzte Wirklichkeit.

Ich habe es nicht nötig, irgendwelche Wesenheiten - oder verstorbene anzubeten, damit diese bei Gott für mich ein gutes Wort einlegen sollten.

Von daher würde ich das Glaubensbekenntnis in eigenen Worten völlig anders sehen:

Ich glaube an Gott,
den Vater und die Mutter
und dass wir alle Gott sind,
denn da Wir Gott zum Vater und zur Mutter haben.

Ich glaube nicht daran,
dass eine Frau durch die Empfängnis beflekt wird,
denn Gott hat das so gewollt.

Ich glaube nicht, dass Gott richtet,
denn Gott verurteilt unser Handeln nicht,
denn Gott weiß, dass unreife Seele noch reifen wird.

Ich glaube nicht an die Absolution einer menschlichen Macht,
ich glaube an das ewige Leben, das jede Seele hat.


Und:

Gott wir sind es würdig,
dass Du unter unserem Dach wohnst,
denn es gibt keinen Ort, an dem Du nicht bist,
öffne unsere Herzen,
damit wir erkennen, dass Du ständig zu uns sprichst.

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Da kommt aber sehr oft das Pronomen "Ich" vor in deinem Credo...
Burkl hat folgendes geschrieben:
Da kommt aber sehr oft das Pronomen "Ich" vor in deinem Credo...


Ich glaube an Gott, den allmächtigen Vater ...
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten

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