Tafel der Liebe von 'Abdu'l-Bahá


Wir sind keine umhüllte Seele, sondern ein beseelter Leib.
Burkl hat folgendes geschrieben:
Wir sind keine umhüllte Seele, sondern ein beseelter Leib.


Da dürfte dann wohl tatsächlich der große Unterschied in der Ansicht liegen.

Gleichwohl bin ich mir nicht sicher ob alle Katholiken oder erst recht alle Christen deine Ansicht teilen.
Die Körper-Geist-Seele Einheit ist zutiefst biblisch verankert. Das Bild der mit dem Körper belasteten Seele, die sich vom Körper befreien muss um "höher" zu werden ist außerbiblisch.
Burkl hat folgendes geschrieben:
Ich hoffe - so Gott will und mir seine Gnade schenkt - das Fegefeuer nicht zu brauchen.


Und was geschieht nach Deinem Glauben, wenn die Seele das Fegefeuer überwunden hat? Fällt sie dann auch in einen tiefen Schlaf bis zum Jüngsten Tag?

Siehst Du, da finde ich das Bild des Jenseits im Baha'i-Glauben, so wie ich es verstanden habe, schon logischer - die Seele stirbt nicht, bzw. schläft nicht, sondern lebt auf der Stufe, zu der sie sich auf Erden entwickelt hat, um sich von dort in den unendlichen Welten Gottes weiter zu entwickeln, um in die Gegenwart Gottes gelangen zu können.
_________________
»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Minou hat folgendes geschrieben:
Burkl hat folgendes geschrieben:
Ich hoffe - so Gott will und mir seine Gnade schenkt - das Fegefeuer nicht zu brauchen.


Und was geschieht nach Deinem Glauben, wenn die Seele das Fegefeuer überwunden hat? Fällt sie dann auch in einen tiefen Schlaf bis zum Jüngsten Tag?

Siehst Du, da finde ich das Bild des Jenseits im Baha'i-Glauben, so wie ich es verstanden habe, schon logischer - die Seele stirbt nicht, bzw. schläft nicht, sondern lebt auf der Stufe, zu der sie sich auf Erden entwickelt hat, um sich von dort in den unendlichen Welten Gottesdienst weiter zu entwickeln, um in die Gegenwart Gottes gelangen zu können.


Rein menschliche Logik ist ein Begriff der für außerhalb der Zeit liegende Dinge wohl nur sehr eingeschränkt taugt - wenn wir ihn dafür anwenden liegt der Verdacht nahe, dass wir rein menschengemachte Vorstellungen gar nicht verlassen haben.

Das biblische Bild für das Leben nach dem Tod führt in eine "dichtere" Dimension des Daseins. Also ein Dasein, das all das hat, was wir jetzt sind aber eben noch dazu ein unvorstellbar großes "Mehr". Als Christ glaube ich, dass Gott mein gesamtes Ich Seele-Geist-Leib auf eine neue unvorstellbar weitere und größere Daseinsebene heben wird, die dann vollkommen sein wird.
@ Burkl

Und was geschieht nach Deinem Glauben, wenn die Seele das Fegefeuer überwunden hat? Fällt sie dann auch in einen tiefen Schlaf bis zum Jüngsten Tag?
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Minou hat folgendes geschrieben:
@ Burkl

Und was geschieht nach Deinem Glauben, wenn die Seele das Fegefeuer überwunden hat? Fällt sie dann auch in einen tiefen Schlaf bis zum Jüngsten Tag?


Es gibt ja keine "Chronologie" mehr nach dem Tod. Wenn keine Läuterung einer Seele notwendig ist, dann ist der Tag des Todes, der Tag des Eintritts in den Himmel. Wie sagt Jesus zu dem neben ihm gekreuzigten Verbrecher, der sich in letzter Minute bekehrt: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein. Dieses "heute" meint einen unmittelbaren Eintritt.

Aus unserer zeitlichen Sicht, die wir ja noch nicht im jüngsten Tag sind, macht es sehr wohl Sinn für die Seelen der Verstorbenen zu beten. Von unserer Position aus gesehen sind sie ja noch nicht an ihrem Ziel. Eine Ausnahme sind die Seligen und Heiligen, die ganz sicher in den Himmel kommen und für die zu beten daher keinen Sinn hat. Diese können vielmehr uns helfen, die wir noch am Weg sind durch ihre Fürsprache vor Gott.
Burkl hat folgendes geschrieben:
Es gibt ja keine "Chronologie" mehr nach dem Tod. Wenn keine Läuterung einer Seele notwendig ist, dann ist der Tag des Todes, der Tag des Eintritts in den Himmel. Wie sagt Jesus zu dem neben ihm gekreuzigten Verbrecher, der sich in letzter Minute bekehrt: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein. Dieses "heute" meint einen unmittelbaren Eintritt.


Okay, das verstehe ich.
Es widerspricht sich aber für mich mit Folgendem:



Zitat:
Aus unserer zeitlichen Sicht, die wir ja noch nicht im jüngsten Tag sind, macht es sehr wohl Sinn für die Seelen der Verstorbenen zu beten. Von unserer Position aus gesehen sind sie ja noch nicht an ihrem Ziel. Eine Ausnahme sind die Seligen und Heiligen, die ganz sicher in den Himmel kommen und für die zu beten daher keinen Sinn hat. Diese können vielmehr uns helfen, die wir noch am Weg sind durch ihre Fürsprache vor Gott.


Wenn wir für die Seelen der Verstorbenen beten können, sollten sie sich ihrer aber doch bewusst sein, ansonsten hätte der Läuterungsort Fegefeuer ja keinen Sinn. Du aber schriebst, dass Du seit dem Zeitpunkt Deines körperlichen Todes schläfst, bis Jesus Dich am Jüngsten Tag erweckt.
Und was bedeutet für Dich "im Himmel" sein - ist das ein reich geistiger Zustand? Wenn ja, dann frage ich mich, wie die verklärten Körper Jesu und Maria dort existieren. Wenn nein, ist es dann schon der Zustand des Paradieses, des Neuen Jerusalem? Dann wären aber dort die Seelen der Heiligen und Seligen fehl am Platz?
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Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Liebe Minou, ich glaube, dass es eine neue Welt geben wird, an der alle teilnehmen werden, die sich würdig erweisen - sie werden dort alles sein, was sie jetzt sind und darauf aufbauend noch viel mehr.
Diese Prüfung und dieser Eintritt erfolgt nach dem Tod, also nachdem wir das Zeitliche gesegnet haben. Für den Verstorbenen gibt es daher nur mehr das Heute der Ewigkeit - dort läuft "alles auf einmal" ab, eine Reinigungskomponente wird es geben, wenn erforderlich. Man darf sich das nicht so vorstellen wie wir es gewohnt sind - erst das eine, dann das andere.
Aus unserer zeitlichen Sicht - wir sind vor dem jüngsten Tag - ist der Verstorbene noch nicht am Ziel. Hier von uns aus gesehen macht es Sinn für ihn einzutreten, dass er gut ankommt am Ziel. Gleichzeitig können wir aber auch sagen: Die Oma ist im Himmel. Denn wenn sie ein guter Mensch war, dann kommt sie dort an. Aus ihrer Perspektive ist sie schon dort.
Burkl hat folgendes geschrieben:
Für den Verstorbenen gibt es daher nur mehr das Heute der Ewigkeit - dort läuft "alles auf einmal" ab, eine Reinigungskomponente wird es geben, wenn erforderlich. Man darf sich das nicht so vorstellen wie wir es gewohnt sind - erst das eine, dann das andere.


Es mag so sein, wie Du sagst, Burkl, nur kann ich mir das leider nicht vorstellen. Die Menschen sterben ja nicht gleichzeitig, sodass "alles auf einmal" ablaufen könnte. Wo sind denn die Seelen dann bis zum Gericht Gottes? Wenn die individuelle Seele ins Jenseits geht, muss sie doch irgendwo ankommen, entweder im Fegefeuer oder im Himmel. Oder schläft sie, wie Du schon vorher geschrieben hast?
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Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten

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