Psychisch krank wenn man am Sinn des Lebens zweifelt


Der Sinn des Lebens,

ist so individuell und vielleicht sogar einzigartig wie jeder Mensch einzigartig ist.
Der Eine muß die Welt aus den Angeln heben, der Andere tut nichts ... läßt tun. Schwer verständlich für aktive Menschen ...
den Sinn zu finden ist nicht so einfach ...

vielleicht ist es schon sinnvoll morgends gut gelaunt zu sein - das steckt an.
Ehrliche, gute Laune (die einem oft genug abhanden kommen kann) kann das Leben sehr "sinnvoll" machen.

Einen angenehmen "sinnvollen" Tag allen Usern hier
Rose
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"Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen".

*Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi*
@ Busshari
Zitat:
Das ist unwissenschaftlicher, dümmlicher NS-Sozialdarwinismus.
Man liest, dass Du keine Ahnung vom Leben hast...
Wie geschrieben, geh mal hinaus in die Natur und Du wirst sehen was dort für ein Krieg herrscht...
Und wenn dein Leben kein Kampf ist, dann lebst Du nicht, sondern lässt dich einfach treiben - ist natürlich auch eine Art zu leben...

Mir geht es gut in meinem Leben, trotzdem führe ich täglich meine kämpfe aus, kaum ist der eine gewonnen oder verloren, wartet der nächste "Feind" hinter der nächsten Ecke...

Aber wer in seinem Leben nicht bereit ist, sich seinem Kampf - Probleme - zu stellen, hat schon verloren...

Viele jammern einfach, weil sie zu schwach sind und von den anderen Hilfe erwarten...
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„Tiere sind meine Freunde, und ich esse meine Freunde nicht.“

George Bernard Shaw
@Gralsbote

Zitat:
Man liest, dass Du keine Ahnung vom Leben hast...


Na endlich sagt es mir mal jemand.

Zitat:
Wie geschrieben, geh mal hinaus in die Natur und Du wirst sehen was dort für ein Krieg herrscht...


Manche Tiere haben natürliche Fressfeine, mache nicht. Das ist doch kein Krieg. Es überleben auch nicht die Starken und es sterben nicht die Schwachen, es heißt "survival of the fittest" - die am besten angepassten. Hier liegt dein wissenschaftlicher Fehler.

Zitat:
Und wenn dein Leben kein Kampf ist, dann lebst Du nicht, sondern lässt dich einfach treiben - ist natürlich auch eine Art zu leben...


Und hier überträgst du etwas, das ohnehin falsch ist, auf eine ganz andere Situation. Der Mensch ist ein soziales Wesen, weil der "starke" Löwe in der Savanne vermeidlicher Herrscher ist, heißt das noch lange nicht, dass innerhalb einer Gesellschaft oder gar zwischen Gesellschaften sich die stärkere durchsetzt. Diese Annahme ist in der Tat dümmlicher NS-Sozialdarwinismus.

Das Gegenteil von Kampf ist nicht treiben lassen, sondern nicht kämpfen (zu müssen). Nicht siegen zu müssen, nicht verlieren zu müssen.

Zitat:
Mir geht es gut in meinem Leben, trotzdem führe ich täglich meine kämpfe aus, kaum ist der eine gewonnen oder verloren, wartet der nächste "Feind" hinter der nächsten Ecke...


Die äußere Welt ist auch immer ein Spiegel für die innere Welt.

Zitat:
Aber wer in seinem Leben nicht bereit ist, sich seinem Kampf - Probleme - zu stellen, hat schon verloren...


Oh, nur weil ich das Leben nicht als Problem oder Kampf sehe, heißt das nicht, dass ich Aufgaben hätte, die es zu lösen gilt.

Zitat:
Viele jammern einfach, weil sie zu schwach sind und von den anderen Hilfe erwarten...


Wir leben ja in einer Sozialgemeinschaft, in der man sich Gegenseitig hilft und nicht bekriegt.
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Man kann Gläubige nicht überzeugen, da ihr Glauben nicht auf Beweisen beruht, sondern auf dem tiefen Bedürfnis zu glauben. - Carl Sagan.

Die Wahrheit siegt nie, ihre Gegner sterben nur aus.
@ Busshari

Da... man sieht es doch, dass auch Du schon verloren hast...

Man lässt sich einfach treiben, und wenn dann die ersten Steine den Weg unpassierbar machen, kommt das Gejammere und man erwartet Hilfe...

Ich habe mir eine Firma aufgebaut - und dies nicht mit Jammern, sondern mit viel Energie und musste manche Kämpfe ausfechten - und kämpfe Heute immer noch - und würde ich nicht kämpfen, hätten meine Mitarbeiter bald keinen Job mehr...

Genau das ist es, auch der Mensch hat Fressfeinde, die einen werden gefressen die anderen werden Satt, wie der Löwe über die Savanne herrscht, herrscht der Reiche und frisst die armen... wer nicht aufsteht bleibt eben liegen...

Viele Menschen hätten die Möglichkeit etwas aus ihrem Leben zu machen, aber viele sind einfach zu Faul dazu...

Ich habe auch schon Menschen geholfen, die wenigsten haben begriffen, dass wenn man mehr will auch mehr leisten muss - ohne Kampf wird auch der Löwe nicht satt - darin liegt der Sinn des Lebens...

Aber es ist leicht zu sagen, Ich kämpfe nicht, wenn es mir schlecht geht, ist schon jemand da, der mir hilft... etwas schwach oder nicht...?

Es liegt also meistens im nicht wollen, als im nicht können...
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„Tiere sind meine Freunde, und ich esse meine Freunde nicht.“

George Bernard Shaw
Gralsbote hat folgendes geschrieben:
@ Busshari

Da... man sieht es doch, dass auch Du schon verloren hast...

Man lässt sich einfach treiben, und wenn dann die ersten Steine den Weg unpassierbar machen, kommt das Gejammere und man erwartet Hilfe...

Bisher habe ich Steine immer überstiegen oder bin ihnen ausgewichen. War ein Weg unpassierbar habe ich mir einen anderen gesucht. Ich habe aber noch nie mit Steinen gekämpft. Wichtig ist am Ziel anzukommen.

Gralsbote hat folgendes geschrieben:

Ich habe mir eine Firma aufgebaut - und dies nicht mit Jammern, sondern mit viel Energie und musste manche Kämpfe ausfechten - und kämpfe Heute immer noch - und würde ich nicht kämpfen, hätten meine Mitarbeiter bald keinen Job mehr...

Habe ich auch. Kämpfen ist mir in dem Zusammenhang aber eher fremd. Ich agiere und reagiere. Problemen begegne ich mit Lösungen. Konkurrenz sehe ich als Mitbewerber. Mitbewerber bringen Synergie. Ich habe ein Team - "Angestellter" ist nur ein Begriff für Behörden. Ich freue mich auf den Mindestlohn.

[quote="Gralsbote"]
Genau das ist es, auch der Mensch hat Fressfeinde, die einen werden gefressen die anderen werden Satt, wie der Löwe über die Savanne herrscht, herrscht der Reiche und frisst die armen... wer nicht aufsteht bleibt eben liegen...
[quote/]
Kannibalismus ist mir nicht bekannt. Geschöpfe anderer Art essen wir dagegen auch. Mir ist auch nicht bekannt, dass Löwen sich von Löwen ernähren. Innerhalb einer Art geht es meist um Revierkämpfe und damit um Resourcen - meistens Nahrung. Diese Revierkämpfe enden aber selten tödlich.

[quote="Gralsbote"]
Viele Menschen hätten die Möglichkeit etwas aus ihrem Leben zu machen, aber viele sind einfach zu Faul dazu...
[quote/]
Ein Teil hätte die Möglichkeit wirtschaftlich Erfolgreich zu sein. Einige mögen wirklich zu faul sein. Ich behaupte aber mal, dass das die wenigsten sind. Ob man dies aber nun als Sinn des Lebens bezeichnen kann, wage ich zu bezweifeln.

[quote="Gralsbote"]
Ich habe auch schon Menschen geholfen, die wenigsten haben begriffen, dass wenn man mehr will auch mehr leisten muss - ohne Kampf wird auch der Löwe nicht satt - darin liegt der Sinn des Lebens...
[quote/]
Ohne Jagd wird der Löwe nicht satt. Löwe gegen Gazelle kann man wohl kaum als Kampf bezeichnen. Die Hyäne wird auch ohne Jagd satt. Pflanzenfresser sowieso.

Zu dem Löwenvergleich habe ich übrigens noch ein schönes Zitat vom Kabarettisten Volker Pispers:

Ein Löwe. Der jagt eine Antilope, frisst sie und legt sich in die Sonne und genießt das Leben. Das ist ein Leben…
Der Löwe kommt doch nicht auf die Idee zu sagen: „Moment mal, ich hab für die Antilope jetzt 10 Minuten gebraucht, und wenn ich mich jetzt ran halte schaffe ich heute noch 6… dann kann ich morgen frei machen!“
Der Löwe ist doch nicht blöd, der hat doch nicht BWL studiert.
Er weiß ganz genau, an seinem freien Tag wird er einen Kühlschrank bauen müssen um die Antilopen frisch zu halten. An seinem nächsten freien Tag muss er dann noch mehr Antilopen jagen, die er dann eintauscht gegen den Strom um den Kühlschrank zu betreiben. Deswegen legt der Löwe sich in die Sonne und genießt das Leben.
Nur der Mensch, der lässt sich einreden, dass er jedes Jahr noch mehr Antilopen erlegen muss, um sich jedes Jahr das neueste Kühlschrankmodell leisten zu können.
Zitat: Volker Pispers http://www.youtube.com/watch?v=xcROZ6NxIi0.

[quote="Gralsbote"]
Aber es ist leicht zu sagen, Ich kämpfe nicht, wenn es mir schlecht geht, ist schon jemand da, der mir hilft... etwas schwach oder nicht...?
[quote/]
Ich finde es immer sehr löblich, wenn jemand sagt "Ich kämpfe nicht"
Generell finde ich, wir Menschen sollten schon einen höheren Anspruch an unser Leben stellen als ein Löwe oder ein anderes Tier. Für ein durch Geld, Anwälte und Waffen ergänztes Gesetz des Dschungels hätten wir nun wirklich nicht von den Bäumen herunter steigen müssen.

Liebe Grüße
Nadja
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GUNKL: Wüstenreligionen, Wissen, Respekt und Kränkungen
http://www.lsvd.de
Humanistischer Pressedienst
Gegen religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz
@ Gralsbote


Zitat:
Da... man sieht es doch, dass auch Du schon verloren hast...


Ich bin auch mal gescheitert, klar. Ich sehe das aber nicht als Niederlage. Verlust oder persönliche Niederlage, sondern als Erfahrung, aus der ich lernen kann. Ich musste mich auch anstrengen, um meine Ziele zu erreichen, aber ich sehe das nicht als Sieg über jemanden oder etwas, sondern als Erfolg, als Erfahrung.

Zitat:
Genau das ist es, auch der Mensch hat Fressfeinde, die einen werden gefressen die anderen werden Satt, wie der Löwe über die Savanne herrscht, herrscht der Reiche und frisst die armen... wer nicht aufsteht bleibt eben liegen..


Und diese fehlerhafte Abstraktion wird der Realität nicht gerecht.

Zitat:
Viele Menschen hätten die Möglichkeit etwas aus ihrem Leben zu machen, aber viele sind einfach zu Faul dazu...


Das kommt darauf an, wie du Erfolg bemisst. Manche müssen eine Firma Gründen und fühlen sich nur als Chef, der gebraucht wird und Macht über die Existenz anderer hat wirklich wohl, andere sind mit einem Leben als Beamter im mittleren Dienst völlig zufrieden und glücklich.

Zitat:
ohne Kampf wird auch der Löwe nicht satt - darin liegt der Sinn des Lebens...


Satt werden ist dein Sinn, aber das kann man nicht generalisieren. Manche haben nicht den Hunger, den du hast. Manche kämpfen in der Arena um das größte Stück Fleisch, manche sitzen mit einem Butterbrot am Rand und gucken sich glücklich und zufrieden das Spektakel an.

Zitat:
Aber es ist leicht zu sagen, Ich kämpfe nicht, wenn es mir schlecht geht, ist schon jemand da, der mir hilft... etwas schwach oder nicht...?


Es gibt zurecht ein soziales Sicherungssystem in diesem Land - einer der größten Fortschritte der Menschheit. Die wenigsten wollen es in Anspruch nehmen, auch diejenigen, die es tun müssen. Der größte Teil der Menschen in diesem Land möchte auf einigen Beinen stehen und nicht dauerhaft auf Hilfe angewiesen sein. Das man sie bekommt, wenn man sie braucht, macht dieses Land und seine Gesellschaftsform so wunderbar.
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Man kann Gläubige nicht überzeugen, da ihr Glauben nicht auf Beweisen beruht, sondern auf dem tiefen Bedürfnis zu glauben. - Carl Sagan.

Die Wahrheit siegt nie, ihre Gegner sterben nur aus.
@ NadjaB

Denk doch nicht so Quadratisch und schwarz/weiss...
Eine Metapher ist ein Ausdruck, der statt des wörtlich Gemeinten etwas bezeichnet, das ähnlich ist.
Ich habe auch schon Konkurrenten "gefressen" aber der "Boss" und die "Mitarbeiter leben noch"...

Meine Mitarbeiter leben nicht von einem Mindestlohn, ich habe Innovative und treue Mitarbeiter, und die verdienen sogar sehr gut...

Volker Pispers ist doch der grösste Dummschwätzer Europas, was der rauslässt - da sieht man wie geistig Arm viele Menschen sind - seinen Mitarbeiter würde ich nicht mal die Hälfte eines Mindestlohnes geben...

Übrigens viele Revierkämpfe enden tödlich...
Denn wenn ein alter Löwe sein Rudel verlassen muss, findet dieser nur schwerlich Anschluss zu einem anderen Rudel - meist gar nicht - und verhungern...

Wenn ihr den "Sinn des Lebens" nicht findet ja, dann hat das "Leben keinen Sinn"...
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„Tiere sind meine Freunde, und ich esse meine Freunde nicht.“

George Bernard Shaw
Busshari hat folgendes geschrieben:
Manche kämpfen in der Arena um das größte Stück Fleisch, manche sitzen mit einem Butterbrot am Rand und gucken sich glücklich und zufrieden das Spektakel an.




Den Spruch merke ich mir.
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Locker bleiben, Maß halten (frei nach Aristoteles)
Ich denke, da gebe ich mich auch mit einem Butterbrot zufrieden, bevor ich irgendwie meinen Körper oder Andere im Kampf um ein Schnitzel oder eine Wurst oder Sonstiges verletze
gralsbote hat folgendes geschrieben:
Die einen sind nunmal die starken, die anderen die schwachen, das ist in der Natur auch nicht anders - die schwachen werden von den starken gefressen...

Wie verträgt sich das eigentlich mit deiner Auffassung, dass derjenige der Fleisch isst, ein Mörder sei?