Die Bibel ist nur ein Buch


Die „Bibel“ ist doch nur ein Buch, nichts ist bewiesen – warum glauben nur so viele an solch einen Unsinn...?
1. Die „Bibel“ und „Theologie“ sind das Bemühen, aus Nicht-Geschehenem, frei erfundenen Märchen, zusammengestückelten Metaphern, verhunzten Überlieferungen, zensierten Berichten, traditionellen Behauptungen, und im katholischen Spektrum zusätzlich päpstlichen Enzykliken und Konzilsbeschlüssen einen nachvollziehbaren Zusammenhang herzustellen.
2. Wer eine Existenzbehauptung aufstellt, muss diese auch belegen und nicht die Beweislast auf Skeptiker abschieben, sonst entsteht Aberglaube.
3. Der Beweis jeder Theorie ist die Praxis. da praktisch noch niemand, glaubwürdig, „Gott“ gesehen hat, ist es eben eine unbewiesene Theorie, folglich wertlos, faktisch ist er nicht existent.
4. ''Gott'' ist nur in den Fantasien von Menschen zu finden, die mental so schwach sind das sie halt logischerweise schwachsinniges glauben.
5. Man kann nur beweisen dass es etwas gibt, nicht dass es etwas nicht gibt. „Götter“ sind Erfindungen von Menschen, die dazu dienen, die Menschen als Gruppe zu steuern...

Also, glaubt an euer Leben und nicht den Religionen...
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„Tiere sind meine Freunde, und ich esse meine Freunde nicht.“

George Bernard Shaw
Lieber Gralsbote,

so sehr ich dich als Mensch auch schätzen mag, so kann ich doch nicht umhin, deutliche und ungeschönte Beleidigungen der Intelligenz gläubiger Menschen in deinen Ausführungen zu erkennen. Und bei aller Meinungsfreiheit, so etwas ist unschön.

Gralsbote hat folgendes geschrieben:
1. Die „Bibel“ und „Theologie“ sind das Bemühen, aus Nicht-Geschehenem, frei erfundenen Märchen, zusammengestückelten Metaphern, verhunzten Überlieferungen, zensierten Berichten, traditionellen Behauptungen, und im katholischen Spektrum zusätzlich päpstlichen Enzykliken und Konzilsbeschlüssen einen nachvollziehbaren Zusammenhang herzustellen.


Der Fehler, den viele Atheisten uns Skeptiker machen, ist dass sie die Bibel wörtlicher verstehen, als die Gläubigen selbst. Das zeugt in erster Linie davon, dass sie das Wesen von Glauben nicht verstehen.

Ja, viele der Geschichten in der Bibel sind ganz oder teilweise fiktional. Viele Geschichten sind so alt, dass sie schon lange vor der Bibel existierten. Viele Geschichten widersprechen den Erkenntnissen der heutigen Wissenschaft. All das trifft zu. Deswegen wird aber nicht die Botschaft falsch. Denn die Erzählungen sollen nicht Geschichte wiedergeben, sondern Botschaft vermitteln. Der Auszug aus Ägypten hat in der in der Bibel erzählen Form selbstverständlich nicht stattgefunden, aber dass diese Geschichte den Juden aller Zeitalter die Kraft gegeben hat, Welle um Welle der Vertreibung, Entrechtung und Verfolgung zu ertragen und trotzdem als Volk und Religionsgemeinschaft weiterzuexistieren, DAS ist das Wichtige an der biblischen Geschichte. Die Geschichten wirken ganz real, im Umgang der Menschen mit ihnen, und in dem, was Menschen aus ihnen mitnehmen und in ihrem Alltag umsetzen. Der Glaube ist nicht an sich irrational, selbst Hirnforscher müssen heute zugeben, dass er Menschen Kraft gibt, schwierige Lebenslagen zu meistern.

Gralsbote hat folgendes geschrieben:
2. Wer eine Existenzbehauptung aufstellt, muss diese auch belegen und nicht die Beweislast auf Skeptiker abschieben, sonst entsteht Aberglaube.


Ich verlange von niemandem, Gott zu widerlegen. Ich lasse mich aber auch nicht zwingen, Gott zu beweisen. Beides ist unmöglich, deswegen ist es Glaube, und nicht Wissen.

Gralsbote hat folgendes geschrieben:
3. Der Beweis jeder Theorie ist die Praxis. da praktisch noch niemand, glaubwürdig, „Gott“ gesehen hat, ist es eben eine unbewiesene Theorie, folglich wertlos, faktisch ist er nicht existent.


Sicherlich kann man Gott nicht sehen, aber nichtsdestotrotz gab es zu allen Zeiten Menschen, die Gott erfahren haben. Die sein Wirken spüren konnten, ganz egal, wie sich das nun in der eigenen Erfahrung real geäußert haben mag. Da Erfahrung aber etwas sehr individuelles ist, gibt es so viele Zugänge und Erfahrungen, wie es Menschen gibt.

Gralsbote hat folgendes geschrieben:
4. ''Gott'' ist nur in den Fantasien von Menschen zu finden, die mental so schwach sind das sie halt logischerweise schwachsinniges glauben.


Wenn ich offensichtlich geistesgestört bin, wieso sitze ich dann mit Bachelor-Abschluss an einer Uni und nicht in der Psychiatrie? Solche Pauschalurteile sind traurig und weder der vielgelobten "Würde des Menschen" noch irgendeiner Art sozialverträglichen Verhaltens angemessen.

Der Sinn des Glaubens ist nicht, anderen vom Rosa Elefanten im eigenen Kleiderschrank zu erzählen und jeden zu töten, der behauptet, es wäre ein Nashorn, sondern sich selbst an den ethischen Maßstäben des eigenen Systems zu messen und zu versuchen, sich selbst und anderen Gutes zu tun, wie dies jede Religion lehrt. Religion ist kein Selbstzweck, sondern soll wirken.

Gralsbote hat folgendes geschrieben:
5. Man kann nur beweisen dass es etwas gibt, nicht dass es etwas nicht gibt. „Götter“ sind Erfindungen von Menschen, die dazu dienen, die Menschen als Gruppe zu steuern...


Und damit hast du grade deiner eigenen Maxime widersprochen, denn schließlich kannst du nicht beweisen, dass Götter nur Erfindungen sind. Du willst aber genau das allgemeinverbindlich festgestellt haben, während ich als gläubiger "mental so schwacher" Mensch weder das Bedürfnis habe, noch die Notwendigkeit sehe, andere von meinem persönlichen Zugang zum Leben und zur Welt zu überzeugen. Es ist MEIN Weg, den ich für mich gewählt habe. Den zwinge ich niemandem auf, aber den lasse ich mir auch von niemandem nehmen.
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"Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da." Sophokles: Antigone, Vers 523
Ich kann einfach nicht begreifen, warum so viele Menschen wegen eines Buches an einen "Gott" glauben, da könnte man ja geradezu an das Buch der Gebrüder Grimm glauben, oder an den Osterhasen oder an den Nikolaus...

Aber die meisten Glauben, weil es die anderen auch glauben - sind Mitläufer, haben Angst nicht mehr von Bekannten und Freunden akzeptiert zu werden wenn sie nicht jeden Sonntag in die Kirche gehen und an einen "Gott" glauben...

Zudem wenn es einen "Gott" gibt der auch etwas von seinen "Schäfchen" und seiner erbauten Erde hielte, dann hätte er sich schon lange ins Weltgeschehen eingemischt und uns einen besseren Weg gezeigt...

Ein Schäfer der nicht für seine Schafchen da ist, ist ein schlechter Schäfer...
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„Tiere sind meine Freunde, und ich esse meine Freunde nicht.“

George Bernard Shaw
Gralsbote hat folgendes geschrieben:
Ich kann einfach nicht begreifen, warum so viele Menschen wegen eines Buches an einen "Gott" glauben, da könnte man ja geradezu an das Buch der Gebrüder Grimm glauben, oder an den Osterhasen oder an den Nikolaus...


Könnte man, ja. Aber ich möchte mal sehen, wie ein Mensch aus den Märchen der Gebrüder Grimm die Kraft ziehen soll, Folter oder Elend zu ertragen, ohne daran zu zerbrechen.

Gralsbote hat folgendes geschrieben:
Aber die meisten Glauben, weil es die anderen auch glauben - sind Mitläufer, haben Angst nicht mehr von Bekannten und Freunden akzeptiert zu werden wenn sie nicht jeden Sonntag in die Kirche gehen und an einen "Gott" glauben...


Ich glaube über diesen Zustand sind wir zumindest in Deutschland lange hinaus. Ich habe viele Freunde, die wenig bis gar nichts von Gott halten, ohne aber gläubige deswegen angreifen zu müssen. Leben und leben lassen

Gralsbote hat folgendes geschrieben:
Zudem wenn es einen "Gott" gibt der auch etwas von seinen "Schäfchen" und seiner erbauten Erde hielte, dann hätte er sich schon lange ins Weltgeschehen eingemischt und uns einen besseren Weg gezeigt...

Ein Schäfer der nicht für seine Schafchen da ist, ist ein schlechter Schäfer...


Deswegen glaube ich auch daran, dass er genau das getan hat.
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"Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da." Sophokles: Antigone, Vers 523
Sören hat geschrieben:
Zitat:
Deswegen glaube ich auch daran, dass er genau das getan hat.


Was getan hat... ein schlechter Schäfer zu sein...?
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„Tiere sind meine Freunde, und ich esse meine Freunde nicht.“

George Bernard Shaw
Gralsbote hat folgendes geschrieben:
Was getan hat... ein schlechter Schäfer zu sein...?


Nein, uns gezeigt, wie es besser geht, und sich in die Geschichte eingemischt Wir sind nur zu bockig, um auf ihn zu hören.
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"Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da." Sophokles: Antigone, Vers 523
Zitat:
Zudem wenn es einen "Gott" gibt der auch etwas von seinen "Schäfchen" und seiner erbauten Erde hielte, dann hätte er sich schon lange ins Weltgeschehen eingemischt und uns einen besseren Weg gezeigt...


Du stellst Dir Gott menschlich vor , aber er ist in Seinem Wesen unvorstellbar .
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Ich lasse alles los was nicht Liebe ist . Für alles was
ich tun will ist Zeit und Raum vorhanden !
Louise L. Hay

Suche nichts-finde alles !
Dr.Frank Kinslow

Wir erleben mehr als wir begreifen .
(Mystisches Erleben , Intuitives Verstehen) !
Hans-Peter Dürr
Niemand kann "Gott" hören, da nicht existent...
Und wo hat er sich in die Geschichte eingemischt...?
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„Tiere sind meine Freunde, und ich esse meine Freunde nicht.“

George Bernard Shaw
Lieber Gralsbote . Die Erde ist nur ein Teil der Schöpfung . Siehe die Unendlichkeit des Weltraums und nicht zu verkennen die geistigen Welten .
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Louise L. Hay

Suche nichts-finde alles !
Dr.Frank Kinslow

Wir erleben mehr als wir begreifen .
(Mystisches Erleben , Intuitives Verstehen) !
Hans-Peter Dürr
Gralsbote hat folgendes geschrieben:
Niemand kann "Gott" hören, da nicht existent...
Und wo hat er sich in die Geschichte eingemischt...?


Wir hören ihn durch seine Gesandten, und er mischt sich dadurch ein, dass er uns immer wieder den Weg zu einer friedlichen Welt aufzeigt. Dass wir ihn nicht gehen, liegt nicht an ihm, sondern an den Menschen.
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten

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