Das große Abenteuer


Wir sind in einer ganz besonderen Situation, einer höchst besonderen, einer bisher noch nie dagewesenen. Wir werden jetzt zu Zeugen der Geburt einer neuen Welt. Sie ist sehr jung, sehr schwach - nicht in ihrem Wesenskern, sondern in ihrer äußerlichen Manifestation - noch nicht erkannt,nicht einmal gefühlt, ja sogar von der Mehrheit verleugnet. Aber sie existiert. Sie ist hier und bemüht sich zu wachsen. Dabei ist sie sich ihres Erfolges vollkommen sicher. Aber der Weg dorthin ist ein vollständig neuer, einer, der niemals vorher beschritten wurde - dort ist noch niemand gegangen, niemand hat das getan! Es ist ein Anfang, ein universaler Anfang.

Es gibt Menschen, die das Abenteuer lieben. Diese sind es, die ich rufe, und ich sage ihnen dies: "Ich lade euch ein zu einem großen Abenteuer." Es geht nicht darum, spirituell zu wiederholen, was andere vor uns getan haben, denn unser Abenteuer beginnt jenseits davon. Es geht um eine neue Schöpfung, eine ganz und gar neue, mit all den unvorhersehbaren Geschehnissen, den Risiken und Wagnissen, die sie mit sich bringt - ein wirkliches Abenteuer, dessen Ziel der sichere Sieg ist, zu dem wir den Weg jedoch nicht kennen und der im Unerforschten Schritt für Schritt ausfindig gemacht werden muß.

Wir müssen alles Vorherberechnete, alles Ersonnene, alles Konstruierte ablegen und dann... aufbrechen in das Unbekannte - komme, was wolle !

Tatsächlich ist es das erhabenste aller Abenteuer, und trägt man die leiseste Spur eines wahren Abenteuergeistes in sich, dann lohnt es sich, alles von sich hineinzuwerfen - seine ganze Bemühung, seine ganze Kraft, sein ganzes Leben, sein ganzes Sein und alles für alles zu wagen, um auf die andere Seite zu gelangen.

Und vieleicht reicht es, wenn einige einzelne zu reinem Gold würden, denn das wäre genug, den Lauf der Dinge zu ändern.

*Mira Alfassa, Die Mutter, (*1878 -1973)


http://www.youtube.com/watch?v=CtBKW1ZU5cc
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Was mitunter auch immer kommen mag, bin schon gespannt darauf
ich auch
vierzig Jahre
1973 bis 2013
.Der Unterschied zwischen einem schönen Traum und einer Vision besteht nur und ausschließlich in der Willenskraft (des Geistes) die man dafür aufzubringen gewillt ist
.
DER GLAUBE lebt nur, solange er betet.
Nicht deshalb, weil wir nicht mehr glauben können,
beten wir nicht mehr:
weil wir nicht mehr beten können,
glauben wir nicht mehr und
können nicht mehr die Erfahrung machen,
dass der Glaube Wunder tut.