#euphorie


Ein Tag wie jeder andere, möchte ich meinen und dennoch habe ich das Gefühl stärker wie sonst mich mitzuteilen.
Es gibt diese Momente in denen mein Herz rast und ich weiß nicht wohin mit meinen Gefühlen, ich sitze an der Arbeit Großraumbüro. Ich mag die Atmosphäre - wir machen Späße alles ist gut.
Und doch brauche ich meine Zeit für mich, setze mein Headset auf und mache die Musik laut - meist höre ich elektronische Musik nur Beat. Sie erinnert mich an schöne Momente in der Nacht, an Momente an denen ich wirklich lebte, außerhalb des Alltags, an Momente in denen das Leben einfach da ist und ich nicht warte. Nicht warte auf den Feierabend, nicht warte auf die nächste Aufgabe, nicht warte auf das nächste Meeting. An Abenden ja, da lebe ich. Ich nehme mein Leben wahr, ich nehme wahr wer ich bin und wie die Welt sich wirklich dreht, was ich bin und teile mich mit. Ich lebe nicht in meinen Mikrokosmos und renne hinaus, will erleben, will erfahren. Naiv wie ein Kind füchte ich nichts und niemanden. Ich lebe in diesen Moment komplett im Außen. Andere würden einfach nur sagen "Der geht halt gerne feiern" Ich würde über mich selber sagen, dass ich gerne Lebe.
Ich habe gelernt in den letzten Jahren - habe gelernt, dass ich keine Angst haben brauch was da auch immer kommt. Immer öfter stehe ich vor Situationen, die mir vor ein paar Jahren noch Angst und Schrecken eingejagt hätten und ich freue mich heute darauf. Vorstellungsgespräch - ich freue mich drauf. Meeting mit einen großen Kunden - ich weiß dass ich gut rüber kommen werde. Date mit einer hübschen Frau - ich weiß wer ich bin, was ich kann und wie viel ich Wehrt bin.
Wenn ich niemanden finde, der Samstag Abend noch genügend Kraft zusammen hat und mit mir in das nächtliche Leben zieht, ziehe ich alleine los. Ich finde Anschluss an neue Gruppen und habe die besten Abende die man sich vorstellen kann.

Ich wohne seit ein paar Wochen in einer neuen Stadt, habe einen neuen Job alles ist im Umbruch - es gibt nur eine Konstante: Ich
In den seltenen Momenten in denen ich alleine bin, gehe ich in mich und ich lache, denn ich bin angekommen. In mir.
Man nennt Vertreter deiner Garde auch Generation selfie.
Was genau bezweckst du mit dieser öffentlichen Selbstbespiegelung?