für einen gemäßigten Islam in Europa


Vermutlich Moslems, wenn ich das hier richtig auf Wikipädia lese
Aber ich glaube trotz meines Halbwissens weiß jeder, was ich gemeint habe.

Heutzutage gibt es nicht wenige in Deutschland die vor einer schleichenden Islamisierung Deutschlands Angst haben. Manch einer redet vom Kampf der Kulturen. Der Moslem als Feindbild...
Knusprig schrieb:
Zitat:
Vermutlich Moslems, wenn ich das hier richtig auf Wikipädia lese
Aber ich glaube trotz meines Halbwissens weiß jeder, was ich gemeint habe.


Kann ich nicht beurteilen ob jeder weiß dass Du die Moslems meinst wenn Du Islamisten schreibst..

Zitat:
Heutzutage gibt es nicht wenige in Deutschland die vor einer schleichenden Islamisierung Deutschlands Angst haben.


Kein Wunder wenn man Islam mit Islamisten gleichsetzt.

Zitat:
Der Moslem als Feindbild...


Ich sehne mich nach der Zeit wo die Menschen keine Feindbilder mehr brauchen. Bis dahin müssen noch sehr viele Vorurteile abgebaut werden.

Schöne Grüße
Linde
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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Du darfst mich da gerne aufklären. Ich bin da wirklich nicht sehr bewandert drin, wie du merkst.
Zitat:
Du darfst mich da gerne aufklären. Ich bin da wirklich nicht sehr bewandert drin, wie du merkst.


Hey Knusprig, das finde ich jetzt echt spitze von Dir, dass Du das schreibst.
Zeugt von innerer Größe, wenn man zugeben kann, dass man da und dort "Schwächen" hat. Die haben wir doch alle.

Gerade auch beim Thema Islam finde ich es so wichtig mehr zu wissen als was man so oberflächlich hört oder an den Stammtischen besprochen wird.Wieviel Leid entsteht durch Missverständnisse und Vorurteile.

Ich weiß auch nicht besonders viel über den Islam, aber doch soviel, dass man die radikalen Gruppen nicht mit dem Islam gleichsetzen darf.

So jetzt sage ich aber gute Nacht. Es wird höchste Zeit für mich, da ich heute ziemlich "rumkränkle".

Schöne Grüße
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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Oh genau, das wollte ich niemanden unterstellen. Ich halte radikale Gruppen wie IS keineswegs für Religöse. Der Islam dient denen doch nur als Legitimation für ihren Wahnsinn.

Die legen den Koran doch auch nur aus, wie es ihnen passt, falls sie ihn überhaupt lesen.
Gerade die Bahá'í Lehre gibt ja die Antwort, warum es nicht möglich ist, eine Religion zu reformieren. Und es hat ja tatsächlich mit den Menschen zu tun. Jene Menschen, die in der Jugendzeit einer Religion leben, haben aus einem bestimmten Grund eine positive Antriebskraft: Es ist die "Frohe Botschaft". Jeder Gottesbote brachte eine andere frohe Botschaft. Genau aus dem Grund, den auch Bahá'u'lláh erwähnt: Weil jedes Zeitalter andere Probleme hat. Die frohe Botschaft, die Jesus brachte, hätte Mohammed nie verbreiten können. Besonders die Verzweifelten akzeptierten so eine Frohbotschaft. Leider Gottes gibt es zu viele oberflächliche Gläubige. Besonders von einigen Jüngern Jesu wird berichtet, daß sie sogar noch während ihrer Lebenszeit erwarteten, daß "das Himmelreich nahe herbeigekommen ist". Es war ja auch nahe, näher als ihre Halsschlagader, aber nicht in der materiellen Welt. Als die Gläubigen merkten, daß sich ihr Leben nicht von selbst besserte, verloren viele ihren Glauben und ihre Hoffnung. Von nun an gings bergab.
Aus diesem Grund, weil ein Gottesbote die Probleme erkennt, reicht Er das unfehlbare Mittel; darauf gründet sich die neue Frohbotschaft. Eine Religion zu reformieren würde auch bedeuten, daß irgendein Gläubiger den Stein der Weisen gefunden hat, der einen alten Mann zu einem Jüngling macht. Sehr modern heutzutage!
hexler hat folgendes geschrieben:
Gerade die Bahá'í Lehre gibt ja die Antwort, warum es nicht möglich ist, eine Religion zu reformieren. Und es hat ja tatsächlich mit den Menschen zu tun. Jene Menschen, die in der Jugendzeit einer Religion leben, haben aus einem bestimmten Grund eine positive Antriebskraft: Es ist die "Frohe Botschaft". Jeder Gottesbote brachte eine andere frohe Botschaft. Genau aus dem Grund, den auch Bahá'u'lláh erwähnt: Weil jedes Zeitalter andere Probleme hat. Die frohe Botschaft, die Jesus brachte, hätte Mohammed nie verbreiten können. Besonders die Verzweifelten akzeptierten so eine Frohbotschaft. Leider Gottes gibt es zu viele oberflächliche Gläubige. Besonders von einigen Jüngern Jesu wird berichtet, daß sie sogar noch während ihrer Lebenszeit erwarteten, daß "das Himmelreich nahe herbeigekommen ist". Es war ja auch nahe, näher als ihre Halsschlagader, aber nicht in der materiellen Welt. Als die Gläubigen merkten, daß sich ihr Leben nicht von selbst besserte, verloren viele ihren Glauben und ihre Hoffnung. Von nun an gings bergab.
Aus diesem Grund, weil ein Gottesbote die Probleme erkennt, reicht Er das unfehlbare Mittel; darauf gründet sich die neue Frohbotschaft. Eine Religion zu reformieren würde auch bedeuten, daß irgendein Gläubiger den Stein der Weisen gefunden hat, der einen alten Mann zu einem Jüngling macht. Sehr modern heutzutage!


Es geht ja auch vor allem darum, religiösen Extremismus und Fanatismus zu bekämpfen und ihm Guten Willen und Bildung entgegenzusetzen. Niemand von diesen Menschen erhebt den Anspruch auf höheres Wissen. Aber sie sehen, dass die von ISIS, Hamas und Taliban beherrschte Darstellung "des Islam" nicht das ist, was für sie islamischen Glauben im Kern ausmacht.

Außerdem kannst du nicht von allen Muslimen erwarten, dass sie akzeptieren, dass der Islam verkommen und entstellt worden ist, man nichts daran ändern kann und schleunigst Baha'i werden sollte. Es ist schön und gut, dass du deine Glaubensgewissheit hast, so wie ich auch meine habe, aber dadurch wird sie noch lange nicht objektiv oder allein seligmachend. Mag sein, dass du keinen Sinn darin siehst, den Islam gegen den Islamismus zu verteidigen, aber die Menschen, die diesen Verein gegründet haben, tun es.
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"Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da." Sophokles: Antigone, Vers 523
Hallo, pessimistische Anmerkung:

Asu politisch-militärischen machtpolitischen Motiven sehen wir derzeit im Zweistromland wie vor 100 Jahren eine Widerholung der Tragödie.

Mich erinnern die Vorgänge im Irak und Syrien an die "40 Tage des Musa Dagh", leider.

Gruß

( mit einer begnadeten Weitsicht erkannte Franz Werfel 1932 das was kommt, sichtbar im Spiegel seiner nahen Vergangenheit von 1915 )