Warum das Leben auf der Erde?


edit
Peter.Trim hat folgendes geschrieben:
Burkl hat folgendes geschrieben:

Die Kirche legt dieses Wort in Vollmacht autoritativ aus. Als Katholik ist mir wichtig, dass nur das Lehramt befugt ist auszulegen. Es sollte eben nach dem Willen Jesu nicht jeder "seine" Kirche gründen können. Da kommt dann allzu bald Beliebigkeit.

Das Lehramt? Wer garantiert denn, dass das Lehramt fix den heiligen Geist Gottes wiedergibt?


Die Tatsache, dass die Kirche und ihre Amtshierarchie bis zum Papst keine menschliche Gründung ist, sondern von Gott gestiftet und so gewollt ist. Ihr ist die Gnadengabe verlieren aus der Wahrheit in ihrer Gesamtheit nie herauszuhalten. Das ist nicht "Leistung", sondern Geschenk.
Burkl hat folgendes geschrieben:

Die Tatsache, dass die Kirche und ihre Amtshierarchie bis zum Papst keine menschliche Gründung ist, sondern von Gott gestiftet und so gewollt ist. Ihr ist die Gnadengabe verlieren aus der Wahrheit in ihrer Gesamtheit nie herauszuhalten. Das ist nicht "Leistung", sondern Geschenk.
Ich finde keinen Bibeltext, indem Jesus eine Amtshierarchie gestiftet hat.

Im Gegenteil, hat Jesus gesagt: 43Wer groß sein will, der soll den anderen dienen, 44 und wer der Erste sein will, der soll sich allen unterordnen. (Matthäus 18 )

Das einzige was Jesus als "Amt" nach seinem Tod geregelt hat, war die Beziehung zwischen Johannes gegenüber seiner hinterbliebenen Mutter Maria: Frau, siehe, dein Sohn!“ und: „Siehe, deine Mutter!“ (Joh 19,26-27)
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OM LOKAH SAMASTHA SUKHINO BHAVANTHU
Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein.
Mara Devi hat folgendes geschrieben:
Ich finde keinen Bibeltext, indem Jesus eine Amtshierarchie gestiftet hat.


Die Zwölf und unter ihnen Petrus wurden schon besonders erwählt, hervorgehoben und amtsmäßig von Jesus betraut. Und vergiss dann auch nicht die Ernennung von Ältesten in den frühchristlichen Gemeinden durch Handauflegung. Das ist eben die Tradition der Kirche - also die Weitergabe des Aufrages - die Autorität der Kirche, die Christus so gewollt hat.

Mara Devi hat folgendes geschrieben:
Im Gegenteil, hat Jesus gesagt: 43Wer groß sein will, der soll den anderen dienen, 44 und wer der Erste sein will, der soll sich allen unterordnen.


Keine Frage - Herrschen ist im christlichen Glauben Dienen. So gesehen ist es gut, dass Papst Franziskus das besonders in seinem Amtscharisma lebt.
Lieber Burkl,
Burkl hat folgendes geschrieben:


Keine Frage - Herrschen ist im christlichen Glauben Dienen. So gesehen ist es gut, dass Papst Franziskus das besonders in seinem Amtscharisma lebt.


Naja, seit Generationen endlich mal wieder einer
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Locker bleiben, Maß halten (frei nach Aristoteles)
Mara-Devi hat folgendes geschrieben:
Burkl hat folgendes geschrieben:

Die Tatsache, dass die Kirche und ihre Amtshierarchie bis zum Papst keine menschliche Gründung ist, sondern von Gott gestiftet und so gewollt ist. Ihr ist die Gnadengabe verlieren aus der Wahrheit in ihrer Gesamtheit nie herauszuhalten. Das ist nicht "Leistung", sondern Geschenk.
Ich finde keinen Bibeltext, indem Jesus eine Amtshierarchie gestiftet hat.

Im Gegenteil, hat Jesus gesagt: 43Wer groß sein will, der soll den anderen dienen, 44 und wer der Erste sein will, der soll sich allen unterordnen.

Das einzige was Jesus als "Amt" nach seinem Tod geregelt hat, war die Beziehung zwischen Johannes gegenüber seiner hinterbliebenen Mutter Maria: Frau, siehe, dein Sohn!“ und: „Siehe, deine Mutter!“ (Joh 19,26-27)

So sehe ich das auch. Menschliche Hierarchie ist meiner Meinung nach grundsätzlich eher was Antigöttliches.
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Jedes Schicksal ist angemessen, individuell zugeschnitten, denn nichts, was Gott tut, ist sinnlos!
Burkl hat folgendes geschrieben:
Mara Devi hat folgendes geschrieben:
Ich finde keinen Bibeltext, indem Jesus eine Amtshierarchie gestiftet hat.

Die Zwölf und unter ihnen Petrus wurden schon besonders erwählt, hervorgehoben und amtsmäßig von Jesus betraut.

Nachdem er über den "Größten" bei Gott, geschieben hat, geht es bei Matthäus weiter:
18 Wahrlich, ich sage euch: Was ihr auf Erden binden werdet, soll auch im Himmel gebunden sein, und was ihr auf Erden lösen werdet, soll auch im Himmel gelöst sein.
19 Wahrlich, ich sage euch auch: Wenn zwei unter euch eins werden auf Erden, worum sie bitten wollen, so soll es ihnen widerfahren von meinem Vater im Himmel.
20 Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.
(Matthäus 18 )

Die gleiche Vollmacht aller, die im Glauben und Namen Jesu handeln. Jesus wirkt jeder "Amtshierarchie" entgegnen!

Zitat:
Und vergiss dann auch nicht die Ernennung von Ältesten in den frühchristlichen Gemeinden durch Handauflegung.
Das ist eben die Tradition der Kirche - also die Weitergabe des Aufrages - die Autorität der Kirche, die Christus so gewollt hat.

... sie wählten Stephanus, einen Mann voll Glaubens und heiligen Geistes, und Philippus und Prochorus und Nikanor und Timon und Parmenas und Nikolaus, den Judengenossen aus Antiochia. Diese Männer stellten sie vor die Apostel; die beteten und legten die Hände auf sie.
Und das Wort Gottes breitete sich aus, und die Zahl der Jünger wurde sehr groß in Jerusalem. (Apostelgeschichte 6,5ff )


Nachfolger Jesu wurden nach ihr Befähigung für bestimmte Aufgaben von der örtliche Gemeinde direkt gewählt und alle, egal welche Aufgabe und sogar die Kranken wurden durch Handauflegung gesegnet.
Es gab weder in den Ortgemeinden und schon gar nicht darüber hinaus eine hierarische Organisation, da so etwas dem Geist Jesu zuwider läuft.
Alle, die hinzukamen wurden als gleichwertige Jünger betrachtet, die Mitbestimmungsrecht hatten.


Zitat:
Mara Devi hat folgendes geschrieben:
Im Gegenteil, hat Jesus gesagt: 43Wer groß sein will, der soll den anderen dienen, 44 und wer der Erste sein will, der soll sich allen unterordnen.

Keine Frage - Herrschen ist im christlichen Glauben Dienen. So gesehen ist es gut, dass Papst Franziskus das besonders in seinem Amtscharisma lebt.


Die Päpste mögen ihre Rolle unterschiedlich gut oder schlecht ausgefüllt haben, ihr "Amt" und ist es auch schon jahrhunderte alte Tradition, ist und bleibt unbiblisch und steht der Botschaft Jesu völlig entgegen.

8 Aber ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn einer ist euer Meister; ihr aber seid alle Brüder.
9 Und ihr sollt niemanden unter euch Vater nennen auf Erden; denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist.
10 Und ihr sollt euch nicht Lehrer nennen lassen; denn einer ist euer Lehrer: Christus.
11 Der Größte unter euch soll euer Diener sein.
12 Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht.
(Matthäus 23)
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OM LOKAH SAMASTHA SUKHINO BHAVANTHU
Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein.
Mara-Devi hat folgendes geschrieben:

Die Päpste mögen ihre Rolle unterschiedlich gut oder schlecht ausgefüllt haben, ihr "Amt" und ist es auch schon jahrhunderte alte Tradition, ist und bleibt unbiblisch und steht der Botschaft Jesu völlig entgegen.

So sehe ich das auch.
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Jedes Schicksal ist angemessen, individuell zugeschnitten, denn nichts, was Gott tut, ist sinnlos!
Was für eine Ironie, der Katholizismus ist eine Häresie.
Es sind ja gar nicht alle katholischen Pfarrer so sehr auf diese äußere Ordnung aus, die schon jahrhundertelang bestehen soll, glaube ich. Ich denke, es gibt auch Priester, die das als etwas Brauchtummäßiges akzeptieren, das aber nicht überbewerten.