Frage weiss auch nicht ob ich hir richtig bin


Tobias hat folgendes geschrieben:
2) hat diese ethische Regel historisch in aller Regel ihren Ursprung in der Religion.


Wenn es wirklich eine Religion braucht um diesen Grundsatz zu leben, denkst du, der Mensch wäre jemals fähig gewesen zu überleben?
luschn hat folgendes geschrieben:

Ich bin jemand, der in allen Situationen das Gute sieht, denn irgendwas ist immer positiv.

Ein Optimist ist ein Mensch, der eine positive zuversichtliche Erwartung an etwas (noch) nicht erkennbares hat. Man könnte es auch Glauben nennen.

luschn hat folgendes geschrieben:

Und wo Gott in meiner Begrenztheit noch ein Stückchen mehr Licht reinbringen sollte, kann ich ernsthaft nicht erkennen.

Die Erkenntnis könnte vielleicht darin liegen, dass das Licht nur demjenigen leuchtet, der es sucht. Und dass es durchaus möglich ist, die eigene Begrenztheit zu erweitern - vorausgesetzt man überwindet seine Vorurteile.
Zitat:
@Nanuk
evtl kann mir wer weiterhelfen .ich versuche zu glauben doch so einiges versthe ich da nicht wie ist das mit Jesus ist er nun gott oder nicht er sagt doch auch klar und deutlich in der biebel das sein vater grösser ist alls er wie kann das sein wenn er gott sein soll ...

Da die Kirche selbst kein Wissen über Gott-Vater hat, hat sie kurzerhand Jesus zu Gott erklärt.

In den vedischen (altindischen) Schriften wird erklärt, dass wenn jemand Selbst- und Gotteserkenntnis erlangt hat. Er in gewisser Weise eins wird mit Gott. Das bedeutet jedoch nicht das er seine Identität verliert. Vielmehr ist er "eins" mit dem Willen des höchsten und allmächtigen Individuums (Gott) in vollkommener Harmonie.
Zitat:
@Nanuk
.und wie kann es einen Seelig machen wenn man nur glauben soll ohne wirklich zu wissen ...

So haben sich eben die weltlichen Religionen entwickelt.
Heute kann man nur dann etwas "verkaufen" wenn es "billig" ist.
Glaube ist etwas Theoretisches. Religionen sind in diesem Sinne "austauschbar". Ein Missbrauch ist vorprogrammiert...
Zitat:
@Nanuk
was bringt einen das wenn ich bei so manchen lese ich glaube an Jesus juhu und gut ist ich muss nix weiter machen aber so steht das doch auch nicht in der Bibel drin oder ich meine es kann sich einfach jder was zusammen basteln wo er dan glaubt das ist richtig oder muss man wirklich glauben und gut ist ? ...

Glauben und Wissen sind zwei verschiedene Paar Schuh.
Am Anfang braucht es immer Glauben. Auch die Wissenschaft ist in diesem Sinne ein Glaube. Aber dieser Glaube sollte überprüfbar sein, erst dann kann er sich weiterentwickeln zu Wissen.
In den vedischen Schriften wird erklärt, dass ein angehender spiritueller Schüler zuerst einmal "Vertrauen" haben sollte in die heiligen Schriften.
Das er jedoch auch aufgefordert wird Fragen zu stellen und nicht blind glauben sollte. ---> "wenn Blinde Blinden folgen fallen beide in die Grube"

Zitat:
@Nanuk
und wenn man das einfahc nicht kann ich hab es versucht echt aber nur einfach so glauben kann ich nicht das klappt einfach nicht .

Natürlich nicht, denn wozu hat dir Gott wohl die Intelligenz geschenkt.

Weltliche Religion ist genauso zeitweilig wie die Welt in der wir leben. Die Absolute Wahrheit (Gott) jedoch ist unwandelbar.
In jeder gesunden Spiritualität beginnt man zuerst einmal mit Selbsterkenntnis. Wer keine Selbsterkenntnis erlangt hat, kann nie und nimmer Gotteserkenntnis erlangen. Da jeder von uns ein winzig kleines, abgesondertes Teilchen von Gott ist, besitzen wir die gleichen göttlichen Eigenschaften wie Gott. Sind also von der Qualität her gleich wie Gott.
Quantitativ gesehen jedoch, sind wir unendlich viel kleiner. Vergleichbar mit einem Tropfen Wasser und dem Ozean.
Bevor wir also nicht unsere eigene ewige, spirituelle Natur (Qualität) entdeckt/erkannt haben ist an die Erkenntnis Gottes noch lange nicht zu denken.
Krishna erklärt zum Thema Selbsterkenntnis dem nach Erkenntnis suchenden Freund Arjuna in der Bhagavad-Gita:
Zitat:
"Wer auf diese Weise in der Transzendenz verankert ist, erkennt sogleich das Höchste Brahman und wird von Freude erfüllt. Er klagt niemals, noch begehrt er irgendetwas. Er ist jedem Lebewesen gleichgesinnt. In diesem Zustand erreicht er reinen hingebungsvollen Dienst für Mich." (BG 18.54)

Erst von dieser Ebene aus haben wir Zugang zu einer individuellen, persönlichen, liebenden Beziehung mit Gott.

Diese ganzen weltlichen Religionen wo wir Gott als einen Lieferanten all unserer Wünsche betrachten, sind nichts als ein Selbstbetrug. Denn erst auf der Ebene wo wir aufhören zu begehren und aufhören uns zu beklagen und wo wir jedes Lebewesen als gleichwertig betrachten, beginnt Gotteserkenntnis.

und ganz am Schluss erklärt Er seinem Freund Arjuna mit:
Zitat:
"Gib alle Arten von Religion auf, und ergib dich einfach Mir. Ich werde dich von allen sündhaften Reaktionen befreien. Fürchte dich nicht." BG 18.66

Religionen mögen in gewissem Sinne eine soziale Aufgabe haben (solange sie nicht missbraucht werden!), aber mehr auch nicht.

So viele Kriege wurden und werden im Namen der Religion geführt. "Kriege" gegen alles weibliche, Kriege gegen alles andersgläubige ---> "mein Gott ist besser als dein Gott". Es gibt aber nur einen Gott und wir alle betrachten diesen einen Gott aus einem unterschiedlichen Blickwinkel.

Gruss
Tobias hat folgendes geschrieben:
braucht man zu ihrer Begründet sehr wohl bestimmte metaphysische Grundlagen


Ich denke nicht. Es reicht allein anzunehmen, dass mein Gegenüber genauso ein Mensch ist wie ich, mit ähnlichen Absichten und der gleichen Fähigkeit zu leiden.

Tobias hat folgendes geschrieben:
hat diese ethische Regel historisch in aller Regel ihren Ursprung in der Religion


Ich schätze das lässt sich schlecht nachvollziehen. Vielleicht ist sie in religiösen Werken eher und öfter aufgeschrieben worden, da es in der Vergangenheit weniger ethische Werke gab, die ihren Anspruch nicht aus einer Religion bezogen.

Und ich denke nicht, dass der Mensch bevor er komplexe religiöse Vorstellungen entwickelte, nicht auf diese Idee gekommen wäre.

Abgesehen davon gibt es auch religiöse Ethiken und Propheten, die nicht mit diesem Grundsatz übereinstimmen.
_________________
Man kann Gläubige nicht überzeugen, da ihr Glauben nicht auf Beweisen beruht, sondern auf dem tiefen Bedürfnis zu glauben. - Carl Sagan.

Die Wahrheit siegt nie, ihre Gegner sterben nur aus.
luschn hat folgendes geschrieben:
Tobias hat folgendes geschrieben:
2) hat diese ethische Regel historisch in aller Regel ihren Ursprung in der Religion.


Wenn es wirklich eine Religion braucht um diesen Grundsatz zu leben, denkst du, der Mensch wäre jemals fähig gewesen zu überleben?


Religion ist eine Grundkonstante des menschlichen Daseins.
Danke Nityananda das finde ich alles sehr richtig und intressant was du da schreibst es hilft mir weiter .auf meinen Weg was für schrieften liest du oder hastt du gelesen mit den Veden hab ich mich auch schon beschäfrigt ich habe ein wenig in der Bhagavad-Gita gelsesen und auch einige andere schreiften .
Tobias hat folgendes geschrieben:
luschn hat folgendes geschrieben:
Tobias hat folgendes geschrieben:
2) hat diese ethische Regel historisch in aller Regel ihren Ursprung in der Religion.


Wenn es wirklich eine Religion braucht um diesen Grundsatz zu leben, denkst du, der Mensch wäre jemals fähig gewesen zu überleben?


Religion ist eine Grundkonstante des menschlichen Daseins.


Jetzt stellt sich nur die Frage ob leider oder zum Glück ...
Tobias hat folgendes geschrieben:
Religion ist eine Grundkonstante des menschlichen Daseins.


Spiritualität schon, Religion nicht unbedingt. Und nicht jeder Mensch ist spirituell oder gar religiös.
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Man kann Gläubige nicht überzeugen, da ihr Glauben nicht auf Beweisen beruht, sondern auf dem tiefen Bedürfnis zu glauben. - Carl Sagan.

Die Wahrheit siegt nie, ihre Gegner sterben nur aus.
Zitat:
@nanuk
Danke Nityananda das finde ich alles sehr richtig und intressant was du da schreibst es hilft mir weiter .auf meinen Weg was für schrieften liest du oder hastt du gelesen mit den Veden hab ich mich auch schon beschäfrigt ich habe ein wenig in der Bhagavad-Gita gelsesen und auch einige andere schreiften .


hallo Nanuk,
das eine ist wie gesagt die Bhagavad-Gita, hier in pdf:
http://krishna.ch/fileadmin/pdfs/Pr.....ita%20Wie%20Sie%20Ist.pdf

Und wenn es um Geschichte und Kosmologie geht, das Bhagavata Purana:
hier kannst du es in pdf kostenlos bekommen:
http://www.prabhupada-books.de/sb.html

Gruss
Danke Nityananda werde ich mir mal Ansehn liebe grüsse Ich wünsche allen ein schönes WE

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