Tafel der Liebe von 'Abdu'l-Bahá


Ich kann dazu nur soviel sagen, dass man als Bahai allen Menschen Liebe, Achtung und Respekt entgegenbringen soll egal wo sie stehn, ob sie krank sind oder gesund, reich oder arm oder ob sie sich selbst erniedrigen oder was auch immer.

Schöne Grüße
Linde
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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Priapus hat folgendes geschrieben:
Tobias hat folgendes geschrieben:
Wer darin bestätigt wird, ist in der Tat verherrlicht durch die Himmlischen Heerscharen, die Engel des Himmels und die Bewohner des Reiches Abhá! Wessen Herz aber der göttlichen Gnade – der Liebe Gottes – beraubt ist, wandert in der Wüste der Unwissenheit, steigt in die Tiefen des Zusammenbruchs hinab und stürzt in den Abgrund der Verzweiflung, in dem keine Zuflucht ist! Sie gleichen Insekten der niedrigsten Stufe.


Man erkennt stark den markanten Einfluss der persischen Poetik in diesen Versen, die ich auch sehr schön finde. Aber was bedeutet das in der Praktik? Dass alle Menschen denen es augenscheinlich an göttlicher Liebe mangelt von Bahai wie Insekten angesehen und behandelt werden dürfen? Wenn also ein Bahai an zb. Depressionen leidet, dann kann er sich auf Druck von seiner Gemeinde gefasst machen, weil er/sie ja selber Schuld ist? Mehr noch: Er/Sie ist dazunoch unwertig wie ein Insekt.

In diesem Vers steckt eine Menge Menschenverachtung, vorsetzliche Verängstigung und eine noch größere Menge an Unkenntnis über die menschliche Psyche.


Ups, das hätte ich jetzt nicht herausgelesen.
OT:
Heute habe ich deine Beiträge verfolgt. Du hast, weil du schon mal einen Kollegen hattest, der Bahai war, solche Eindrücke von der Bahai-Gemeinde?
Du erinnerst mich sehr an Pommes (vielleicht täusche ich mich, aber ähnliche Orthografie, ähnliche Themen, nun ja..) Ich mochte ihn. Aber viele Schlussfolgerungen konnte ich nicht nachvollziehen.
ziraki hat folgendes geschrieben:
Ups, das hätte ich jetzt nicht herausgelesen.


Wie verstehst du den Text?

ziraki hat folgendes geschrieben:
Heute habe ich deine Beiträge verfolgt. Du hast, weil du schon mal einen Kollegen hattest, der Bahai war, solche Eindrücke von der Bahai-Gemeinde?


Ich bin dadurch in Kontakt mit einigen Bahaischriften gekommen. Der Rest war ein Selbstläufer. Ich will hier auch nicht als großer Bahaikritiker auftreten. Ich sage meine kritische Meinung auch zu anderen Religionen

ziraki hat folgendes geschrieben:
Du erinnerst mich sehr an Pommes (vielleicht täusche ich mich, aber ähnliche Orthografie, ähnliche Themen, nun ja..) Ich mochte ihn. Aber viele Schlussfolgerungen konnte ich nicht nachvollziehen.


Wieso werde ich eigendlich in jedem Forum in das ich beitrete ersteinmal mit anderen Usern verglichen?

Meine Orthographie ist stark von Arthur Schopenhauer und Franz von Assisi geprägt. Besonders Schopenhauer zählt zu meinen wichtigsten Gutenachtlektüren. Das hinterlässt Spuren. Ich glaube, dass du mich auch mögen könntest. Ich bin an sich ein sehr umgänglicher Mensch.

Gute Nacht euch allen.
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Zynismus ist ein unerfreuliche Art, die Wahrheit zu sagen!
Priapus hat folgendes geschrieben:
Tobias hat folgendes geschrieben:
Wer darin bestätigt wird, ist in der Tat verherrlicht durch die Himmlischen Heerscharen, die Engel des Himmels und die Bewohner des Reiches Abhá! Wessen Herz aber der göttlichen Gnade – der Liebe Gottes – beraubt ist, wandert in der Wüste der Unwissenheit, steigt in die Tiefen des Zusammenbruchs hinab und stürzt in den Abgrund der Verzweiflung, in dem keine Zuflucht ist! Sie gleichen Insekten der niedrigsten Stufe.


Man erkennt stark den markanten Einfluss der persischen Poetik in diesen Versen, die ich auch sehr schön finde. Aber was bedeutet das in der Praktik? Dass alle Menschen denen es augenscheinlich an göttlicher Liebe mangelt von Bahai wie Insekten angesehen und behandelt werden dürfen? Wenn also ein Bahai an zb. Depressionen leidet, dann kann er sich auf Druck von seiner Gemeinde gefasst machen, weil er/sie ja selber Schuld ist? Mehr noch: Er/Sie ist dazunoch unwertig wie ein Insekt.

In diesem Vers steckt eine Menge Menschenverachtung, vorsetzliche Verängstigung und eine noch größere Menge an Unkenntnis über die menschliche Psyche.


Zuerst einmal ist der Vers nicht von mir, sondern von Abdulbaha. Ich habe ihn lediglich gepostet.

Lies dir bitte die gesamte Tafel durch und sage mir bitte dann ehrlich ob man daraus aufrichtig lesen kann, dass man andere Menschen herabsetzen oder wie ein Tier behandel darf? Oder ob man danach depressive Menschen gängeln soll?

Oder ist vielmehr das Gegenteil der Fall?
Tobias hat folgendes geschrieben:
Zuerst einmal ist der Vers nicht von mir, sondern von Abdulbaha. Ich habe ihn lediglich gepostet.


Habe ich behauptet, dass dieser Text von dir stammt? Mir war schon klar, dass dieser Vers von eurem Führer stammt.

Tobias hat folgendes geschrieben:
Lies dir bitte die gesamte Tafel durch und sage mir bitte dann ehrlich ob man daraus aufrichtig lesen kann, dass man andere Menschen herabsetzen oder wie ein Tier behandel darf? Oder ob man danach depressive Menschen gängeln soll?

Oder ist vielmehr das Gegenteil der Fall?


Dann kläre mich doch bitte darüber auf wie Menschen bei den Bahai behandelt werden die auf einer Stufe mit einem Insekt stehen!
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@Priapus

Du hast die Zitatfunktion so verwendet das man - wenn man nicht den gesamten Thread und Kontext kennt - man es hätte so verstehen können, dass es ein Zitat von mir sein solle.

Der Begriff "Führer" ist im Deutschen aus historischen Gründen sehr negativ geprägt. Insofern verstehst du sicher das Bahai diesen Begriff nicht so gern auf ihre religiösen Figuren angewendet sehen. Besonders weil auch die Bahai Opfer des NS-Regimes waren (wenngleich nicht so schlimm wie etwa die Juden oder die Sinti und Roma).

Besonders absurd ist es freilich jemanden als "Führer" zu betiteln der sich selbst den Namen Abdulbaha (arab. 'Abd al Bahá', dt. Diener der Herrlichkeit [Gottes]) gab und darin die Existenz seines Daseins sah.

Zu der Exegese der Tafel habe ich bereits ein Statement abgegeben. Darauf bist du nicht eingegangen. Wenn du das tust können wir gern weiter darüber sprechen.

Noch einmal zusammengefasst:

1. Lies bitte die gesamte Tafel.
2. Sage dann bitte ehrlich ob man daraus herauslesen kann andere Menschen herabzusetzen oder wie Tiere zu behandeln?
3. Oder sagt die Tafel nicht vielmehr das genaue Gegenteil?
Tobias hat folgendes geschrieben:
Besonders absurd ist es freilich jemanden als "Führer" zu betiteln der sich selbst den Namen Abdulbaha (arab. 'Abd al Bahá', dt. Diener der Herrlichkeit [Gottes]) gab und darin die Existenz seines Daseins sah.


Aber er ist doch euer Führer. Er führt euch in ein weltweites Bahai-Reich wo nur noch seine allerheiligsten und unumstößlichen Gesetze herrschen werden. Erst dann wird Frieden herrschen wenn alle Menschen dem Bahaitum unterworfen sind und dem alleinigem Gott der Bahai dienen. Was stört dich so daran? Ist doch schön.

Tobias hat folgendes geschrieben:
Zu der Exegese der Tafel habe ich bereits ein Statement abgegeben. Darauf bist du nicht eingegangen. Wenn du das tust können wir gern weiter darüber sprechen.


Und du versuchst meiner Frage auszuweichen. Wie gehen Bahai denn mit Menschen um die für sie niedere Insekten sind? Durch den "allerheilgsten" Ursprung dieses Verses bekommt das ganze sogar einen dogmatischen Touch.
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@Priapus

Abdulbaha ist schon seit fast einem Jahrhundert verstorben. Irdische Herrschaft kann er also keine mehr antreten.

Bahai wollen auch niemanden unterwerfen. Von welchem Recht du da sprichst wird auch nicht klar. Auf die Gegenfrage hast du auch nie wirklich geantwortet. Sondern lediglich auf das Aqdas verwiesen. Das enthält aber kein fertiges geschlossenes Rechtssystem.

Bahai sehen ihren Gott auch nicht als einen anderen Gott als ihn die anderen Religionen haben.

Ich beantworte die Frage nicht, weil bereits die Frage an sich keine Grundlage in der Quelle hat aus der du sie stellst. Warum gehst du nicht kur auf meine Bitte ein? Es entsteht der Verdacht du tust es nicht, da du weißt das der Text von Abdulbaha deine Behauptungen gar nicht hergibt.
Zitat:
Wie gehen Bahai denn mit Menschen um die für sie niedere Insekten sind?


Ich z.B. bemühe mich diesen folgenden Worten gerecht zu werden. Durch wiederholtes Lesen, darüber nachzusinnen und letztendlich zu verinnerlichen und umzusetzen. Außerdem sehe ich keinen anderen als niederes Insekt an, das steht mir nicht zu. Und ich kenne auch niemanden der dies tut.

"Verkehre mit allen Menschen im Geiste des Wohlwollens und der Brüderlichkeit."
Bahá'u'lláh



"Denkt zu allen Zeiten daran, wie ihr jedem Glied der Menschheit einen Dienst erweisen könnt. Schenkt Abneigung und Zurückweisung, Geringschätzung, Feindseligkeit und Ungerechtigkeit keine Beachtung: Tut das Gegenteil. Seid aufrichtig freundlich, nicht nur dem Anschein nach."
Abdu'l-Baha, BRIEFE UND BOTSCHAFTEN


Schöne Grüße
Linde
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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
linde hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Wie gehen Bahai denn mit Menschen um die für sie niedere Insekten sind?


Ich z.B. bemühe mich diesen folgenden Worten gerecht zu werden. Durch wiederholtes Lesen, darüber nachzusinnen und letztendlich zu verinnerlichen und umzusetzen. Außerdem sehe ich keinen anderen als niederes Insekt an, das steht mir nicht zu. Und ich kenne auch niemanden der dies tut.

"Verkehre mit allen Menschen im Geiste des Wohlwollens und der Brüderlichkeit."
Bahá'u'lláh



"Denkt zu allen Zeiten daran, wie ihr jedem Glied der Menschheit einen Dienst erweisen könnt. Schenkt Abneigung und Zurückweisung, Geringschätzung, Feindseligkeit und Ungerechtigkeit keine Beachtung: Tut das Gegenteil. Seid aufrichtig freundlich, nicht nur dem Anschein nach."
Abdu'l-Baha, BRIEFE UND BOTSCHAFTEN


Schöne Grüße
Linde


Nette Glückskekssprüchlein. Also kann man bei den Bahai Verse gegeneinander ausspielen? Das muss wohl daran liegen, dass ihr die Erfüllung des Christentums seid. Das ist bei denen nämlich auch gängige Praxis.

Liebe Grüße
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