Tafel der Liebe von 'Abdu'l-Bahá


Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
Hallo Minou,

für einen gläubigen Katholiken bedeutet es aber genau das wirkliche Fleisch und Blut Gottes. Gott hat nicht gesagt, "das sei mein Fleisch", sondern "das ist mein Fleisch". Deswegen wird ja auch in der Messe eine "Wandlung" von Brot und Wein zelebriert.
Für den Katholiken ist dies ein "mystisches Geheimnis"


Dankeschön
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Liebe Freunde,
ich habe diese Diskussion über die Eucharistie hierhin

http://www.geistigenahrung.org/fpost413187.html#413187

verlegt, weil sie hier nicht zum Thema passt.

Bitte dort antworten - danke !
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Liebe Minou,

danke für die Eröffnung des neuen Threads. Ich finde aber, dass die Eucharistie auch gut hier zum Thema passte. Es ging ja um die Frage, was die Liebe ist. Der Ausgang waren eben abstrakte Definitionen von Liebe, wo die die Liebe letztlich als allgemeine nicht festzumachende Begrifflichkeit erscheint, die aber keinen konkreten Bezungspunkt hat, wo man sie festmachen könnte.

Und demgegenüber glauben wir im katholischen Glauben, dass wesentliches Zeichen der Liebe die reale Nähe Gottes ist, der so nahe kommt, dass er sich sogar von uns im wahrsten Sinne "einverleiben" lassen will. Liebe ist also in der "Kommunion" mit Gott, in der mystischen Vereinigung mit seiner Substanz, die er uns hinterlasen hat, ein reales Beziehungsgeschehen, in das der Mensch hineinwachsen kann. Er wird so selbst immer mehr zur Liebe. Liebe ist ein wesenhafter Zustand, der in seiner vollkommensten Form in der Person Jesu Christi Wirklichkeit ist.
Was es heißt zu lieben, hat 'Abdu'l-Bahá uns vorgelebt.

Von früher Kindheit an bis ins Alter war er ein Gefangener und Verbannter und musste viel Elend erdulden.

Doch nichts konnte ihn davon abhalten allen Liebe zu erzeigen, auch denen die ihn hassten und übel mitspielten.

"Ein Haßgedanke muß durch einen mächtigeren Gedanken der Liebe vernichtet werden."
(Ansprachen in Paris 1911)

Diese Worte hat er nicht nur gesagt, sondern war uns darin auch ein vollkommenes Beispiel.

Schöne Grüße
Linde


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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Zitat:

Was es heißt zu lieben, hat 'Abdu'l-Bahá uns vorgelebt.


Er mag ein Liebender gewesen sein, aber dennoch war er ein Mensch mit Fehlern und Schwächen. Er ist nicht deckungsgleich mit der Liebe. Und er ist gestorben - er bedarf selbst der Erlösung vom Tod. Er kann daher niemanden erlösen.
Burkl hat folgendes geschrieben:
Er mag ein Liebender gewesen sein, aber dennoch er war ein Mensch mit Fehlern und Schwächen. Er ist nicht deckungsgleich mit der Liebe. Und er ist gestorben - er bedarf selbst der Erlösung vom Tod. Er kann daher niemanden erlösen.


Warum denkst Du das von ihm? Da er als vollkommener Mensch gilt, kann er doch auch keine Fehler gehabt haben.
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Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Zitat:
Und er ist gestorben - er bedarf selbst der Erlösung vom Tod.

schrieb Burkl


Der Tod hat für mich keinen Schrecken von dem man erlöst werden müsste.

Hier ein Gedicht von mir, das dies ausdrückt.

Tod

Wenn ich durch diese Tür gegangen bin,
dann freut euch für mich
Feiert ein Fest und seid glücklich
Dankt Gott für die Gnade die Er mir erwiesen hat
Betet für mich, wie auch ich für euch bete

Eure Tränen schenkt denen die auf Erden leiden
Umgebt sie mit eurer Liebe und Fürsorge und
bemüht euch ihr Schicksal zu erleichtern
Das wird mich glücklich machen

Seid gewiss, dass ich um euch bin
Unsere Seelen sind es die miteinander verkehren
Wenn ihr mich liebt wie ich euch, dann auf ewig


Es gibt keine Trennung zwischen euch und mir
Die Welt in der ich nun lebe ist um euch
Meine neue Welt ist inmitten eurer Welt
Noch seid ihr euch dessen nicht bewusst
Bemüht euch darum

Freut euch für mich, freut euch
Haltet mich nicht fest, dies würde meinen Fortschritt hemmen
Freut euch
Feiert ein Fest und seid glücklich
Dankt Gott für die Gnade die Er mir erwiesen hat
Betet für mich, wie auch ich für euch bete



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Bahá'u'lláh
linde hat folgendes geschrieben:
Der Tod hat für mich keinen Schrecken von dem man erlöst werden müsste.


Dss geht mir anders. Ich sterbe nicht gerne.
Burkl hat folgendes geschrieben:
Dss geht mir anders. Ich sterbe nicht gerne.

Ich sehne mich auch nicht danach. Jedenfalls noch nicht. Mit zunehmendem Alter mag das anders sein. Dennoch erschließt sich mir nicht, weshalb man der Erlösung vom Tod bedarf. Viel naheliegender erschein mir die Erwägung, dass der Tod höchstselbst die Erlösung darstellen kann.

Und weshalb stirbt du nicht gerne? Ist das nicht die Erfüllung deines Daseins? Die irdische Existenz kann doch aus katholischer Sicht nur unvollkommen sein.
Nekilotte hat folgendes geschrieben:
Dennoch erschließt sich mir nicht, weshalb man der Erlösung vom Tod bedarf.


Nach christlichem Glauben tragen wir alle die Erbsünde. Seit dem Sündenfall gibt es keinen Menschen ohne Fehler bzw. Sünden. Als Sünder aber kann man nicht zu Gott gelangen, der die reine Liebe selbst ist. Daher ist der Sünde Sold der Tod. Durch Jesu Opfertod wurden wir von diesem Tod, der als Feind betrachtet wird, erlöst, weil Jesus auferstanden ist und uns dadurch das ewige Leben möglich gemacht hat. Darum heißt es Erlösung vom Tod.

Burkl möge mich korrigieren.
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten