2 moralische Fragen....


Minou hat folgendes geschrieben:
Leuthner hat folgendes geschrieben:
Um einen Selbstmörder davon abzuhalten in die Tiefe zu springen, würde ich folgende Worte verwenden: " Wenn du springst, springe ich auch! " Und das obwohl ich selbst niemals springen würde.


Ich denke, so eine Lüge würde den Selbstmörder auch nicht von seinem Vorhaben abhalten ... also, besser andere Argumente finden, die der Wahrheit entsprechen.


Liebe Minou!

Ich denke schon, dass das sehr wirksam sein kann. Denn wer will schon schuld am Tod eines anderen sein.

Aber du hast schon recht. Mit der Wahrheit, auch wenn sie noch so niederschmetternd für den Betroffenen ist, fährt man im Allgemeinen am besten.

Alles Liebe

Erich
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Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!
Liebe Mara!

Man kann der Geist sein, wenn man zum Zeugen wird, denn der Geist beobachtet die eigenen Gedanken, Gefühle und Taten. Das heisst wir dürfen uns nicht in das Geschehen involvieren, sondern es nur betrachten. Denn wenn wir es betrachten, haben wir immer die ultimative Lösung parat, wenn es nötig ist.

Zumindest ist das bei uns Sahaja Yogis der Fall. Und wenn wir einmal nicht weiterwissen, geben wir das Problem an das Göttliche weiter, das die Sache dann für uns erledigt.

Alles Liebe

Erich
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Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!
Wenn ich zu einem sogenannten "Selbstmörder" sagen würde: "Wenn du springst, springe ich auch", wer weiß, ob ihn das davon abhalten würde. Wer weiß, es könnte ja sein, dass er der Meinung ist, dass der physische Tod für uns Alle das Beste wäre.
leuthner hat folgendes geschrieben:

Man kann der Geist sein, wenn man zum Zeugen wird, denn der Geist beobachtet die eigenen Gedanken, Gefühle und Taten. Das heisst wir dürfen uns nicht in das Geschehen involvieren, sondern es nur betrachten.

Lieber Erich,

was du beschreibst, klingt wie ständige Selbstbeobachtung und -kontrolle?
Bei mir läuft das anders ab, weniger über den Kopf als über das Herz.

Zitat:
Denn wenn wir es betrachten, haben wir immer die ultimative Lösung parat, wenn es nötig ist.

Hier kann ich nur sagen, dass ich keine Lösungen parat habe, im Gegenteil, je mehr ich leer bin, Werkzeug sein kann, desto optimaler kann das Göttliche durch mich wirken und die "Lösung" geschieht spontan.

Zitat:
Zumindest ist das bei uns Sahaja Yogis der Fall. Und wenn wir einmal nicht weiterwissen, geben wir das Problem an das Göttliche weiter, das die Sache dann für uns erledigt.

Edit:
Das läuft bei mir so nicht, weil ich ja von Anfang an "dem Göttlichen" ergeben bin.

Manchmal gilt es auch nicht zu handeln und zu schweigen, was von außen wie "nicht weiter wissen" aussehen mag.

LG
Mara
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OM LOKAH SAMASTHA SUKHINO BHAVANTHU
Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein.
Liebe Mara!

Der Geist ist bei uns Sahaja Yogis im linken Herzen, der erweckt wird, wenn die Kundalini aufsteigt.

Ausserdem habe ich Lösungen parat, die Gott mir schenkt, weil ich alles geschehen lasse, das Gott von mir will, und ich sein Sprachrohr und Werkzeug bin.

Schweigen ist eine gute Antwort, weil sich vieles bereits durch das Schweigen erledigt. Aber wenn Schweigen nicht die Antwort ist, so haben wir im Allgemeinen zum jeweiligen Zeitpunkt in der jeweiligen Situation die richtige Antwort.

Wenn ich deine Worte lese, so sprichst du mir im Grunde genommen aus dem Herzen, nur dass wir ein bischen anders formulieren, denn ich bin immer ein Sprahrohr und Werkzeug Gottes, der das tut, was aus ihm fliesst. Und wenn einmal nichts sofort fliesst, so gebe ich die Fragestellung an Gott weiter. Und mit Sicherheit bekomme ich eine Antwort; sie ist nur eine Frage der Zeit. Da kann man sich schon hin und wieder in Geduld üben, aber sie kommt.

Alles Liebe

Erich
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Lieber Erich,

danke für deine ausführliche Antwort, die einiges klärt.

Interessant, dass der Geist ein "Herz-" und kein "Kopfgeist" ist und du dich auch als Kanal bzw. Werkzeug erlebst, was ich schon geahnt hatte.

Eine "Fragestellung an Gott weitergeben" kenne ich so nicht. Sprichst du da dann Gott im Gebet konkret an?

Manchmal soll ich nichts tun sondern warten. Sobald ich das erkenne lasse ich es ruhn und lege es vertrauensvoll in "Gottes Hand".

Es geschieht dann später manchmal von selbst eine Veränderung, oder es kommt der Impuls erst jetzt selbst zu handeln oder es kann auch sein, dass plötzlich eine andere Person auftaucht und zur Lösung beiträgt.

Das Warten kann lange dauern.

Kürzlich hat sich etwas aufgeklärt, was ich anfangs ein wenig schwer loslassen konnte und dann sogar vergessen hatte.

LG
Mara
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Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein.
Liebe Mara!

Wir Sahaja Yogis nennen es telefonieren mit Gott. Shri Mataji Nirmala Devi hat es uns beigebracht. Wir schreiben das Problem in die linke Hand und geben mit der rechten Hand ein Bandam. Das bedeutet wir drehen die rechte Hand im Uhrzeigersinn, dabei zeigend auf die offene linke Hand. Wenn es kühl wird auf der Handfläche der linken Hand, streifen wir beide Handflächen aneinander ab und blasen mit dem Mund zwischen die Handflächen. Auf diese Weise delegieren wir eine Fragestellung an das Göttliche. Damit es funktioniert, muss die betreffende Person, die es ausführt, die Selbstverwirklichung ( Realisation, zweite Geburt ) erhalten haben.

Du scheinst spirituell sehr weit entwickelt. Es könnte sein, dass du eine der wenigen Ausnahmen bist, die von Geburt an realisiert sind. Möglicherweise funktioniert das auch bei dir, wenn du auf deinen Händen göttliche Vibrationen wahrnehmen kannst.

Alles Liebe

Erich
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Ich denke, solche Sachen sind Rituale, aber ich kann auch was Anderes machen, um Gott nahe zu sein.
Lieber Peter.Trim!

Ich bin Gott nicht nur nahe, ich bin mt Gott spontan verbunden, weswegen ich wie andere Sahaja Yogis zum Propheten geworden bin.

Bei dem Telefonat handelt es sich nicht um ein Ritual, sondern um eine Sahaja Yoga Technik, die funktioniert.

Alles Liebe

Erich
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Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!
leuthner hat folgendes geschrieben:
Wir Sahaja Yogis nennen es telefonieren mit Gott..... Auf diese Weise delegieren wir eine Fragestellung an das Göttliche


Lieber Erich,

wer bin ich, dass ich etwas "an das Göttliche delegieren"wollte?
(Eher delegiert das Göttliche etwas an mich.)

Eine Technik um eine "abgerissene oder unterbrochene"(?) Verbindung zu Gott herzustellen brauche ich nicht, denn die Verbindung ist immer da.
Es ist nur manchmal meine mangelnden Wahrnehmung oder meine Ungeduld, die mich die Antwort im Augenblick nicht erkennen lässt.

Über meine Hände kann ich dir nur sagen, dass Gott durch sie heilend wirkte, als ich sie bei anderen auflegte.

LG
Mara
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Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein.