Atheismus schnell erklärt


Die Evolutionslehre sagt überhaupt nicht wie das Leben entstanden ist, sondern wie es sich entwickelt und verändert.

Ich sehe nicht dass der Atheist ist ein Problem damit hat einen Sinn im Leben zu sehen, zumindest nicht mehr oder weniger als jemand der eine Religion hat.
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Man kann Gläubige nicht überzeugen, da ihr Glauben nicht auf Beweisen beruht, sondern auf dem tiefen Bedürfnis zu glauben. - Carl Sagan.

Die Wahrheit siegt nie, ihre Gegner sterben nur aus.
Oh, wir erblicken Dich nicht und wir erblicken nicht einmal Deinen Schleier. Wir sind also hinter dem Schleier der Schleier, während Du uns näher als unsere Halsschlagader bist und also uns näher als wir uns selbst. Dieser Nähe wegen sehen wir Dich nicht. Wie sollen wir, die wir nicht einmal uns selbst sehen, Dich sehen ?

* Ibn Arabi (1165 - 1240)
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http://azmuto.blogspot.de
Hallo Tobias,
Zitat:
Aber auch die Kritik hier am Bild geht ziemlich fehl. Denn das Bild sagt ja nichts über die Evolutionslehre, sondern über den Atheismus. Nun ist der Angriff auf den Atheismus auch ziemlich plakativ. Gleichwohl ist es schon nicht falsch, dass viele Leute die sich als solches eben nicht erklären kann wie irgendetwas entstanden ist. Auch haben Atheisten erst einmal ein gewisses Problem der Sinnzuweisung.


Wieso? Steht in dem Bild nicht "Ist durch Zufall entstanden"? Und wird dadurch nicht impliziert, daß jeder Atheist glaubt, daß der Mensch in seiner Komplexitivität nur durch Zufall entstanden ist? Aber vielleicht habe ich ja zufällig "Tomaten auf den Augen".
Außerdem leben wir in einem Zeitalter, in dem man bei etwas intensiverer Nachforschung sehr wohl wissen kann, wo die Wissenschaft heute steht, und welchen Wahrscheinlichkeitsgrad ihre Erklärungsmodelle haben.
Sinnzuweisungen als Aufgabe beanspruchen eher Philosophien und Religionen für sich. Für Atheisten ist klar, daß kein "Gott" erforderlich ist, damit ein Universum entsteht, für Agnostiker bleiben Zweifel, die zur Zeit nicht mit wissenschaftlichen Methoden ausgeräumt werden können.
Allerdings werden die Erklärungsmodelle für das Universum und auch für die Evolution des Lebens immer genauer und lassen immer weniger Raum für einen "Gott der Religionen".

Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
PapaLoooo hat folgendes geschrieben:

Wenn ich bei Regen nach draußen gehe,
dann treffen mich zufällig die Regentropfen.
Dass ich aber trocken bleibe, wäre sehr Unwahrscheinlich.

Stimmt so gesehen. Ich habe diesen Zufall mitbestimmt. Wäre ich aber im Haus, dann würden mich höchstwahrscheinlich die Tropfen nicht erreichen.
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Jedes Schicksal ist angemessen, individuell zugeschnitten, denn nichts, was Gott tut, ist sinnlos!