Burkl und meine Fragen zu Religion


Hallo Burkl,
ich möchte gerne einen neuen Thread aufmachen, da es im Vorbildsthread zu viel würde.

Meiner Familie habe ich "vergeben" und es geht mir gut damit. Ich wünschte mir, dass die Menschen fähiger werden in Sachen Vergebung Es macht einfach keinen Sinn sich als Opfer zu fühlen...

Meine Überzeugung: Ja, die Liebe ist die Botschaft und es gibt viele Wege dorthin.

Zitat:
Das mag sein. Aber nur einen göttlich verbürgten, von dem Gott durch die Auferstehung ins neue Leben gezeigt hat: Er ist die Personifikation des wahren Weges: Jesus Christus.

... Für mich wirkt es ein wenig wie eine "Kompensation", wenn du die Schuld, die in deiner Familie gelegen ist durch das Finden einer "neuen Wahrheit" auszugleichen suchst.


Da kommt jetzt ein Punkt an dem ich als Jugendliche bereits gezweifelt habe und auch mein Sohn war neulich unter Tränen:
Christen, Moslems, Moon-Sekte, Buddhisten, Zeugen Jehovas waren meine Kontakte zur Außenwelt.
Jeder für sich der Meinung die "wahre" Religion zu sein und der einzige Weg zu Gott. Ich bin in einer christlichen Umgebung/Deutschland aufgewachsen und was wäre denn passiert, wenn ich in einem buddhistischen Kontext geboren worden wäre? Wäre ich dann in die Hölle gekommen?

Bei Muslimen bekommt man die Antwort, dass es 313 (oder 319) Gesandte gegeben habe und 124.000 Propheten! Wow - da könnte es sein, dass Gott einfach nur liebevollere Menschen haben möchte und sich ganz schön viel Mühe gibt. Alles durchzuarbeiten wäre irre, aber vielleicht brauchte Gott noch weitere Unterstützung, weil die "Christen" nicht alles verstanden und der Tag nicht reif war? Vielleicht sind die Religionen auch nicht weltweit einsetzbar gewesen wegen verschiedener Entwicklungen. Jetzt sitzen wir da und akzeptieren einander nicht? hmmmm
Wer wirklich in Jesus Fußstapfen tritt, der macht es super und meine Theorie: Baha'i treten in diese Fußstapfen
Hört sich verquer an und ich weiß nicht, ob ich das hier hätte schreiben sollen, aber Baha'u'llah führte mich zu Jesus und Jesus zu Baha'u'llah.
Zarathustra war dann u.a. auch eine Parallele.
Viele Wege für die Liebe und das aufgebaut auf einem Selbststudium und Meinungsaustausch...
Zitat:

Bei Muslimen bekommt man die Antwort, dass es 313 (oder 319) Gesandte gegeben habe und 124.000 Propheten! Wow - da könnte es sein, dass Gott einfach nur liebevollere Menschen haben möchte und sich ganz schön viel Mühe gibt


Wie wir ja schon gesagt haben: Liebe als Ziel allen religiösen Strebens ist nicht abstrakt definierbar - sie zeigt ihr Wesen am menschlichen Beispiel.

Und da ist es für mich leicht daran zu glauben, dass nicht zwei, fünf, zehn oder hunderttausend Beispiele relevant sein sollen - sondern nur als letztes und uneingeschränkt gültiges nur eines: Jesus Christus. Gott hat bei ihm - durch die bezeugte leibliche Auferstehung in das neue Leben hinein - das entscheidende Leuchtfeuer entzündet, das anzeigt: Er ist es. Er und nur er - der einzige Erlöser der Menschheit.
Burkl hat folgendes geschrieben:
Liebe(r) Kisses - Bitte benenne den Thread um. Ich möchte so nicht in einem Atemzug mit Jesus genannt werden - noch dazu vor ihm.


Waren es nicht deine Worte, die besagen, dass sich Jesus für uns ganz klein macht? Dann hat er bestimmt auch nichts gegen den Threadtitel
luschn hat folgendes geschrieben:
Burkl hat folgendes geschrieben:
Liebe(r) Kisses - Bitte benenne den Thread um. Ich möchte so nicht in einem Atemzug mit Jesus genannt werden - noch dazu vor ihm.


Waren es nicht deine Worte, die besagen, dass sich Jesus für uns ganz klein macht? Dann hat er bestimmt auch nichts gegen den Threadtitel


Aber das hast du falsch verstanden luschn. Diese "Kleinheit" Gottes ist ja in Wahrheit die eigentliche Größe, nämlich die der Liebe, die für sich selbst nichts will. Wenn ich nichts sein will, dann müsst auch ihr nichts sein. Aber das führt als Christ nicht dazu, dass man die Demut gegenüber Gott verliert. Es ist die Dankbarkeit im Vordergrund - ihm Alles zu verdanken, und deshalb das eigene Ich in ihm aufgehen lassen zu wollen. Der Thread sollte daher schlicht "Jesus" oder "Jesus Christus" heißen.
Ich denke nicht, dass ich etwas falsch verstanden habe. Ich lege es nur in deiner Manier nach meinem Willen aus Das machen die Christen doch ganz gern.

Warum man vor Gott demütig sein sollte, werde ich wohl auch nie verstehen.
Hallo Burkl,
der Threadtitel ist geändert Jesus ist doch in Deinem Herzen - also passte das schon... Unter liebe Kisses fühle ich mich gerne angesprochen.

Mit der Trinität kann man mich absolut verwirren. Was ich so rauslese meint Jesus, dass er der Sohn Gottes ist und kennt ihn. Somit leitet er die Botschaften an die Menschen weiter. Der Geist ist die Liebe? Wie gesagt es verwirrt mich, da mir da Jeder etwas anderes in die Trinität erklärt.

Sagt Jesus nicht auch, dass er Dinge nicht sagen konnte und erklärt uns, dass man an den Früchten erkennen wird? Er wird wieder kommen, aber es wird falsche geben...
So habe ich gewisse Zeilen für mich verstanden und bin nun aufmerksam für Neuigkeiten, die im Sinne Gottes sein könnten. Eben die gefühlten Fußstapfen.
Baha'u'llah hat viele schöne Schriften und ich habe mir so viel Mühe gegeben den Haken zu finden - ich fand ihn nicht oder nicht mehr als in anderen Religionen. Im Gegenteil: Es ergeben sich schöne Sichtweisen, die Jesus in meinen Augen nicht im Wege stehen. Sie ergänzen sich und gehen in die gleiche Richtung. Wie die Anhänger verfahren werden steht dann natürlich wieder auf einem anderen Blatt.

Eine Frage: Jesus erklärt, dass die Auferstehung schon von Mose beschrieben wurde. (Lukas 20; 3. Somit hat Jesus es uns vielleicht nur gezeigt - lieb hatte uns Gott doch schon vorher!



@luschn: Seine Gefolgschaft soll sich ja auch ganz klein machen *g*. Wir sollen die Liebe fühlen. Passt schon mit dem Änderungswunsch.
Hallo Luschn,
da wäre erst mal eine Definition von Demut wichtig - "richtig" definiert habe ich verstanden. Vorher war mir das auch nur unterwerfungsmäßig geläufig und das war nicht mein Weg.
Demut hat viel mit Einsicht zu tun und man sollte nur Dinge tun, die man einsieht.
Deine Kommentare lese ich immer wieder gerne.
Hast Du Lust Demut zu definieren?
luschn hat folgendes geschrieben:

Warum man vor Gott demütig sein sollte, werde ich wohl auch nie verstehen.


Weil nur diese Haltung der Wirklichkeit gerecht wird. Wir haben Alles von ihm. Er ist der Herr des Universums und Schöpfer allen Lebens, wir können nicht einmal einer Bakterie das Leben geben. Alles, was ich bin und habe verdanke ich ihm. Demut vor Gott anzustreben ist daher die einzig mögliche Haltung, die der Wahrheit unseres Daseins entspricht.
Kisses hat folgendes geschrieben:

Eine Frage: Jesus erklärt, dass die Auferstehung schon von Mose beschrieben wurde. (Lukas 20; 38 )


Es geht um die Auferstehung in das neue Leben hinein - und die gibt es bezeugtermaßen nirgends vor und nach Jesus. Alle Anderen, die gestorben sind, sind jetzt tot. Die kollektive Auferstehung, die Jesus bringt hat durch ihn schon begonnen, die Anderen werden erst am Ende der Zeit nachfolgen. Insofern ist es klar, dass auch alle Propheten nicht im Tod bleiben werden. Jesus nimmt deren Auferstehung als "Erstgeborener der Toten" vorweg.

Es gibt daher vor dem Hintergrund der Auferstehung im Glauben an Jesus nur zwei Möglichkeiten: Jesus mit meiner Meinung nach hinkenden Argumenten neben Andere zu stellen oder zu glauben, dass er der relevante Maßstab für Alles ist.
Hallo burkl,
hattest du nicht auch mal behauptet, dass Tiere keine empathischen Fähigkeiten besaessen und bist damit prompt widerlegt worden?
Mit der Herstellung eines Bakterien ist es aehnlich. Ich dachte, es wuerde noch ca 10 Jahre Forschungsarbeit erfordern, aber neueste Ergebnisse lassen die Zeit auf ca 5 Jahre schrumpfen. Du kannst dir ja schon mal neue Argumente suchen, aber langsam wird es sehr eng dafuer.

Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!