Burkl und meine Fragen zu Religion


@Pjotr Kala

Wenn Schimpansen zu beten beginnen und das erste von Menschen erschaffene Tier das Labor verlässt, dann würde ich Einiges grundlegend überdenken müssen. Aber bis jetzt ist das nur (amüsante) Sciencefiction.
Hmmm also ich will nicht mal ausschließen, dass Schimpansen auch Gott fühlen und Gott ihnen einen hohen Stellenwert beimisst.
Die betenden Schimpansen stelle ich mir lustig vor...
Prinzipiell sind die Bausteine des Lebens da und warum sollte man dann nicht als Mensch basteln können - es widerspricht Gott nicht.

Zitat:
Es geht um die Auferstehung in das neue Leben hinein - und die gibt es bezeugtermaßen nirgends vor und nach Jesus. Alle Anderen, die gestorben sind, sind jetzt tot. Die kollektive Auferstehung, die Jesus bringt hat durch ihn schon begonnen, die Anderen werden erst am Ende der Zeit nachfolgen. Insofern ist es klar, dass auch alle Propheten nicht im Tod bleiben werden. Jesus nimmt deren Auferstehung als "Erstgeborener der Toten" vorweg.

Hier wird es jetzt kompliziert das zu verstehen. Könntest Du da etwas ausführlicher werden?
Es geht hier um eine Beispielsfrau, die laut altem Testament mehrfach "weitergereicht wird". Auferstehende werden nicht mehr verheiratet sein in der künftigen Welt. Ewiges Leben.
Er wird nicht mehr sterben, wie die Menschen auf dieser Erde... Das kann man auch so sehen, dass es um Ewigkeit geht. Also eine Umschreibung von Gott will uns bei sich haben und hier das Leben ist eine Vorbereitung und ein Lernprozess."Schon Moses hat angedeutet, dass es eine Auferstehung gibt." Da fehlt mir für Deine Sicht vielleicht "geben wird". Das gab es vielleicht schon vorher . nur wussten wir es nicht? "Für ihn sind sie alle lebendig". Wo steht, dass er der erste Wiedergeborene ist? Stellst Du Dir wirklich vor, dass Keiner vor Jesus in den Himmel kam?

Zitat:
Es gibt daher vor dem Hintergrund der Auferstehung im Glauben an Jesus nur zwei Möglichkeiten: Jesus neben andere zu stellen oder zu glauben, dass er der relevante Maßstab für Alles ist.

Hmmmm das sehe ich etwas anders. Jesus kann ein Vorbild sein und doch kann ich besser von Menschen lernen, die ich sehe. Jesus sagt mir was gut ist und manche Menschen geben mir direkte Antworten auf Fragen, die passend und konform sind.
Maßstab wird für mich Gott bleiben und er hat vielleicht nicht nur Jesus gesendet. Da steht doch wir sollen wachsam bleiben!
Liebe Kisses,

ja - wachsam sein und bleiben ist wichtig.

Ich schließe bereits - Mit einem Zitat von Heinrich Albertz:

"Es gibt radikale Veränderungen, die ein ganzes Leben verwandeln können. Man muss sie nur für möglich halten. Man muss sie ausprobieren. Man muss sich loslassen können. Es bewegt sich viel mehr, als wir zugeben wollen - wenn wir uns selbst bewegen lassen. Wenn wir uns selber vertrauen, auch einmal das Unmögliche zu tun. Wenn wir nicht immer wieder "auf einen andern warten". Der, auf den wir warten, ist schon da: Jesus Christus."
Ja Burkl, da kann ich zustimmen. Liebe Deinen Feind und betrachte den Menschen als Bergwerk reich an Edelsteinen - das sind zwei Ansätze, die übereinstimmen. Religionen sollen Liebe schaffen und vereinigen - diesen Satz verstand ich glasklar. Demut ist ein Geschenk, dass nur aus eigener Einsicht erwachsen kann. Sonst hast Du Heuchelei vor Dir sitzen und mit Heuchelei geht es Niemandem gut. Jesus hat sich vielleicht auch klein gemacht, damit wir das von Herzen erkennen. Symbolisch könnte das der Balken im Auge sein.
Kisses hat folgendes geschrieben:

Hast Du Lust Demut zu definieren?


Es gibt ja bereits eine Definition von Demut, mit der können wir gerne arbeiten.

Burkl hat folgendes geschrieben:

Es geht um die Auferstehung in das neue Leben hinein - und die gibt es bezeugtermaßen nirgends vor und nach Jesus.

Und selbst bei dieser "bezeugten" Auferstehung scheiden sich die Geister ...

Burkl hat folgendes geschrieben:

Alle Anderen, die gestorben sind, sind jetzt tot.

Ansonsten wäre es hier auch verdammt voll ...

Burkl hat folgendes geschrieben:

Es gibt daher vor dem Hintergrund der Auferstehung im Glauben an Jesus nur zwei Möglichkeiten: Jesus mit meiner Meinung nach hinkenden Argumenten neben Andere zu stellen oder zu glauben, dass er der relevante Maßstab für Alles ist.

Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, du klammerst dich an diejenige, die dir den größten Halt gibt und dich in die Pole Position für deinen eingeschlagenen Weg bringt.
Hi Luschn,
na dann erzähle doch mal von der "einen" Definition.
Vielleicht kenne ich nicht die "richtige" Definition
Demut hat für mich nicht notwendigermaßen etwas mit Religion zu tun, daher bin ich gespannt, was Du rauskramst...
Also ich denke nicht, dass einmal ein Tier wie ein Mensch sprechen und die Pfoten zum Beten falten wird wie wir
Peter.Trim hat folgendes geschrieben:
Also ich denke nicht, dass einmal ein Tier wie ein Mensch sprechen und die Pfoten zum Beten falten wird wie wir




Nuff said.
Wie cool ist das denn?
Selbst die Mundhaltung scheint identisch
Solang ich nicht hundisch kann, werde ich auch nicht ausschließen, dass er gebetet hat...
Kisses hat folgendes geschrieben:
Sagt Jesus nicht auch, dass er Dinge nicht sagen konnte und erklärt uns, dass man an den Früchten erkennen wird? Er wird wieder kommen, aber es wird falsche geben...
So habe ich gewisse Zeilen für mich verstanden und bin nun aufmerksam für Neuigkeiten, die im Sinne Gottes sein könnten. Eben die gefühlten Fußstapfen.
Baha'u'llah hat viele schöne Schriften und ich habe mir so viel Mühe gegeben den Haken zu finden - ich fand ihn nicht oder nicht mehr als in anderen Religionen. Im Gegenteil: Es ergeben sich schöne Sichtweisen, die Jesus in meinen Augen nicht im Wege stehen. Sie ergänzen sich und gehen in die gleiche Richtung. Wie die Anhänger verfahren werden steht dann natürlich wieder auf einem anderen Blatt.


Liebe Kisses,

ich möchte Dir nur mal schnell sagen, dass ich Deine Art der Suche super finde. Baha'u'llah hat uns ja den Auftrag gegeben, selbstständig und ohne Vorurteile zu suchen. Wünsche Dir weiterhin viel Kraft und Gottes Segen auf Deinem Weg.

Alles Liebe,
Minou
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten