Wie ist Gott?


Marcolo 8 hat folgendes geschrieben:
Zitat:
"Jedes wirkliche Leben ist Begegnung" hat einmal ein weiser Mensch gesagt. Ohne die personale Beziehung ist Alles - auch das Schöne - nichts.


Nun, ich würde dieser Aussage beipflichten. Beethoven hat seine Sinfonien sicher nicht nur für sich selbst komponiert. Aber auch er bediente sich der Harmonielehre.


... und hätte wohl nicht komponiert, wenn es nicht "Für Elise" und Andere gewesen wäre...

Alles Wahre, Gute und Schöne ist nur dann voll realisiert, wenn es in der personalen Beziehung seinen Platz bekommt.

Darum kommt ja Gott nach christlichem Glauben auch als der "Immanuel", der Gott-Mit-Uns, der also voll und im wahrsten Sinne Beziehung ist. Dort ist dann auch die Wahrheit, das "Erkennen" der anderen Person bringt der Wahrheit näher. Das Erkennen der Person Christi der vollen Wahrheit, weil es die göttliche Person selbst ist, der wir da begegnen.
leuthner hat folgendes geschrieben:

Ich bin der festen Überzeugung, dass es zwei gleichstarke, entgegengerichtete Kräfte gibt, die Negativität und die Positivität, wobei die positive Kraft Gott zugeordnet werden kann.

Die Negativität ist nur eine Umkehrung der Positivität aus freiem Willen heraus.
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Jedes Schicksal ist angemessen, individuell zugeschnitten, denn nichts, was Gott tut, ist sinnlos!
Burkl hat folgendes geschrieben:
Darum kommt ja Gott nach christlichem Glauben auch als der "Immanuel", der Gott-Mit-Uns, der also voll und im wahrsten Sinne Beziehung ist. Dort ist dann auch die Wahrheit, das "Erkennen" der anderen Person bringt der Wahrheit näher. Das Erkennen der Person Christi der vollen Wahrheit, weil es die göttliche Person selbst ist, der wir da begegnen.


Lieber Burkl,

die Essenz christlichen Glaubens, dass sich Jesus in Gott personifiziert (der Sohn) den Menschen zu erkennen gab, ist für einen nach Wahrheit suchenden Freidenker wie mich kein Problem. Das Problem beginnt jedoch dann, wenn die Person Jesu als einzige Möglichkeit, Gottes Nähe zu erfahren in Betracht gezogen wird. Und wenn ich deine Ausführungen richtig interpretiert habe, tendierst du genau zu dieser Ansicht.

Gott ist meiner Meinung nach am Horizont unserer Vorstellungskraft gerade noch ansatzweise "sichtbar". Als möglicher Schöpfer dessen, was manche Astrophysiker und auch Philosophen Multiversum nennen. Gottes Werk - die Schöpfung - ist gigantisch und die Menschen, Tiere und Pflanzen dieses Planeten weniger als ein Sandkorn in der Wüste. Wir sollten das demutsvoll erkennen und uns weniger im Zentrum allen Geschehens sehen. Dann sind vielleicht auch Christen in der Lage, der wahren Größe Gottes spirituell näher zu kommen, die sich eben nicht auf die Erscheinung Christi beschränkt.

Liebe Grüße, Marcolo
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Nur dem Glühwürmchen ist es immer hell genug
Lieber Marcolo, die Beziehung zu Jesus ist meines Glaubens nach nicht die einzige Möglichkeit Gott näherzukommen. Er ist aber die einzige Möglichkeit sich mit Gott zu verbinden.
Peter.Trim hat folgendes geschrieben:
leuthner hat folgendes geschrieben:

Ich bin der festen Überzeugung, dass es zwei gleichstarke, entgegengerichtete Kräfte gibt, die Negativität und die Positivität, wobei die positive Kraft Gott zugeordnet werden kann.

Die Negativität ist nur eine Umkehrung der Positivität aus freiem Willen heraus.

Tja, liebe Peter,

allerdings weiß ich nicht ob das immer so ist: "aus freiem Willen".
Ein Kind daß in einer lieblosen Familie, ohne Zuneigung aufwächst, womöglich auch noch brutal behandelt wird, wird keine großen Gefühle entwickeln können. Weil es ein 'liebevolles' Verhalten gar nicht kennen lernt.
Ich glaube schon daß Mitgefühl zum großen Teil auch anerzogen ist, oder vielleicht besser gesagt- vorgelebt.
Ein Mensch der 'Gefühlskalt' ist (was ja leider in der Berufswelt oft verlangt wird) hat keine Gewissensbisse wenn er Entscheidungen trifft/treffen muß - die anderen schaden.
Diese "Ellbogenmentalität" fällt diesen Menschen nicht schwer. Weil sie gar nichts dabei 'empfinden'. Und gerade solche Menschen werden gerne als "Führungskräfte" eingesetzt ... und dafür auch noch sehr oft bewundert.

Aber vermutlich ist es eben so daß das sog. "Böse" doch immer irgendwie, von irgend jemandem - gelebt werden muß - in unserer dualen (oder ist es die polare?) Welt.

LG Rose
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"Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen".

*Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi*
Rosenrot hat folgendes geschrieben:
Ich glaube schon daß Mitgefühl zum großen Teil auch anerzogen ist, oder vielleicht besser gesagt- vorgelebt.


Genau das ist der Punkt. Und in meiner Eigenschaft als kritischer Betrachter des Weltgeschehens ... ... gehe ich einen Schritt weiter und behaupte: Aus eben diesen Gründen sind machtgierige Globalisten daran interessiert, familiäre Strukturen (emotional-ethische Bindungen) auseinander zu dividieren. Gender-Mainstreaming (das, was wirklich dahintersteckt - nicht die eher harmlos klingende Propaganda-Definition) ist dafür ein effektives Instrument.

LG, Marcolo
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Nur dem Glühwürmchen ist es immer hell genug
Da das hier ein Thread über Gott ist möchte ich nicht so sehr auf Deinen Beitrag eingehen, lieber Marcolo.
Mit Gender-Mainstreaming kann ich nicht viel anfangen. Falls es da um Homosexualität geht kann ich nur so darauf reagieren: wieso sollen Homosexuelle nicht auch Liebe und Mitgefühl vorleben können?
Vielleicht sogar noch eher als der "typische" Vater: streng, nicht so sensibel (schon in der Kindheit: "stell Dich nicht so an"), die "typische" Mutter: sanft und alles verzeihend, umsorgend und nachgiebig. Ist es nicht so daß beide Geschlechter im Laufe der Zeit diese Eigenschaften an sich erkennen sollen und - leben?
Ich hab keine Ahnung ob deswegen die Geschlechter immer ähnlicher werden und Familien dadurch zerstört werden. Im Gegenteil würde ich meinen.
Wenn die Menschen grundsätzlich "Gefühlvoller" werden, lassen sie sich auch nicht so leicht verführen von - zerstörerischen Machthabern, wie Du befürchtest.

LG Rose
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*Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi*
Rosenrot hat folgendes geschrieben:
Da das hier ein Thread über Gott ist möchte ich nicht so sehr auf Deinen Beitrag eingehen, lieber Marcolo.
Mit Gender-Mainstreaming kann ich nicht viel anfangen.


Ja, es ist ein Thread über Gott. Und Gender-Mainstreaming ist u.a. eine Initiative gegen Menschen mit christlich geprägten Wertvorstellungen.
Darauf habe ich mich bezogen.
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Nur dem Glühwürmchen ist es immer hell genug
Peter.Trim hat folgendes geschrieben:
leuthner hat folgendes geschrieben:

Ich bin der festen Überzeugung, dass es zwei gleichstarke, entgegengerichtete Kräfte gibt, die Negativität und die Positivität, wobei die positive Kraft Gott zugeordnet werden kann.

Die Negativität ist nur eine Umkehrung der Positivität aus freiem Willen heraus.


Lieber Peter.Trim!

Das mag stimmen oder auch nicht, denn handeln und unterlassen wir Menschen wirklich aus freien Stücken!

Wenn ich Nachrichten sehe und höre, so scheint es als ob die Negativität die Oberhand gewinnt, und der Mensch nichts aus der Vergangenheit lernt. Oder ist das ein falscher Eindruck?

Alles Liebe

Erich
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Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!
Burkl hat folgendes geschrieben:
Lieber Marcolo, die Beziehung zu Jesus ist meines Glaubens nach nicht die einzige Möglichkeit Gott näherzukommen. Er ist aber die einzige Möglichkeit sich mit Gott zu verbinden.


Lieber Burkl!

Ich kenne noch eine Möglichkeit sich mit Gott zu verbinden. Sie lautet Sahaja Yoga ( u.a. www.sahajayoga.at ).

Alles Liebe

Erich
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