Astralreisen


sicherlich:
meine persönliche Meinung!
diese wäre:
das verkörpert sein ist eine sehr kostbare Zeit.
nutzen wir dieses Instrument Körper,
und erfahren wir das körperlose Dasein dann,
wenn wir diesen Körper endgültig verlassen haben.
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Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
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...doppelt gemoppelt...!
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Ja das Thema ist interessant und ich hätte es schon mal versucht nur ich kann da gefahren nicht abschätzen was dabei passieren kann und es ist mir zu riskant wenn es sein soll würde es auch passiereb ohne das ich was machen soll dabei ich denke aber das es wichtigeres gibt als astralreisen
Normalerweise kann da nichts Arges passieren, heißt es angeblich, da im Schlaf angeblich der Astralkörper sowieso sehr oft ohne Absicht auf Reise geht.
Aus Erfahrung sage ich, dass man ein wenig seine Erdung verliert.
Aber es gibt ja auch genügend Gegenmaßnahmen, um die Erdung zurück zu gewinnen:
In die Natur gehen.
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Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
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Hallo allerseits,
ich hätte da noch ein erstaunliches und passendes Zitat von Baha'u'llah. Es befindet sich in den sieben Tälern bzw. im Tal des Staunens. Dort geht es im ersten Teil um die Wundersamkeit von Träumen und im zweiten Teil darüber, bewusst zu träumen und sogar zu versuchen, aus dem Traum heraus das Aufwachen zu verhindern. Und dazu fügt Er noch als abschließendes Zitat:
"nichts, als was Gott uns bestimmt hat, wird uns begegnen"

Wenn man so will - durchaus eine Aufforderung, auch diese Welten bewusst und willentlich zu bereisen.
Anbei noch das gesamte Tal des Staunens als Zitat:

Wenn die Gefilde des lauteren Genügens vom Wanderer durchmessen sind, so gelangt er zum Tal des Staunens.

Er taucht ein in die Meere erhabener Größe, und mit jedem Augenblick wächst sein Staunen. Bald scheint ihm der Reichtum reine Armut und das Wesen der Freiheit völlige Ohnmacht, bald wieder vergeht er vor der Schönheit des allherrlichen Gottes oder wird er seines eigenen Daseins müde. Wie viele Bäume der inneren Bedeutung hat der Windstoß des Staunens entwurzelt, wie viele Seelen des Atems beraubt! Denn in diesem Tal wird der Wanderer in Verwirrung gestürzt. Aber all diese Wunder sind dem, der zum Ziel kam, höchst willkommen. Jeder Augenblick zeigt ihm Welten des Wunders und eine neue Schöpfung. Er wandert von Verwunderung zu Verwunderung und, vergeht aus Ehrfurcht vor den Werken des Herrn der Einheit.

Ja, mein Bruder, wenn wir über irgendeines der erschaffenen Dinge nachdenken, so werden wir hunderttausend vollkommene Weisheiten finden und ungezähltes wundersames und neues Wissen erfahren. Eine der erschaffenen Erscheinungen ist der Traum: Sieh, wie viele Geheimnisse er birgt, welche Weisheiten er enthält, und wie groß die Zahl der Welten ist, die er einschließt. Du schläfst in einer verschlossenen Wohnung und weilst doch plötzlich weitab in einer Stadt, in die du eintrittst, ohne die Glieder zu rühren oder dich des Körpers zu bedienen, du siehst ohne Augen, hörst ohne Ohren und sprichst ohne Zunge. Und vielleicht geschieht es, daß du zehn Jahre danach in der äußeren Welt dem, was du nächtlich im Traum geschaut hast, begegnest.

Viele Weisheiten sind im Traum, dessen wahren Sinn niemand sonst als der Wanderer in diesem Tale wirklich verstehen kann. Vor allem, was ist das für eine Welt, in der wir uns ohne Auge, Ohr, Hand oder Zunge dieser Sinne bedienen? Sodann, wie kommt es, daß sich dir heute in der äußeren Welt ein Traum verwirklicht, den du vielleicht zehn Jahre vorher geträumt hast? Denke über den Unterschied zwischen diesen beiden Welten nach und über die Geheimnisse, die darin verborgen liegen, damit dir göttliche Bestätigung und himmlische Entdeckung zuteil werden und du die Welten der Heiligkeit begreifest.

Gott, der Erhabene, hat diese Zeichen in die Menschen gelegt, damit die Philosophen die Geheimnisse des Fortlebens nicht zu leugnen vermögen, noch herabsetzen, was ihnen verheißen ist. Denn einige stützen sich allein auf die Vernunft und leugnen, was von ihr nicht erfaßt wird, obwohl außer der Göttlichen, Höchsten Vernunft nie die schwache Vernunft die eben geschilderten Dinge zu begreifen imstande ist.

»Wie kann die schwache Vernunft den Qur'án begreifen oder die Spinne einen Phönix im Netz erjagen?« (Mystischer persischer Vers)

Alle diese Welten erleben wir im Tal des Staunens, und der Wanderer begehrt jeden Augenblick, mehr zu erschauen. Nie wird er dessen müde. Darum hat der »Herr der Ersten und Letzten«¹ über die Stufen des Sinnens und den Ausdruck des Staunens gesprochen: »O Herr, laß mein Staunen über Dich wachsen!«
¹ Ehrenname Alís

Denke gleicherweise über die Vollkommenheit in der Schöpfung des Menschen nach, in der alle diese Welten und Stufen verborgen und versiegelt sind:

»Wähnst du dich nur eine schwächliche Form, wo in dir das Weltall im Kleinen verborgen ruht?«

Bemühen wir uns darum, in uns das Tierhafte zu vernichten, damit sich die wahre Bedeutung des Menschen offenbare.

So gab Luqmán¹, der aus der Quelle der Weisheit trank und aus dem Meere der Gnade kostete, seinem Sohne Nathan den Traum als Beispiel und Beweis für die Auferstehung und den Tod an. Wir erwähnen dies hier, damit die Erinnerung an jenen Jüngling in der Schule der Göttlichen Einheit, an jenen Älteren in der Kunst der Belehrung und Vergeistigung durch diesen demütigen Diener bewahrt bleibe. Er sagte: »O Sohn! Vermagst du den Schlaf zu bezwingen, so kannst du auch den Tod besiegen, und vermagst du dein Erwachen aus dem Schlaf zu verhüten, so kannst du auch deine Auferstehung vom Tode verhindern.«

¹ Ein Weiser, nach dem die 31. Súrih des Qur'án benannt ist. Rúmí sieht in ihm einen Negersklaven. Oft wird er mit Aesop gleichgesetzt.

O Freund! Dein Herz ist der Sitz ewiger Geheimnisse, mache es nicht zur Heimstatt sterblicher Gedanken und vergeude den Schatz deines kostbaren Lebens nicht, indem du ihn dieser vergänglichen Welt preisgibst. Du kommst aus der Welt der Heiligkeit, hänge dein Herz nicht an die Erde. Du bist ein Bewohner des Hofes der Nähe, erwähle dir nicht die Welt des Staubes zur Heimat.

Kurz, diese Stufen zu beschreiben ist noch kein Ende, doch ist dieser Diener um der vielen Schläge willen, die ihm die Bewohner dieser Welt versetzt haben, nicht gestimmt fortzufahren.

»Unvollendet blieb diese Rede, und ich habe nicht das Herz dazu. Bitte, verzeih mir«¹
¹ Jalálu'd-Dín-Rúmí (1207-1273), genannt Mawláná (Meister). Er ist der größte persische Súfí-Dichter und der Begründer der Mawlaví, des »wirbelnden« Derwisch-Ordens. Verfasser des Mathnaví, ein Gedicht in 6 Büchern (ca. 1246-1273).

Die Feder klagt und die Tinte weint, und der Strom¹ des Herzens wälzt Wogen des Blutes.
»Nichts, als was Gott uns bestimmt hat, wird uns begegnen«.²

¹ Eigentlich »Jayhun«, ein Fluß in Turkistán ² Qur'án 9:51

Friede sei mit dem, der den Rechten Weg geht!
Herzlich willkommen Habib hier im Forum.

Danke für Deinen Beitrag. Ich glaube das >Tal des Staunens< ist im Moment genau das was ich wohl brauche. Super!

Das wird jetzt noch meine Nachtlektüre.

Liebe Grüße
Linde
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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
PapaLoooo hat folgendes geschrieben:
Aus Erfahrung sage ich, dass man ein wenig seine Erdung verliert.
Aber es gibt ja auch genügend Gegenmaßnahmen, um die Erdung zurück zu gewinnen:
In die Natur gehen.

Ich denke, ich laufe grundsätzlich Gefahr, auch sonst meine Erdung zu verlieren, ohne bewusst Astralreisen durchzuführen.
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Jedes Schicksal ist angemessen, individuell zugeschnitten, denn nichts, was Gott tut, ist sinnlos!
Hallo Habib,
HabibS hat folgendes geschrieben:
Er taucht ein in die Meere erhabener Größe, und mit jedem Augenblick wächst sein Staunen. Bald scheint ihm der Reichtum reine Armut und das Wesen der Freiheit völlige Ohnmacht, bald wieder vergeht er vor der Schönheit des allherrlichen Gottes oder wird er seines eigenen Daseins müde. Wie viele Bäume der inneren Bedeutung hat der Windstoß des Staunens entwurzelt, wie viele Seelen des Atems beraubt! Denn in diesem Tal wird der Wanderer in Verwirrung gestürzt. Aber all diese Wunder sind dem, der zum Ziel kam, höchst willkommen. Jeder Augenblick zeigt ihm Welten des Wunders und eine neue Schöpfung. Er wandert von Verwunderung zu Verwunderung und, vergeht aus Ehrfurcht vor den Werken des Herrn der Einheit.


Danke! Ein erstaunlicher Text, der mich sehr anspricht.

Zitat:
Wenn man so will - durchaus eine Aufforderung, auch diese Welten bewusst und willentlich zu bereisen.


Diese Frage beschäftigt mich schon länger und diese Antwort ist ein interessanter Wegweiser.

LG
Aria
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Locker bleiben, Maß halten (frei nach Aristoteles)
Danke nochmals für die neuen sehr intressanten beiträge