Welches Vorbild habt Ihr ?


Hi luschn, echt tolles Video, ist mir die Tage schon mal übern Weg gelaufen.

Wir sollten uns wirklich viel mehr bewusst machen, dass ALL unser Handeln Auswirkungen auf andere hat, wenn wohl auch nicht so direkt und sofort wie hier aufgezeigt, aber es HAT Wirkung. Unser eigenes Vorbild, im Positiven wie im Negativen, prägt unsere Umwelt und es gibt so oder so eine Kettenreaktion.

Jeder von uns kann dem andern als Vorbild dienen und ich entscheide welches Vorbild in welcher Richtung ich sein will.

SchöneGrüße Linde
_________________
******************************************
Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
linde hat folgendes geschrieben:

Wir sollten uns wirklich viel mehr bewusst machen, dass ALL unser Handeln Auswirkungen auf andere hat, wenn wohl auch nicht so direkt und sofort wie hier aufgezeigt, aber es HAT Wirkung. Unser eigenes Vorbild, im Positiven wie im Negativen, prägt unsere Umwelt und es gibt so oder so eine Kettenreaktion.

Stimmt schon! Allerdings darf man nicht Kleinigkeiten im Verhalten überbewerten.
_________________
Jedes Schicksal ist angemessen, individuell zugeschnitten, denn nichts, was Gott tut, ist sinnlos!
Peter.Trim hat folgendes geschrieben:
Allerdings darf man nicht Kleinigkeiten im Verhalten überbewerten.


Überlege einmal welch große Summe aus im Laufe der Zeit gesammelten kleinen Münzen zusammenkommt.
Wenn mein behinderter Sohn am Morgen mit dem Bus abgeholt wird und ich den anderen Businsassen und dem Fahrer nur ein freundliches Lächeln zukommen lasse, wird es eine andere Wirkung haben als wenn ich mürrisch dreinblicke.
Ein freundliches Wort, ein kleiner Scherz, eine ermutigende Geste wird sie auch anders beeinflussen und motivieren als ein unfreundlich gesprochenes "Guten Morgen" oder Kritik.
Und obendrein hat es sogar Wirkung auf mich selbst.

Unser eigenes Vorbild, auch wenn es nur um Kleinigkeiten geht, ist also auf gar keinen Fall zu unterschätzen.

Liebe Grüße
Linde
_________________
******************************************
Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Kisses hat folgendes geschrieben:

Baha'u'llah/ein Baha'i ließ mich dann sogar so neugierig werden, dass ich endlich anfing das Neue Testament zu verstehen.


"Doch die Erkenntnis macht aufgeblasen, die Liebe dagegen baut auf.
Wenn einer meint, er sei zur Erkenntnis gelangt, hat er noch nicht so erkannt, wie man erkennen muss.
Wer aber Gott liebt, der ist von ihm erkannt." (1 Kor 8,1b-3)
Hallo Burkl,
verstehen kann gerne ersetzt werden - auch mit lesen
Ich fand die Liebe in den Worten - das war der Punkt, den ich erkennen sollte. Mein Satz war "Wenn es Gott gibt, so hoffe ich, dass er mich lieb hat". Darin versteckt sich auch die Frage, was er sich von mir wünscht.

Gefühlt habe ich Gott und die Liebe nämlich in meiner christlichen Familie nicht. Man war so uneins, dass ich mich abwendete von dem vorgelebten Glauben.

Meine Urgroßmutter wallfahrten ging, damit mein Opa keine Ketzerin (Protestantin) heiratet. Meine Mutter durfte meinen Vater wegen Krebs nicht heiraten und mein anderer Großvater trat aus dem Kirchenvorstand aus! Weil ich unehelich auf die Welt kam...

Mittlerweile habe ich verstanden, dass ich in mitten von Schuldzuweisungen groß geworden war - Vergebung kannte ich nicht wirklich. Geredet wurde über die Schuldzuweisungen auch nicht.
Gewalt und Angstmacherei (auch vor Gott!) kannte ich mindestens aus der Familiengeschichte.

Ja, die Liebe ist die Botschaft und es gibt viele Wege dorthin.
Der Fuchs aus dem kleinen Prinzen erzählt auch von der Liebe

P.S.: Bitte einen neuen Thread aufmachen, wenn wir das weiterbereden wollen
Kisses hat folgendes geschrieben:
Ja, die Liebe ist die Botschaft und es gibt viele Wege dorthin.


Das mag sein. Aber nur einen göttlich verbürgten, von dem Gott durch die Auferstehung ins neue Leben gezeigt hat: Er ist die Personifikation des wahren Weges: Jesus Christus.

Die negativen Erfahrungen in deiner Familie tun mir leid. Aber halte dir vor Augen, dass die Wahrheit eine Konstante ist, die auch letztlich "immun" gegen "Vergewaltigung" durch Menschen ist. Das Problem, das du aufzuarbeiten hast ist aus meinem Empfinden primär ein familiäres, kein glaubensmäßiges. Für mich wirkt es ein wenig wie eine "Kompensation", wenn du die Schuld, die in deiner Familie gelegen ist durch das Finden einer "neuen Wahrheit" auszugleichen suchst.
Natürlich ist auch mein größtes Vorbild 'Abdu'l-Bahá

'Abdu'l bedeutet Diener.

http://www.youtube.com/watch?v=hAIMNRhM5Sw

Die Fotografie die ich betrachte ('Abdu'l-Bahá), kommt ins Leben so leicht und erzählt von einem Leben das so rein war.
Er wandte sich nie von Anderen ab und die Liebe in Seinen Augen ist so leicht.
Er litt sein ganzes Leben um uns zu zeigen wie frei wir sind.
Er konnte stets Seinen Feind lieben und durch die schlimmsten Prüfungen hindurch lächeln um die Herzen eines jeden Freundes erhöhen.

Er konnte die Hand eines traurigen, gebrochenen Mannes nehmen und seine Ängste vertreiben.
Er wusste um die Geheimnisse die wir verbergen und ließ uns das Leben als lebenswert empfinden.

Und wann immer Du im Herzen verletzt dich fühlst, erinnere dich Seines herrlichen Lächelns und bedenke Sein Versprechen: "Ich werde immer bei Euch sein."

'Abdu'l-Bahá war Sein Name, 'Abdu'l-Bahá Sein Leben, Sein ganzes Leben ein Opfer


_________________
******************************************
Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Guten morgen euch allen!
Interessante Frage: wer könnte mein Vorbild sein?
Da JEDER in Fleisch und Blut geborene Mensch Schatten und Licht ist, vermeide ich möglichst, "ganze" Menschen als Vorbild zu nehmen.
Martin Luther war ein aufrechter Streiter und mutiger Verkünder einer (der?) Wahrheit - aber wurde immer mehr zum Judenhasser und Erzkonservativen. Mutter Teresa war die Nächstenliebe in Person - aber stockkonservativ, was den Einsatz von medizinischen Geräten und Therapien betrifft und daher ... naja, nicht besonders optimal in ihrer Hilfeleistung. Martin L. King war ein glorioser "Führer" - und ein geiler Frauenheld. Etc., etc. etc.
Will sagen: Von allen Menschen nehme ich mir die guten Seiten und vergesse die schlechten. Nicht "der" Mensch ist mein Vorbild, sondern eine bestimmte Handlung eines bestimmten, historischen Menschen in einer konkreten Situation.
Darüber hinaus: Gestalten wie den Christus, Mohammed oder den Buddha nehme ich mir gar nicht zum Vorbild, weil sie mich überfordern und entsprechend frustrieren würden.

Schönen Tag noch!
_________________
Maranatha!
Zitat:
Da JEDER in Fleisch und Blut geborene Mensch Schatten und Licht ist, vermeide ich möglichst, "ganze" Menschen als Vorbild zu nehmen.
Martin Luther war ein aufrechter Streiter und mutiger Verkünder einer (der?) Wahrheit - aber wurde immer mehr zum Judenhasser und Erzkonservativen. Mutter Teresa war die Nächstenliebe in Person - aber stockkonservativ, was den Einsatz von medizinischen Geräten und Therapien betrifft und daher ... naja, nicht besonders optimal in ihrer Hilfeleistung. Martin L. King war ein glorioser "Führer" - und ein geiler Frauenheld. Etc., etc. etc.
Will sagen: Von allen Menschen nehme ich mir die guten Seiten und vergesse die schlechten. Nicht "der" Mensch ist mein Vorbild, sondern eine bestimmte Handlung eines bestimmten, historischen Menschen in einer konkreten Situation.


Hallo henning,
ich sehe das ebenso, es sind die positiven Eigenschaften und Taten der Menschen, die ich mir zum Vorbild nehme. Sogar an Menschen deren Gesamtverhalten oft nicht so rühmlich ist, kann man Eigenschaften entdecken die man sich zum Vorbild nehmen kann.

Ich kannte mal einen Lokalpolitiker der absolut nicht in allen Punkten meine Zustimmung fand, aber eine SAche, seine Zielstrebigkeit, habe ich bewundert.

Zitat:
Darüber hinaus: Gestalten wie den Christus, Mohammed oder den Buddha nehme ich mir gar nicht zum Vorbild, weil sie mich überfordern und entsprechend frustrieren würden.


Bei IHNEN bin ich mir natürlich von vorn herein im klaren, dass ich niemals dahin kommen kann wo SIE sind und deshalb brauche ich auch nicht frustriert sein.
Trotzdem möchte ich aber auf alle Fälle in diese Richtung gehen, soweit ich eben kann.

Liebe Grüße
Linde
_________________
******************************************
Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh