Warum machen sich lesbische Frauen männlich?


Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
Nach deinen zuvor gemachten Statements muss der Sexualakt die Möglichkeit enthalten, Kinder zu zeugen, sonst ist er nicht "gottgewollt".


Er ist nur dann in der rechten Ordnung und wahrhaft dem Glück des Menschen dienend, wenn er in der Ehe stattfindet und kein bewusster und gewollter Ausschluss der Fruchtbarkeit stattfindet.

Zitat:
Dürfen unfruchtbare kath. Paare dann keinen Sex haben?


Ja, natürlich dürfen sie. Eine bewusste Herbeiführung der Unfruchtbarkeit durch Sterilisation ohne medizinischen Grund wäre aber verwerflich.
Wieder einmal der Beweis, dass Religion besser von Politik, Staat, und. Recht getrennt bleiben sollte. Ich möchte nicht wissen, wie viel Liebe Lesben, Schwule, Transgender in einer von katholischen Prinzipien geprägten Welt erleben müssten. Oh. Halt. Das hatten wir schon mal: die Liebe nannte man damals Homophobie, die Fürsorge hatte man entweder als Scheiterhaufen oder als Zwangsoperation geäußert, und die Wahrheit hat Menschen das Leben gekostet. Genau, so wahr das....
Hallo burkl,

das versteh ich jetzt nicht. Ein unfruchtbares Paar darf Sex haben, obwohl er doch erwiesenermaßen dem reinen Lustgewinn dient?

Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
Lieber Yahia,

was man homosexuell empfindenden Menschen angetan hat ist nicht zu rechtfertigen und ein abscheuliches Verbrechen. Da gab und gibt es große auch für die Religion total wichtige Persönlichkeiten, z.B. Michelangelo. Papst Franziskus sagt auch - "Wer bin ich, um einen gläubigen homosexuell empfindenden Menschen abzuurteilen?"

Der richtige Ansatz ist Offenheit und Liebe für den Menschen, aber auch Klarheit und Unmissverständlichkeit in der Sache: Homosexualität auszuleben ist gegen die Ordnung und außerhalb des Sinnzusammenhanges der Sexualität - und damit dem echten und wahren Glück entgegengesetzt.
Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
Hallo burkl,

das versteh ich jetzt nicht. Ein unfruchtbares Paar darf Sex haben, obwohl er doch erwiesenermaßen dem reinen Lustgewinn dient?

Pjotr Kala


Warum nicht? Die Lust ist ja etwas Gutes und gehört dazu. Schlecht ist es die Fruchtbarkeit der Sexualität bewusst abzulehnen und durch künstliche Eingriffe in den natürlichen Ablauf des Verkehrs seine Folgen gewollt und bewusst auszuschließen. Die bewusste Verhinderung der Entstehung von neuem Leben ist das Schlechte, die grundsätzliche Offenheit für das Leben das Gute.
Hallo burkl,

wenn ich das jetzt richtig verstehe, darf ein unfruchtbares kath. Paar obwohl es einen objektiven Mangel hat soviel Sex haben wie es will. Da dieser Sex aber in keinem Fall dem eigentlichen Sinn des Geschlechtsaktes entsprechen kann, wäre es da nicht besser, dieses Paar wuerde sich in Agape ueben?

Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
Yahia hat folgendes geschrieben:
Wieder einmal der Beweis, dass Religion besser von Politik, Staat, und. Recht getrennt bleiben sollte. Ich möchte nicht wissen, wie viel Liebe Lesben, Schwule, Transgender in einer von katholischen Prinzipien geprägten Welt erleben müssten. [...]


Da muss ich dir Zustimmen. Wobei insbesondere die Kirchen ja in Deutschland immer noch eine Sonderstellung mit Sonderrechten genießen. In dem Rahmen, in dem sie es sich leisten können, ist diskriminierung ja noch harte Realität. Ich denke da an das Recht ein eigenes Arbeitsrecht haben zu dürfen und diesem Rahmen homosexuelle Arbeitnehmer gekündigt werden.

Daher ist die Mitgliederentwicklung der Kirchen in Deutschland recht erfreulich. Daraus kann man Ablesen, dass es sich im Grunde um Rückzugsgefechte handelt:

Mitglieder Römisch Katholische Kirche:
1990: 28.525.000 Mitglieder
2013: 24.170.000 Mitglieder

Evangelische Kirche:
1990: 29.422.000 Mitglieder
2012: 23.356.096 Mitglieder

Aber auch in Österreich, Schweiz, den Niederlanden und Großbritannien ist die Mitgliederentwicklung negativ.

Wobei die Mitgliederzahlen meiner Meinung nach nochmal deutlich fallen würden, wenn der Kirchenaustritt gebührenfrei wäre. Daher übernehme ich in meinem sozialen Umfeld auf Anfrage die Kosten für den Austritt.

Leider ist die Mitgliederentwichlung Weltweit gesehen aber zunehmend.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Mitgli.....emeinschaften#Deutschland

Besonders Ekelhaft finde ich, dass die Kirchen mit erheblichen Summen an Steuergeldern unterstützt werden. Es zahlen also z.B. auch Konfessionslose, Moslems, Juden und alle die in Deutschland Steuern zahlen, indirekt an die Kirchen.
http://www.heise.de/tp/news/Staat-u.....ro-jaehrlich-2026931.html

Liebe Grüße
Nadja
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GUNKL: Wüstenreligionen, Wissen, Respekt und Kränkungen
http://www.lsvd.de
Humanistischer Pressedienst
Gegen religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz
Burkl hat folgendes geschrieben:
[...] Schlecht ist es die Fruchtbarkeit der Sexualität bewusst abzulehnen und durch künstliche Eingriffe in den natürlichen Ablauf des Verkehrs seine Folgen gewollt und bewusst auszuschließen. Die bewusste Verhinderung der Entstehung von neuem Leben ist das Schlechte, die grundsätzliche Offenheit für das Leben das Gute.


Einem homosexuell veranlagten Menschen steht nun wegen seiner Natur die Zeugung von neuem Leben einfach nicht zur Verfügung.

Liebe Grüße
Nadja


Edit: Formatierung
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GUNKL: Wüstenreligionen, Wissen, Respekt und Kränkungen
http://www.lsvd.de
Humanistischer Pressedienst
Gegen religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz
Ich meine, die Zeugung von neuem biologischen Leben ist nur ein Teilaspekt der Sexualität und muss nicht von Allen verwirklicht werden.
Nadja B. hat folgendes geschrieben:
Einem homosexuell veranlagten Menschen steht nun wegen seiner Natur die Zeugung von neuem Leben einfach nicht zur Verfügung.


Umso seltsamer ist dann der Kinderwunsch homosexueller Paare.

Angefangen von den lesbischen Frauen, die sich ein möglichst männliches Aussehen geben, über die "Rollenverteilung", die oftmals in homosexuellen Partnerschaften vorkommt bis hin zum Kinderwunsch: Es bleibt der Eindruck, dass eine Wirklichkeit angestrebt wird, die es so nicht gibt. Und mit der Wahrheit in Einklang leben zu wollen ist erste Voraussetzung für wahres Glück.