Über das Leben nach dem Tode


Zitat:

Über das unschuldige Leiden aller Kreatur - der Menschen und der Tiere- finden wir mit unserer irdischen Weisheit keine Erklärung.

Das ist richtig. Mit irdischer Weisheit gibt es da keine wirklichen Antworten.

Zitat:
Für dieses Geheimnis und den Segen, der darauf ruht, werden uns erst im Reiche Gottes die Augen geöffnet.

Ja - aber im Kreuz Christi beginnt das Reich Gottes und das Schauen auf die letzten Geheimnisse Gottes und des menschlichen Seins auf gewisse verborgene Weise bereits jetzt.

"Im Kreuz war nur die Gottheit verborgen,
aber hier ist zugleich auch die Menschheit verborgen."

aus Adoro te devote
Sagen wir mal so, ich bin nicht immer so übermäßig begeistert vom Leben im Hier und Jetzt! Dennoch versuche ich, das Beste aus der Situation zu machen, denn einige Dinge darf ich ja auch hier bereits genießen, muss also nicht unbedingt 30-60 Jahre oder so auf das große Glück nach dem Tod warten!
Hallo Linde,

Zitat:
.....Über das unschuldige Leiden aller Kreatur - der Menschen und der Tiere- finden wir mit unserer irdischen Weisheit keine Erklärung. Für dieses Geheimnis und den Segen, der darauf ruht, werden uns erst im Reiche Gottes die Augen geöffnet. ....
....Es ist klar und einleuchtend, dass alle Menschen nach ihrem leiblichen Tode den Wert ihrer Taten abschätzen und alles erkennen werden, was ihre Hände bewirkt haben.
....


Nur noch mal zur Verdeutlichung: Es ist klar, daß es sich hier um eine metaphysische Klarheit handelt und eine metaphysische Auslegung des Leids
handelt.
Rein logisch ist Leid eine Folge der Evolution oder des Zufalls oder auch mal selbstverschuldet. Nur der selbstverschuldete Teil kann überhaupt beeinflußt werden.

Pjotr Kala
_________________
Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
Ich denke, dass jedes bewusste Individuum gemäß des individuellen Bedarfs an eventuell Erfahrung in eine bestimmte Rolle des Schicksals gestellt wird.
Ein Gebet für die Verstorbenen


Gib, o mein Herr, dass die zu Dir Emporgestiegenen Zuflucht finden bei Ihm, dem erhabensten Gefährten, und im Schatten des Tabernakels Deiner Erhabenheit und des Heiligtums Deiner Herrlichkeit wohnen. Benetze sie, o mein Herr, aus dem Meere Deiner Vergebung mit dem, was sie würdig macht, in Deinem erhabensten Reich und Deinem allhöchsten Hoheitsgebiet zu weilen, solange Deine unumschränkte Herrschaft währt. Mächtig bist Du zu tun, was Dir gefällt.

Baha'u'llah
_________________
»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Gegen dieses Gebet ist sicherlich nichts einzuwenden, ich gehe allerdings davon aus, dass wir die Sterbenden und Toten beruhigt der Gnade Gottes überlassen können, ohne viele Worte machen zu müssen.
Templer hat folgendes geschrieben:
Gegen dieses Gebet ist sicherlich nichts einzuwenden, ich gehe allerdings davon aus, dass wir die Sterbenden und Toten beruhigt der Gnade Gottes überlassen können, ohne viele Worte machen zu müssen.


Ich glaube, dass wir den Verstorbenen mit einem Gebet Gutes tun, so wie sie auch für uns beten.
Selbstverständlich sehe ich es auch so, dass die Gnade Gottes entscheidend ist.
_________________
»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Die Propheten und Boten Gottes wurden zu dem einzigen Zweck herabgesandt,
die Menschheit auf den geraden Pfad der Wahrheit zu führen. Ihre Offenbarung
hat den Zweck, alle Menschen zu erziehen, damit sie zur Todesstunde in
größter Reinheit und Heiligkeit, in völliger Loslösung zum Throne des
Höchsten aufsteigen. Das Licht, das diese Seelen ausstrahlen, bewirkt den
Fortschritt der Welt und den Aufstieg ihrer Völker. Sie sind wie Sauerteig,
der die Welt des Seins durchdringt, und bilden die Lebenskraft, welche die
Künste und Wunder der Welt zustande bringt. Durch sie regnen die Wolken ihre
Segensgaben auf die Menschen nieder, bringt die Erde ihre Früchte hervor.
Alle Dinge haben zwangsläufig eine Ursache, eine treibende Kraft, einen
belebenden Grund. Diese Seelen, Sinnbilder der Loslösung, haben der Welt des
Daseins den höchsten belebenden Antrieb gegeben und werden ihn auch
weiterhin geben.


Baha'u'llah
_________________
»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Von Anfang und Ende gelöst,
Vom Wandel dieser Welt.
Die Seele steigt empor,
Ihr alter Körper fallend,
Dessen reines Ungewand,
Geht über ins wahre Leben,
erwidernd den Himmelschor,
Von allen Seiten wallend,
Im lichten Himmelsland,
Dort werden wir verwoben.
Und doch sind wir die Selben.
Nur ohne Last und Kummer,
gleich den Orig - Delpen.
gleich dem Quast und Zummer.
_________________
Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.
Der Tod bietet jedem vertrauenden Gläubigen den 2 Kelch dar, der in Wahrheit Leben ist. Er schenkt Freude und ist ein Bote des Frohsinns. Er verleiht die Gabe ewigen Lebens.
Bahá'u'lláh, Ährenlese 164,2

_________________
******************************************
Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh