für einen gemäßigten Islam in Europa


Unser Verein „für einen gemäßigten Islam in Europa“( www.islamische-integration.at) kämpft für die Begründung eines islamischen Zentrums mit den Vertretern der wichtigsten islamischen Länder/Institute, wie z.B. Al Azhar als Dachverband, um den Gläubigen den wahren und nicht radikalen Islam näherbringen und zu entradikalisieren bzw. auch zwischen dem Islam als Religion und den länderspezifischen Traditionen zu differenzieren. Das passiert durch Kontrolle über die Moscheen, betreffend die Reden, Spendengelder, etc. Leider wird der Islam in Europa falsch interpretiert und die Demokratie untergraben.

Unser Ziel ist es, dass kompetente, maßgebende islamische Religionsführer aus den unterschiedlichen islamischen Ländern in einem eigens einzuberufenden Kongress zusammen kommen. In diesem Kongress sollen die wahren Werte der islamischen Religion aufgearbeitet werden, sodass sie frei von Hasspredigern und Religionsfanatikern dargestellt werden können.

In diesem Sinne fordern wir maßgebende politische Persönlichkeiten in Österreich und Deutschland auf, einen solchen Kongress zu initiieren.

Denn nur so würde unser Verein eine echte unangreifbare Plattform für eine friedliche, positive und konstruktive Integrationspolitik zum Wohle aller Beteiligten vollziehen können.
http://www.islamische-integration.at/
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hassan
Tirol hat folgendes geschrieben:
Leider wird der Islam in Europa falsch interpretiert und die Demokratie untergraben.


Das ist kein Wunder bei den Nachrichten, die man immer wieder sieht und hört. Es wird nicht leicht sein, die Vorstellung vom friedlichen Islam wieder herzustellen. Es ist eine große Aufgabe, für die ich Euch Gottes Segen wünsche.

Übrigens: Herzlich willkommen im Forum!

Lieben Gruß,
Minou
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
O möge doch der islamische Glaube nicht länger nur im Eigeneinteresse mancher Menschen interpretiert werden und zur Verständigung unter den Menschen verschiedener Glaubensrichtungen beitragen.
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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Welchen Sinn soll es haben, eine Religion zu reformieren? Gott ist reich genug etwas Fehlerfreies zu erschaffen.
hexler hat folgendes geschrieben:
Welchen Sinn soll es haben, eine Religion zu reformieren? Gott ist reich genug etwas Fehlerfreies zu erschaffen.


Der Mensch ist aber nicht fehlerfrei. Und da Religion von Menschen gelebt und gelehrt wird, ist auch Religion nicht fehlerfrei.
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"Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da." Sophokles: Antigone, Vers 523
Hexler hat folgendes geschrieben:
Welchen Sinn soll es haben, eine Religion zu reformieren?


Ich habe es nicht so verstanden, dass der Islam reformiert werden soll, sondern dass der ursprüngliche friedliche Islam den Menschen näher gebracht werden soll.
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
An sich hat Europa eine Tradition eines gemäßigten Islam (zuerst in Spanien bis zur Reconquista, besonders im 20.Jahrhundert am Balkan - dort gestört durch die Zerschlagung Jugoslawiens im Interesse des Neoliberalismus). Die Radikalisierung weg von der religiösen Basis des Islam ist vor allem eine Folge politischer Ereignisse infolge der Großmachtinteressen des Westens (Vertreibung der Palästinenser, CIA-Putsch zugunsten Pahlevi im Iran 1953, Verbündung mit den fundamentalistischen Herrschern am Golf,....).
Die sogenannte Topkapi- Konferenz in Istanbul (Juli 2006, wenn ich nicht irre) betonte denn auch, dass Tötungen nicht durch den Koran gedeckt seien, sondern der Prophet jeden Mörder vor dem Richterstuhl Allahs anklagen werde.
Tja, man kann sagen was man will. Die Islamisten haben´s nicht einfach. Spätestens seit 9/11 zumindest.
Das haben wir aber auch zum großen Teil den Medien zu verdanken die gerne Vorurteile bedienen.

Habe hier im Forum auch schon Sätze gelesen, die zum Inhalt hatten, dass die Islamisten da bleiben sollen wo sie hergekommen sind, von jemanden der angeblich nach spiritueller Vollkommenheit strebt;)

Aber naja, religiöse Minderheiten haben es generell nicht einfach.
Der Sadismus offenbart sich gerne da, wo er ungestraft wirken kann.


Viel Erfolg bei eurem Projekt.
Zitat:
Tja, man kann sagen was man will. Die Islamisten haben´s nicht einfach.


Hallo Knusprig, meintest Du jetzt wirklich die Islamisten oder nicht eher die Moslems??? (Wobei es die Moslems natürlich ebensowenig gibt wie die Christen oder die Buddhisten.)

Schöne Grüße
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Bahá'u'lláh
Zitat:
An sich hat Europa eine Tradition eines gemäßigten Islam (zuerst in Spanien bis zur Reconquista


Da ist schon ein kleiner Widerspruch, denn ein gemäßigter Islam hätte sich meiner Meinung nach nicht mit dem Schwert bis nach Spanien verbreitet. Aber du hast sicherlich recht; Das spanische Kalifat war sehr progressiv.
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Man kann Gläubige nicht überzeugen, da ihr Glauben nicht auf Beweisen beruht, sondern auf dem tiefen Bedürfnis zu glauben. - Carl Sagan.

Die Wahrheit siegt nie, ihre Gegner sterben nur aus.