Glaube und Vernunft


Busshari hat folgendes geschrieben:
liesel hat folgendes geschrieben:
Es wird geglaubt zu Wissen wie Evolution funktioniert. Doch es könnte auch völlig anders sein. Also ist da kein Wissen sondern ein Glaube.


Glaube bedeutet etwas für wahr zu halten, für das man keine oder wenig Indizien hat und schon gar keine Beweise. Im Falle der Evolutionstheorie ist das nicht der Fall, hier liegen starke gar zwingende wissenschaftlich geführte Nachweise vor. So generiert man Wissen und keinen Glauben.


Es gibt keine Beweise. Alles beruht auf Vermutungen oder Möglichkeiten. Das bedeutet noch lange nicht das es so ist. Wieso überprüfst du es nicht Selbst statt denen zu Glauben die weit weg von der Wirklichkeit des Einen sind? ♥
_________________
Wahrheit ist da wo weder Subjekt noch Objekt existieren. Damit liegt die Wahrheit Jenseits dieser Welt. Solange da noch etwas ist das sich mit einem Subjekt oder einem Objekt identifiziert ist die Wahrheit schon als Relativ zu sehen und damit nicht Wirklichkeit.
http://elisabeth171056.beepworld.de/
dtrainer hat folgendes geschrieben:
Religiöser Dialog bedeutet ja nicht, auf alle Fälle die eigene Auffassung durchzusetzen. Ich will das jedenfalls nicht.


Wer will denn das? Nur weil ich Fakten aufliste, die vielleicht deinem Glauben widersprechen, heißt das doch noch lange nicht, dass ich meine Auffassung durchsetzen will.

dtrainer hat folgendes geschrieben:
Richtig. Das schließt aber keine Fragen aus - ich habe ja nicht versucht, dir etwas persönliches vorzuwerfen.


Ach komm schon, wem willst du denn was vormachen. Wir wissen doch beide, dass es sich nicht im eine harmlose Frage handelt. Sei doch aufrichtig.

dtrainer hat folgendes geschrieben:
Man sollte schon akzeptieren können daß einer sagt, ich habe alles gesagt, mehr kommt nicht.


Wie wäre es dann mit zuhören? Du postulierst gerne mal was, wenn dann eine Gegenrede kommt, konterst du mit dem Vorwurf man könne oder wolle deine Meinung nicht akzeptieren und verscheuchen dich zu überzeugen, danach verabschiedest du dich aus der "Diskussion", weil du ja deinen Standpunkt deutlich gemacht hättest.
_________________
Man kann Gläubige nicht überzeugen, da ihr Glauben nicht auf Beweisen beruht, sondern auf dem tiefen Bedürfnis zu glauben. - Carl Sagan.

Die Wahrheit siegt nie, ihre Gegner sterben nur aus.
Okay, Frage beantwortet. Du akzeptierst kein "nein". Zum diskutieren brauchst du aber mindestens einen Gegenüber, und was das Thema "Evolution". das einen eigenen Thread hat, unter der Überschrift "Glauben und Vernunft" angeht, bin ich das nicht.
Das heißt aber nicht, daß ich hier weg wäre, habe ich auch gar nicht gesagt. Ich habe ja dieses Thema aufgemacht und bin dabei, sofern es nicht um ganz andere Themen geht.
dtrainer hat folgendes geschrieben:
Okay, Frage beantwortet. Du akzeptierst kein "nein".


Ach, was soll denn das...

Zitat:
="dtrainer"Zum diskutieren brauchst du aber mindestens einen Gegenüber,


Das man den in dir nicht findet, habe ich mal wieder gemerkt

dtrainer hat folgendes geschrieben:
und was das Thema "Evolution". das einen eigenen Thread hat, unter der Überschrift "Glauben und Vernunft" angeht, bin ich das nicht.


Das ist doch das Beispiel für Glauben und Vernunft... So im Detail hast du das übrigens aufgemacht.
_________________
Man kann Gläubige nicht überzeugen, da ihr Glauben nicht auf Beweisen beruht, sondern auf dem tiefen Bedürfnis zu glauben. - Carl Sagan.

Die Wahrheit siegt nie, ihre Gegner sterben nur aus.
Hallo liesel,
Zitat:
Busshari hat folgendes geschrieben:
liesel hat folgendes geschrieben:
Es wird geglaubt zu Wissen wie Evolution funktioniert. Doch es könnte auch völlig anders sein. Also ist da kein Wissen sondern ein Glaube.

Busshari antwortet:
Glaube bedeutet etwas für wahr zu halten, für das man keine oder wenig Indizien hat und schon gar keine Beweise. Im Falle der Evolutionstheorie ist das nicht der Fall, hier liegen starke gar zwingende wissenschaftlich geführte Nachweise vor. So generiert man Wissen und keinen Glauben.

Darauf antwortest du:
Es gibt keine Beweise. Alles beruht auf Vermutungen oder Möglichkeiten. Das bedeutet noch lange nicht das es so ist. Wieso überprüfst du es nicht Selbst statt denen zu Glauben die weit weg von der Wirklichkeit des Einen sind?

Schon Darwin hat für seine Theorie überprüfbare Beweise vorgelegt. Durch weitere Fossilienfunde und insbesondere durch Genanalysen und neuere Untersuchungsmethoden wurden die Grundannahmen von Darwin in den meisten Punkten bestätigt. Größere Abweichungen gab es nur bei einigen Tierarten, da die vergleichende Anatomie Tiere mit ähnlichen Körpermerkmalen zunächst auch ähnlich im Stammbaum angeordnet hat. Erst durch Genanalysen wurde bestätigt, daß Ähnlichkeiten nicht nur durch die Abstammung erzeugt werden, sondern auch durch funktionelle Anpassung und Mehrfachentwicklung erfolgen kann. Damit mußten dann einige Tiere auf einen anderen Ast des Stammbaums verfrachtet werden, obwohl körperliche Ähnlichkeiten vorhanden sind.
Inzwischen wird weltweit (außer bei einigen meist mit religiösen Scheuklappen versehenen Außenseitern) die Evolutionstheorie als beste Erklärung für die Entstehung der Arten angesehen. Von der Wissenschaft zu verlangen, Millionen von Jahren an Entwicklungsgeschichte lückenlos klären zu müssen, ist ein Unding. Es könnte allerdings sein, daß es irgendwann möglich sein wird, die fehlenden Entwicklungsstufen auf anderen Planeten nachzuweisen.
Wie schwer sich die Gegner der Evolutionstheorie tun, kann man schon daran sehen, daß falsch ausgelegte physikalische Gesetze wie z.B. der "Entropiesatz" als angeblicher Beweis für die Ungültigkeit der Evolutionstheorie herhalten müssen.
Tja, und wenn du schreibst "alles beruht auf Vermutungen und Möglichkeiten", dann würde ich die Wahrscheinlichkeit für die Richtigkeit der Evolutionstheorie höher einschätzen als die Nicht-Wahrscheinlichkeit, daß du durch einen Autounfall ums Leben kommst, weil ein anderer Verkehrsteilnehmer bei "Rot" über die Kreuzung brettert.
Ausschliessen kann man gar nichts, nicht einmal "Gott".

Pjotr Kala
_________________
Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
Ausschliessen kann man gar nichts, nicht einmal "Gott".

Da hast du völlig recht
_________________
Jedes Schicksal ist angemessen, individuell zugeschnitten, denn nichts, was Gott tut, ist sinnlos!
Ich denke, dass es durchaus ein System gibt, warum die Realität so ist, wie sie ist, und dass nicht x-beliebig irgendwelche Dinge zustande gekommen sind.