Homosexualität und Rechte?


Hallo,
theologische Argumente mal nicht erwähnt, nur sozial, staatlich und volkswirtschaftlich. Die Ehe von Mann und Frau ist der ( juristisch-gesellschaftliche ) Rahmen für eine Familie mit gemeinsamen Kindern.

Die moderne Zeit mit Empfängnisverhütung und vielen Scheidungen ändert nichts am Prinzip, ausserdem führt Ehe auch immer noch zu mehr als 2/3 zu gemeinsamen Kindern.

Von daher gibt es wenig Grund die prinzipiell andere Sache Homosexualität als persönlich-egoistisch-emotionale Privatangelegenheit der hedonistischen Lebensgestaltung unter das Konstrukt Ehe zu lassen.

Macht was ihr wollt, dazu habt ihr alle Rechte, kein staatlicher Handlungsbedarf, MANN und FRAU seid ihr aber nicht, also trifft Ehe usw. nicht zu.
Weinberg hat folgendes geschrieben:
Von daher gibt es wenig Grund die prinzipiell andere Sache Homosexualität als persönlich-egoistisch-emotionale Privatangelegenheit der hedonistischen Lebensgestaltung unter das Konstrukt Ehe zu lassen.


Die Schwierigkeit in der Beurteilung liegt meines Erachtens darin, dass keiner außer die Betreffenden selbst sagen kann aus welchen Beweggründen und Umständen eine homosexuelle Beziehung zustande kam, wie intensiv die Liebe zum konkreten Partner ausgeprägt ist und mit welcher gesellschaftlichen Verantwortung Homosexuelle umgehen. Denn das ist sicher von Fall zu Fall verschieden.

Dass sich verantwortungslos und exzessiv ausgelebte Homosexualität auch negativ auf die heterosexuelle Mehrheit auswirken kann, wissen wir seit eine überschaubare Anzahl homo- und teilweise bisexueller Männer unter Verwendung von Poppers und ähnlicher Drogen AIDS-assoziierte Symptome zeigte und dabei eine Spirale obskurer, gesundheits- und lebensbedrohlicher Maßnahmen auslöste, von denen in erster Linie Pharmakonzerne Milliardengewinne machten, Kondomhersteller Freudentänze veranstalteten und jede Menge Trittbrettfahrer der HIV / AIDS - Kampagne daraus persönliche Vorteile zogen. Das Credo dieser "neuen Pseudoreligion" lautete in etwa so: "Als Gott den Menschen mit Fortpflanzungsorganen ausstattete, hat er dabei wohl das Kondom vergessen. Dieses Versäumnis der Natur gilt es umgehend zu korrigieren."

Weil diese Kampagne besonders auch in Europa sehr erfolgreich verlief, wirkte sich die medienwirksame "Trennwandphilosophie" (neben anderen Einflussfaktoren) entsprechend negativ auf die Geburtenrate aus. Und da sich faktenbasierte Aufklärung über die tatsächlichen Zusammenhänge allemal als geschäftsschädigend erwies, bliesen Verbalkeulen bewaffnete Lobbyisten und deren Stallburschen zum Sturm auf die Barrikaden. Eines ihrer beliebtesten Wurfgeschosse war AIDS-Leugner und wem dies in voller Breitseite traf, konnte sich nicht mehr unbeschadet in der Öffentlichkeit zeigen. Und bis heute hat sich kaum etwas daran geändert.
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Nur dem Glühwürmchen ist es immer hell genug
Weinberg hat folgendes geschrieben:
Die moderne Zeit mit Empfängnisverhütung und vielen Scheidungen ändert nichts am Prinzip, ausserdem führt Ehe auch immer noch zu mehr als 2/3 zu gemeinsamen Kindern.

Von daher gibt es wenig Grund die prinzipiell andere Sache Homosexualität als persönlich-egoistisch-emotionale Privatangelegenheit der hedonistischen Lebensgestaltung unter das Konstrukt Ehe zu lassen.


Eine Ehe hat nicht gesellschaftspolitische Aufgaben zu erfüllen, sie ist eine ausschließliche Privatangelegenheit zwischen zwei Menschen, nämlich das Sich-Gegenseitig-Versprechen mit diesem Partner den Rest seines Lebens verbringen zu möchten.
Natürlich hat man als Ehepartner auch andere Rechte und Vergünstigungen als als "in wilder Ehe" zusammenlebende Paare.
Aber auch bei heterosexuellen Paaren maßt sich niemand an, den Wert oder die Nützlichkeit der Ehe für die Gesellschaft überhaupt zur Debatte zu stellen - ansonsten könnte man Paaren, die keine Kinder wollen oder haben können sowie Paaren, die ein gewissen Alter überschritten haben mit den gleichen Gründen eine Heirat verwehren.
Denn auch in diesen Fällen ist unter dem Gesichtspunkt der "Ehe als Keimzelle der Familie" diese völlig unnötig und schlicht eine
Zitat:
persönlich-egoistisch-emotionale Privatangelegenheit der hedonistischen Lebensgestaltung

Und - auch bei homosexuellen Paaren gibt es den Wunsch nach Kindern - nur ist es eben aus ziemlich offensichtlichen Gründen nicht leicht umzusetzen.
Hallo,
und Widerspruch, Ehe ist keineswegs in diesem Staat eine reine Privatanglegenheit.
Achtet mal bitte auf die Strukturen und Abläufe im standesamt während der Eheschließung.

1. Eine öffentliche Anglegenheit, sofern jemand Paltz hat ist Zutritt zu gewähren, das Paar gibt ÖFFENTLICH bekannt mit allen gegenseitigen Rechten und Pflichten verbandelt zu sein.

( siehe auch USA-Zeremonie, wer was dagegen ist möge JETZT Einspruch erheben oder künftig immer schweigen )

2. Das Paar selbst schließt die Ehe durch beiderseits beantwortet der Frage nach dem Wollen mit "Ja".

Der Standesbeamte BEURKUNDET dann öffentlich nur den Vorgang.

Allgemein pragmatisch,

Sowol biologisch Unfruchtbare konnten die Ehe schließen, war und ist aber ein Grund zur Annulierung ( nicht Scheidung ! ) auf Wunsch auch nur eines Partners. Das wurde und wird aber nicht im Vorfeld geprüft, es wird bei der Kombination Mann und Frau eben als weit überwiegende Möglichkeit angenommen mit den gemeinsamen Kindern.

Homosexuelle können aber prinzipiell keine geminsamen Kinder bekommen, hier immer zu 100%, bei heterosexualität die Ausnahme.

Senioren, in der Praxis zeigt sich daß oft Stiefkinder dabei eine Beteiligung haben.


Praxistipp für Homosexuelle, Vollmachten für Ärzte und Behörden lassen sich "wasserdicht" beim Notar erledigen.

Erbrecht:

Ohne gemeinsame Kinder und ohne Erziehungszeit für gemeinsame Kinder gibt es keinen Grund den "besten Freund" erbschaftssteuerrechtlich besser zu stellen als die Geliebte oder den Lover..

Krankenkasse, Lohnsteuer,
ein Single-Elternteil der mit dem berufslosen Sohn oder Tochter, umgekehrt auch arbeitende Tochter und rentenloser Senior wird weder steuerlich noch krankenversicherungsmäßig berücksichtigt.
Zitat:
Sowol biologisch Unfruchtbare konnten die Ehe schließen, war und ist aber ein Grund zur Annulierung ( nicht Scheidung ! ) auf Wunsch auch nur eines Partners.


Eine Annulierung ist in diesem Fall nur möglich, wenn der unfruchtbarer oder impotenter Partner dies gewusst und geheimgehalten hat, ansonsten nicht.

Zitat:
Eine öffentliche Anglegenheit, sofern jemand Paltz hat ist Zutritt zu gewähren, das Paar gibt ÖFFENTLICH bekannt mit allen gegenseitigen Rechten und Pflichten verbandelt zu sein.


Man kann sich auch auf Wunsch in ganz privatem Rahmen trauen lassen. Niemand hat ein Recht darauf, einer standesamtlichen Trauung gegen den Willen und Wunsch des Paares beizuwohnen. Trauzeugen sind nicht notwendig.
Auch öffentliche Aushänge werden inzwischen ncht mehr gemacht. Diese Praxis entstammt noch aus dem Kirchenrecht, soweit ich weiß, als Ehehindernisse (wie z.B. eine schon bestehende Ehe) nicht sicher abgeklärt werden konnten.

Zitat:
( siehe auch USA-Zeremonie, wer was dagegen ist möge JETZT Einspruch erheben oder künftig immer schweigen )


USA halt.
Spielt hier glaube ich keine Rolle ob es in anderen Ländern andere Richtlinien gibt.

Zitat:
Homosexuelle können aber prinzipiell keine geminsamen Kinder bekommen, hier immer zu 100%,


Trotzdem können homosexuelle Paare durchaus eine Familie gründen, auch wenn die Möglichkeiten hierzulande (momentan noch) beschränkt sind.



Zitat:
Praxistipp für Homosexuelle, Vollmachten für Ärzte und Behörden lassen sich "wasserdicht" beim Notar erledigen.


Vollmachten und Vergünstigungen werden nicht mehr und auch nicht weniger ein Heiratsgrund sein als bei heterosexuellen Paaren. Denen könntest du den gleichen Tipp geben.

Praxistipp für dich: Einfach nicht mehr mit der gegebenen Realität kollidieren.

Es gehört zur europäische Menschenrechtskonvention.

Zitat:
„Die gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaft fällt in den Schutzbereich des Art. 8 Abs. 1 EMRK hinsichtlich des Anspruchs auf Achtung des Privatlebens."


Aus welchen Gründen auch immer ein homosexuellen Paar beschließt, die Ehe einzugehen, niemand hat das Recht, ihm dieses anzusprechen. Wir sind doch nicht mehr im Mittelalter.

Was stört dich so an der Möglichkeit der gleichgeschlechtlichen Ehe?
Wobei es eventuell genug Ehen gibt, wo keine Kinder sind und andererseits Scheidungen oder grundsätzlich Nichtheiratungen mit Kindern.
Rechte für Sodomiten ("Homosexuelle") sind immer Sonderrechte und immer ungerecht. Zudem ist das Aufblühen der Sodomie innerhalb einer Gesellschaft stets ein Zeichen ihrer fortgeschrittenen Dekadenz und ihres nahenden Untergangs.
Ein Mensch, der nicht durch diverse moderne widernatürliche Ideologien verdorben wurde, weiß sehr genau, dass Sodomie und andere Formen der Unzucht nichts Heilsames, sondern nur Verderbliches an sich haben. Wie jeder Mensch sehr wohl aus der Natur heraus wissen kann, dass es einen Schöpfergott gibt, kann er ebenso erkennen, dass diese Art der Unzucht eine Störung der natürlichen Ordnung ist. Denn jeder versteht ungeachtet seiner Religion oder Bildung, dass der Mensch als Mann und Frau geschaffen worden ist und dass nur eine Verbindung zwischen Mann und Frau sinnvoll und richtig ist und dass der primäre Zweck dieser Verbindung durchaus die Weitergabe des Lebens ist. Dies ist bei Sodomiten völlig ausgeschlossen. Dennoch will der perverse Mensch es nicht wahrhaben (obwohl er es weiß), deshalb giert es ihn nach zerrütteten Verhältnissen, aus denen er Kinder "adoptieren" kann. Das wiederum zeugt davon, dass es der Natur der ehelichen Verbindungen entspricht, Leben weiterzugeben. Besondere Rechte für Personen mit diesen Leidenschaften zu fordern, heißt Unordnung, Ausbeutung, Verrohung, damit aber Unrecht zu fördern.
Hallo Damasus,
es geht um gleiche Rechte für sexuelle Randgruppenin einer saekularen Gesellschaft, nicht um deren moralische Bewertung.
Was "heilsam" in einer Gesellschaft ist, wurde und wird immer kontrovers diskutiert werden. Tatsache ist, die sexuellen Randgruppen hat es und wird es höchstwarscheinlich immer geben und sie haben auch immer einen, wenn auch nicht besonders auffälligen Teil" zur Weiterentwicklung der Gesellschaft beigetragen.
Die "Weitergabe des Lebens" wird zwar weiterhin ein starker Zweck der Sexualität bleiben, zunehmend werden aber künstliche Befruchtung, Leihmutterschaft und Genoptimierung an Einfluß gewinnen. Für die damit entstehenden Problemfelder haben die meisten traditionellen Religionen keine Antworten (außer der vollständigen Ablehnung).
Wenn die saekulare Gesellschaft sich diesen Fragen nicht stellt, entsteht ein rechtsfreier Raum und es kann passieren, daß die Sprößlinge im Jahre 2100 ihre Eltern fragen, warum sie denn nicht genoptimiert wurden.
[quote]Dennoch will der perverse Mensch es nicht wahrhaben (obwohl er es weiß), deshalb giert es ihn nach zerrütteten Verhältnissen, aus denen er Kinder "adoptieren" kann. Das wiederum zeugt davon, dass es der Natur der ehelichen Verbindungen entspricht, Leben weiterzugeben. Besondere Rechte für Personen mit diesen Leidenschaften zu fordern, heißt Unordnung, Ausbeutung, Verrohung, damit aber Unrecht zu fördern.

Zitat:
Dennoch will der perverse Mensch es nicht wahrhaben (obwohl er es weiß), deshalb giert es ihn nach zerrütteten Verhältnissen, aus denen er Kinder "adoptieren" kann. Das wiederum zeugt davon, dass es der Natur der ehelichen Verbindungen entspricht, Leben weiterzugeben. Besondere Rechte für Personen mit diesen Leidenschaften zu fordern, heißt Unordnung, Ausbeutung, Verrohung, damit aber Unrecht zu fördern.


gg, keine Angst, selbst unter den Homosexuellen gibt es nur einen kleinen Teil, der unbedingt Kinder haben will. Darin kann ich nun wirklich
keinen staatsgefärdenden Einfluß finden, zumal diese Kinder meist sehr tolerant erzogen werden und nicht so einseitig wie es z.B. in etlichen religiösen Sekten vorkommt. Außerdem wäre es bedeutend effektiver für die Gesellschaft, den Kindesmißbrauch in der normalen heterosexuellen Mehrheit in den Griff zu bekommen. Liebe und Befähigung, ein Kind zu erziehen ist nicht unbedingt an das Geschlecht oder das Sexualleben der Partner gebunden, das zeigen eindeutig die Statistiken von Kindes-Mißhandlung und -Mißbrauch.

Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
Damasus hat folgendes geschrieben:
Dennoch will der perverse Mensch es nicht wahrhaben (obwohl er es weiß), [...]


Danke für die Portion christlicher Nächstenliebe...

Liebe Grüße
Nadja
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GUNKL: Wüstenreligionen, Wissen, Respekt und Kränkungen
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Humanistischer Pressedienst
Gegen religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz