Noch nie einen Sinn im Leben gesehen


Ich denke, dass viele Wesen auch freiwillig auf die Welt gekommen sind, weil unsere Welt teils mehr verspricht als sie einhält.
Lieber Peter.Trim!

Wer sich nicht für den jenseitigen Himmel entscheidet, inkarniert bei nächstbester Gelegenheit wieder auf der Erde. Das Problem, das sich dabei ergibt, ist, dass sein Licht dann mit Fehlern behaftet ist, das im menschlichen Körper zum Ausdruck kommt. Das ist der Grund, warum es soviele fehlgeleite Menschen gibt.

Alles Liebe

Erich
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Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!
Ich meine, dass die Macht der Finsternis immer wieder sehr Viele in die Irre führt.
Zitat:
Ich meine, dass die Macht der Finsternis immer wieder sehr Viele in die Irre führt.


Ich denke, dass es keine Macht der Finsternis gibt, sehe die Dunkelheit als das Fehlen von Licht.
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Die Aufgabe des Menschen ist es, dem Leben einen Sinn zu geben. Und Gott (sofern man gläubig ist) gab unseren Leben einen Sinn.
Zu sagen: "Das Leben habe keinen Sinn" ist eine faule Ausrede.

Der Sinn des Lebens ist der, dass der Mensch der Welt einen Sinn geben soll.
Dazu soll er Gott ehren und nach seinen Geboten leben.

Das ist aber nur meine Meinung.
Aus der Forderung, Gott ehren zu müssen, begibt sich in den Augen mancher (leider zu vieler) Menschen die drakonische Bestrafung eines Menschen, welcher (sich wiederum aus der Sicht Anderer) an Gott versündigt.

Ich denke Gott weiß doch selbst dass Er oder Sie ganz Dufte ist, und hat weiteres Lob nicht nötig. Man sollte so etwas also nie einfordern, es gibt immer wieder Zeiten, da könnten wir Ihn / Sie mal an die Wand knallen (wenn wir das könnten).

Ich meine zu einer Freundschaft (und so sehe ich mein Verhältnis zu Gott) gehört auch sich einzugestehen, auf den Freund mal sauer zu sein.

Und zum Freien Willen gehört natürlich auch dazu, dass man wollen darf, was man wollen will.

Es wäre kein Freier Willen, wenn uns ein bestimmter Sinn vorgegeben wäre. Aber mit der Reifung der Seele erfährt das Individuum, dass es für das eigene Glück sehr dienlich ist, wenn man im Bestreben andere Wesen glücklich zu machen so weit aufgeht, dass man sich selbst dabei gelegentlich vergisst. (Zumindest so weit, dass man sich dabei nicht von Anderen ausnutzen lässt - das ist darin die Gefahr).
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Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
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PapaLoooo hat folgendes geschrieben:
Aber mit der Reifung der Seele erfährt das Individuum, dass es für das eigene Glück sehr dienlich ist, wenn man im Bestreben andere Wesen glücklich zu machen so weit aufgeht, dass man sich selbst dabei gelegentlich vergisst. (Zumindest so weit, dass man sich dabei nicht von Anderen ausnutzen lässt - das ist darin die Gefahr).


Das eigentliche Ziel ist nicht, sich "gelegentlich" selbst zu vergessen, sondern ganz.

Und ja - natürlich heißt das auch viel einstecken zu müssen, auch Nachteile in Kauf zu nehmen, immer wieder einmal scheinbar "der Dumme" zu sein. Aber genau an dem Punkt, wo sich das Kreuz auf die Schultern zu senken beginnt und wir bereit sind es aus Liebe zu tragen, dort beginnt auch unsere eigentliche übernatürliche Wirksamkeit.

"Lieben, solange es nicht wehtut", sich "ab und zu" selbst verleugnen - das tun mehr oder weniger Alle. Christsein hat einen höheren Anspruch als das.

Herr, mache mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
dass ich liebe, wo man hasst;
dass ich verzeihe, wo man beleidigt;
dass ich verbinde, wo Streit ist;
dass ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist;
dass ich Glauben bringe, wo Zweifel droht;
dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;
dass ich Liebe entzünde, wo Finsternis regiert;
dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.
Herr, lass mich trachten,
nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste;
nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe;
nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe.
Denn wer sich hingibt, der empfängt;
wer sich selbst vergisst, der findet;
wer verzeiht, dem wird verziehen;
und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.

Hl. Franz von Assisi
Steht denn nicht geschrieben:

"Liebe den Nächsten wie dich selbst."?

An sich selbst denkt man doch bereits, wenn man morgens vor dem Spiegel steht, und sich pflegt.

Nun hatte z.B. Ramakrishna dieses Stadium erreicht, d.H. seine Anhänger mussten ihn füttern und zu trinken geben, denn ihm selbst war das völlig egal gewesen. Und als er zum Ende seines Lebens hin an Kehlkopfkrebs erkrankte, da baten seine Anhänger ihn, um sein Leben vor der Göttlichen Mutter zu bitten. Auf seine Bitte bekam er die Antwort:

"Du, der in der Lage ist, durch Milliarden von Mündern zu essen, beklagst Dich wegen einem?"

Ja ich glaube dass es so sein wird,
zumal ich das einmal selbst erfahren durfte:
Man wächst über sich selbst hinaus und erfüllt das gesamte All in der vollkommenen Transzendenz.
Und dann ist der Körper, den man zuvor noch als den Wohnsitz des Ichs empfand nichts mehr als ein winzig kleines Staubkorn im gigantisch großen Sein. Berauscht in diesem Zustand wünscht man sich dann, dieses letzte kleine Band zu kappen und im grenzenlosen Sein aufzugehen.

Und dann beginnt dieses kleine Band wieder, das Bewusstsein hinabzuziehen in das Sein des Körpers.
Wie ein hinabsteigen in die kalte klamme Tiefe eines Brunnens.

Da kann ich das Thomas Evangelium zitieren:

(2): Jesus sagte: " Der Suchende soll nicht aufhören zu suchen, bis er findet. Und wenn er findet, wird er in Erschütterung geraten; und (wenn) er erschüttert ist, wird er in Verwunderung geraten, und er wird König über das All werden."

Nun es ist nichts anderes, als das einmünden und verschmelzen mit dem Göttlichen.
Wer dieses Bewusstsein mit in den Alltag bringen kann, der hat den Zustand, den die Inder das Nirvikalpasamadhi nennen.
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Lieber PapaLoooo!

Wir Sahaja Yogis nennen es "Nirvichara Samadhi", was auf gut deutsch "gedankenfreies Bewusstsein" heisst.

Alles Liebe

Erich
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