Eucharistie im röm. Katholischen Glauben


Dabei wäre es ja konsequent, wenn er in der Fastenzeit hier schreiben würde, aber sonst nicht. Es ist ja kein Vergnügen, für das Opus Dei alle Unwilligen mit der römisch katholischen Lehre vollzutexten und auf entsprechenden Widerstand zu stoßen
Elem.Luft hat folgendes geschrieben:
Dabei wäre es ja konsequent, wenn er in der Fastenzeit hier schreiben würde, aber sonst nicht. Es ist ja kein Vergnügen, für das Opus Dei alle Unwilligen mit der römisch katholischen Lehre vollzutexten und auf entsprechenden Widerstand zu stoßen


Für mich hat die Fastenzeit auch immer etwas mit Rückzug zu tun, auf ein Besinnen auf die geistigen Werte. Da wäre eventuell das Schreiben hier eine Ablenkung.
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Ich denke, dass er vielleicht in diesem Thread derweil nicht mehr diskutieren will, weil er gemerkt hat, dass andere ebenfalls gläubige Christen die Eucharistie als Nebensache ansehen und eine Übertreibung in der Verehrung ablehnen.
Soeren hat folgendes geschrieben:
Minou hat folgendes geschrieben:
Burkl setzt auch ganz bewusst oft eine Zeitlang aus, eventuell momentan wegen der Fastenzeit.
Ich meine mich auch zu erinnern, dass er das in den letzten Jahren in der Fastenzeit auch schon getan hat.


Ja, da habt ihr eventuell recht. Allerdings hat Burkl das letzte Mal bereits am 24.02., d.h. noch vor Fasching geschrieben, jedoch ein Zitat von dem als Heiligen verehrten Opus-Dei-Gründer, in dem das körperliche Leiden Jesu extrem verherrlicht wird:
"...Noch nach seinem Tod ließ Er es zu, daß ein Lanzenstoß Ihm eine weitere Wunde zufügte, damit du und ich dicht an seinem geliebten Herzen Zuflucht fänden."
Hl. Josémaria Escrivá

Dabei gab es bis ins 12. Jahrhundert keine Darstellung des Gekreuzigten, sonderm Jesus wurde am Kreuz als der bereits Auferstandene und verherrlichte abgebildet, aufrecht als König z.B. mit einer Herrscherkrone.

Dies zeichnete romanische Kruzifixe aus, die damit der Erhöhungs-Theologie des Apostel Paulus und des Evangelisten Johannes folgen:
"Der Menschensohn (muss) erhöht werden, damit jeder, der (an ihn) glaubt, in ihm das ewige Leben hat." (Joh. 3,14–15).
„Ich, wenn ich über die Erde erhöht bin, werde alle zu mir ziehen“ (Joh.12,32).
Gemeint ist die Erhöhung am Kreuz und in ein erlöstes Leben. Es geht nicht um die Verherrlichung des Leidens, sondern um ein "Triumphkreuz" über das Jesus sagt: „ Ich werde alle zu mir ziehen.", als Zusage an alle Gläubigen: "Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben" (Joh. 11,25–26).

Diese Erhöhungs-Theologie findet sich bereits im Phiipperbrief des Paulus als Hymnus, der ein altes Glaubensbekenntnis aufgreift:
„Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt.
Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.
Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist, dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters". ( Phil.2,5-11)

Erst in der Gotik verschiebt sich die Darstellungsweise der Kruzifixe vom siegreichen zum leidenden Jesus am Kreuz. Die Siegeskrone wird durch die Dornenkrone ersetzt.

Von da an nahm die Verherrlichung des Leidens Jesu ihren Lauf, wurde immer mehr ausgebaut und weicht vom Bibeltext ab.
So war Jesus bereits tot, als er mit der Lanze in die Seite gestochen wurde, um dies zu überprüfen. Es wird sich deshalb wohl kaum um einen Stoß ins Herz gehandelt haben, und von Johannes, dem einzigen der darüber schreibt, wird nicht einmal die Körperseite des erfolgten Lanzenstoßes erwähnt....

"Also kamen die Soldaten und zerschlugen dem ersten die Beine, dann dem andern, der mit ihm gekreuzigt worden war.
Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon tot war, zerschlugen sie ihm die Beine nicht, sondern einer der Soldaten stieß mit der Lanze in seine Seite, und sogleich floß Blut und Wasser heraus.
Und der, der es gesehen hat, hat es bezeugt, und sein Zeugnis ist wahr. Und er weiß, dass er Wahres berichtet, damit auch ihr glaubt."(Joh.19,33-35)
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OM LOKAH SAMASTHA SUKHINO BHAVANTHU
Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein.
Mara-Devi hat folgendes geschrieben:
„Ich, wenn ich über die Erde erhöht bin, werde alle zu mir ziehen“ (Joh.12,32).
Gemeint ist die Erhöhung am Kreuz und in ein erlöstes Leben.


Liebe Mara,
könnte hier nicht auch die Erhöhung in eine höhere Seinsweise gemeint sein?
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Minou hat folgendes geschrieben:
Mara-Devi hat folgendes geschrieben:
„Ich, wenn ich über die Erde erhöht bin, werde alle zu mir ziehen“ (Joh.12,32).
Gemeint ist die Erhöhung am Kreuz und in ein erlöstes Leben.


Liebe Mara,
könnte hier nicht auch die Erhöhung in eine höhere Seinsweise gemeint sein?


Liebe Minou,
was verstehst du genauer unter "höhere Seinsweise"?
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OM LOKAH SAMASTHA SUKHINO BHAVANTHU
Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein.
Mara-Devi hat folgendes geschrieben:
Liebe Minou,
was verstehst du genauer unter "höhere Seinsweise"?


Die Seinsweise, die Jesus angeblich nach der Auferstehung hatte bzw. nach seiner Himmelfahrt, liebe Mara. Ich denke, dorthin will er uns alle ziehen.
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Ja natürlich wird er uns alle dorthin ziehen wollen, nicht auf ein grausames Folterinstrument hinauf!
Ich denke grundsätzlich, dass zumindest nach außen hin relativ oft von gewissen religiösen Konfessionen eher nebensächliche Aspekte zu sehr in den Vordergrund treten. So auch beim sogenannten Sahaja Yoga, wie ich recherchiert habe. Dort heißt es unter Anderem folgend: "Selbstverwirklichung (auch Realisation) kann laut Sahaja Yoga schon allein durch betrachten eines Fotos von Nirmala Devi und durch den Wunsch nach Selbstverwirklichung erlangt werden.[12] Von ihr, aber auch von ihrem Foto, soll permanent ein Fluss positiver, kühler Vibrationen (feinstoffliche Energie) ausgehen".
Ich sehe das zum Beispiel genauso als einen Placebo-Effekt an, wie wenn jemand zum Beispiel in einer römisch-katholisch konsekrierten Oblade mehr Kraft verspürt als in einer ungeweihten Hostie, wie es zum Beispiel in der lutherisch-evangelischen Kirche der Fall ist, dass man eine Solche ausgeteilt bekommt.
Ja. Was auch sonst?