Warum machen sich lesbische Frauen männlich?


Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
Hallo burkl,

wenn ich das jetzt richtig verstehe, darf ein unfruchtbares kath. Paar obwohl es einen objektiven Mangel hat soviel Sex haben wie es will. Da dieser Sex aber in keinem Fall dem eigentlichen Sinn des Geschlechtsaktes entsprechen kann, wäre es da nicht besser, dieses Paar wuerde sich in Agape ueben?

Pjotr Kala


Einvernehmlich auf Sexualität zu verzichten, ist unter bestimmten Umständen ein grundsätzlich möglicher Weg in der Ehe, um in der Liebe zu wachsen - aber das ist die Ausnahme und sicher kein Weg für Viele.
Jedenfalls ist die Sexualität in der Ehe zwischen Mann und Frau ihrem Wesen und ihrer Bestimmung nach am richtigen Ort. Wenn die Unfruchtbarkeit nicht im Willen der Gatten liegt, so ist dieser Umstand zwar objektiv nicht gut und ein Mangel, der auch oft großes Leid erzeugt, jedoch ändert die nicht bewusst herbeigeführte und gewollte Unfruchtbarkeit nichts an dem hohen Wert und der wesenhaften Richtigkeit und Güte der ehelichen Sexualität.
Peter.Trim hat folgendes geschrieben:
Ich meine, die Zeugung von neuem biologischen Leben ist nur ein Teilaspekt der Sexualität und muss nicht von Allen verwirklicht werden.


Ja. Aber wenn dieser Aspekt der Sexualität wesenhaft fehlt, dann hat sie nicht mehr ihr volles Wesen und ist nicht mehr in sich gut.
Lieber burkl,

Ich bitte dich, einfach keine Äußerungen mehr in Bezug auf Lesben oder Schwule oder andere Nichtheterosexuelle zu machen. Sagen wir es so: ein Mann kann keine Kinder bekommen. Kann er also die Gefühle und Lebenswelt, Gefühle und Entwicklungen einer schwangeren Frau nachvollziehen? Wohl eher nicht. Ergo, ein Heterosexueller kann weder Lebenswelt noch Gefühle noch Entwicklungen eines LesbiSchwulen nachvollziehen. Es widerspricht einfach seiner Natur.
Yahia hat folgendes geschrieben:
Ich bitte dich, einfach keine Äußerungen mehr in Bezug auf Lesben oder Schwule oder andere Nichtheterosexuelle zu machen.


Ich denke es ist aus meiner Sichtweise Alles zum Thema gesagt: "Liebe den Sünder, nicht aber die Sünde!" ist wohl die kürzeste Zusammenfassung - die nicht nur hier speziell, sondern generell gilt.

Lieben Gruß,
Burkl
Hallo burkl,
ich fasse mal zusammen: Deiner Meinung nach dürfen unfruchtbare kath. Paare, die einen objektiven Mangel haben, trotzdem soviel Sex haben wie sie wollen, weil sie ja die Entscheidung, keine Kinder zu bekommen, nicht gewollt haben. Steht das nicht im Gegensatz zum Satz "Wachset und mehret euch"?

Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
Burkl hat folgendes geschrieben:
Yahia hat folgendes geschrieben:
Ich bitte dich, einfach keine Äußerungen mehr in Bezug auf Lesben oder Schwule oder andere Nichtheterosexuelle zu machen.


Ich denke es ist aus meiner Sichtweise Alles zum Thema gesagt: "Liebe den Sünder, nicht aber die Sünde!" ist wohl die kürzeste Zusammenfassung - die nicht nur hier speziell, sondern generell gilt.


Wo keine Sünde, da kein Sünder. Da helfen auch diese hohlen Phrasen nichts.
Burkl,
Ich finde, dieser Satz hinkt. Im Falle von LesbiSchwulen ist das, was du als Sünde bezeichnest, zugleich auch intrinsischer Bestandteil des Wesens. Natürlich kannst du jetzt sagen, dass LesbiSchwule nicht dementsprechend handeln müssen. Dies kommt aber der Aussage gleich, dass Schwarze nicht ihrem Schwarz-Sein entsprechend handeln sollen.

Wie gesagt, die wahre Perversion besteht darin,einem Menschen die grundlegende Erfahrung einer körperliche, geistigen, emotionalen, und intellektuellen Beziehung zu entziehen.

Und ich kann es nur wiederholen: du hast null Berechtigung dazu, über LesbiSchwule und ihre Lebenswelt zu urteilen, da du selbst nicht LesbiSchwul bist.
Burkl hat folgendes geschrieben:
Longroad hat folgendes geschrieben:
Mit der Erschwernis, dass ja das biologische Geschlecht selbst medizinisch änderbar ist, was dann alles änderbar macht.


Das stimmt nicht. Kein chirurgischer Eingriff kann die männliche Zeugungsfähigkeit bzw. die weibliche Empfängnis-Fähigkeit künstlich herstellen. Und diese beiden Gaben - Zeugungsfähigkeit bzw. Empfängnisfähigkeit - prägen das gesamte Menschsein - Körper, Geist, Seele.

Das gelungene Mannsein ist davon geprägt in das empfangende Prinzip hineinzuwachsen, also die Innerlichkeit und Fruchtbarkeit des Weiblichen geistig in sein Wesen zu integrieren, also geistig immer mehr auch "Empfangender" zu werden. Das geglückte Frausein ist davon geprägt, die Wirksamkeit der eigenen Innerlichkeit und Empfängnisfähigkeit auch auf einer geistig-schöpferischen "Zeugungsebene" nach Außen hin zu leben - also "geistig Zeugende" zu werden.

Meine Meinung ist daher, dass geglücktes Menschsein nur auf Basis der Akzeptanz der grundlegenden Unterschiede der zwei Ausprägungen des einen Menschseins möglich ist. Ganz Mann werden bedeutet sich zuerst seines "zeugenden Wesens" bewusst zu werden und dann darauf aufbauend immer mehr in die weibliche Seite des Menschseins hineinzuwachsen, was aber nicht "Verweiblichung" bedeutet, sondern "Ganzwerden". Bei der Frau ist es genauso nur mit umgekehrten Vorzeichen.
Jede Ideologie/Philosophie/Wissenschaft, die an der unabänderlich vorgegebenen doppelten Ausprägung des einen Menschseins rüttelt, gefährdet auch das wirklich gelingende Mann und Frausein fundamental.


Was du hier mit "in das andere Prizip hineinwachsen" beschreibst klingt nach einer spirituell/geistigen Sache. Braucht es da wirklich voll funtionsfähige Geschlechtsorgane dafür bzw. muss man diesen Akt der Zeugung schon vollführen um gelungenes Mannsein bzw Frausein zu erlangen?
Longroad hat folgendes geschrieben:
Was du hier mit "in das andere Prizip hineinwachsen" beschreibst klingt nach einer spirituell/geistigen Sache.


Ja das ist es. Der Weg zur "Mitte des Menschseins" ist eine spirituelle Reise, die aber sehr entscheidend ist.

Zitat:
Braucht es da wirklich voll funtionsfähige Geschlechtsorgane dafür bzw. muss man diesen Akt der Zeugung schon vollführen um gelungenes Mannsein bzw Frausein zu erlangen?


Weder noch. Wessen es aber bedarf ist eines gesunden Bewusstseins der spirituellen Dimension des eigenen und des anderen Geschlechts.
Hallo burkl,

hier kommt wieder voll die typische, metaphysische Ueberformung der Sexualität eines nur religiös denkenden Menschen ans Tageslicht.
Genau in diesem Bereich versucht die Gender - Forschung belastbare Daten zu erhalten, was denn nun primär geschlechtsspezifisch verankert ist und was sekundäre soziokulturelle Einflussnahme auf das menschliche Verhalten ist.

Du hast übrigens meinen letzten Beitrag noch nicht beantwortet.

Pjotr Kala
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