Wo kann man Gott nahe kommen?


Zitat:

Ich bin auf der Suche nach dem Weg, der mich Zu Gott nahe bringt. Ich will endlich dieses Gefühl erfahren, wie es ist, vereint und eins zu sein mit allem was ist.


Ein "gutes Gefühl" zu suchen, das ist nicht das Ziel der Religion. Um genau zu sein, heißt Liebe nicht Eigenliebe, es geht nicht darum, dass ich mich "gut fühle" durch die Religion, sondern dass ich meiner Bestimmung gerecht werde Gott zu lieben. Es muss darum gehen, dass er Freude hat mit seinem Geschöpf - und nicht umgekehrt.

Gott lieben heißt ihn zu lieben, einfach weil er da ist und weil es mich dank ihm gibt. Das alleine genügt.

Und zwei Gebete reichen eigentlich dafür aus, Gott nahe zu kommen:
Das Vater-Unser - es ist "das Gebet" im eigentlichen Sinn, weil es in seinen Bitten den Kern dessen freilegt, wer und was Gott ist und was der Mensch ist und wie seine Position gegenüber Gott die rechte und wahre ist.
Und dann noch das "Gegrüßet seist du Maria" - es ist das Gebet unmittelbar aus dem Munde eines Engels.

Diese beiden Gebete sind also im wahrsten Sinne "nicht von dieser Welt". Keine anderen Gebete, die Menschen aussprechen und formulieren können sie übertreffen, weil diese Gebet direkt aus dem Himmel kommen. Alleine sie auszusprechen bringt immer Frucht - ganz egal ob "Wohlgefühle" dabei entstehen oder nicht - zu Gott mit diesen Worten beten verändert die Seele, weil hier Worte aus dem Himmel ausgesprochen werden, ändert dies ganz objektiv den Menschen, der sie spricht.
Burkl hat folgendes geschrieben:
Und dann noch das "Gegrüßet seist du Maria" - es ist das Gebet unmittelbar aus dem Munde eines Engels.


Aus dem Munde eines Engels? Kannst Du da Näheres darüber sagen, lieber Burkl!

LG,
Minou
_________________
»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Minou hat folgendes geschrieben:
Burkl hat folgendes geschrieben:
Und dann noch das "Gegrüßet seist du Maria" - es ist das Gebet unmittelbar aus dem Munde eines Engels.


Aus dem Munde eines Engels? Kannst Du da Näheres darüber sagen, lieber Burkl!

LG,
Minou


Viele Gebete, die direkt von geistigen Wesen der himmlischen Sphäre stammen, sind nicht offenbart. Das "Gegrüßet seist du Maria" ist da eines der wenigen Gebete, die direkt auf Aussagen eines Engels zurückgehen. Diesem Gebet liegt die Anrede des Erzengels an Maria zu Grunde, als er ihr verkündet, dass sie den Heiland zur Welt bringen wird (Lk 1,28 ).

Ein weiteres Beispiel für ein Gebet aus Engelsmund ist das sogenannte "Trisagion", das "Dreimal Heilig". Es ist der Chor der geistigen Wesen rund um den Thron Gottes im Himmel, den Johannes in seiner Offenbarung gesehen hat.

„Heilig, heilig, heilig ist der Herr, der Gott, der Herrscher über die ganze Schöpfung; er war und er ist und er kommt.“ (Offb 4,8 ).

Diese Gebete haben insofern besonderen Charakter als sie der Offenbarung zu Folge direkt aus der himmlischen Sphäre stammen. Es ist somit besonders heilsam sie nachzubeten - diese Worte habe sozusagen eine "objektive Heilswirkung", sind heilbringende Worte im vollen Sinne für jeden, der sie ausspricht. Ich glaube es ist auf jeden Fall ein Weg Gott nahe zu kommen einfach diese Worte aus dem Himmel auszusprechen.
Vielen Dank für Deine Ausführungen, lieber Burkl!

LG,
Minou
_________________
»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Hallo Kirchmessmensch, du bist auf der Suche nach dem Weg, der dich Zu Gott nahe bringt.
Ein guter Wunsch, es gibt Leute die es geschafft haben zu Gott nahe zu kommen, das wahren die Apostel Jesu Christi, von denen kannst du lernen wie man zu Gott nahe kommt.
Also besorg dir eine Bibel, oder schau sie dir hier http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/johannes/1/#1 an

Alles Gute und Gottes Segen
kirchmessmensch hat folgendes geschrieben:
Ich bin auf der Suche nach dem Weg, der mich Zu Gott nahe bringt.
Also die alten Mystiker sagten: Gott kann man nur in sich selber finden, nicht im Aussen. Demnach wären Hobbys schon von aller Anfang an ein steiler Weg, oder?
Jesus sagte seinerzeit: Wenn du mit Gott Zwiesprache halten willst, dann geh in dein Kämmerlein, und schließe die Tür zu...
Zitat:
Ich will endlich dieses Gefühl erfahren, wie es ist, vereint und eins zu sein mit allem was ist.
Du kannst dies Gefühl dir erarbeiten, wenn du dich auf Meditation einlässt (auch dies ist ein Weg nach innen... ). Z.B. mit geschlossenen Augen dir sagst - und es fühlst:
Ich Bin ...
Ich Bin das Ich Bin ...
Ich Bin eins mit der Blume vor mir ...
Ich Bin eins mit dem Blumenfeld vor mir ...
Zitat:
Ich wollte über meine Hobbys Gott nahe kommen - aber ich fühlte wieder eine innere Ablehnung von Gott.
Da hast du dich gewiss täuschen lassen. Denn Gott lehnt nichts und niemand ab. Gott Ist. Er lässt dich tun, was du willst - denn deine Freiheit der Entscheidung ist auch in Seinem Sinne. Durch deine Erfahrungen erfährt sich Gott ebenfalls.
Es gibt natürlich leichtere Wege - und mühsame.
Zitat:
Im Umkehrschluss würde das ja bedeuten, wenn man Gott nahe kommen wolle nur ja zum Leben sagen zu müssen. Das ist mir aber zu einfach. Ich will das höhere Selbst erfahren lassen.
Eigentlich nichts zu kommentieren: Ja zum Leben. Denn alles ist göttlich. Alles ist Leben. Siehe in den Kelch einer Blume und erkenne das Göttliche in ihr. Nimm einen Stein in die Hand - und erkenne Gott in ihm.
Denn da Gott dies Universum aus sich heraus erschaffen hat ist Er im Großen wie im Kleinen. Ich könnte sagen: wir sind wie eine Zelle im Bauch eines Riesen = Gott. Oder: wir sind wie ein Finger an Gottes Hand. Wieviel näher willst du Ihm noch kommen?
Das soll einfach sein? Finde ich nicht...
Zitat:
Wisst ihr wie ich auf meinem Weg größre Schritte machen kann?
Es ist der Weg der kleinen Schritte, der dich sensibilisiert. Wenn du läufst wirst du der Blumen am Rande des Weges nicht gewahr. Du übersiehst so dies gesuchte Göttliche. Und du suchst im Außen. Willst du eine noch schwerere Aufgabe?
Wüsste ich nicht wirklich.
Natürlich: du kannst auch im Wind und in den Wolken die Arbeit der Sylphen erkennen, im Laufen unter deinen Sohlen den Atem von Lady Gaia, der Erdseele, wahrnehmen - nur: sind das nicht fortgeschrittene Erfahrungen?
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Ich Bin was ich wähle zu sein
Ich meine, Gott ist unmittelbar da, weil er allgegenwärtig ist. Du brauchst seine Nähe nur anzuerkennen, denn nahe bist du ihm sowieso.
In den >Verborgenen Worten< von Bahá'u'lláh spricht Gott zum Menschen:

"Ich wünsche Gemeinschaft mit dir, du aber hast kein Vertrauen zu Mir....
Allezeit bin Ich dir nahe.....
Unvergängliche Herrlichkeit habe Ich dir zugedacht.....
Kehre um, da noch Zeit ist, und nutze die Stunde!"


Wünsche noch einen schönen Tag!
Liebe Grüße
Linde
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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
linde hat folgendes geschrieben:
In den >Verborgenen Worten< von Bahá'u'lláh spricht Gott zum Menschen:

"Ich wünsche Gemeinschaft mit dir, du aber hast kein Vertrauen zu Mir....
Allezeit bin Ich dir nahe.....
Unvergängliche Herrlichkeit habe Ich dir zugedacht.....
Kehre um, da noch Zeit ist, und nutze die Stunde!"


Wünsche noch einen schönen Tag!
Liebe Grüße
Linde


Danke, liebe Linde
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"Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen".

*Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi*
kirchmessmensch hat folgendes geschrieben:
Hallo zusammen.

Ich bin auf der Suche nach dem Weg, der mich Zu Gott nahe bringt. Ich will endlich dieses Gefühl erfahren, wie es ist, vereint und eins zu sein mit allem was ist. Ich bin dafür schon so lange auf der Suche gewesen aber immer wieder enttäuscht worden. Ich wollte über meine Hobbys Gott nahe kommen - aber ich fühlte wieder eine innere Ablehnung von Gott.

Diese Ablehnung begleitet mich schon mein ganzes Leben. Im Umkehrschluss würde das ja bedeuten, wenn man Gott nahe kommen wolle nur ja zum Leben sagen zu müssen. Das ist mir aber zu einfach. Ich will das höhere Selbst erfahren lassen.

Ich will mich dort wiederfinden, wo mein Nutzen und meine Wirkung Wirkung zeigt. Ich will dort sein, wo man am meisten bewegen kann und mit Glaube an sich selbst weit kommen und dann stolz auf den Weg zurück schauen kann. Nur weiß ich nicht, wie ich das Tor aufstoßen kann um zum Erfolg die Entscheidung Gottes Nähe zu erfahren zu erfahren. Wisst ihr wie ich auf meinem Weg größre Schritte machen kann?


Lieber kirchmessmensch!

Versuchs mal mit Sahaja Yoga, was soviel bedeutet wie spontane Verbindung ( Siehe www.sahajayoga.at, www.sahajayoga.de oder www.sahajayoga.ch ).

Alles Liebe

Erich
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Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!

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