Eucharistie im röm. Katholischen Glauben


Also wenn ich ausrutsche und mir ernsthaft weh tue in der Kirche und dann rufe: "Herr, komm mir zu Hilfe", wird mir dann ein "eucharistischer Herr" aus dem Kästchen hüpfen und Hilfe holen? Wohl eher kaum! Aus diesem mir ziemlich logisch erscheinenden Grund möchte ich hiermit meine Meinung kundtun: Jesus soll gesagt haben: " Wo 2 oder 3 oder mehr in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen." Und beim letzten Abendmahl mit seinen Jüngern hatte er laut Bibel noch seinen irdischen Leib und hat der Schrift nach etwa so gesagt: "Nehmet und esset alle davon!.... Nehmet und trinket alle daraus!.... Tut dies zu meinem Gedächtnis!" Insofern sehe ich das als eine Art, seine damaligen Jünger darauf hinzuweisen, in seinem Gedenken dieses Mahl abzuhalten. Es ist irgendwie vergleichbar mit dem traditionellen Leichenschmaus, wo der kürzlich verstorbenen Person gedacht werden sollte. Daher sehe ich es als völlige Nebensache an, dass Hostien gegessen werden. Wo Menschen in Jesu Namen in Gemeinschaft leben/sich in seinem Sinne versammeln, da ist er gegenwärtig, heißt es. Ich verstehe es als evangelischer Christ also zurecht als ein Gedächtnismahl, wo an die Geschichte des letzten irdischen Abendessens Jesu gedacht werden sollte.
“Ich bin das Brot des Lebens. […] Wenn jemand davon isst, wird er nicht sterben. Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, (ich gebe es hin) für das Leben der Welt. […] Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag. Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise und mein Blut ist wirklich ein Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich bleibe in ihm. Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Mit ihm ist es nicht wie mit dem Brot, das die Väter gegessen haben; sie sind gestorben. Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit.”

Bibelstellen zum Thema sind: Joh 6,48-58; Lk 22,19f; 1Kor 11,23-32; Hebr 9f.14; Hebr 7,12.22.24.25).

Jesus Christus ist das Brot des Lebens (Joh 6,48-50.52.54-56.5

https://cathfacts.wordpress.com/201.....tie-biblische-grundlagen/
_________________
»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Minou hat folgendes geschrieben:

Jesus Christus ist das Brot des Lebens (Joh 6,48-50.52.54-56.5

https://cathfacts.wordpress.com/201.....tie-biblische-grundlagen/


Hallo,
1 bisher sind alle vor 1910 geborenden Abendmalesser auch gestorben. Jetzt Lebende werden alle in 120 Jahren spätestens tot sein.

2. Die Thesen der alten Schriften, in nicae von Menschen redigiert für göttlicher Herkunft erklärt taugen nicht als Beweis für Aussagen die in diesen Texten stehen, z.B. ewiges Leben. Wissenschaftliche Beweise bedürfen der Kontrolle und Reproduzierbarkeit.

Vereinfacht, der aufgeschriebene Satz "drei mal drei ist acht" taugt nicht als Beweis für das Ergebnis 8.


Was nicht ausschließt das "Gedankengebäude" einer Religion im Wissen um die reine Virtualität als lebenspraktisch anzuwenden. Wissend das es nur ausgedacht ist, fern jeder Realität. Z.B. Rosenkranz beten als trancehafte Gedankenpause, für den der es braucht.

Und gesellschaftlich staatlich eben kein Grund für Kriege, Machtansprüche und Sonderrechte gegenüber Nicht- oder Andersreligiösität.
Peter.Trim hat folgendes geschrieben:
Also wenn ich ausrutsche und mir ernsthaft weh tue in der Kirche und dann rufe: "Herr, komm mir zu Hilfe", wird mir dann ein "eucharistischer Herr" aus dem Kästchen hüpfen und Hilfe holen? Wohl eher kaum!

Die Eucharistie ist ja kein "Zaubertrank" oder "Wunderding" (obwohl immer wieder Wundersames im Zusammenhang mit ihr bezeugt wird). Das wäre ein großes Missverständnis das so zu sehen. Die Eucharistie ist die verborgene, besondere Nähe Gottes zu uns.

Der heilige Josémaria Escrivá:

"Non manifeste, sed quasi in occulto", nicht öffentlich, sondern insgeheim: so geht Jesus zum Laubhüttenfest.

So wird Er den Weg nach Emmaus mit Kleophas und seinem Begleiter gehen. - So sieht Ihn Maria Magdalena als Auferstandenen.

Und so erschien Er zum wunderbaren Fischfang, von dem uns Johannes berichtet: "Non tamen cognoverunt discipuli quia Iesus est", die Jünger erkannten nicht, dass Er es war. Noch verborgener, aus Liebe zu den Menschen, ist Er in der Hostie.

Der Weg, Nr. 843
Hallo,
Tod am Kreuz und Auferstehung? Es gibt andere Erklärungen, bestimmt nicht weniger gehaltvoll als die Überlieferungen der Evangelien und Paulusbriefe:

http://www.focus.de/wissen/mensch/r.....ch-indien_aid_388721.html

http://www.dasmili.eu/art/us-forsch.....egt-in-kaschmir-begraben/

https://de.wikipedia.org/wiki/Yuz_Asaf
Minou hat folgendes geschrieben:
“Ich bin das Brot des Lebens. […] Wenn jemand davon isst, wird er nicht sterben. Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, (ich gebe es hin) für das Leben der Welt. […] Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag. Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise und mein Blut ist wirklich ein Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich bleibe in ihm. Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Mit ihm ist es nicht wie mit dem Brot, das die Väter gegessen haben; sie sind gestorben. Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit.”

Bibelstellen zum Thema sind: Joh 6,48-58; Lk 22,19f; 1Kor 11,23-32; Hebr 9f.14; Hebr 7,12.22.24.25).

Jesus Christus ist das Brot des Lebens (Joh 6,48-50.52.54-56.5

https://cathfacts.wordpress.com/201.....tie-biblische-grundlagen/

Nunja: Inwieweit man das in die heutige Zeit wörtlich oder raffiniert betrachten kann, ist nicht so einfach. Es ist die Übersetzung in unser heutiges Sprachverständnis schon nicht so eindeutig. Wenn man es wörtlich in jeder Hinsicht nimmt, dann müssten diejenigen, die die Eucharistie essen, unsterblich sein im Gegensatz zu den "Vätern, die das Manna gegessen haben und gestorben sind".
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Jedes Schicksal ist angemessen, individuell zugeschnitten, denn nichts, was Gott tut, ist sinnlos!
Peter.Trim hat folgendes geschrieben:
Wenn man es wörtlich in jeder Hinsicht nimmt, dann müssten diejenigen, die die Eucharistie essen, unsterblich sein im Gegensatz zu den "Vätern, die das Manna gegessen haben und gestorben sind".
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Grobstofflich gesehen sterben sie natürlich alle.
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Weinberg hat folgendes geschrieben:
Rosenkranz beten als trancehafte Gedankenpause, für den der es braucht.

Beim Rosenkranz geht es nicht um eine Technik sich in Trance zu versetzen oder um eine Art geistliche "Anästhesie", wie z.B. beim "Chanten" in östlichen Religionen oder um diversen Yoga-Techniken, wo es darum geht "leer" zu werden, um durch irgendetwas Dubioses und Undefinierbares - Mantren, mysteriöse Schlangen und Geister etc. - erfüllt zu werden. Das halte ich für die falsche Mystik, in der der Mensch gefährdet ist, auf sich selbst zurückgeworfen zu werden und in den geistlichen Hochmut verfallen kann, sein eigener Erlöser zu sein.

Beim Rosenkranzgebet geht es darum sich ganz in das Leben hineinzuversetzen, das Gott auf dieser Erde gelebt hat. Die einzelnen Rosenkranzgeheimnisse enthalten die wesentlichen Stationen des Lebens Jesu und damit die wesentlichen Elemente der Heilsgeschichte in komprimierter und dichter Form. Wie gesagt - wichtig ist, dass man sich beim Gebet in die einzelnen Szenen des Lebens Jesu hineinversetzt, während des Gebets bzw. der Betrachtung der Geheimnisse wie ein wahrhaft Anwesender dabei zu sein. Es geht darum mit Maria auf das Leben ihres göttlichen Sohnes zu schauen. Das ist die wahre Mystik. Außergewöhnliche Bewusstseinszustände können dabei nicht selbst erzeugt werden, sondern Gott muss sie schenken. Sie sind nicht spirituelle "Erfolgsprämie", sondern reine göttliche Gnade. Wenn sie Gott schenkt, dann ist das Grund Ihm zu danken. Wenn er sie nicht schenkt genauso.

Der heilige Josémaria Escrivá hat zur Betrachtung des Rosenkranzes ein sehr hilfreiches Buch verfasst.

http://de.escrivaworks.org/book/rosenkranz-inhalt.htm
Liebe Mitleserinnen und Mitleser, bitte immer daran denken: Burkl propagiert hier die Sicht des ultrakonservativen Katholizismus, die keineswegs repräsentativ für das Christentum im Allgemeinen ist, andere christliche Richtungen sehen die Sachverhalte durchaus anders, teilweise konträr.
Eine App für das Smartphone zum Betrachten der Rosenkranzgeheimnisse ... Mit wunderschönen Kunstwerken von Weltrang bebildert.

Für Android/Google: https://play.google.com/store/apps/details?id=rcr.rosario

Für iPhone: https://itunes.apple.com/de/app/ros.....id982217511?l=en&mt=8