PRINZIPIEN DES LEBENS - Streben und Begehren:


Das, was Gott genannt wird, ist die EINHEIT von LEBEN (Geist) und PRINZIP (Seele).
Ein LEBENDIGES PRINZIP - ein LEBENSPRINZIP.

Geist ist LEBENDIGE VORSTELLUNG (veränderlich). Seele ist TOTES PRINZIP (unveränderlich). Lebendige Vorstellung ALLEINE ist NICHTS, ein Totes Prinzip ALLEINE ist NICHTS, doch die EINHEIT von BEIDEN ist ALLES! Darum gehören diese gegensätzlichen Pole auch zusammen und bilden eine EINHEIT. Denn nur der GEIST, kann das PRINZIP BELEBEN!

Bibel:
Am Anfang war das Wort.
Das Wort war in Ihm, und in Ihm war das Wort.
Und das Wort ward Fleisch geworden.

Für heutiges Verständnis:
Am Anfang war eine VORSTELLUNG des GEISTES.
Die geistige Vorstellung war im PRINZIP (SELBST), und im PRINZIP war die geistige Vorstellung.
Und die geistige Vorstellung (vom (SELBST) Prinzip) ist Fleisch (Materie - Körper) geworden.

Daraus wird "ersichtlich", daß dieser universelle Gott, eine LEBENDIGE VORSTELLUNG von einem universellen PRINZIP als SEINZUSTAND ist.
Somit sollte auch verständlich werden, daß dieser Gott von der Wissenschaft NIE nachgewiesen werden kann - denn eine geistige Vorstellung ist nicht nachweisbar, und wird auch nie nachweisbar sein! Daher erübrigt sich auch jede Frage nach einem BEWEIS für die Existenz eines Gottes.

Diese göttliche EINHEIT kann nicht bewiesen, sondern nur ERKANNT werden.

Doch, da dieses Prinzip zu Materie und Fleisch wurde, ist dieses Prinzip folglich in der materiellen Welt (im ganzen Universum) VERANKERT und zu ERKENNEN. Dafür muß es aber einen ERKENNENDEN geben. Dieser Erkennende ist der göttliche Geist, der die Materie nach SEINER VORSTELLUNG formt, und diese BELEBT.

Aus dieser Erkenntnis ergibt sich, daß die ganze Evolution (Weiterentwicklung) der materiellen Welt, auf der WACHSENDEN ERKENNTNIS des Geistes in der Materie (dem jeweiligen Körper) beruht.

Die Wissenschaft spricht von einem "Urknall", durch den das Universum entstand. In Wahrheit war das sicherlich kein Knall, sondern die MATERIALISIERUNG einer GEISTIGEN VORSTELLUNG. Auch hier ist die Wissenschaft noch meilenweit davon entfernt, einen BELEBENDEN Geist in der materiellen Natur anzuerkennen und zu akzeptieren. Sie behauptet felsenfest, die MATERIE entwickle sich weiter. Sie behauptet sogar, das Hirn denkt. Wie könnte eine TOTE und UNBELEBTE Masse SELBST denken und sich weiter entwickeln?
Wenn dann ihre Messungen nicht mehr stimmen, führt sie neue Begriffe ein wie dunkle Materie und dunkle Energie. Die Wissenschaft kann dan Wirkungen nachweisen, weiß aber nicht, wer oder was diese Wirkungen erzeugt oder hervorbringt.


Der Körper ist ein NUTZUNGSGEGENSTAND, mit dem der LEBENDIGE Geist in der materiellen Welt handeln, sich bewegen und weiterentwickeln kann. Der Geist formt diesen Körper, damit er SEINE VORSTELLUNGEN in der materiellen Welt erfüllen kann.

Wenn nun dieser universelle, lebendige und göttliche Geist, einen Körper belebt, IDENTIFIZIERT er sICH mit dem Körper, und VERGISST, daß er eigentlich EINS mit dem Prinzip (SELBST) ist und sein sollte.
Aus dem universellen Geist, wird ein INDIVIDUELLER Geist (körperliche und persönliche VORSTELLUNG) mit einer individuellen und beim Menschen persönlichen ICH - Vorstellung.
In der materiellen Natur, ist also das göttliche PRINZIP (Seele) verankert. Dieses Prinzip durchdringt die Materie, und wirkt in der Materie, verbindet sich aber NICHT mit ihr. Die Seele (das Selbst des Gottes) ist NICHT an die Materie gebunden. (Gleich der Luft, die alle Materie durchdringt, sich aber nicht mit ihr verbindet).
Doch der göttliche Geist VERBINDET sICH mit der Materie (dem Körper), und ist daher in der materiellen Welt (in seiner VORSTELLUNG) GEBUNDEN und GEFANGEN. (Gleich dem Wasser, das sich mit der Materie verbindet, und zusammen einen Brei, oder eine Formbare Masse bildet).

Diese TRENNUNG des Geistes im Körper, von der Seele (Selbst) in der Einheit, verursacht das SEHNEN des Geistes - zurück in die EINHEIT mit dem Prinzip (Selbst - Seele).
Aus dieser Sehnsucht wird - bei Pflanzen und Tieren - ein STREBEN nach Verbesserung, und beim Menschen wird aus diesem Streben ein BEGEHREN für sICH.
Verantwortlich dafür ist der Geist, welcher ja das Leben IST, und den belebten Körper ANTREIBT - zur Selbsterhaltung und Arterhaltung - woraus dann die Weiterentwicklung (Evolution) entsteht.

Tiere und Pflanzen leben noch nach diesem göttlichen PRINZIP in der materiellen Natur, welches eben nicht nur die materielle Natur durchdringt, sondern selbstverständlich auch jeden Körper. Das höchste Wissen (vom Prinzip) ist in ALLEM - so wie in jeder Zelle des Körpers, die Informationen des ganzen Körpers verankert sind.

Der Mensch IST IM PRINZIP, und das Prinzip IST IM MENSCHEN.

Christus (der Geist): "Der Vater ist in mir, und ich bin im Vater. Wer mich kennt, der kennt den Vater".

Beim Tier sagt man, es lebe automatisch nach dem Instinkt. Beim Menschen wird dieses dann als Intuition bezeichnet, die erst einmal hervorgebracht werden muß. dafür hat der Mensch einen eigenständigen WILLEN erhalten hat. Dadurch kann er willentlich gegen die Prinzipien verstoßen, oder er kann ihnen absichtlich folgen.

Ein Kind lebt noch (wie Pflanzen und Tiere - UNBEWUSST) ganz automatisch nach diesen göttlichen Prinzipien. Erst durch die Sinneswahrnehmung, und vor allem durch die spätere Beeinflussung von außen (zunächst Eltern, dann Freunde und Umfeld), wird langsam eine PERSÖNLICHE ICHVORSTELLUNG (EGO) entwickelt. Durch die Sinneswahrnehmung, werden aus dem Ego, Begehren geweckt - weil etwas erstrebenswert, besser oder schlechter, oder auch als Eigentum (das ist MEIN, das ist DEIN), usw. bezeichnet wird.
In der aktuellen Zeit geht das viel zu schnell, weil die Verantwortung der Eltern zur Erziehung, sehr schnell abgelöst wird, durch Kindergarten. Spätestens hier zählt schon der BESITZ (das ist MEIN) und der STOLZ auf den Besitz (ich habe mehr als Du). Was zur Folge hat, daß Moral und Anstand - wozu die Kinder früherer Zeiten erzogen wurden (mangels Besitz) - in den Hintergrund gedrängt wird.
Dessen ungeachtet, entsteht früher oder später bei jedem Menschen dieses EGO (der EGOISMUS und der EIGENNUTZ) im GEIST. Dieses Ego TRENNT den Geist vom Selbst (Prinzip), und legt sich dazwischen.
Das ist dann der UNBEWUSSTE Mensch, der in erster Linie seinen BEGEHREN (Zuneigung) hinterher, und vor seinen ÄNGSTEN (Abneigung) davon läuft. Ein Triebwesen, und SKLAVE seiner Sinneswahrnehmung. Das Wissen darüber, wird von Politik, Wirtschaft und auch Religion (Institution) ausgenutzt, um die unbewusste MASSE zu manipulieren, und die gewünschte Richtung zu steuern.

Der Wille ist das wichtigste Instrument, das der Mensch aus sich SELBST benutzen kann, um den Geist von der BEEINFLUSSUNG durch die materielle Welt über die Sinneswahrnehmung zu BEFREIEN. Durch den Willen kann der Mensch sich im GEISTE über die materielle Welt erheben, aber auch in ein weit tieferes Bewusstsein als jedes Tier sinken.

Bhagavad Gita: "Wer den Geist beherrscht, dem ist der Geist der größte Freund. Wer ihn aber nicht beherrscht, dem ist der gleiche Geist der größte Feind.

Der Geist kann aber NUR durch den WILLEN, in die gewünschte RICHTUNG gelenkt und BEHERRSCHT werden. Entweder aus dem Selbst zur ERKENNTNIS, oder aus dem EGO auf BEGEHREN und Eigennutz. Der Wille befähigt den Menschen im Geiste und Bewusstsein tiefer zu sinken als jedes Tier, aber auch im Geiste und Bewusstsein wieder die EINHEIT zu erkennen und zu verwirklichen.

http://www.demetrius-degen.de/zeit-themen/mensch42.htm

Mit freundlichen Grüßen,
Demetrius Degen
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Auf der Erde gibt es seit jeher den Kampf zwischen Egoismus und Selbstlosigkeit.
Die Egoisten werden reich, die Selbstlosen schaffen große Werke.
www.demetrius-degen.de
Hallo Demetrius,

ich habe mir deinen Text genau durchgelesen und darüber nachgedacht. Der vom Einssein trennende Charakter des Egos ist nicht wegzuleugnen. Der ästhetische Aspekt irdischen Daseins beruht jedoch meiner Meinung nach auf einem harmonischen Verhältnis von Einheit und Vielfalt. Möglicherweise im Goldenen Schnitt proportioniert.

Das Ego dient der Vielfalt, wohingegen das Prinzip der Einheit dient. Beides ist - hier im irdischen Dasein - gleichermaßen wichtig.

... Wie Yin und Yang ...
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Nur dem Glühwürmchen ist es immer hell genug
Marcolo 8 hat folgendes geschrieben:
Hallo Demetrius,

ich habe mir deinen Text genau durchgelesen und darüber nachgedacht. Der vom Einssein trennende Charakter des Egos ist nicht wegzuleugnen. Der ästhetische Aspekt irdischen Daseins beruht jedoch meiner Meinung nach auf einem harmonischen Verhältnis von Einheit und Vielfalt. Möglicherweise im Goldenen Schnitt proportioniert.

Das Ego dient der Vielfalt, wohingegen das Prinzip der Einheit dient. Beides ist - hier im irdischen Dasein - gleichermaßen wichtig.

... Wie Yin und Yang ...

Hallo Marcolo 8,

es gibt nur EIN Übel, und dem entsprechend auch nur EINE „Sünde“. Das ist das BEGEHREN für sICH.
Dieses Begehren ist aber auf dieser Welt nicht auszurotten, weil der Mensch NUR aus Begehren wieder geboren wird.
Wenn der Mensch beim Tod nur noch den Gedanken hat: „Ach hätte ich doch …“, dann wird dieser Gedanke erfüllt durch die Wiedergeburt – damit er das, was er noch gerne – gemacht oder getan hätte – auch noch machen kann.

Ansonsten ist dieses göttliche Prinzip nicht dafür ausgelegt, in der materiellen Welt DAUERHAFT glücklich zu sein. Denn der Geist soll sich ja wieder aus dieser Welt BEFREIEN, um wieder in diese Einheit zurück zu kommen.
Darum läßt die materielle Natur auch NICHTS Dauerhaftes zu. Nichteinmal das Leben.
Da selbst in der Christlichen Kirche das Wissen über die Wiedergeburt aus der Lehre entfernt wurde, denken die Massen, daß sie nur ein mal leben. Darum wollen diese Massen in der heutigen Zeit auch möglichst ALLES für sICH aus diesem einen leben heraus holen.

Die ganze Welt ist Polarisiert. In der materiellen Welt wird es immer nur diese Vielfalt geben. Die Einfalt kann der Mensch nur in seinem Geist erkennen, und im Bewusstsein verwirklichen.
"Himmel" (Einfalt) und Erde (Vielfalt) sind die zwei gegensätzlichen Pole, welche eine Einheit bilden.

Die Symbolik Yin und Yang zeigt die EINHEIT der Polarität, und daß in jedem Pol auch etwas vom Gegenpol vorhanden ist. Damit eben kein Pol auf Dauer zu mächtig wird.
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Hallo Demetrius,


Zitat:
Auch hier ist die Wissenschaft noch meilenweit davon entfernt, einen BELEBENDEN Geist in der materiellen Natur anzuerkennen und zu akzeptieren. Sie behauptet felsenfest, die MATERIE entwickle sich weiter. Sie behauptet sogar, das Hirn denkt. Wie könnte eine TOTE und UNBELEBTE Masse SELBST denken und sich weiter entwickeln?
Wenn dann ihre Messungen nicht mehr stimmen, führt sie neue Begriffe ein wie dunkle Materie und dunkle Energie. Die Wissenschaft kann dan Wirkungen nachweisen, weiß aber nicht, wer oder was diese Wirkungen erzeugt oder hervorbringt

Bei vielen Konstanten und Phänomenen weiß man nicht, was genau dahinter steckt. Solange aber die Konstanten in vorgegebener Umgebung gleich bleiben, kann man damit rechnen und funktionierende Modelle herstellen.
Ansonsten wäre z.B. eine Weltraumbeobachtung gar nicht möglich.
Auch weiß z.B. keiner genau, was hinter der Elektrizität steckt. Trotzdem wenden wir die Gesetzmäßigkeiten der Elektrizität jeden Tag an.
Kein Wissenschaftler wird behaupten, daß er erklären kann "was die Welt im Innersten zusammenhält". Aber Religionen weichen hier auch nur auf die metaphysische Ebene aus. Wer sich dort geborgen fühlt, soll das machen. Erklären geschweige denn beweisen kann diese Ebene gar nichts.

Außerdem wird heute schon kräftig an Viren und Bakterien gebastelt, die teilweise nur noch Fragmente eine Ursprungsvirus oder Bakterium enthalten.

Zitat:
Der Körper ist ein NUTZUNGSGEGENSTAND, mit dem der LEBENDIGE Geist in der materiellen Welt handeln, sich bewegen und weiterentwickeln kann. Der Geist formt diesen Körper, damit er SEINE VORSTELLUNGEN in der materiellen Welt erfüllen kann.


GG, dann mal viel Spaß mit dem "Lebendigen Geist", wenn sich das Gehirn im Körper verabschiedet. Nicht der "Geist" formt den Körper sondern die Erbsubstanz, und Verstand und Bewußtsein sind weg, wenn das Gehirn nicht funktioniert. Da nutzen dann auch die besten jemals gehabten Gedanken gar nichts (Demenz).

Pjotr Kala
_________________
Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
Hallo Demetrius,
Zitat:

Bei vielen Konstanten und Phänomenen weiß man nicht, was genau dahinter steckt. Solange aber die Konstanten in vorgegebener Umgebung gleich bleiben, kann man damit rechnen und funktionierende Modelle herstellen.
Ansonsten wäre z.B. eine Weltraumbeobachtung gar nicht möglich.
Auch weiß z.B. keiner genau, was hinter der Elektrizität steckt. Trotzdem wenden wir die Gesetzmäßigkeiten der Elektrizität jeden Tag an.
Kein Wissenschaftler wird behaupten, daß er erklären kann "was die Welt im Innersten zusammenhält". Aber Religionen weichen hier auch nur auf die metaphysische Ebene aus. Wer sich dort geborgen fühlt, soll das machen. Erklären geschweige denn beweisen kann diese Ebene gar nichts.
Außerdem wird heute schon kräftig an Viren und Bakterien gebastelt, die teilweise nur noch Fragmente eine Ursprungsvirus oder Bakterium enthalten.
Zitat:

GG, dann mal viel Spaß mit dem "Lebendigen Geist", wenn sich das Gehirn im Körper verabschiedet. Nicht der "Geist" formt den Körper sondern die Erbsubstanz, und Verstand und Bewußtsein sind weg, wenn das Gehirn nicht funktioniert. Da nutzen dann auch die besten jemals gehabten Gedanken gar nichts (Demenz).

Pjotr Kala

Hallo Pjotr Kala,

Du bist überzeugt von der Wissenschaft, ich bin überzeugt von wahrer Religion (Nicht Kirchenglaube).

Eine kleine Frage: Warum haben die Wahrheiten der alten Religionen nach – Christentum vor 2000, Buddhismus vor 2500, Hinduismus (Upanishaden) vor 4000Jahren – noch immer ihre Gültigkeit?
Schau doch einmal nach, was die Wissenschaft vor nur 500 Jahren noch für absolut WAHR gehalten hat?
Ist es nicht offensichtlich, daß die Wissenschaft kontinuierlich ihre Meinungen und Auffassungen verändert – und das nach wie vor in ganz kurzen Zeiträumen.

Aber doch sind Glaube und Wissen zwei Gegenpole, welche zusammen gehören. Doch nur das richtige Wissen, führt auch zum richtigen Glauben – und umgekehrt.
Link: http://www.demetrius-degen.de/zeit-themen/mensch03.htm

Doch ist auch festzustellen, daß in aktueller Zeit der Wissenschaft mehr Glauben geschenkt wird, als den Religionen. Was eben daran liegt, daß die Wissenschaft immer NEUES erkennt, und der WAHRE Glaube selbst von den Kirchen und Institutionen, und selbstverständlich durch die falschen Auslegungen der Esoterik immer weiter verfälscht wurde und wird.
Wissenschaft steigt auf, und Glaube zerfällt.
Es wird auch wieder umgekehrt sein, wenn dieses falsche System zusammengebrochen ist, und die Massen nicht mehr im Luxus leben und nur ihren Eigennutz kennen.
Wenn es den Menschen schlecht geht, dann schreien sie wieder nach Gott – womit habe ich das verdient, wie kann dieser Gott das zulassen, usw. und dann wird keiner mehr nach Wissenschaft fragen.
So verhält es sich in der Welt mit der Polarität. Wenn der Tag kommt, geht die Nacht, und wenn die Nacht kommt, geht der Tag – und doch gehören sie zusammen.

Zum Geist: Du spricht davon, daß die Wissenschaft nicht weiß, was Elektrizität (Energie) ist – doch diese erzeugen und Nutzen kann. Was meinst Du, was dieser Geist IST? Der Geist IST diese Lebensenergie, welche den Körper belebt. Oder hat der Mensch eine Batterie im Hintern? Wer oder was treibt denn das Herz an, lässt die Lunge atmen, den Magen verdauen, usw.?
Wenn die Wissenschaft dann nichteinmal weiß was Elektrizität ist, wie soll sie dann wissen, was Geist ist?
Was das Hirn und das Denken betrifft – denke ich so: http://www.ecards4u.de/karte.php?ac.....degen48&card=hirn.jpg

Grüße,
Demetrius
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Auf der Erde gibt es seit jeher den Kampf zwischen Egoismus und Selbstlosigkeit.
Die Egoisten werden reich, die Selbstlosen schaffen große Werke.
www.demetrius-degen.de
Hallo Demetrius,

ich finde diesen Satz:

Zitat:
Damit möchte ich jedem Menschen, der die Auffassung der Wissenschaft angenommen hat: DAS HIRN DENKT gerne bestätigen, dass er nicht selbst denken kann.


insofern bemerkenswert, weil damit konsequenterweise die Existenz des Selbstes negiert wird. Denn es ist nicht dieselbe Aussage, ob Denkprozesse allein vom Hirn ausgehen und dort begrenzt sind oder eben nicht oder ob eigenständiges Denken (bei aller kosmischen Verbundenheit zum Ganzen) prinzipiell nicht möglich ist.

Letzteres ziehe ich arg in Zweifel.
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Nur dem Glühwürmchen ist es immer hell genug
Hallo Demetrius,
Zitat:
Eine kleine Frage: Warum haben die Wahrheiten der alten Religionen nach – Christentum vor 2000, Buddhismus vor 2500, Hinduismus (Upanishaden) vor 4000Jahren – noch immer ihre Gültigkeit?
Schau doch einmal nach, was die Wissenschaft vor nur 500 Jahren noch für absolut WAHR gehalten hat?
Ist es nicht offensichtlich, daß die Wissenschaft kontinuierlich ihre Meinungen und Auffassungen verändert – und das nach wie vor in ganz kurzen Zeiträumen.


Erare humanum est oder irren ist menschlich. Das gilt auch und gerade für die Wissenschaft, die ja die ständige Überprüfung ihrer Modelle zum Standard erhoben hat. Wissenschaft mag sich teilweise in vergangenen Jahrhunderten angemaßt haben, die absolute Wahrheit zu besitzen. Die Regel war dies nicht. Und wenn schon, viele Religionen glauben heute noch im Besitz der absoluten Wahrheit zu sein. Nur beweisen können sie es nicht.
Wertesysteme, wie sie in Religionen, Philosophien und heute auch in Konventionen niedergelegt wurden und werden, behalten im Rahmen der heutigen Anforderungen ihre Gültigkeit, selbst wenn z.B. es keine Religionsanhänger der betreffenden Religion mehr geben sollte. Das kannst du schon daran sehen, daß sich viele "Goldene Regeln" in unterschiedlichen Religionen und Philosophien wiederfinden. Und doch gibt es Situationen, wo selbst diese Regeln nur teilweise angewendet werden können.



Zitat:
Aber doch sind Glaube und Wissen zwei Gegenpole, welche zusammen gehören. Doch nur das richtige Wissen, führt auch zum richtigen Glauben – und umgekehrt.


gg und Religonen entscheiden über richtiges Wissen oder richtigem Glauben? Wer das glaubt, hat seine eigene "Seligkeit" schon vorweggenommen.

Zitat:
Es wird auch wieder umgekehrt sein, wenn dieses falsche System zusammengebrochen ist, und die Massen nicht mehr im Luxus leben und nur ihren Eigennutz kennen.
Wenn es den Menschen schlecht geht, dann schreien sie wieder nach Gott – womit habe ich das verdient, wie kann dieser Gott das zulassen, usw. und dann wird keiner mehr nach Wissenschaft fragen.


Das ist das, was einige "Gläubige" anderen weismachen wollen. Natürlich gibt es "laue" Religionsanhänger, die so handeln. Aber jemand, der sich bewußt für eine "Sachlichkeit" in allen Bereichen des Lebens entschieden hat, weiß, daß Religionen hier auch keine Antwort geben.

Zitat:
Was meinst Du, was dieser Geist IST? Der Geist IST diese Lebensenergie, welche den Körper belebt. Oder hat der Mensch eine Batterie im Hintern? Wer oder was treibt denn das Herz an, lässt die Lunge atmen, den Magen verdauen, usw.?


Ich will dir hier jetzt keine Abhandlung über Mitochondrien hinschreiben. Aber damit hättest du deine "Batterie" in den menschlichen Zellen.
Hat jemand behauptet, daß Wissenschaft weiß was "Geist" ist? Wir wissen nur, daß kein menschlicher "Geist" mehr ist, wenn das Gehirn nicht funktioniert. Und wir wissen, daß es zur Zeit keine Informationsübertragung gibt, die nicht an irgendwelche bekannten physikalischen Gesetzmäßigkeiten gebunden ist. Diese beiden Fakten reichen mir aus, um sozusagen fest im Boden verankert zu bleiben.

Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
Wir wissen nur, daß kein menschlicher "Geist" mehr ist, wenn das Gehirn nicht funktioniert.


Nein, das wissen wir nicht. Wir vermuten es nur auf Grund messbarer Indizien. Kein EEG Messwert etc. Aus Sicht Desjenigen, dessen Vitalzeichen ausgefallen sind, muss das nicht zwangsläufig zutreffen. Und dokumentierte Nahtoderfahrungen liefern eben diese gegenläufigen Postulate.

Dieses Phänomen ist noch nicht ausreichend erforscht und darüber hinaus denke ich auch nicht, dass man mit herkömmlichen wissenschaftlichen Methoden dieser Sache auf den Grund gehen kann.

Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
Demetrius hat folgendes geschrieben:
Was meinst Du, was dieser Geist IST? Der Geist IST diese Lebensenergie, welche den Körper belebt. Oder hat der Mensch eine Batterie im Hintern? Wer oder was treibt denn das Herz an, lässt die Lunge atmen, den Magen verdauen, usw.?


Ich will dir hier jetzt keine Abhandlung über Mitochondrien hinschreiben. Aber damit hättest du deine "Batterie" in den menschlichen Zellen.


Das ist dann aber auch eine Frage, wieweit man die Kausalkette nach hinten aufrollen möchte. Entwicklungsgeschichtlich stammen Mitochondrien von Bakterien ab, die früher autonom gelebt haben, bevor sie sich im Laufe der Zeit in höher entwickelte Organismen inklusionsartig integrierten. Die Frage könnte dann lauten: Welche Energie hat diese Einzeller zum Leben erweckt?
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Nur dem Glühwürmchen ist es immer hell genug
Hallo Marcolo 8,

Zitat:
Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
Wir wissen nur, daß kein menschlicher "Geist" mehr ist, wenn das Gehirn nicht funktioniert.

Du antwortest:
Nein, das wissen wir nicht. Wir vermuten es nur auf Grund messbarer Indizien. Kein EEG Messwert etc. Aus Sicht Desjenigen, dessen Vitalzeichen ausgefallen sind, muss das nicht zwangsläufig zutreffen. Und dokumentierte Nahtoderfahrungen liefern eben diese gegenläufigen Postulate.


Gut, dann sagen wir halt "Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit".
Es gibt zeitlich relativ kurzfristige Ausnahmen, die vemuten lassen, daß die Messgenauigkeit für den Nachweis von Hirnströmen nicht aussreicht, bzw. es zu keinen elektrischen Impulsen im Gehirn kommt. In diesen Bereich fallen dann auch die Nahtoderlebnisse.
Langfristig reicht aber diese Diagnostik aus. Sonst dürften keine Tranplantationen vorgenommen werden.


Zitat:
Die Frage könnte dann lauten: Welche Energie hat diese Einzeller zum Leben erweckt?

Schon die Fragestellung ist falsch! Sie impliziert, daß eine (von außen kommende) Energie hinzugefügt werden muß. Die Forschung geht aber heute eher davon aus, daß die Entwicklung des ersten als "lebendig" bezeichneten Lebewesens in vielen Teilschritten erfolgt ist. Einzelne Schritte sind bereits davon bekannt. Aber es gibt noch viele Lücken. Als "Krücke" spricht man heute von der Fähigkeit zur Selbstorganisation bestimmter Moleküle.

Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
Schon die Fragestellung ist falsch! Sie impliziert, daß eine (von außen kommende) Energie hinzugefügt werden muß.


Lieber Pjotr, aus Sicht materialistischer Philosophie mag die Fragestellung falsch sein. Und das von dir angeführte Prinzip der Selbstorganisation will ich auch gar nicht in Abrede stellen. Soweit ich weiß wurde das auch schon ziemlich gut erforscht. Nach meinem Verständnis handelt es sich dabei jedoch nur um den materiellen Aspekt einer ganzheitlichen Sache. Dankbarerweise hast du hier etwas erwähnt, was ich gern aufgreifen möchte:

Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
Sonst dürften keine Tranplantationen vorgenommen werden.


Ist dir bekannt, dass z.B. Empfänger von Spenderherzen Eigenschaften und Verhaltnesweisen zeigen, wie sie dem Spender eigen waren? Dass also faktisch die Transplantation eines (aus materieller Sicht) reinen Funktionsorganes, welches simplerweise nur Blut in den Kreislauf pumpt, zu einer Veränderung der Persönlichkeit führt.

Ich finde das ebenso interessant wie überdenkenswert.
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