Wenn es einen Gott gibt-Warum zeigt er sich nicht direkt?


luschn hat folgendes geschrieben:
Um ein guter Mensch zu sein ist es nicht wichtig an Gott zu glauben. Die traditionelle Vorstellung von Gott ist in gewisser Weise veraltet. Man kann geistlich und dennoch gleichzeitig nicht religiös sein. Es ist nicht notwendig zur Kirche zu gehen und Geld zu spenden, denn für einige kann allein die Natur eine Kirche sein. Die Geschichte hat gezeigt, dass viele gute Menschen nicht an Gott glaubten, während einige der schlimmsten Taten in seinem Namen geschehen sind.

Hat mal einer gesagt ..


Bis auf den zweiten Satz bin ich da voll deiner Meinung.

Die Kirche ist letztlich die Trägerin des Auftrages Menschen auf ihrem Weg zum vollen Menschsein zu tragen und zu stärken. Diesem eigenen Auftrag zu entsprechen wird sie leider selbst bei Weitem nicht immer gerecht, weil sie aus fehlerhaften Menschen besteht. Dennoch: Sie kann immer etwas geben, das sich die Menschen guten Willens nicht selbst geben können: Die Festigung und Stärkung der natürlichen Liebe durch die Sakramente - und damit ihre übernatürliche Erhöhung. Gnade zu vermitteln ist ihr Auftrag. Gnade kann ich mir niemals selbst geben - sie ist das "Plus von oben" zu meinem Bemühen.
Burkl hat folgendes geschrieben:
Gnade kann ich mir niemals selbst geben - es ist das "Plus von oben" zu meinem Bemühen.


Nein, Gnade kann wirklich nur Gott geben, nicht aber Menschen durch eine Institution.
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Gnade kann jeder geben. Ansonsten hätten wir eine ziemlich trostlose Welt.
luschn hat folgendes geschrieben:
Gnade kann jeder geben. Ansonsten hätten wir eine ziemlich trostlose Welt.


Gnade im Sinne von Vergebung, Verzeihen, ja; aber geistige, göttliche Gnade kommt nur von Gott allein.
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Minou hat folgendes geschrieben:
Burkl hat folgendes geschrieben:
Gnade kann ich mir niemals selbst geben - es ist das "Plus von oben" zu meinem Bemühen.


Nein, Gnade kann wirklich nur Gott geben, nicht aber Menschen durch eine Institution.


Doch, weil Gott es so wollte.

"Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist!
Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert." (Joh 20,22 u. 23)
Burkl hat folgendes geschrieben:
"Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist!
Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert." (Joh 20,22 u. 23)


Ich empfinde es so, dass sich diese Anweisung an die Apostel richtete, nicht aber an Menschen, die selbst, sogar als Päpste schwer sündigten.
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Minou hat folgendes geschrieben:
Burkl hat folgendes geschrieben:
"Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist!
Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert." (Joh 20,22 u. 23)


Ich empfinde es so, dass sich diese Anweisung an die Apostel richtete, nicht aber an Menschen, die selbst, sogar als Päpste schwer sündigten.


Die Apostel haben auch schwer gesündigt - von Feigheit, Verzweiflung, Unglauben, Undankbarkeit, bis zum Verrat am Herrn war da Alles dabei.
Ich denke, dass es sich um Menschen handelte, die offen für den richtigen Maßstab des Urteilens waren, die also wussten, welche Menschen bewusst in der Sünde bleiben und denen die Vergebung nichts hilft.
Burkl hat folgendes geschrieben:

Die Apostel haben auch schwer gesündigt - von Feigheit, Verzweiflung, Unglauben, Undankbarkeit, bis zum Verrat am Herrn war da Alles dabei.



Wen wundert es? Keine Heiligen sondern Menschen wie Du und Ich.
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Gott weiß alles und sieht alles aber wie tolerant ist er?

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