Gebete


Hallo ihr Lieben,

man ich bin echt ein bisschen traurig, daß ich nicht so viel Zeit habe um öfter mit euch zu schreiben oder alles in Ruhe zu lesen, deshalb entschuldigt bitte wenn ich etwas schreibe was schon erwähnt wurde.

Also ich hab die heiligen Schriften so verstanden, daß man Gott nicht nur eine oder wenige Eigenschaften zuschreiben kann, erst recht weil Er erhaben ist über unser Begriffsvermögen.

Was mir wichtig ist, ist zu betonen, daß es in allen Schriften auch - ich nenne es mal "strenge" Worte - gibt, man aber nicht den Fehler machen und das als Widerspruch gegenüber der "liebevollen" Worte sehen sollte.

Als kleines Beispiel, lasst uns mal darüber nachdenken ob liebevolle Eltern nicht aus ihrer Liebe zu ihren Kindern heraus, eine gewisse Strenge an den Tag legen müssen - und das zum Wohle des Kindes! Auch wenns dem Kind nicht einleuchtet oder sogar weh tut.

Um wieviel mehr noch können wir uns sicher sein, daß ein Allliebender, Allwissender Gott besser Bescheid weiß über die Dinge die gut für uns sind.

Nicht falsch verstehen das ist nicht immer einfach zu erkennen oder zu akzeptieren, gerade wenn uns etwas schwer fällt oder wir sogar leiden und ich musste lernen je größer mein Gottvertrauen in solchen Situationen ist desto geringer ist der Schmerz bzw. erträglicher ist die Situation für mich...aber es ist jedesmal eine neue Herausforderung, gerade dann wenn etwas völlig gegen unsere eigenen Wünsche oder Vorstellungen läuft.

Einen Gedanken zum Thema Wünsche oder Hoffnungen hab ich noch, den ihr aber wenn ich richtig gelesen habe auch schon so ähnlich geäußert habt...und zwar bin ich der Überzeugung, daß meine eigenen Wünsche erst dann richtig schädlich für mich sind, sobald sie zu einem Hindernis, zu einer Mauer zwischen mir und meinem Schöpfer werden.
Ansonsten können Wünsche doch auch sehr lobens- liebens- und lebenswert sein!

Ich wünsche euch einen schönen Tag.
Liebe Grüße
Tim
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„Laßt jeden Morgen besser sein als den Abend davor und jeden neuen Tag reicher werden als den gestrigen. Des Menschen Vorzug liegt im Dienst und in der Tugend, nicht im Prunk des Wohllebens und des Reichtums...“ Bahá'u'lláh

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