Tafel der Liebe von 'Abdu'l-Bahá


Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
die Frage ist ziemlich überflüssig.
Das glaubt man, wie alles im Bereich von Religionen.


Ist mir schon klar, Pjotr, aber ich stelle mir vor, dass Burkl es vielleicht aus einem bestimmten Ereignis ableiten kann.
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Hallo Minou,

er leitet das aus dem Satz "das ist mein Fleisch und das ist mein Blut" "tut dieses zu meinem Gedächtnis" ab.
Da dies wohl die wortgetreue Übersetzung der biblischen Worte ist und nicht "das soll mein Fleisch und Blut bedeuten" geht die kath. Kirche davon aus, daß dies auch die (transzendentale) Wahrheit ist. Übrigens ein Streitpunkt zwischen den verschiedenen christlichen Glaubensrichtungen.

Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
Burkl hat folgendes geschrieben:
Zunächst weil Jeses es gesagt hat: Das is mein Leib, das ist mein Blut - Ich bin bei euch bis zum Ende der Welt. Dann deckt sich diese Erfahrung des Naheseinwollens und der unzerbrechlich Treue mit dem Wesen der Liebe. Weiter lehrt es auch die Kirche so, von der Jesus gesagt hat: Wer euch hört, hört mich. Und als letztes und wichtigstes Argument: Das eigene Herz, das im Gespräch mit Jesus vor dem Tabernakel erkennt: Hier ist das Licht Gottes ganz nah und durchscheinend.


So weit ich weiß, hat Jesus das zu seinen Jüngern gesagt "Wer euch hört, hört mich" , des weiteren "Du bist Petrus, auf diesem Fels will ich meine Gemeinde aufbauen".
Ob damit auch noch die heutige Institution der Kirche gemeint ist, die seit Jahrhunderten aus fehlbaren Menschen, teilweise sogar aus Verbrechern, besteht, würde ich bezweifeln.
Wenn ich schon akzeptieren kann, dass bei der Wandlung das Brot in den mystischen, transzendenten Leib Jesu verwandelt wird, frage ich mich, ob das Brot im Tabernakel auch einmal verwandelt wurde, und jetzt auf ewig den mystischen Leib Christi darstellt? Und was hat es mit dem ewigen Licht auf sich?
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
er leitet das aus dem Satz "das ist mein Fleisch und das ist mein Blut" "tut dieses zu meinem Gedächtnis" ab.


Auch das ist mir bekannt, lieber Pjotr. Aber danke

Mir geht es eher darum, was für den Katholiken genau dieses verwandelte Brot bedeutet. Denn, wenn ich etwas zum Gedächtnis tue, dann verwandelt sich normalerweise ja die Substanz nicht.
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
Hallo Minou,

er leitet das aus dem Satz "das ist mein Fleisch und das ist mein Blut" "tut dieses zu meinem Gedächtnis" ab.
Da dies wohl die wortgetreue Übersetzung der biblischen Worte ist und nicht "das soll mein Fleisch und Blut bedeuten" geht die kath. Kirche davon aus, daß dies auch die (transzendentale) Wahrheit ist. Übrigens ein Streitpunkt zwischen den verschiedenen christlichen Glaubensrichtungen.

Pjotr Kala


Da gibt es auch ein tiefes Gebet von Thomas von Aquin. In der katholischen Kirche betet man es traditionell an allen Donnerstagen vor dem Tabernakel, weil da die Eucharistie eingesetzt wurde (Gründonnerstag). Es ist ein sehr tiefgängiges Gebet. Christus wird hier auch "Pelikan" genannt. Dieses ungewöhnliche Bild hat seinen Grund darin, dass Pelikane sich für ihre Kinder aufopfern, indem sie sie mit ihrem eigenen Fleisch und Blut füttern. Also ein Bild dafür wie weit die Liebe Gottes geht. Er "zerfleischt" sich sozusagen, um uns das Leben zu geben.

http://www.thomasvonaquin.de/Gebete.....theit_tief_verborgen.html
Minou hat folgendes geschrieben:
Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
er leitet das aus dem Satz "das ist mein Fleisch und das ist mein Blut" "tut dieses zu meinem Gedächtnis" ab.


Auch das ist mir bekannt, lieber Pjotr. Aber danke

Mir geht es eher darum, was für den Katholiken genau dieses verwandelte Brot bedeutet. Denn, wenn ich etwas zum Gedächtnis tue, dann verwandelt sich normalerweise ja die Substanz nicht.


Lies bitte das Gebet von Thomas.
Von Interesse ist in dem Zusammenhang auch die sogenannte "Brotrede" von Jesus im Johannes-Evangelium. Ganz genau ist es im Katechismus der Katholischen Kirche beschrieben, was die reale Präsenz Christi in der Eucharistie meint. Einen Grundgedanken habe ich schon ausgeführt: Liebe will unbegrenzte Nähe und Präsenz.
Hallo Minou,

für einen gläubigen Katholiken bedeutet es aber genau das wirkliche Fleisch und Blut Gottes. Gott hat nicht gesagt, "das sei mein Fleisch", sondern "das ist mein Fleisch". Deswegen wird ja auch in der Messe eine "Wandlung" von Brot und Wein zelebriert.
Für den Katholiken ist dies ein "mystisches Geheimnis" (Geheimnis des Glaubens).

Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
Im Mithras-Kult, aus dem sich Elemente des christlichen Abendmal ableiten, wird in der Tat echtes Blut und Fleisch verzehrt - jedoch von einem Stier.
Busshari hat folgendes geschrieben:
Im Mithras-Kult, aus dem sich Elemente des christlichen Abendmal ableiten, wird in der Tat echtes Blut und Fleisch verzehrt - jedoch von einem Stier.


Ich habe mich mit dem Mithras-Kult in der Schule intensiv auseinandergesetzt. Wir hatten eine Lateinlehrerin, die da sehr gut Bescheid wusste. Dieser Zusammenhang wäre mir neu.Vor allem gibt es hier keine theologischen Parallelen.
Aus dem Gebet von Thomas von Aquin:

Denkmal, das uns mahnet an des Herren Tod!
Du gibst uns das Leben, o lebendig Brot.
Werde gnädig Nahrung meinem Geiste du,
daß er deine Wonnen koste immerzu.


Hier steht von geistiger Nahrung, lieber Burkl, das kann ich nachvollziehen.


Burkl hat folgendes geschrieben:
Ganz genau ist es im Katechismus der Katholischen Kirche beschrieben, was die reale Präsenz Christi in der Eucharistie meint.


Kannst Du mir eventuell sagen, unter welchem Punkt ich da nachlesen kann?

Zitat:
Von Interesse ist in dem Zusammenhang auch die sogenannte "Brotrede" von Jesus im Johannes-Evangelium.


Darunter kann ich nichts Konkretes finden.
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten