Sich so annehmen, wie man ist


Ihr Lieben,

gerade habe ich meinen neuer Artikel online gestellt. Er beschäftigt sich mit dem Jesuitenpater Franz Jalics und kontemplativen Exerzitien:

Zitat:

"Lerne auf deine Gefühle zu lauschen. Lerne, dein Selbstmitleid anzuschauen, bis du sagen kannst: "Ja, so bin ich. Ich bedauere mich, weil ich nicht leiden will. Ich beschuldige Gott und die Welt, weil es mir nicht gut geht. Ich darf auch weiter diese Gefühle haben." Erkennst du deinen Zustand und kannst ihn auch stehen lassen, kommt die aufbauende Phase: Versuche dich zum Leiden bereitzumachen. Sage Jesus Christus, daß du seine Schülerin werden willst und bereit bist, mit Ihm das Kreuz zu tragen."

(Franz Jalics, Kontemplative Exerzitien, echter, Seite 236)

Jalics ist Jesuit und hält regelmäßig Seminare für kontemplative Exerzitien ab. Ich finde seinen Angang zum mystischen Christentum hervorragend. Bei Jalics erkenne ich klar die Parallele zu anderen mystischen Religionspraktiken, das, was ich immer als “Es passiert, wie’s passiert (und zwar weil Gott es so will)” bezeichne.

“Ja, so bin ich. Ich bedauere mich, weil ich nicht leiden will. Ich beschuldige Gott und die Welt, weil es mir nicht gut geht”, beschreibt Jalics den ersten Schritt zum Loslassen. Und dann, das erscheint mir besonders wichtig, fügt er hinzu:

“Ich darf auch weiter diese Gefühle haben”. Das ist meiner Erfahrung nach der Kern der ganzen Angelegenheit.

Viele von uns kasteien sich, machen sich und “Gott und der Welt” Vorwürfe, wenn es ihnen nicht gut geht, obwohl sie doch fleißig meditieren, beten oder Wünsche ans Universum schicken.

Genau diese Vorwürfe aber sagen nichts anderes als “Das, was ich tue, reicht nicht aus für die Welt”.

Und dann geht das Drehen um die eigene Achse erst richtig los: Meist folgt noch mehr Meditation, noch mehr Gebetszeit, noch mehr, noch mehr, noch mehr. Daß das geradewegs und recht schnell in den spirituellen Burnout führt, liegt auf der Hand.

Der Punkt, der uns hilft, loszulassen, genauer: uns loszulassen, scheint mir der zu sein, auch unsere Bedenken, unsere Sorgen, Schwächen und dunklen Seiten anzunehmen. Keine Abkürzung, keine Seitenstraße, sondern durch das manchmal verdammt lange Tal der Tränen hindurch. Wenn wir dann auf der anderen Seite wieder rauskommen, haben wir uns verändert, und zwar hin zum Positiven.

(zu finden hier: http://indogermanisch.com/2014/04/0.....h-so-annehmen-wie-man-ist)

Liebe Grüße
Norbert
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Lieber Carl Reed!

Gott will, dass wir glücklich sind, was für uns Menschen eine innere Einstellung ist. Das heisst wir sollten auch im Leid zufrieden sein und Freude am Leben haben.

Alles Liebe

Erich
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Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!
leuthner hat folgendes geschrieben:
Lieber Carl Reed!
Das heisst wir sollten auch im Leid zufrieden sein und Freude am Leben haben.
Erich


sollen ist nicht immer "können."
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Deine Zwischenmenschlichen Beziehungen spiegeln Deine Beziehung zu Dir selbst.
Carl Reed hat folgendes geschrieben:
Ihr Lieben,
Der Punkt, der uns hilft, loszulassen, genauer: uns loszulassen, scheint mir der zu sein, auch unsere Bedenken, unsere Sorgen, Schwächen und dunklen Seiten anzunehmen. Keine Abkürzung, keine Seitenstraße, sondern durch das manchmal verdammt lange Tal der Tränen hindurch. Wenn wir dann auf der anderen Seite wieder rauskommen, haben wir uns verändert, und zwar hin zum Positiven.
Liebe Grüße
Norbert


gefällt mir
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kleeblatt hat folgendes geschrieben:
leuthner hat folgendes geschrieben:
Lieber Carl Reed!
Das heisst wir sollten auch im Leid zufrieden sein und Freude am Leben haben.
Erich


sollen ist nicht immer "können."


Liebes Kleeblatt!

Mit der Unterstützung des Göttlichen funktioniert das schon.

Alles Liebe

Erich
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leuthner hat folgendes geschrieben:
Lieber Carl Reed!

Gott will, dass wir glücklich sind, was für uns Menschen eine innere Einstellung ist. Das heisst wir sollten auch im Leid zufrieden sein und Freude am Leben haben.

Alles Liebe

Erich


Welcher Gott will das du glücklich bist? Ist es nicht eher dein Wunsch den du auf einen Gott projizierst den es nicht gibt? Wie wäre es einfach einmal mit der Selbstverantwortung? Du alleine bist dafür verantwortlich ob du Leidest oder glücklich bist. Doch wer sich als Yogi ständig kasteit wird niemals glücklich und Zufrieden sein sondern immer Leiden.

Sich an zu nehmen bedeutet sich bedingungslos zu Lieben. Ein Yogi wird das niemals können da da zu viele Erwartungen sind. ♥
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Wahrheit ist da wo weder Subjekt noch Objekt existieren. Damit liegt die Wahrheit Jenseits dieser Welt. Solange da noch etwas ist das sich mit einem Subjekt oder einem Objekt identifiziert ist die Wahrheit schon als Relativ zu sehen und damit nicht Wirklichkeit.
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Woher kommen deine Einfälle liebe liesel
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Ich lasse alles los was nicht Liebe ist . Für alles was
ich tun will ist Zeit und Raum vorhanden !
Louise L. Hay

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Dr.Frank Kinslow

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Liesel bringt bißchen frischen Wind rein.
edgar gne hat folgendes geschrieben:
Woher kommen deine Einfälle liebe liesel


Einfälle? Du bist Lustig. Bedingungslose Liebe und Gottverwirklichung darüber sind kein Einfall, sondern eine Tatsache. Da fällt niemand mehr in den Frieden ein der dadurch Wirklichkeit ist. ♥
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In sich selbst ruhen zu können und mit dem zufrieden sein können was man hat, das ich eigentlich das höchste, was wir in unserem Leben erreichen können.
Gut zu uns selbst, gut zu unseren Mitmenschen und gut zu unserer Umwelt sein zu können!